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Novavax-Vakzin als fünfter Corona-Impfstoff in der EU zugelassen
Als fünfter Corona-Impfstoff ist am Montag das Vakzin des US-Herstellers Novavax in der Europäischen Union zugelassen worden. Der proteinbasierte Impfstoff Nuvaxovid erhielt nach einer entsprechenden Empfehlung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) eine bedingte Marktzulassung durch die EU-Kommission. "In einer Zeit, in der sich die Omikron-Variante schnell ausbreitet und wir die Impfungen vorantreiben müssen, freue ich mich besonders über die heutige Zulassung des Novavax-Impfstoffs", erklärte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen.
EMA gibt grünes Licht für Corona-Impfstoff von Novavax
Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat grünes Licht für die Zulassung des Corona-Impfstoffs des US-Pharmakonzerns Novavax in der EU gegeben. Die EMA empfahl am Montag eine bedingte Marktzulassung des proteinbasierten Impfstoffs Nuvaxovid für Menschen ab 18 Jahren, wie die Behörde mitteilte. Die endgültige Entscheidung über die Zulassung trifft die EU-Kommission, dies gilt jedoch als reine Formsache.
Französische Armee ermittelt nach Geländefahrt von Soldaten nahe Migrantenlager
Eine rücksichtslose Fahrt französischer Soldaten in einem Geländewagen in der Nähe eines Migrantenlagers in Calais hat in Frankreich Empörung ausgelöst. Die Armee kündigte nach der Veröffentlichung eines Videos der Aktion am Sonntagabend Ermittlungen an. "Eine inakzeptable Szene", hieß es auf dem Twitterkonto des Heeres.
Mehr als 700.000 Menschen besuchen Musikfestival in Saudi-Arabien
In Saudi-Arabien haben trotz der Corona-Pandemie mehr als 700.000 Menschen ein Musikfestival besucht. Wie die Behörden des Königreichs am Montag nach Ende der viertägigen Veranstaltung mitteilten, wurden bis Sonntag insgesamt 732.000 Besucher gezählt. Damit sei das Festival MDLBeast Soundstorm, bei dem trotz Boykottaufrufen auch internationale Stars wie der französische DJ David Guetta auftraten, "eines der größten Musikfestivals weltweit", erklärte der Chef der saudiarabischen Unterhaltungsbehörde, Turki al-Scheich.
Prozess gegen Ex-Kitamitarbeiter in Koblenz wegen Kindesmissbrauchs begonnen
Vor dem Landgericht im rheinland-pfälzischen Koblenz hat am Montag ein Prozess gegen einen ehemaligen Kita-Mitarbeiter wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern begonnen. Die Anklage wirft dem 33-Jährigen aus dem Landkreis Mayen-Koblenz vor, zwischen Anfang 2020 und Juli 2021 fünf Kitakinder in 16 Fällen missbraucht zu haben, wie das Gericht mitteilte. Die Kinder waren damals zwischen drei und sechs Jahre alt.
Dieben schnappen sich lebensgroße Nussknacker von Göttinger Weihnachtsmarkt
Diebe haben sich zwei lebensgroße Nussknacker vom Göttinger Weihnachtsmarkt geschnappt. Die unbekannten Täter stahlen die beiden etwa 170 Zentimeter großen Holzfiguren am Samstagabend vor einem Imbissstand, wie die Göttinger Polizei am Montag mitteilte. Der Wert des Diebesguts liegt bei rund 1200 Euro.
Mindestens sieben Tote bei Überschwemmungen in Malaysia
Bei Überschwemmungen in Malaysia sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Wie die Zeitung "The Star" am Montag unter Berufung auf Angaben von Feuerwehr und Rettungsdiensten berichtete, wurden alle Todesopfer im Bundesstaat Selangor geborgen, der die Hauptstadt Kuala Lumpur umgibt. Da auch noch Menschen vermisst werden, könnte die Opferzahl noch steigen.
Immer mehr Frauen machen Jagdschein
Immer mehr Frauen in Deutschland machen ihren Jagdschein. Der Anteil der Frauen in Jagdschulen stieg innerhalb eines Jahrzehnts von 20 auf jetzt 28 Prozent, wie der Deutsche Jagdverband (DJV) am Montag in Berlin berichtete. Das Durchschnittsalter der angehenden Jägerinnen sank im selben Zeitraum von 36 auf 33 Jahre; Männer liegen konstant bei 35 Jahren.
Japanischer Weltraumtourist kehrt zur Erde zurück
Nach seiner Reise zur Internationalen Raumstation ISS ist der japanische Milliardär Yusaku Maezawa wieder zur Erde zurückgekehrt. Wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos am Montag mitteilte, landeten Maezawa, sein Assistent Yozo Hirano und der russische Kosmonaut Alexander Misurkin mit Fallschirmen in der kasachischen Steppe. "Der Flug des ’Touristen’-Raumschiffs Sojus MS-20 ist abgeschlossen", erklärte Roskosmos.
Tennisspielerin Peng bestreitet Vergewaltigungsvorwürfe in Video
In einem ersten öffentlichen Statement seit ihrem Verschwinden hat die chinesische Tennisspielerin Peng Shuai die Vergewaltigungsvorwürfe gegen den ranghohen kommunistischen Parteifunktionär Zhang Gaoli bestritten. "Ich habe nie etwas gesagt oder geschrieben, worin ich jemanden beschuldigt habe, mich sexuell belästigt zu haben", sagte die 35-Jährige der chinesischsprachigen Zeitung "Lianhe Zaobao" in Singapur. "Ich möchte diesen Punkt ganz klar betonen."
Krankenhausgesellschaft warnt vor Eskalation der Corona-Lage in neuem Ausmaß
Angesichts der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) vor einer Eskalation der Lage in deutschen Krankenhäusern gewarnt. "Wenn sich die Prognosen bestätigen, wonach die Omikron-Variante sehr viel ansteckender ist als Delta und auch der Impfschutz gegen schwere Verläufe bei nicht geboosterten Menschen schwächer ist, werden wir es im schlimmsten Fall mit einer großen Zahl gleichzeitig schwer erkrankter Patienten zu tun haben" sagte der DKG-Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagsausgabe).
Zahl der Toten nach Taifun auf den Philippinen auf mindestens 375 gestiegen
Nach dem Taifun "Rai" auf den Philippinen ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 375 gestiegen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurden beim Durchzug des bislang heftigsten Wirbelsturms in diesem Jahr zudem 500 Menschen verletzt. Die Opferzahl könnte zudem noch weiter steigen: 56 Menschen wurden am Montag noch vermisst.
Zahl der Toten nach Taifun auf den Philippinen steigt auf 208
Die Zahl der Todesopfer durch Taifun "Rai" auf den Philippinen ist auf mehr als 200 gestiegen. Wie die staatliche Polizei am Montag mitteilte, starben bei dem Durchzug des bislang heftigsten Wirbelsturms in diesem Jahr 208 Menschen. Die Opferzahl könnte allerdings weiter steigen: 52 Menschen wurden den Angaben zufolge vermisst.
Fußballfans randalieren nach Beginn von Corona-Lockdown in den Niederlanden
In den Niederlanden ist es unmittelbar nach Beginn des Corona-Lockdowns zu Ausschreitungen am Rande eines Fußball-Spiels gekommen. Die Polizei setzte am Sonntag in Rotterdam Wasserwerfer gegen randalierende Fußballfans ein und nahm 64 Menschen fest. Das Spiel fand zwar ohne Zuschauer statt, zahlreiche Fans kamen aber trotzdem zum Stadion. In Belgien kam es nach Corona-Protesten zu Zusammenstößen mit der Polizei.
Ausschreitungen am Rande von Fußballspiel in den Niederlanden
In der niederländischen Fußball-Liga ist es am Rande eines Spiels zwischen Feyenoord Rotterdam und Ajax Amsterdam zu Ausschreitungen gekommen. Wie die Polizei in Rotterdam am Sonntag mitteilte, wurden 64 Menschen festgenommen. Die Beamten setzten Wasserwerfer gegen die randalierenden Fußballfans ein.
Kaum Gebote bei Auktion von Maradona-Besitztümern
Eine Auktion von dutzenden Besitztümern des verstorbenen argentinischen Fußballidols Diego Maradona ist zu einem Reinfall geworden: Bei der Online-Versteigerung am Sonntagabend erwiesen sich die größten Posten als Ladenhüter. Ein Haus, das Maradona für seine Eltern gekauft hatte, blieb ebenso ohne Käufer wie zwei BMWs und ein Apartment am Meer.
Israel setzt wegen Omikron weitere europäische Länder auf Rote Liste
Israel hat weitere europäische Länder auf eine Rote Liste von Ländern gesetzt, in die Israelis wegen der Omikron-Variante des Coronavirus nicht reisen dürfen. Das Parlament stimmte am Sonntag einer Anordnung des Gesundheitsministeriums zu, mit der Reisen nach Frankreich, Spanien, Irland, Norwegen, Finnland, Schweden und in die Vereinigten Arabischen Emirate untersagt werden. Großbritannien und Dänemark standen bereits auf der Roten Liste.
Mann nach Vorfall in Sikh-Tempel in Indien zu Tode geprügelt
In Indien ist ein Mann zu Tode geprügelt worden, der angeblich das wichtigste Heiligtum der Sikhs schänden wollte. Medienberichten zufolge war der Mann am Samstagabend über ein Geländer in das Allerheiligste des Goldenen Tempels in der nordindischen Stadt Amritsar gesprungen. Laut dem Sender NDTV versuchte er, ein Schwert zu ergreifen, das vor dem Guru Granth Sahib, dem heiligen Buch der Sikhs, aufbewahrt wird. Er sei aber von Gläubigen aufgehalten und erschlagen worden.
Stararchitekt Richard Rogers 88-jährig gestorben
Der britische Star-Architekt Richard Rogers ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Das berichteten mehrere Medien am Sonntag unter Berufung auf Rogers’ Sohn Roo sowie seinen Sprecher. Der italienischstämmige Architekt starb demnach "friedlich", nähere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. Rogers war mit seinen Entwürfen oftmals seiner Zeit voraus. Er entwarf etwa das Centre Pompidou im Zentrum von Paris, den Londoner "Millennium Dome" sowie Bürogebäude am Potsdamer Platz.
Lastwagenfahrer überrollt bei Hannover Mann und fährt weiter
In der Nähe der Autobahnraststätte Lehrter See Nord bei Hannover hat ein 38-Jähriger in der Nacht zu Sonntag mit seinem Sattelzug offenbar einen anderen Mann überfahren. Das bislang nicht identifizierte Opfer wurde tödlich verletzt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Lkw-Fahrer sei weitergefahren, aber später festgenommen worden.
Neue Aufnahmen von chinesischer Tennisspielerin Peng Shuai veröffentlicht
In China hat eine Journalistin einer Staatszeitung neue Aufnahmen der zeitweise verschwundenen Tennisspielerin Peng Shuai veröffentlicht. Qingqing Chen von der "Global Times" veröffentlichte am Sonntag auf Twitter ein nicht verifiziertes Video, in dem Peng mit der chinesischen Basketball-Ikone Yao Ming zu sprechen scheint. Chen erklärte, das Video sei ihr von einem Freund zugeschickt worden und bei einer Skilanglauf-Veranstaltung in Shanghai aufgenommen worden.
Zahl der Toten durch Taifun "Rai" auf Philippinen auf mehr als hundert gestiegen
Die Zahl der Todesopfer durch Taifun "Rai" auf den Philippinen ist auf mehr als hundert gestiegen. Der Gouverneur der Inselprovinz Bohol, Arthur Yap, erklärte am Sonntag, die Zahl der Todesopfer auf der verwüsteten Insel liege nun bei 72. Damit stieg die Gesamtzahl der bestätigten Todesopfer auf 108.
Obdachloser bedroht in München Fahrgäste mit Messer
In München hat ein Mann in einer S-Bahn Fahrgäste mit einem Messer bedroht. Der 54-Jährige sei am frühen Samstagabend mit gezücktem Klappmesser und ohne Maske in die am Ostbahnhof stehende Bahn gestiegen und habe geschrien: "Wer mich jetzt blöd anmacht, weil ich keine Maske habe, den steche ich ab", teilte die Bundespolizei in München am Sonntag mit. Einem Fahrgast soll er Zeugenaussagen zufolge gedroht haben, ihm die Kehle aufzuschlitzen.
Mehr als 30.000 Menschen in Malaysia wegen Überschwemmungen in Sicherheit gebracht
In Malaysia sind wegen Überschwemmungen mehr als 30.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Die seit Freitag andauernden Monsun-Regenfälle ließen in mehreren Regionen im Zentrum und Nordosten des Landes die Flüsse über die Ufer treten. Besonders betroffen ist der Bundesstaat Selangor mit der Hauptstadt Kuala Lumpur; dort flohen am Sonntag fast 10.000 Menschen aus ihren Häusern und Wohnungen vor den Wassermassen.
Mindestens 13 Tote bei Konflikt zwischen Dörfern von Indigenen in Guatemala
Bei einem seit langem schwelenden Landstreit zwischen Dörfern von Indigenen sind im Westen Guatemalas mindestens 13 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien Frauen, Kinder und ein Polizist, teilte die Polizei am Samstag (Ortszeit) mit. Die Zusammenstöße begannen demnach am Freitag und dauerten einen Tag lang an.
Einsatz wegen Fäkaliengeruchs - Busfahrer entleert Bordtoilette auf offener Straße
Fäkaliengeruch statt Glühweinduft: In Monschau bei Aachen ist die Polizei am Samstag zu einem übel riechenden Einsatz gerufen worden. Der Fahrer eines Reisebusses hatte den Tank der Bordtoilette seines Fahrzeugs auf offener Straße entleert, wie die Polizei mitteilte. Als die Einsatzkräfte eintrafen, floss der stinkende Inhalt bereits bergab in Richtung Innenstadt.
Mehr als hundert Tote durch Super-Taifun "Rai" auf den Philippinen
Es war der bislang heftigste Taifun auf den Philippinen in diesem Jahr: Mehr als hundert Menschen kamen beim Durchzug des Wirbelsturms "Rai" in dem südostasiatischen Inselstaat ums Leben, allerdings könnte die Opferzahl noch steigen. Die Such- und Rettungsarbeiten in den am schlimmsten betroffenen Gebieten des riesigen Archipels sind noch lange nicht abgeschlossen. Tausende Einsatzkräfte von Militär, Polizei, Küstenwache und Feuerwehr wurden entsendet.
Fast hundert Tote durch Super-Taifun "Rai" auf den Philippinen
Fast hundert Menschen sind durch Super-Taifun "Rai" auf den Philippinen ums Leben gekommen. Bis Sonntag meldeten die Behörden verwüsteter Inseln 99 Todesopfer, viele weitere werden nach dem schlimmsten Taifun in dem südostasiatischen Inselstaat in diesem Jahr noch vermisst. Mehr als 300.000 Menschen mussten fliehen, viele von ihnen können nicht mehr in ihre Häuser zurück.
Mindestens 75 Todesopfer durch Sturm "Rai" auf den Philippinen
Die Zahl der Todesopfer des Super-Taifuns "Rai" auf den Philippinen ist von den Behörden deutlich nach oben korrigiert worden. Der Gouverneur des beliebten Urlaubsortes Bohol, Arthur Yap, teilte am Sonntag auf seiner offiziellen Facebook-Seite mit, dass die Bürgermeister der verwüsteten Insel 49 Todesopfer in ihren Ortschaften gemeldet hätten. Damit stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Todesopfer auf 75.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 306,4
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstagmorgen lag der Wert bei 306,4. Am Vortag hatte er noch bei 316 gelegen, vor einer Woche bei 389,2. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 23.428 Neuinfektionen verzeichnet.
Maradonas Erben versteigern dutzende Erinnerungsstücke
Vom Haus seiner Eltern in Buenos Aires über zwei Autos von BMW bis hin zu einem Foto mit Fidel Castro: In Argentinien werden am Sonntag 87 Erinnerungsstücke aus dem Nachlass des vor gut einem Jahr gestorbenen Fußballstars Diego Maradona versteigert. Die Startpreise liegen nach Angaben von Auktionsleiter Adrián Mercado bei 50 bis 900.000 Dollar (44 bis 800.000 Euro).
Immer mehr europäische Länder verschärfen wegen Omikron Corona-Maßnahmen
Immer mehr europäische Länder verschärfen ihre Corona-Maßnahmen, um die rasante Ausbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante abzubremsen. In den Niederlanden trat am Sonntag ein Lockdown in Kraft, der über Weihnachten bis Mitte Januar andauern soll. Österreich lässt nur noch Reisende mit 2G-Nachweis ins Land. In Großbritannien, wo die Omikron-Variante die bisher vorherrschende Delta-Variante schon überholt hat, rief der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan den Katastropenfall aus.