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Ehepaar stirbt bei Schwelbrand in Wohnhaus in Baden-Württemberg
Bei einem Schwelbrand in einem Wohnhaus in Baden-Württemberg ist ein Ehepaar ums Leben gekommen. Ein 72-Jähriger und seine 69-jährige Ehefrau konnten nur noch tot geborgen werden, wie die Polizei in Ludwigsburg am Dienstag mitteilte. Demnach wurden beide am Montagnachmittag in ihrer verrußten Wohnung in Schwieberdingen gefunden, als ein Taxifahrer den 72-Jährigen zu einem Arzttermin abholen wollte.
Neuer Bond-Film bricht mehrere Zuschauer-Rekorde
Nach der mehrfach verschobenen Weltpremiere hat der neue James-Bond-Film bereits nach wenigen Tagen mehrere Zuschauer-Rekorde gebrochen. "Keine Zeit zu sterben" spielte schon am Eröffnungswochenende beispiellose 29 Millionen Euro ein, wie Universal Pictures am Dienstag mitteilte. Das voraussichtlich letzte Abenteuer mit Daniel Craig in der Rolle des britischen Geheimagenten 007 war zuvor wegen der Corona-Pandemie um eineinhalb Jahre verschoben worden.
Film von Oscar-prämiertem Regisseur-Duo über spektakuläre Höhlenrettung in Thailand
Für ihren Dokumentarfilm "Free Solo" über einen völlig furchtlosen Kletterer haben Elizabeth Chai Vasarhelyi und Jimmy Chin bereits einen Oscar erhalten. Nun haben sie einen weiteren Dokumentarfilm gemacht, der "Free Solo" noch in den Schatten stellen soll: Es geht dabei um die sensationelle Rettung einer Jugend-Fußballmannschaft aus zwölf Jungen, die 2018 nach 18 Tagen aus einer überfluteten Höhle befreit worden war.
Arbeiter stirbt nach Stromschlag auf Autobahnbaustelle in Bayern
Auf einer Autobahnbaustelle in der Nähe von Neumarkt in der Oberpfalz hat ein Arbeiter am Montag einen tödlichen Stromschlag erlitten. Der 21-Jährige war auf der A3 dabei, einen Kompressor mithilfe eines Autokrans zu verladen, als der Kranausleger offenbar eine Hochspannungsleitung berührte, wie die Polizei in Regensburg am Dienstag mitteilte. Der junge Mann habe das Bewusstsein verloren und sei einige Stunden später in einer Klinik gestorben.
Urteil gegen Serienvergewaltiger von Berlin rechtskräftig
Fünfeinhalb Monate nach der Verurteilung eines Serienvergewaltigers durch das Landgericht Berlin ist das Urteil rechtskräftig. Die Überprüfung durch den in Leipzig ansässigen fünften Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) habe keine Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben, teilte der BGH am Dienstag in Karlsruhe mit. Seine Revision wurde verworfen. (Az. 5 StR 290/21)
Physik-Nobelpreis an Deutschen - Nobelkomitee mahnt zu mehr Klimaschutz
Ein eindringlicher Appell zum Kampf gegen den Klimawandel - und ein deutscher Preisträger: Für ihre Forschungen zur Vorhersage des Klimawandels sind am Dienstag der Hamburger Physiker Klaus Hasselmann und sein US-japanischer Kollege Syukuro Manabe mit dem Physik-Nobelpreis ausgezeichnet worden. Die zweite Hälfte des Preises sprach die Schwedische Akademie der Wissenschaften dem Italiener Giorgio Parisi für seine Forschung über komplexe physikalische Systeme zu.
Physik-Nobelpreis an einen Deutschen und eine dringende Mahnung zum Klimaschutz
Mit einem deutschen Preisträger sowie einem eindringlichen Aufruf zum Kampf gegen den Klimawandel hat am Dienstag die Verleihung des Physik-Nobelpreises aufgewartet. Für Forschungen zur Vorhersage des Klimawandels wurde der Hamburger Physiker Klaus Hasselmann zusammen mit seinem US-japanischen Kollegen Syukuro Manabe ausgezeichnet. Die andere Hälfte des Preises sprach die Schwedische Akademie der Wissenschaften dem Italiener Giorgio Parisi für seine Forschung über komplexe physikalische Systeme zu.
Physik-Nobelpreis für deutschen Klimaforscher Hasselmann und zwei weitere Wissenschaftler
Der diesjährige Physik-Nobelpreis geht an den deutschen Klimaforscher Klaus Hasselmann und an seinen US-japanischen Kollegen Syukuro Manabe sowie an den Italiener Giorgio Parisi. Damit würden Hasselmann und Manabe für ihre physikalischen Modelle für eine "zuverlässige Vorhersage der Erderwärmung" geehrt, teilte die Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm mit. Die beiden Wissenschaftler hätten zum Verständnis beigetragen, wie das Erdklima funktioniert und wie der Mensch es beeinflusst.
RKI: Bundesweite Corona-Inzidenz bei 62,3
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht auf 62,3 gesunken. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter meldete, wurden binnen eines Tages 11.547 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und 76 weitere Todesfälle registriert.
Mann (35) in Berlin verletzt auf Flucht vor Polizeikontrolle Beamte
Ein 35-Jähriger ohne Führerschein ist am Montagabend vor einer Polizeikontrolle in Berlin geflüchtet und hat dabei drei Beamte verletzt. Wie die Polizei in der Hauptstadt am Dienstag mitteilte, entdeckten Beamte im Bezirk Neukölln einen in zweiter Reihe stehenden Wagen, dessen Fahrer plötzlich stark beschleunigte, als sich das Polizeifahrzeug näherte.
Studie: Massives Korallensterben durch Klimawandel und Meeresverschmutzung
Fischerei mit Dynamit, die Verschmutzung der Meere, aber vor allem der Klimawandel haben laut einer umfassenden Studie in den vergangenen Jahren ein massives Korallensterben verursacht. Von 2009 bis 2018 seien 14 Prozent der weltweiten Korallenriffe abgestorben, ergab die größte jemals erstellte Untersuchung zu Korallenbeständen, die das Wissenschaftsnetzwerk Global Coral Reef Monitoring Network am Dienstag vorstellte.
Abbau von prominentem Gerüst am Kölner Dom verschiebt sich wegen starken Winds
Der Abbau eines prominenten Baugerüsts am Kölner Dom ist wegen ungünstiger Wetterbedingungen verschoben worden. Aufgrund der starken Windverhältnisse könne das rund zehn Tonnen schwere Hängegerüst voraussichtlich erst am Donnerstag oder Freitag abgenommen werden, teilte die für Renovierungen des Sakralbaus zuständige Kölner Dombauhütte am Dienstag mit. Das Gerüst befindet sich in 105 Metern Höhe an der Nordwestecke des Nordturms und sollte nach zehn Jahren entfernt werden.
Statistikamt sucht zehntausend Haushalte für Befragung zu Zeitnutzung
Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden sucht zehntausend Haushalte in ganz Deutschland für eine freiwillige Befragung zur Nutzung der Zeit. Dabei möchten die Statistiker unter anderem wissen, wie viel Zeit neben Arbeit, Schule oder Haushalt für Freundschaften und Familie bleibt, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Die Befragung zur Zeitverwendung 2022 steht unter dem Motto "Wo bleibt die Zeit?".
Ein Toter und mehrere Verletzte bei Verkehrsunfall auf Nürburgring
Am frühen Montagabend ist es auf dem Nürburgring in Rheinland-Pfalz zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Sieben Menschen wurden verletzt und ein Mann starb, wie die Polizei in Koblenz mitteilte. Zu dem Unfall kam es demnach, nachdem ein Auto in der Nordschleife Betriebsmittel verloren hatte und ein Abschleppfahrzeug im Einsatz war. Die nachfolgenden zehn Autos mussten ausweichen, verloren die Kontrolle und verunfallten.
Indischer Minister will Klang von Autohupen durch Musikinstrumente ersetzen
Melodischer Klang anstelle des Großstadtlärms: Indiens Verkehrsminister will das Geräusch von Autohupen in seinem Land durch Musikinstrumente ersetzen lassen. "Ich untersuche dies und plane, bald ein Gesetz zu erlassen, das vorsieht, dass die Hupen aller Fahrzeuge wie indische Musikinstrumente klingen", sagte Nitin Gadkari örtlichen Medien am Montag. Der Verkehrslärm sei dann "angenehmer".
Träger des diesjährigen Physik-Nobelpreises wird verkündet
Die Schwedische Akademie der Wissenschaften gibt am Dienstag (11.45 Uhr) in Stockholm bekannt, wer in diesem Jahr den Nobelpreis für Physik erhält. Im vergangenen Jahr hatten sich der deutsche Astrophysiker Reinhard Genzel, der Brite Roger Penrose und die US-Wissenschaftlerin Andrea Ghez die mit zehn Millionen Kronen (rund 985.000 Euro) dotierte Auszeichnung für ihre Forschungen zu Schwarzen Löchern geteilt.
Filmteam zum Dreh von erstem Spielfilm im All soll zur ISS starten
Eine russische Sojus-Rakete soll am Dienstag einen Regisseur und eine Schauspielerin zur Internationalen Raumstation ISS bringen, um dort den ersten Spielfilm im All zu drehen. Der Start vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ist für 10.55 Uhr MESZ geplant. Der 38-jährige Regisseur Klim Tschipenko und die 37-jährige Schauspielerin Julia Peressild werden von einem russischen Kosmonauten begleitet.
EMA genehmigt Auffrischungsimpfungen mit Biontech-Vakzin
Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht für Auffrischungsimpfungen mit dem Corona-Impfstoff von Biontech gegeben. Eine Booster-Impfung mit dem Vakzin des Mainzer Unternehmens und seines US-Partner Pfizer komme für Menschen ab 18 Jahren in Betracht, erklärte die EMA am Montag. Die Drittimpfung soll demnach frühestens sechs Monate nach Verabreichung der zweiten Dosis erfolgen.
EMA gibt grünes Licht für Auffrischungsimpfungen mit Biontech-Vakzin
Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus mit dem Biontech-Impfstoff genehmigt. Eine Booster-Impfung mit dem Corona-Vakzin des Mainzer Unternehmens und seines US-Partner Pfizer komme für Menschen ab 18 Jahren in Betracht, erklärte die EMA am Montag. Die dritte Impfung soll demnach frühestens sechs Monate nach Verabreichung der zweiten Dosis erfolgen.
Französischer Astronaut Pesquet neuer Kommandant auf der ISS
Der französische Astronaut Thomas Pesquet hat am Montagabend das Kommando auf der Internationalen Raumstation ISS übernommen. Der 43-Jährige ist damit der Chef der sechs weiteren Raumfahrer an Bord, die aus den USA, Russland und Japan stammen. Ende Oktober wird auf der ISS der deutsche Astronaut Matthias Maurer erwartet, der mit Pesquet befreundet ist, und sechs Monate im All verbringen soll.
Französischer Astronaut Pesquet übernimmt Kommando auf ISS
Der französische Astronaut Thomas Pesquet übernimmt am Montagabend das Kommando auf der Internationalen Raumstation ISS. Der 43-Jährige wird damit der Chef der sechs weiteren Raumfahrer an Bord, die aus den USA, Russland und Japan stammen. Ende Oktober wird auf der ISS der deutsche Astronaut Matthias Maurer erwartet, der mit Pesquet befreundet ist, und sechs Monate im All verbringen soll. Die symbolische Schlüsselübergabe wird von der NASA live übertragen.
Rekorderlös bei Auktionen für zeitgenössische Kunst
Online-Auktionen und digitale Kunst haben den Markt für zeitgenössische Kunst angekurbelt. Im vergangenen Jahr wurde bei Auktionen für zeitgenössische Kunst ein Rekorderlös von 2,7 Milliarden Dollar (2,3 Milliarden Dollar) erzielt, wie das auf Kunstmärkte spezialisierte französische Unternehmen Artprice am Montag in Paris mitteilte. Besonders begehrt seien digital geschützte virtuelle Werke (NTFs), die bereits ein Drittel der Online-Aktionen ausmachen.
Steinmeier reist am Sonntag ins Ahrtal
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht am Sonntag das Ahrtal, um sich ein Bild vom Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe zu machen. Steinmeier werde nach Ahrweiler und Mayschoß reisen und außerdem einen Termin im Helfercamp in Grafschaft wahrnehmen, teilten das Bundespräsidialamt in Berlin und die rheinland-pfälzische Staatskanzlei in Mainz am Montag mit. Die stellvertretende rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Anne Spiegel (Grüne) und Innenminister Roger Lewentz (SPD) begleiten den Bundespräsidenten.
Mann in Asylunterkunft in Niedersachsen von Polizisten erschossen
Polizisten haben bei einem Einsatz in einer Asylbewerberunterkunft im niedersächsischen Harsefeld einen Mann erschossen. Der 40-Jährige habe die Beamten in der Nacht zum Montag zuvor mit einem Messer angegriffen, teilte die Staatsanwaltschaft Stade mit. Daraufhin hätten die Polizisten mehrere Schüsse abgegeben.
Autofahrer stirbt nach Zusammenprall mit Notarztwagen
Beim Zusammenprall mit einem Notarztwagen ist ein Autofahrer in Thüringen ums Leben gekommen. Der 47-Jährige starb am Sonntagnachmittag noch an der Unfallstelle, wie die Polizei in Suhl am Montag mitteilte. Der 63-jährige Fahrer des Notarztwagens und eine 39-jährige Mitfahrerin wurden schwer verletzt. Die Bundesstraße war für mehrere Stunden gesperrt.
Medizin-Nobelpreis geht an US-Forscher David Julius und Ardem Patapoutian
Maskenpflicht für Grundschüler endet in weiten Teilen Frankreichs
Grundschüler brauchen in weiten Teilen Frankreichs seit Montag keinen Mund-Nasen-Schutz mehr zu tragen. In 47 von 101 Départements, in denen der Inzidenzwert unter 50 liegt, entfällt die Maskenpflicht für Grundschüler. "Das ist eine gute Nachricht, aber die Frage ist: für wie lange?", sagte Marion, eine zweifache Mutter, am Montag in Les Deux-Sèvres in Westfrankreich.
Bürgermeister von Rio de Janeiro hofft auf Karneval ohne Abstandsregeln
Der Bürgermeister von Rio de Janeiro hofft auf einen Karneval ohne Abstandsregeln im kommenden Jahr. "Wer wird im Karneval weiter Abstand halten? Es ist absurd, einen Meter Abstand zu fordern", sagte Eduardo Paes am Sonntag. Bis November solle "die gesamte Bevölkerung" der brasilianischen Millionenmetropole mit zwei Impfdosen gegen das Coronavirus geimpft werden. "Ab dann werden wir voraussichtlich keine Beschränkungen mehr haben und wir werden bestimmt einen Karneval ohne Beschränkungen haben."
Leichte Lockerung von Corona-Lockdown im neuseeländischen Auckland
Nach wochenlangem hartem Corona-Lockdown in Auckland hat Neuseelands Regierungschefin Jacinda Arden am Montag Lockerungen für die größte Stadt des Landes angekündigt. Ab Mittwoch sollen dort demnach Treffen von bis zu zehn Menschen im Freien wieder erlaubt sein. Ardern räumte ein, dass es trotz strikter Restriktionen nicht gelungen sei, die Zahl der Neuinfektionen in Auckland auf null zurückzufahren, wie es die Null-Covid-Strategie der Regierung vorsah.
Neuseeland rückt vorsichtig von ehrgeiziger Null-Covid-Strategie ab
Neuseeland rückt vorsichtig von seiner ehrgeizigen Null-Covid-Strategie ab. Premierministerin Jacinda Ardern sagte am Montag, die hochansteckende Delta-Variante des Coronavirus habe sich als "Wendepunkt" erwiesen. In Auckland habe das Coronavirus auch mit dem strengen Lockdown der vergangenen Wochen nicht ausgemerzt werden können. "Selbst mit den langfristigen Beschränkungen, die wir hatten, haben wir offensichtlich nicht die Null erreicht", sagte sie.
Behörden kämpfen gegen Ölpest an Kaliforniens Küste
Nach dem Auslaufen von hunderttausenden Litern Rohöl aus einer Pipeline kämpft der US-Bundesstaat Kalifornien gegen eine verheerende Ölpest. Während an Stränden südlich der Millionenmetropole Los Angeles mit Öl verklebte Fische und Vögel angespült wurden, versuchten Einsatzkräfte am Montag weiterhin den Ölteppich einzudämmen. Die Stadtverwaltung von Huntington Beach sprach von einer "Umweltkatastrophe".
Behörden kämpfen gegen Ölteppich an Kaliforniens Küste
An der Küste Südkaliforniens hat aus einer Pipeline auslaufendes Öl für erhebliche Umweltschäden gesorgt. Die Behörden der Küstenstädte Huntington Beach und Newport Beach versuchten am Sonntag, den rund zehn Kilometer langen Ölteppich einzudämmen, der sich entlang eines beliebten Küstenabschnitts bei Los Angeles erstreckte. Bis Sonntag liefen 480.000 Liter Öl aus. An den Stränden werden bereits Ölklumpen und tote Tiere angeschwemmt.