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Nach Messerangriff in ICE Hinweise auf psychische Erkrankung des Täters
Nach dem Messerangriff auf Reisende in einem ICE in Bayern gibt es Hinweise auf eine psychische Erkrankung des Tatverdächtigen. Nach einer ersten Begutachtung durch einen psychiatrischen Sachverständigen sei davon auszugehen, dass der 27-Jährige "unter einer paranoiden Schizophrenie" leide und zur Tatzeit nicht schuldfähig gewesen sei, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Gerhard Neuhof am Sonntag auf einer Pressekonferenz in Neumarkt. Nach Aussage von Kriminaldirektorin Sabine Nagel gibt es "keine Hinweise auf einen islamistischen oder terroristischen Hintergrund".
Mutmaßlicher Messerangreifer aus ICE vermutlich psychisch beeinträchtigt
Der mutmaßliche Täter des Messerangriffs in einem ICE in Bayern ist vermutlich psychisch erkrankt. Die Motivlage des Mannes sei "nach wie vor unklar" und Gegenstand "unserer intensiven Ermittlungen", sagte der Präsident des Polizeipräsidiums Oberpfalz, Norbert Zink, am Sonntag in Neumarkt. "Erste Facheinschätzungen" deuteten aber auf eine "psychische Beeinträchtigung" des 27-Jährigen hin. Er wurde inzwischen in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.
Österreich meldet deutlichen Anstieg bei Impfungen gegen das Coronavirus
Angesichts massiv ansteigender Infektionszahlen und den ab Montag verschärften Corona-Maßnahmen nimmt die Zahl der Impfungen in Österreich deutlich zu. Allein am Samstag seien fast 32.000 Menschen geimpft worden, jeder dritte davon zum ersten Mal, meldete die Nachrichtenagentur APA am Sonntag unter Berufung auf Angaben des Gesundheitsministeriums. Einschließlich der Auffrischungsimpfungen habe es in der vergangenen Woche 213.000 Impfungen gegeben - so viele wie zuletzt Anfang August.
Schwules Paar in Berlin nach Hinweis auf Maskenpflicht attackiert und beleidigt
Ein schwules Paar ist in Berlin nach einem Verweis auf die Maskenpflicht von einem Mann attackiert und beleidigt worden. Der 39-jährige Tatverdächtige soll die beiden Männer am Samstag mit Gegenständen beworfen, homophob beleidigt und bedrängt haben, nachdem sie ihn in einer U-Bahn auf die Maskenpflicht hingewiesen hatten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.
Polizistin bei Einsatz in Berlin schwer verletzt
Bei einem Einsatz in Berlin ist eine Polizistin schwer verletzt worden. Die Beamtin wurde von einem 51-Jährigen im Bezirk Spandau mehrfach mit einem Metallrohr geschlagen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Polizistin kam mit Kopf- und Armverletzungen in ein Krankenhaus.
Standing Ovations und Top-Quote für Neuauflage von "Wetten, dass..?"
Die Neuauflage der Unterhaltungsshow "Wetten, dass..?" hat Thomas Gottschalk Publikumsjubel und dem ZDF eine traumhafte Einschaltquote beschert. Rund 13,8 Millionen Zuschauer verfolgten am Samstagabend die von Gottschalk und Michelle Hunziker moderierte Sondersendung, wie das ZDF am Sonntag auf Twitter schrieb. Das entsprach einem Marktanteil von 45,7 Prozent. Die Jubiläumssendung des vor sieben Jahren eingestellten Klassikers wurde live aus Nürnberg übertragen.
Auto in Baden-Württemberg hebt ab und schleudert in Fliesenfachgeschäft
Ein Auto ist im baden-württembergischen Gottmadingen bei einem spektakulären Unfall an einem Bordstein abgehoben und in ein Fliesenfachgeschäft geschleudert. Der Wagen durchbrach am Samstag ein Schaufenster und kam erst an der Verkaufstheke zum Stehen, wie das Polizeipräsidium Konstanz am Sonntag mitteilte. Zwei Mitarbeiter im Geschäft wurden durch umherfliegende Splitter leicht verletzt, auch der Fahrer erlitt leichte Verletzungen.
IAEA-Chef: Kampf gegen Erderwärmung nur mit Atomkraft aussichtsreich
Der Kampf gegen die Erderwärmung ist nach Ansicht des Chefs der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) nur mit einer Nutzung von Atomenergie möglich. "Atomenergie ist Teil der Lösung des Problems der globalen Erwärmung, daran führt kein Weg vorbei", sagte IAEA-Chef Rafael Mariano Grossi am Rande der Klimakonferenz COP26 der Nachrichtenagentur AFP. Bereits jetzt mache Atomenergie ein Viertel der weltweit erzeugten "sauberen" Energie aus.
UB40-Gründungsmitglied Astro gestorben
Der Sänger und Mitbegründer der britischen Reggae-Band UB40, Terence Wilson, ist tot. "Wir haben heute Abend die traurige Nachricht erhalten, dass das ehemalige Mitglied von UB40, Terence Wilson, besser bekannt als Astro, nach kurzer Krankheit verstorben ist", erklärte die Band am Samstagabend auf Twitter. Astros derzeitige Band, UB40 featuring Ali Campbell and Astro, zeigte sich "zutiefst erschüttert und untröstlich".
Polizei ermittelt nach tödlicher Massenpanik bei Musikfestival in Houston
Nach einer Massenpanik mit acht Toten während eines Musikfestivals im US-Bundesstaat Texas hat die Polizei strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Es werde vermutlich einige Zeit dauern, um festzustellen, "was genau passiert ist", sagte der Bürgermeister der Stadt Houston, Sylvester Turner, am Samstag. An den Ermittlungen sind Beamte aus dem Mord- und dem Drogendezernat beteiligt. Bei dem Vorfall am Freitagabend waren dutzende Menschen verletzt worden, 25 von ihnen mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Zwei Verdächtige nach Strand-Schießerei bei Cancún festgenommen
Nach der Schießerei zwischen rivalisierenden Banden nahe dem mexikanischen Touristenort Cancún haben die Behörden zwei Verdächtige festgenommen. Die Ermittler hätten sie über die Fahrzeuge ausfindig gemacht, mit denen die mutmaßlichen Täter an den Tatort gefahren seien, teilte die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Quintana Roo am Samstag mit. Ein dritter Verdächtiger konnte demnach fliehen. Dabei sei es zu einem Schusswechsel mit der Polizei gekommen.
RKI: Bundesweite Corona-Inzidenz steigt auf 201,1
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf mehr als 200 angestiegen. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 201,1. Am Vortag hatte er bei 191,5 gelegen, vor einer Woche bei 154,8. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an.
RKI: Bundesweite Corona-Inzidenz steigt auf 191,5
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf über 190 angestiegen. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 191,5. Am Vortag hatte er bei 183,7 gelegen, vor einer Woche bei 149,4. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an.
Tausende nehmen Abschied von brasilianischer Sängerin Marília Mendonça
Nach dem Tod der Sängerin Marília Mendonça haben in Brasilien tausende Menschen Abschied von der 26-Jährigen genommen. Am Samstag zogen zahlreiche Fans in einer Sporthalle ihrer Heimatstadt Goiânia an ihrem Sarg vorbei und erwiesen ihr die letzte Ehre. Die brasilianische Grammy-Gewinnerin war am Freitag zusammen mit vier weiteren Menschen bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen.
Synode von Evangelischer Kirche in Deutschland beginnt in Bremen
In digitaler Form kommt am Sonntag (09.30 Uhr) die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zusammen. Nach einem auch vom ZDF übertragenen feierlichen Eröffnungsgottesdienst im Sankt-Petri-Dom starten die 128 Synodalen ihre mehrtägigen Beratungen, die bis Mittwoch dauern sollen. Ein Hauptpunkt ist die Wahl eines neuen EKD-Rats und eines neuen Ratsvorsitzenden.
Österreich vermeldet höchste Zahl an Neuinfektionen seit Pandemie-Beginn
In Österreich sind innerhalb von 24 Stunden so viele Corona-Infektionen registriert worden wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Es seien 9943 Neuinfektionen gemeldet worden, teilten die Behörden am Samstag laut der Nachrichtenagentur APA mit. Der bisherige Höchstwert stammte vom 13. November 2020, damals waren 9586 Ansteckungen registriert worden.
Mediziner beklagen zunehmende Angriffe wegen Corona-Impfungen
Ärztinnen und Ärzte in Deutschland sehen sich nach Angaben von Fachverbänden zunehmend Angriffen wegen der Verabreichung von Corona-Impfungen ausgesetzt. Attacken wie die gegenwärtigen seien vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen, sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS) laut Vorabmeldung vom Samstag. "Das macht etwas mit einem."
Marburger Bund fordert Corona-Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen
Die Corona-Infektionszahlen steigen wieder rasant - die Ärztegewerkschaft Marburger Bund fordert deshalb nun eine Impfpflicht für Mitarbeitende von Krankenhäusern, Pflegeheimen, Schulen und Kitas. CSU-Chef Markus Söder will zumindest eine Impfpflicht für Pflegekräfte erneut diskutieren. Um die aktuelle Welle einzudämmen, werden zugleich Rufe nach einer allgemeinen 3G-Regel am Arbeitsplatz und 2G in der Freizeit laut.
Marburger Bund will Corona-Impfpflicht im Medizin- und Erziehungsbereich
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund fordert eine Corona-Impfpflicht für das Personal im Medizinbereich, in Heimen und in Erziehungseinrichtungen. "Das Votum für eine berufsbezogene Pflicht zur Schutzimpfung gegen das Coronavirus erging nach mehrstündiger, intensiver Diskussion der Delegierten" auf der Hauptversammlung des Marburger Bundes in Berlin, teilte die Organisation am Samstag mit.
Drei Schwerverletzte bei Messerangriff in ICE in Bayern
Bei einem Messerangriff in einem ICE sind am Samstag in Bayern drei Menschen schwer verletzt worden. Ein 27 Jahre alter Verdächtiger wurde festgenommen, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz in Regensburg mitteilte. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) äußerte sich bestürzt über den Vorfall, dessen Hintergründe zunächst unklar waren.
Mehrere Verletzte bei Messerangriff in ICE in Bayern
Bei einem Angriff in einem ICE sind in Bayern mehrere Menschen verletzt worden. Ein Mann wurde festgenommen, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz am Samstag mitteilte. Eine Polizeisprecherin sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass bei dem Angriff offenbar ein Messer verwendet worden sei. Von den Verletzten sei nach aktuellen Erkenntnissen niemand in Lebensgefahr.
Polizeigewerkschaften regen wegen Corona erneutes Böllerverbot an Silvester an
Wegen der erneut steigenden Corona-Infektionszahlen haben sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) für erneute Böllerverbote an Silvester ausgeprochen. "Wir fordern die Kommunen auf, sogenannte Böllerverbote möglichst restriktiv auszusprechen und genügend Ordnungskräfte zur Überwachung bereitzuhalten", sagte der DPolG-Vorsitzende Rainer Wendt der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Samstag. "Angesichts der steigenden Infektionszahlen durch Corona ist es ohnehin derzeit nicht angezeigt, sich in großen Gruppen zu treffen und die Risiken noch zu vergrößern."
Mann in Hessen von Pferdekutsche überrollt und getötet
In Hessen ist ein Mann von einem Pferdefuhrwerk überrollt und getötet worden. Der 59-Jährige wollte in Kirchhain östlich von Marburg eine außer Kontrolle geratene Kutsche aufhalten, wie die Polizei in Gießen am Freitagabend mitteilte. Demnach hatte das Fuhrwerk nach einer Planwagenfahrt angehalten, Kutscher und Fahrgäste waren ausgestiegen. Aus zunächst unbekannter Ursache gingen daraufhin die beiden Pferde durch.
Fast hundert Tote bei Explosion von Tankwagen in Sierra Leone
Bei der Explosion eines Tanklastwagens in Sierra Leone sind fast hundert Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde wurden 98 Menschen getötet und weitere 92 verletzt, nachdem ein Tanklastwagen am Freitagabend an einer Tankstelle in der Hauptstadt Freetown von einem Lkw gerammt worden war und explodierte. Die Flammen breiteten sich auf das umliegende Stadtviertel aus.
Mehr als 90 Tote bei Explosion von Tankwagen in Sierra Leone
Bei der Explosion eines Tankwagens in Sierra Leone sind mehr als 90 Menschen ums Leben gekommen. Der Vizepräsident des westafrikanischen Landes, Mohamed Juledh Jalloh, sprach am Samstag am Unglücksort in der Hauptstadt Freetown von 92 Toten und 88 Schwerverletzten. Augenzeugen zufolge ging das Unglück von einem Tankwagen aus, der am Freitagabend nach einem Unfall in einer Tankstelle Feuer fing.
Mehr als 90 Tote bei Explosion in Treibstofflager in Sierra Leone
Bei einer Explosion in einem Treibstofflager in Sierra Leone sind mehr als 90 Menschen ums Leben gekommen. Der Vizepräsident des westafrikanischen Landes, Mohamed Juledh Jalloh, sprach am Samstag am Unglücksort in der Hauptstadt Freetown von 92 Toten und 88 Schwerverletzten. Zuvor hatte das Rote Kreuz die Zahl der nach dem Unglück am Freitagabend geborgenen Leichen mit 80 angegeben.
Stiko-Mitglied Terhardt: Stellungnahme zu Corona-Impfung bei Kindern im Dezember
Die Ständige Impfkommission (Stiko) will offenbar zügig eine Empfehlung zu Corona-Schutzimpfungen bei Kindern ab fünf Jahren abgeben. Das Gremium werde "jetzt im Laufe des Novembers anfangen, dieses Thema zu beraten", sagte Stiko-Mitglied Martin Terhardt am Freitagabend dem TV-Sender "Welt". Es werde "sicherlich eine Stellungnahme in welcher Richtung auch immer im Dezember auch von der Stiko geben".
Mann nach mutmaßlichem Hai-Angriff in Australien vermisst
An der Westküste Australiens wird ein Mann nach einem mutmaßlichen Hai-Angriff vermisst. Die Wasserschutzpolizei koordiniere derzeit die Suche in einem Gebiet südlich von Perth, erklärte die Polizei am Samstag. Der Fernsehsender ABC berichtete, dass Menschen von einem Boot aus Zeuge eines Angriffs eines Weißen Hais sowie eines Tigerhais auf einen Schwimmer geworden seien.
Mindestens acht Besucher von Musikfestival in Houston sterben bei Massenpanik
Bei einer Massenpanik während eines Musikfestivals im US-Bundesstaat Texas sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. "Die Menge begann sich vor der Bühne zusammenzudrängen, was eine Panik auslöste und zu Verletzungen führte", sagte Houstons Feuerwehrchef Samuel Peña. "Die Menschen fielen um, wurden bewusstlos und es entstand zusätzliche Panik." 17 Menschen seien ins Krankenhaus eingeliefert worden, elf von ihnen erlitten demnach einen Herzstillstand.
Mindestens acht Menschen sterben in Gedränge bei US-Musikfestival
Bei einem Gedränge während eines Musikfestivals in der US-Stadt Houston sind nach Behördenangaben mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. "Die Menge begann sich vor der Bühne zusammenzudrängen, was eine Panik auslöste und zu Verletzungen führte", sagte Houstons Feuerwehrchef Samuel Peña. "Die Menschen fielen um, wurden bewusstlos und es entstand zusätzliche Panik."
RKI: Bundesweite Corona-Inzidenz steigt auf 183,7
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf über 180 angestiegen. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 183,7. Am Vortag hatte er bei 169,9 gelegen, vor einer Woche bei 145,1. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an.
Flughafen Mallorca wegen Menschen auf der Rollbahn vier Stunden lang lahmgelegt
Am Flughafen von Palma de Mallorca sind am Freitagabend wegen Menschen auf der Rollbahn alle Starts und Landungen knapp vier Stunden lang ausgesetzt worden. Nach einer Zwischenlandung wegen eines vermeintlichen medizinischen Notfalls waren rund 20 Passagiere auf die Landebahn gerannt, wie die Flughafenverwaltung mitteilte. Womöglich handelte es sich dabei um einen gezielten Versuch der illegalen Einreise nach Spanien. Elf Menschen wurden in Gewahrsam genommen.