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Papst Leo XIV. ruft bei Besuch in Äquatorialguinea zu "Recht" und "Gerechtigkeit" auf
Papst Leo XIV. hat bei einem Besuch im autoritär regierten Äquatorialguinea zum Einsatz für "Recht" und "Gerechtigkeit" aufgerufen. "Ihr Land zögere nicht, die Richtung seiner Entwicklung zu überprüfen und die sich bietenden Gelegenheiten zu nutzen, um sich auf der internationalen Bühne für Recht und Gerechtigkeit einzusetzen", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Dienstag im Präsidentenpalast in der früheren Hauptstadt Malabo des zentralafrikanischen Staates.
Zahl politisch motivierter Straftaten in Mecklenburg-Vorpommern weiter auf Rekordhoch
Die Zahl politisch motivierter Straftaten in Mecklenburg-Vorpommern bewegt sich weiter auf Rekordniveau. 2025 nahm die Zahl der erfassten Fälle im Vergleich zum Vorjahr 2024 nochmals leicht um 1,3 Prozent auf 3360 zu, wie Landesinnenminister Christian Pegel (SPD) am Dienstag in Schwerin mitteilte. 2282 oder etwa zwei Drittel entfielen auf den rechtsextremen Bereich, das entsprach einem Plus von 4,5 Prozent.
61-Jähriger stirbt bei Arbeitsunfall in nordrhein-westfälischem Metallwerk
In Nordrhein-Westfalen ist ein Mann bei einem Arbeitsunfall in einem Metallwerk ums Leben gekommen. Der 61-Jährige sei in dem Schmelz- und Gießbetrieb in Unna mit dem Schleifen einer Gussform beschäftigt gewesen, als sich das tödliche Unglück ereignet habe, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag in Werdohl. Was genau passiert sei, werde noch ermittelt.
Fast vier Jahre Haft für Steuerhinterziehung mit Luxusautos in Stuttgart
Wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe beim Handel mit Luxusautos hat das Landgericht Stuttgart einen 47-Jährigen zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Der Mann hinterzog über mehrere Jahre hinweg insgesamt eine siebenstellige Summe, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mitteilte.
Prozess mit Mafiabezug in Stuttgart: Haftstrafe für Verkauf geklauter Lebensmittel
In einem Prozess mit Bezug zur italienischen Mafiaorganisation 'Ndrangheta hat das Landgericht Stuttgart einen 65-Jährigen wegen des Verkaufs von geklauten Lebensmitteln im großen Stil zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der Mann zudem wegen der Unterstützung einer kriminellen Vereinigung im Ausland und Steuerhinterziehung, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Demnach ordnete das Gericht die Einziehung vom knapp 333.000 Euro an Tatertägen an.
Sachsen: Großeinsatz gegen illegale Schleusungen - mehr als 50 Durchsuchungen
Mit einem Großeinsatz ist die Bundespolizei in Sachsen gegen illegale Schleusungen von Ausländern vorgegangen. Zahlreiche syrische Tatverdächtige aus Leipzig sollen anderen Syrern ihre Dokumente und Aufenthaltstitel für die unerlaubte Einreise überlassen haben, wie die zuständige Bundespolizeiinspektion in Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt am Dienstag mitteilte.
Nordrhein-Westfalen: Unbekannter erschießt Waschbär mit Armbrust
Ein Unbekannter hat in Nordrhein-Westfalen einen Waschbären offenbar mit einer Armbrust erschossen. Eine Anwohnerin entdeckte das getötete Tier am Montagabend an einem Bach in Niederdresselndorf, einem Ortsteil der Gemeinde Burbach, wie die Polizei am Dienstag in Siegen mitteilte.
23-jähriger Syrer in Berlin wegen Anschlagplanung angeklagt
Wegen der mutmaßlichen Planung eines Anschlags in Berlin hat die Generalstaatsanwaltschaft in der Bundeshauptstadt Anklage gegen einen 23-jährigen Syrer erhoben. Er soll spätestens im März 2025 den Entschluss gefasst haben, mit einem Messer möglichst viele Jüdinnen und Juden sowie "Ungläubige" und anschließend sich selbst mit einem Sprengstoffgürtel zu töten, wie die Anklagebehörde am Dienstag mitteilte.
Unbekannte stehlen 70 Rinder von Weide in Brandenburg
Unbekannte haben in Brandenburg 70 Rinder von einer Weide gestohlen. Die Täter verschafften sich Zutritt zu dem Gelände in Uebigau-Wahrenbrück und entwendeten die Tiere auf zunächst nicht geklärte Weise, wie die Polizei am Dienstag in Cottbus mitteilte.
Urteil aus Hessen: Angeordnete Verpixelung von Prozessbeteiligten bindend
Verfügt ein Richter, dass Prozessbeteiligte bei der Berichterstattung verpixelt werden müssen, müssen sich Medien laut einem Urteil aus Hessen daran halten. Ein Medienunternehmen, das Bilder eines Angeklagten entgegen einer solchen Anordnung zur Anonymisierung unverpixelt veröffentlicht, verletze das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Angeklagten, teilte das Landgericht Frankfurt am Main am Dienstag mit. (Az.: 2-03 O 144/26)
Erster Kardinal: Münchner Erzbischof Marx lässt Segnung homosexueller Paare zu
Als erster Kardinal in Deutschland lässt der Münchner Erzbischof Reinhard Marx die Segnung homosexueller Paare zu. Marx habe den Seelsorgerinnen und Seelsorgern im Erzbistum München und Freising die Umsetzung einer entsprechenden Handreichung der katholischen Deutschen Bischofskonferenz empfohlen, teilte ein Sprecher des Kardinals am Dienstag auf Anfrage mit. Er bestätigte damit einen Bericht der katholischen Zeitung "Tagespost" aus Würzburg.
Teenager nach erneuten Angriff auf britische Synagoge angeklagt
Nach einer Serie von Anschlägen auf jüdische Einrichtungen im Großraum London haben die britischen Strafverfolgungsbehörden Anklage gegen einen 17-Jährigen erhoben. Dem Teenager werde Brandstiftung vorgeworfen, teilte die britische Polizei am Dienstag mit.
Urteil: Anordnung zu Kastration zweier Nacktkatzen in Rheinland-Pfalz rechtens
Die Anordnung einer sofortigen Kastration zweier Tiere einer Nacktkatzenart in Rheinland-Pfalz ist rechtmäßig. Es handle sich um eine Qualzucht, weil die Tiere keine funktionierenden Tasthaare haben, teilte das Oberverwaltungsgericht Koblenz am Dienstag mit. Behörden können demnach die Kastration anordnen, wenn zu erwarten ist, dass den Nachkommen erblich bedingt Organe fehlen und sie dadurch leiden. (Az.: 7 B 10250/26.OVG)
15-Jähriger tötete Schülerin: Verfahren verstieß nicht gegen Menschenrechtskonvention
Ein Verfahren gegen einen Berliner, der 2018 im Alter von 15 Jahren eine 14-jährige Mitschülerin erstach, hat nicht gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstoßen. Es liege keine Verletzung von Artikel sechs der Konvention vor, hieß es in einem am Dienstag in Straßburg veröffentlichten Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR). Der Verurteilte hatte Beschwerde eingelegt, weil er sich in seinem Recht auf ein faires Verfahren eingeschränkt sah.
Razzia in Bayern: Verdacht auf Steuerbetrug in Millionenhöhe bei Wasserpfeifentabak
Wegen mutmaßlicher Hinterziehung von Tabaksteuer in Millionenhöhe haben Ermittler die Räume eines Unternehmens in Südbayern durchsucht. Drei Tatverdächtige sollen Wasserpfeifentabak aus Dubai importiert und mit Steuerbanderolen für Rauchtabak etikettiert haben, wie das Zollfahndungsamt München am Dienstag in der bayerischen Landeshauptstadt mitteilte. Damit wollten sie offenbar die Zusatzsteuer von 23 Euro pro Kilogramm Wasserpfeifentabak umgehen.
Dauerhafte Unterbringung in Psychiatrie nach Totschlag an Stiefvater in Hessen
Nach der Tötung seines Stiefvaters hat das Landgericht im hessischen Kassel für einen 33-Jährigen die dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der Mann wurde mit Urteil vom Montag als schuldunfähig eingestuft, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte.
Cannabisplantage mit rund 1100 Pflanzen in Hessen entdeckt - zwei Festnahmen
In Hessen haben Ermittler in einem Haus eine professionelle Plantage mit rund 1100 Cannabispflanzen entdeckt. Ein 34- und ein 48-Jähriger wurden bei der Durchsuchung des Hauses in Spangenberg festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft Kassel und die Polizei in Homberg am Dienstag mitteilten. Beide kamen vor einen Haftrichter und anschließend in Untersuchungshaft.
38 verletzte Schüler bei Reizgasattacke an Schule in Niedersachsen
Bei einer Reizgasattacke an einer Schule in Niedersachsen sind mindestens 38 Schüler leicht verletzt worden. Unbekannte versprühten das Reizgas am Montagmittag innerhalb eines Schulgebäudes in Brake, wie die Polizei in Delmenhorst am Dienstag mitteilte. Die Betroffenen klagten über Reizungen der Atemwege und Augen und wurden vor Ort medizinisch versorgt. Die Schule wurde vorsorglich vollständig evakuiert.
Mann erschießt kanadische Touristin in Ruinenstadt Teotihuacán in Mexiko
Ein Mann hat in der Ruinenstadt Teotihuacán in Mexiko eine kanadische Touristin erschossen. Mindestens sechs weitere Menschen seien verletzt worden, teilten die Behörden am Montag (Ortszeit) mit. Der Angreifer habe sich anschließend das Leben genommen. Unter den Verletzten befindet sich auch ein kolumbianisches Kind. Zuvor war von vier Verletzten die Rede gewesen.
Amnesty wirft US-Regierung "systematischen Angriff" auf Menschenrechte vor
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat der US-Regierung einen "systematischen Angriff" auf die Menschenrechte vorgeworfen. Verantwortlich für die aktuelle weltweite Menschenrechtskrise seien "Regierungen, die zunehmend autoritär handeln und systematisch Menschenrechte und die internationale Rechtsordnung infrage stellen", erklärte die Organisation anlässlich ihres am Dienstag veröffentlichten Jahresberichts.
"Diffamierender" Artikel: FBI-Chef Patel reicht Verleumdungsklage gegen "The Atlantic" ein
FBI-Chef Kash Patel hat eine Verleumdungsklage gegen das US-Nachrichtenmagazin "The Atlantic" eingereicht und fordert eine Millionenentschädigung. Das Magazin habe eine Grenze überschritten, "indem es einen Artikel veröffentlicht hat, der voller falscher und offensichtlich erfundener Anschuldigungen ist", heißt es in der am Montag bei einem Bundesgericht in Washington eingereichten Klage des Chefs der US-Bundespolizei. Die Anschuldigungen zielten "darauf ab, Patels Ruf zu schädigen und ihn aus seinem Amt zu vertreiben".
Musk erscheint nicht zu Anhörung in Paris wegen Kinderporno-Darstellungen auf X
US-Milliardär Elon Musk ist trotz einer Vorladung nicht zu einer freiwilligen Anhörung in Frankreich wegen kinderpornografischer Darstellungen in seinem Onlinedienst X erschienen. Die französische Staatsanwaltschaft teilte der Nachrichtenagentur AFP am Montag mit, sie habe "die Abwesenheit der ersten vorgeladenen Personen zur Kenntnis genommen", ohne Musks Namen zu nennen. Kurz vor der geplanten Anhörung war Telegram-Gründer Pawel Durow Musk zur Seite gesprungen.
Auto gerät in Gegenverkehr: Drei Tote in Niedersachsen
Bei einem schweren Verkehrsunfall sind in Niedersachsen drei Menschen ums Leben gekommen. Eine 44-jährige Frau geriet am Montag auf einer Landstraße in Celle mit ihrem Auto aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem Lastwagen zusammen, wie die Polizei in der niedersächsischen Stadt mitteilte. Die Fahrerin und ihre beiden 18 Jahre alten Mitfahrerinnen starben noch an der Unfallstelle.
Straftaten gehen etwas zurück - werden aber auch "digitaler und brutaler"
Die Zahl der polizeilich erfassten Straftaten ist im vergangenen Jahr spürbar gesunken - zugleich steigt laut der am Montag veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) weiter die Bedeutung Internet-bezogener Delikte und auch Sexualstraftaten nahmen 2025 zu. Kritik gab es an Einschätzungen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zur Rolle von Migrantinnen und Migranten.
Mann verbrennt in Karlsruhe auf offener Straße: Hintergrund unklar
Ein Mann ist in Karlsruhe auf offener Straße verbrannt. Ob es sich um einen Unglücksfall oder eine vorsätzliche Selbstverbrennung handelte, war noch nicht vollständig geklärt, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Montag in der baden-württembergischen Stadt mitteilten. Der Mann konnte noch nicht zweifelsfrei identifiziert werden. Hinweise auf ein Fremdverschulden lagen zunächst nicht vor.
Ehefrau erstochen: Mehr als neun Jahre Haft für 47-Jährigen in Freiburg
Wegen einer tödlichen Messerattacke auf seine Ehefrau ist ein 47-Jähriger in Baden-Württemberg zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Freiburg sprach den Angeklagten des Totschlags schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Montag mitteilte. Laut Anklage hatte der Mann am 22. Juni 2025 in der gemeinsamen Wohnung in Müllheim mehrfach mit einem Messer auf seine 43 Jahre alte Ehefrau eingestochen.
Besuch von Präsident Lula: Deutschland und Brasilien vertiefen Partnerschaft
Deutschland und Brasilien wollen ihre strategische Partnerschaft vertiefen. Beide Seiten unterzeichneten am Montag in Hannover eine Reihe von Absichtserklärungen in Bereichen wie Rohstoffe, Klimaschutz, Künstliche Intelligenz und Rüstung. Kanzler Friedrich Merz (CDU) würdigte die Partnerschaft bei einer Pressekonferenz mit Präsident Luiz Inácio Lula da Silva als "stark" und "dynamisch". Sie sei "notwendiger denn je in einer Zeit, in der sich die Weltordnung so grundlegend verändert".
Kollision mit Taxi: Zwölfjährige stirbt nach Verkehrsunfall in Nordrhein-Westfalen
Ein zwölfjähriges Mädchen ist nach einer Kollision mit einem Taxi im nordrhein-westfälischen Lage an seinen Verletzungen gestorben. Das Kind starb am Samstag in einem Krankenhaus, wie die Polizei in Detmold am Montag mitteilte. Die zwölfjährige Radfahrerin war am 6. April mit dem Taxi zusammengestoßen. Nach bisherigen Erkenntnissen kam sie aus einem Feldweg und kreuzte eine Straße.
Bewusstlose Jugendliche in Haus in Bayern: Polizei identifiziert eingenommene Substanz
Sechs Wochen nach dem Fund von vier bewusstlosen Jugendlichen in einem Haus im unterfränkischen Neustadt am Main ist klar, was sie einnahmen. Es handelte sich um eine opiathaltige chemische Substanz, wie die Polizei in Würzburg am Montag mitteilte. Den vier jungen Leuten zwischen 14 und 19 Jahren gehe es wieder gut, sie hätten keine Folgeschäden davongetragen.
Angebliche Observation in Zug: BKA-Polizist wegen versuchten Betrugs angeklagt
Weil ein Polizeibeamter des Bundeskriminalamts (BKA) unter Vorspiegelung einer Observation in einem Zug kein Ticket kaufte, ist er wegen versuchten Betrugs im besonders schweren Fall angeklagt worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Berlin vom Montag bestieg der 25-jährige Beamte im Mai vergangenen Jahres mit großem Gepäck in Berlin einen ICE in Richtung Basel. Im Zug soll er dem Zugführer seinen Dienstausweis des Bundeskriminalamts vorgezeigt und angegeben haben, dass er eine Observation mit einem Kollegen vorzunehmen habe.
Britische Polizei prüft Verbindungen des Irans zu Attacken auf jüdische Einrichtungen
Nach einer Reihe von Anschlägen auf jüdische Einrichtungen im Großraum London vermutet die Polizei in der britischen Hauptstadt von "feindlichen Ländern bezahlte Verbrecher" hinter den Attacken. "Wir haben ein Muster festgestellt, nach dem Kriminelle angeheuert werden - also Leute, die Bargeld für solche Taten kassieren", sagte der Vize-Chef der Londoner Polizei, Matt Jukes, am Montag dem Sender BBC Radio 4. "Das ist Teil eines hybriden Krieges, der von Stellvertretern geführt wird."
Bayern hat deutlich zunehmendes Problem mit Linksextremismus: Viele Gewaltdelikte
Bayern hat nach Angaben des Landesamts für Verfassungsschutz ein massiv gestiegenes Problem mit Linksextremismus. Die Zahl der linksextrem motivierten Straftaten stieg vom Jahr 2024 zum Jahr 2025 um 136 Prozent auf 641 Straftaten, wie sich aus dem von Landesinnenminister Joachim Herrmann (CSU) am Montag in München vorgestellten Verfassungsschutzbericht ergibt.