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Tätersuche in Fall von getöteter 16-Jähriger aus Sachsen läuft "auf Hochtouren"
Nach dem tödlichen Gewaltverbrechen an einer 16-Jährigen in Sachsen hat die Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter am Donnerstag angedauert. Nach Angaben der Görlitzer Polizei liefen die Ermittlungen zu dem unbekannten Mann "auf Hochtouren". Die Beamten befragten unter anderem auch Zeugen aus der Nachbarschaft in der Gemeinde Großröhrsdorf, wo sich das Verbrechen am Mittwoch ereignet hatte.
Internetsurfen ist häufigste Freizeitaktivität der Deutschen
Das Surfen im Internet ist weiterhin die häufigste Freizeitbeschäftigung der Deutschen und baut seinen Spitzenplatz dabei weiter aus. Etwa 97 Prozent der Bundesbürger nutzen das Internet regelmäßig - mindestens einmal in der Woche - zur Freizeitbeschäftigung, wie der am Donnerstag von der Stiftung für Zukunftsfragen veröffentlichte "Freizeitmonitor 2021" ergab. "Die Anziehungskraft des Internets ist ungebrochen", erklärte Ulrich Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung, welche die Untersuchung seit dem Jahr 1986 vornehmen lässt.
Erfurter Zoll findet Pakete mit kiloweise Raketen und Böllern
Zollbeamte haben in Erfurt mehrere Pakete mit kiloweise Raketen, Böllern und Bengalos entdeckt. Insgesamt fanden sie in Postsendungen mehr als 77 Kilogramm Pyrotechnik, wie das Hauptzollamt in der thüringischen Landeshauptstadt am Donnerstag mitteilte. Die explosive Fracht flog demnach am Montag bei einer Kontrolle in einem Paketzentrum im Saale-Holzland-Kreis auf. Der Zoll leitete acht Strafverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ein.
Deutschland: Corona-Inzidenz sinkt leicht auf 76,3
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht zurückgegangen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, sank der Wert auf 76,3. Am Vortag hatte die Inzidenz 77,9 betragen, vor einer Woche hatte der Wert bei 83,5 gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb dieses Zeitraums an. Die Inzidenz ist der zentrale Indikator für das Tempo der Ausbreitung des Coronavirus. Laut den jüngsten Zahlen des RKI wurden binnen 24 Stunden 12.925 Neuinfektionen verzeichnet. Die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 4.114.856. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Deutschland stieg um 68 auf nunmehr 92.837. Die Zahl der Genesenen liegt laut RKI bei etwa 3.863.000. (P.Vasilyevsky--DTZ)
Viele Tote bei Erdbeben in chinesischer Provinz Sichuan
Bei einem Erdbeben der Stärke 5,4 in China sind am Donnerstag drei Menschen ums Leben gekommen und dutzende verletzt worden. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS lag das Epizentrum in der Region Sichuan im Südwesten des Landes in rund zehn Kilometern Tiefe und etwa 120 Kilometer südwestlich der Millionenstadt Chongqing, in deren Umkreis rund 30 Millionen Menschen leben. Den lokalen Behörden zufolge wurden drei Menschen schwer und 57 leicht verletzt. Laut der USGS ist mit "erheblichen Schäden" zu rechnen. Die Stadt Luzhou entsandte einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge Rettungskräfte in das Gebiet. Die Feuerwehr von Sichuan veröffentlichte Bilder, auf denen Rettungskräfte zu sehen sind, die unter Trümmern nach Verschütteten suchten. Das Beben zerstörte dutzende Häuser und beschädigte zahlreiche weitere im Bezirk Luxian. Der Lokalregierung zufolge wurden mindestens 10.000 Menschen in Notunterkünfte gebracht. In China kommt es häufig zu Erdbeben, insbesondere in den bergigen Regionen im Westen und Südwesten des Landes. In der Region um die Provinz Yunnan, wo mehr als 100.000 Menschen leben, treffen die Indische und die Eurasische Platte aufeinander. In der Sichuan waren 2008 bei einem Beben der Stärke 7,9 insgesamt 87.000 Menschen getötet worden. 2010 starben bei einem Erdstoß der Stärke 6,9 in der Provinz Qinghai rund 3000 Menschen. (A.Nikiforov--DTZ)
Erster eigenständiger SpaceX-Flug mit vier Weltraumtouristen ins All
Ohne die Anwesenheit eines professionellen Astronauten sind erstmals vier Touristen mit dem US-Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk ins All gestartet. Die Rakete vom Typ Falcon 9 hob am Donnerstagmorgen (MESZ) vom Kennedy Space Center im Bundesstaat Florida ab. Die mit ihr ins All beförderte Raumkapsel fliegt weitgehend automatisch und soll für drei Tage in der Erdumlaufbahn bleiben. Derweil beendeten drei chinesische Astronauten die längste bemannte Mission ihres Landes im All.
SpaceX-Rakete erstmals mit Weltraumtouristen gestartet
Eine Rakete des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk ist am Mittwochabend erstmals mit vier Weltraumtouristen an Bord gestartet. Die Rakete vom Typ Falcon 9 hob um kurz nach 20.00 Uhr Ortszeit (02.00 Uhr MESZ) vom Kennedy Space Center im Bundesstaat Florida ab. Rund zwölf Minuten nach dem Start löste sich die Raumkapsel mit den Passagieren von der zweiten Antriebsstufe der Rakete.
Unesco erkennt 20 neue Biosphärenreservate in 21 Ländern an
Die UN-Wissenschafts- und Kulturorganisation Unesco hat am Mittwoch 20 neue Biosphärenreservate in 21 Ländern anerkannt. Erstmalig nahm der zuständige Koordinationsrat bei seiner Sitzung in der nigerianischen Hauptstadt Abuja Gebiete in Lesotho, Libyen und Saudi-Arabien in die Liste auf. Weitere in diesem Jahr genehmigte Schutzgebiete befinden sich unter anderem in Kanada, Frankreich, Italien, Russland und Spanien.
16-Jährige in Sachsen von Unbekanntem getötet - Tatverdächtiger flüchtig
Im sächsischen Großröhrsdorf ist eine 16-Jährige von einem Unbekannten getötet worden. Der Tatverdächtige sei auf der Flucht, teilte die Polizei in Görlitz am Mittwochabend mit. Demnach hatte am Nachmittag ein Zeuge das schwer verletzte Opfer im Bereich eines Garagenkomplexes gemeldet. Rettungskräfte reanimierten die Jugendliche zunächst und brachten sie in ein Krankenhaus, wo sie jedoch ihren Verletzungen erlag.
Papst kritisiert Impfverweigerer unter Kardinälen
Papst Franziskus hat Impfverweigerer unter den Kardinälen angezählt und sich erneut für Corona-Impfungen stark gemacht. "Im Kardinalskollegium gibt es ein paar Verweigerer", sagte das katholische Kirchenoberhaupt an Bord eines Flugzeugs, das ihn am Mittwoch von der Slowakei zurück nach Rom brachte. "Einer von ihnen, der arme Mann, hat sich mit dem Virus angesteckt", fügte der Papst hinzu.
Deutscher Fernsehpreis wird am Kölner Tanzbrunnen verliehen
Mit einer großen Open-Air-Show am Kölner Tanzbrunnen wird am Donnerstag (18.30 Uhr) der Deutsche Fernsehpreis verliehen. In 28 Kategorien in den Sparten Fiktion, Unterhaltung, Information und Sport wird der von den Sendern RTL, ZDF, Sat.1 und ARD sowie der Deutschen Telekom gestiftete Preis vergeben. Mit je fünf Nominierungen liegen der ARD-Mehrteiler "Oktoberfest 1900" und die bei TNT laufende Serie "Para - Wir sind King" vorn. Ausgestrahlt wird die Verleihung um 20.15 Uhr bei RTL.
Britische Polizei will weiter nicht zu legendärem Diana-Interview ermitteln
Ungeachtet neuer Vorwürfe gegen die Verantwortlichen will die britische Polizei weiter nicht zum Zustandekommen des legendären Fernseh-Interviews ermitteln, in dem Prinzessin Diana vor über 25 Jahren über ihre gescheiterte Ehe mit Thronfolger Prinz Charles sprach. Es gebe auch nach nochmaliger Prüfung "keine Beweise für Aktivitäten, die eine Straftat bedeuten", erklärte Scotland Yard am Mittwoch. Deshalb würden keine formalen Ermittlungen eingeleitet.
Frau nach Selbstanzündung auf Berliner Alexanderplatz gestorben
Eine Frau, die sich am Dienstag auf dem Berliner Alexanderplatz selbst anzündete, ist ihren dabei erlittenen Verletzungen erlegen. Sie sei am Dienstagnachmittag in einem Krankenhaus gestorben, teilte die Polizei in der Hauptstadt am Mittwoch mit. Der Vorfall hatte sich vor einem Kaufhaus und laut Zeugen wortlos ereignet.
Chef der Stiftung von Prinz Charles tritt wegen dubioser Spendengelder zurück
Nach Berichten über dubiose Spendengelder ist der Chef der Wohltätigkeitsorganisation von Prinz Charles zurückgetreten. Nach Medienberichten über einen angeblichen Dankesbrief des britischen Thronfolgers an den wegen Geldwäschevorwürfen verurteilten russischen Banker Dmitri Leus hatte die schottische Aufsichtsbehörde eine Untersuchung eingeleitet. Am Mittwoch erklärte der Vorsitzende der Prince’s Foundation, Douglas Connell, er übernehme die Verantwortung für das mögliche "schwere Fehlverhalten".
Einstürzende Wand in Villingen-Schwenningen erschlägt Arbeiter
In Villingen-Schwenningen in Baden-Württemberg ist am Mittwoch ein Mann bei einem Arbeitsunfall gestorben. Der 60-Jährige habe an einem Gartenbaucenter Abrissarbeiten ausgeführt, als eine tonnenschwere Wand eingestürzt sei, teilte die Polizei in Konstanz mit. Sie habe den Mann unter sich begraben.
Bundestagspräsident Schäuble lernt durch Diskussionen mit eigenen Kindern dazu
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) sieht alte Weltsichten durch die Diskussionen mit seinen inzwischen längst erwachsenen Kindern immer wieder infrage gestellt. "Ich lerne, dass viele Auffassungen, die wir hatten, so nicht mehr stimmen", sagte Schäuble der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Das betreffe etwa das Verhältnis von Männern und Frauen oder das Thema Homosexualität.
Umfrage: Jeder Vierte vermutet Behandlungsfehler bei ärztlicher Therapie
Viele Menschen in Deutschland befürchten einer Umfrage zufolge, dass sie oder andere durch ärztliche Behandlungsfehler zu Schaden kommen könnten. Jeder Vierte hält es für wahrscheinlich, dass dies in Krankenhäusern passieren kann, wie die Techniker Krankenkasse (TK) am Mittwoch in Hamburg mitteilte. Fast jeder Dritte gehe davon aus, dass Schäden auch in einer ärztlichen Praxis verursacht werden könnten.
Kleines Beuteltier in Australien vor dem Aussterben gerettet
In Australien ist ein kleines nachtaktives Beuteltier vor dem Aussterben gerettet worden. Der Tasmanische Langnasenbeutler, der früher nicht nur auf der Insel Tasmanien, sondern auch im Bundesstaat Victoria auf dem australischen Festland verbreitet war, wurde in Victoria nach dem erfolgreichen Abschluss eines Zucht- und Auswilderungsprogramms von der Liste der in freier Wildbahn ausgestorbenen Tiere genommen, wie Victorias Umweltministerin Lily D’Ambrosio am Mittwoch verkündete.
Australien hebt nächtliche Ausgangssperre in Corona-Hotspots in Sydney auf
Australien hebt angesichts stabiler Corona-Infektionszahlen und einer steigenden Impfquote die nächtliche Ausgangssperre in stark betroffenen Stadtteilen der Metropole Sydney auf. Wie die Regierungschefin des Bundesstaates New South Wales, Gladys Berejiklian, ankündigte, wird die von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr geltende Ausgangssperre am Mittwoch aufgehoben. Sie appellierte aber an die Bevölkerung, vorsichtig zu bleiben und sich an die weiter geltenden Ausgangsbeschränkungen zu halten.
Kleinkinder wegen Raucherpause von Vater allein in Zug nach Schwerin unterwegs
Offenbar wegen einer Zigarettenpause ist ein Vater im Bahnhof von Bad Kleinen in Mecklenburg-Vorpommern von seinen beiden Kindern im Alter von neun Monaten und zwei Jahren getrennt worden. Wie die Bundespolizei am Mittwoch in Rostock mitteilte, gelangte er am Dienstag bei einem Zwischenhalt nicht rechtzeitig zurück in seinen Regionalexpress nach Schwerin. Die Kleinkinder seien mit dem Zug weitergefahren und ab dann "auf sich allein gestellt gewesen".
70 Prozent der Deutschen nach eigener Einschätzung bei guter Gesundheit
Mehr als zwei von drei Deutschen sind nach eigener Einschätzung bei guter Gesundheit. Wie aus am Mittwoch in Berlin vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichen Befragungsdaten hervorgeht, schätzen 70 Prozent der Erwachsenen ihre Gesundheit subjektiv als gut oder sehr gut ein. Der Anteil nimmt jedoch mit steigendem Alter deutlich ab. Die meisten Deutschen bemühen sich zudem um einen gesundheitsbewussten Lebensstil.
Fünf Verletzte nach Brandserie innerhalb einer Nacht in Rheinland-Pfalz
Bei einer Brandserie im rheinland-pfälzischen Kaiserslautern sind innerhalb einer Nacht fünf Menschen verletzt worden. Sie wurden mit Rauchvergiftungen vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Demnach brachen die Feuer am späten Dienstagabend im Stadtgebiet auf einem Firmengelände und an vier Mehrfamilienhäusern aus. Eine 39-Jährige musste mit ihrer siebenjährigen Tochter vom Balkon gerettet werden.
In Frankreich gilt Impfpflicht für Pflegepersonal und Feuerwehrleute
In Frankreich gilt seit Mittwoch eine Corona-Impfpflicht für Pflegepersonal und Feuerwehrleute. Etwa 2,7 Millionen Mitarbeiter von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, Pflege- und Rettungsdiensten sowie der Feuerwehr müssen nun mindestens mit einer Dosis geimpft sein. Vom 15. Oktober an ist eine doppelte Impfung nötig. Wer sich nicht daran hält, soll vom Dienst suspendiert werden und kein Gehalt mehr bekommen.
Manuela Schwesig: Krebserkrankung war "schwerster Kampf meines Lebens"
Für Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) ist ihre Krebserkrankung "der schwerste Kampf meines Lebens" gewesen. "Auch wenn alles gut gegangen ist - die Diagnose haut einen um", sagte die 47-Jährige dem Magazin "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Man denkt sofort an Tod – und dann denkt man an seine Familie und die Kinder, die ja noch klein sind."
Lautstark randalierender Igel ruft in Neumünster drei Streifenwagen auf den Plan
Ein lautstark randalierender Igel hat in Neumünster einen Polizeieinsatz mit drei Streifenwagen ausgelöst. Wie die Polizei in der schleswig-holsteinischen Stadt am Mittwoch mitteilte, hörte eine Frau am Dienstagabend verdächtige Geräusche vom Grundstück ihrer Nachbarn und befürchtete einen Einbruch. Die Beamten schickten drei Einsatzwagen, um das Haus zu umstellen und zu durchsuchen. Fündig wurden sie jedoch nicht.
Erste Musical-Vorstellungen am New Yorker Broadway nach 18 Monaten Corona-Pause
Am Broadway in New York werden nach 18 Monaten Corona-Pause wieder vier beliebte Musicals gespielt. Theaterleute und Fans feierten am Dienstagabend die Rückkehr von "Hamilton," "Wicked," "Der König der Löwen" und "Chicago" in das berühmte Theaterviertel. Bürgermeister Bill de Blasio sprach von einem "wichtigen Abend" für den Neuanfang New Yorks. Die Broadway-Theater seien das "Herz" und die "Seele" der Stadt.
Polizei in Baden-Württemberg schießt bewaffneten Angreifer nieder
Die Polizei in Baden-Württemberg hat einen bewaffneten Angreifer angeschossen und außer Gefecht gesetzt. Der 23-Jährige habe in der Nacht zum Mittwoch in einem Mehrfamilienhaus in Bammental im Rhein-Neckar-Kreis zwei Menschen durch Stiche schwer verletzt, erklärten die Beamten in Mannheim. Die hinzugerufene Polizei schoss ihn demnach an und verletzte ihn ebenfalls schwer.
Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt auf 77,9
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht zurückgegangen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, sank der Wert auf 77,9. Am Vortag hatte die Inzidenz 81,1 betragen. Am Dienstag vergangener Woche hatte der Wert bei 82,7 gelegen.
Empörung über Tötung von mehr als 1400 Delfinen auf Färöer-Inseln
Die Tötung hunderter Delfine bei einer Jagd auf den Färöer-Inseln hat online und bei Umweltschützern für Empörung gesorgt. Die autonome Regierung der zu Dänemark gehörenden Inseln verteidigte am Dienstag die als "Grindadrap" bezeichnete traditionelle Jagdpraxis, die "gut organisiert und vollkommen reguliert" sei. Jäger hatten binnen eines Tages mehr als 1400 Delfine in einen Fjord getrieben und anschließend getötet.
Ehemaliger Drogenbaron in Mexiko zu 28 Jahren Haft verurteilt
Ein Gericht in Mexiko hat den ehemaligen Drogenbaron Vicente Carrillo Fuentes zu einer 28-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Der 58-Jährige müsse wegen Drogendelikten, Geldwäsche und des Hortens von Schusswaffen ins Gefängnis, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Fuentes, auch bekannt als "El Viceroy", hatte mit dem Juárez-Kartell eines der führenden Drogenkartelle des Landes geleitet. Er war 2014 im nordmexikanischen Bundesstaat Coahuila wegen organisierten Verbrechens und Drogenhandels festgenommen worden.
Fußballidol Pelé verlässt nach Darm-Operation Intensivstation
Das brasilianische Fußballidol Pelé hat nach seiner Darm-Operation die Intensivstation verlassen. "Der Patient Edson Arantes do Nascimento befindet sich in einem guten klinischen Zustand und ist aus der Intensivstation entlassen worden", erklärte das Albert-Einstein-Krankenhaus in São Paulo am Dienstag. Der 80-Jährige war Anfang September operiert worden und wurde anschließend auf der Intensivstation behandelt.
Klage auf mehr Schmerzensgeld nach Germanwings-Absturz erneut abgewiesen
Das Oberlandesgericht Hamm hat eine erneute Klage auf mehr Schmerzensgeld von Angehörigen der Opfer des Germanwings-Absturzes 2015 abgewiesen. Das Gericht bestätigte am Dienstag eine erstinstanzliche Entscheidung des Landgerichts Essen zugunsten der Lufthansa. Demnach ergibt sich aus dem Fall keine rechtliche Grundlage für Schmerzensgeldforderungen gegenüber der Fluggesellschaft.