Vorgestellt
Letzte Nachrichten
Neuseeland plant nach Messerattacke Änderungen an Anti-Terror-Gesetzgebung
Nach einer Messerattacke durch einen polizeibekannten Islamisten will Neuseeland noch in diesem Monat die Gesetzgebung zur Terrorismusbekämpfung ändern. Im Fall des 32-jährigen Täters, der als Gefährder galt, seien erfolglos "alle Möglichkeiten, seine Haft fortzusetzen, ausgeschöpft" worden, sagte Premierministerin Jacinda Adern am Samstag. Das sei "frustrierend".
Ardern: Messerattentäter von Neuseeland sollte seit Jahren abgeschoben werden
Im Fall der Messerattacke von Auckland haben neuseeländische Behörden offenbar seit Jahren versucht, den aus Sri Lanka stammenden Täter abzuschieben. Wie Premierministerin Jacinda Ardern am Samstag sagte, sei es "frustrierend", dass der bei der Tat erschossene Mann, ein polizeibekannter Gefährder, frei herumlaufen durfte. Laut erst jetzt freigegebener Informationen war dem Islamisten bereits im April 2019 ein Abschiebungsbescheid zugestellt worden.
Gerichtsverfahren vor deutschen Strafgerichten dauern so lange wie noch nie
Gerichtsverfahren vor deutschen Strafgerichten dauern so lange wie noch nie. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntagsausgaben) berichteten, stieg die durchschnittliche Dauer der erstinstanzlichen Verfahren vor den Landgerichten im vergangenen Jahr auf einen neuen Höchstwert von 8,1 Monaten. Im Jahr 2010 waren es noch 6,3 Monate. Die Strafgerichte arbeiteten "am Limit", sagte der Bundesgeschäftsführer des Richterbundes, Sven Rebehn, den Zeitungen.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 83,1 gestiegen
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, liegt die Inzidenz nun bei 83,1 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Am Sonntag vergangener Woche hatte der Wert noch bei 74,1 gelegen. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen seit Beginn der Pandemie überstieg die Marke von vier Millionen.
Anonymer Fotograf aus Myanmar gewinnt wichtigen Fotojournalismus-Preis
Ein Fotograf aus Myanmar ist mit einem wichtigen Fotojournalismus-Preis ausgezeichnet worden. Der Fotograf, der über die Proteste nach dem Militärputsch in Myanmar berichtet und aus Sicherheitsgründen ungenannt blieb, wurde am Samstag in Abwesenheit mit dem prestigeträchtigen Preis des Festivals "Visa Pour L’Image" in Perpignan, Südwestfrankreich, geehrt. Seine Fotos zeigen mit Steinen bewaffnete Demonstranten, Soldaten, die mit scharfer Munition schießen, und Familien, die um ihre Toten trauern.
US-Verkehrsminister Buttigieg und sein Mann präsentieren ihre Zwillinge
US-Verkehrsminister Pete Buttigieg und sein Mann Chasten haben ihre vor wenigen Wochen geborenen Zwillinge der Öffentlichkeit vorgestellt. Der erste offen homosexuelle Minister in der Geschichte der USA veröffentlichte am Samstag im Internet ein Schwarz-Weiß-Foto, das die beiden lächelnd mit den in Tücher gewickelten Babys in den Armen auf einem Krankenhausbett sitzend zeigt.
US-First Lady nimmt Lehrerjob wieder auf
US-First Lady Jill Lady nimmt ihren Job als Lehrerin wieder auf: Die Ehefrau von Präsident Joe Biden wird ab der kommenden Woche wieder unterrichten, wie ein Sprecher der First Lady am Samstag bestätigte. Laut der "Washington Post" wird sie an zwei Tagen pro Woche am Northern Virginia Community College nahe Washington in Präsenz Unterricht erteilen. Dort hatte sie bereits gearbeitet, als ihr Mann zwischen 2009 und 2017 unter Barack Obama Vizepräsident war.
Biden besucht nach Sturm "Ida" New York und New Jersey
Nach den schweren Überschwemmungen durch den Sturm "Ida" besucht US-Präsident Joe Biden in den kommenden Tagen New York und New Jersey, um sich vor Ort ein Bild von den Schäden zu machen. Biden werde am Dienstag nach Manville im Bundesstaat New Jersey sowie in den New Yorker Stadtteil Queens reisen, kündigte das Weiße Haus am Samstag an. Bei den Überschwemmungen waren in der Millionenmetropole und ihrer Umgebung 47 Menschen ums Leben gekommen.
Polizei löst Party in Waldhütte mit 80 Feiernden auf
Ohne Genehmigung, ohne Masken, ohne Abstand: Die Polizei in Schwetzingen in Baden-Württemberg hat eine Party in einer Waldhütte mit rund 80 jungen Gästen aufgelöst. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, trafen die Beamten bei einer Streifenfahrt in der Nacht auf die Feiernden. Die Mehrheit der Partygäste flüchtete beim Anblick der Polizei in den angrenzenden Wald, etwa 30 Menschen blieben vor Ort.
Komodowaran im Zuge des Klimawandels als "stark gefährdet" eingestuft
Der berühmte Komodowaran ist aufgrund des Klimawandels von der Weltnaturschutzunion (IUCN) in der Roten Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten als "stark gefährdet" eingestuft worden. Der Lebensraum der Riesenechse aus Indonesien sei durch den Anstieg des Meeresspiegels kleiner geworden, gab die IUCN am Samstag in Marseille bekannt. Zuvor galt der Komodowaran, von dem noch einige tausend Exemplare in freier Wildbahn leben, bereits als "gefährdet".
Zweifel an Schutz persönlicher Impfdaten in Indonesien nach peinlicher Datenlücke
In Indonesien wächst die Kritik am mangelhaften Schutz persönlicher Daten durch die Behörden, nachdem der Impfpass von Staatschef Joko Widodo von Internetnutzern ins Netz gestellt wurde. "Wenn die Daten eines Präsidenten geleakt werden können, was ist dann mit mir, der ich ein ganz normaler Mensch bin?", sagte der 39-jährige Ageng Wibowo aus Jakarta am Samstag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP.
Rote Liste bedrohter Tier- und Pflanzenarten wird länger
Die Rote Liste bedrohter Tier- und Pflanzenarten wird angesichts des Klimawandels und des Eingriffs der Menschen in die Natur immer länger - stark gefährdet ist nun auch der berühmte Komodowaran. Etwa 28 Prozent der mehr als 138.000 erfassten Arten gelten nunmehr als bedroht, wie die Weltnaturschutzunion (IUCN) auf ihrem Kongress am Samstag in Marseille bekanntgab. Die IUCN setzte neben neuen Arten auch bereits vorhandene in der Einschätzung der Bedrohung auf der Roten Liste nach oben.
Britische Schriftstellerin Mantel will wegen Brexit irische Staatsbürgerschaft
Die britische Schriftstellerin Hilary Mantel will wegen des Brexit die irische Staatsbürgerschaft annehmen. "Ich spüre die Notwendigkeit, meine Koffer zu packen und wieder Europäerin zu werden", sagte sie in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit der italienischen Zeitung "La Republica". Die zweifache Gewinnerin des renommierten Booker-Preises bezeichnete zudem den britischen Premierminister Boris Johnson als ungeeignet für sein Amt.
Leiche nach Explosion von Haus in Oberbayern als vermisste Ehefrau identifiziert
Nach der Explosion eines Hauses in Rohrbach im bayerischen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm hat die Polizei die in der Ruine gefundene Leiche identifiziert. Es handele sich "zweifelsfrei" um die 54-jährige Ehefrau, die in dem Anwesen gewohnt hatte, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Nord am Samstag mit. Die 54-Jährige und ihr Ehemann waren seit der Explosion am Donnerstagnachmittag vermisst worden.
Rückschlag für Töchter von Fußballstar in Rechtsstreit um Markennamen "Maradona"
Im Rechtsstreit um die Markenrechte am Namen "Maradona" haben zwei Töchter des verstorbenen argentinischen Fußballidols Diego Maradona einen Rückschlag hinnehmen müssen. Ein Berufungsgericht in Buenos Aires lehnte den Einspruch von Dalma und Gianinna Maradona gegen die kommerzielle Verwendung ihres Familiennamens ab.
Neuseeland meldet ersten Corona-Todesfall seit gut einem halben Jahr
Neuseeland hat am Samstag seinen ersten Corona-Todesfall seit mehr als einem halben Jahr gemeldet. Eine um die 90 Jahre alte Frau sei in der Nacht in einem Krankenhaus in Auckland an den Folgen der Infektion gestorben, teilten die Behörden mit. Wegen Vorerkrankungen habe die Frau nicht künstlich beatmet werden können.
Biden ruft nach Unwettern zu Umdenken bei Infrastruktur-Investitionen auf
Nach den jüngsten Stürmen und Überflutungen in den USA hat Präsident Joe Biden zu einem Umdenken bei Investitionen in die Infrastruktur aufgerufen. "Die Dinge haben sich in Sachen Umwelt so drastisch verändert", sagte Biden mit Blick auf den Klimawandel am Freitag (Ortszeit) bei einem Besuch im US-Bundesstaat Louisiana, wo der Hurrikan "Ida" vor knapp einer Woche gewütet hatte.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz leicht auf 80,7 gestiegen
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gestiegen. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, liegt die Inzidenz nun bei 80,7 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Am Freitag hatte der Wert bei 80,2 gelegen und am Samstag vergangener Woche bei 72,1.
Website texanischer Abtreibungsgegner muss sich neuen Provider suchen
Eine Website, auf der nach der Einführung eines weitgehenden Abtreibungsverbots im US-Bundesstaat Texas Schwangerschaftsabbrüche an den Pranger gestellt werden können, muss sich einen neuen Provider suchen. Der Internet-Provider GoDaddy teilte am Freitag mit, die Betreiber der Website prolifewhistleblower.com seien am Donnerstag informiert worden, dass sie gegen die Nutzungsbedingungen verstießen. Der von der Anti-Abtreibungsgruppe Right to Life eingerichtete Internetauftritt bekam demnach 24 Stunden Zeit, sich einen anderen Provider zu suchen.
Kuba startet Corona-Impfkampagen für Kinder zwischen zwei und 18 Jahren
Kuba hat am Freitag (Ortszeit) mit einer Corona-Impfkampagne bei Kindern im Alter zwischen zwei und 18 Jahren begonnen. Zunächst sollen Kinder ab zwölf Jahren die in Kuba entwickelten Corona-Impfstoffe Abdala und Soberana erhalten, ab dem 15. September sind die jüngeren Kinder dran. Die kommunistische Regierung des Karibikstaates sieht in der Impfkampagne eine Voraussetzung für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts.
Studie: Deltavariante führt offenbar nicht zu schwereren Corona-Fällen bei Kindern
Die Deltavariante des Coronavirus führt ersten Erkenntnissen zufolge nicht zu schwereren Verläufen von Covid-19 bei Kindern. Wie eine Studie der US-Gesundheitsbehörde CDC zeigt, unterscheidet sich der Anteil der schweren Krankheitsverläufe bei Kindern aktuell nicht wesentlich von dem im Januar, als in den USA die Alpha-Variante des Coronavirus vorherrschte. Außerdem deuten die Daten auf eine hohe Wirksamkeit des Impfschutzes bei Jugendlichen hin.
Rote Liste gefährdeter Arten wird aktualisiert
Die Weltnaturschutzunion (IUCN) stellt am Samstag in Marseille ihre aktualisierte Rote Liste gefährdeter Arten vor. Bislang gelten 28 Prozent der 135.000 untersuchten Arten als vom Aussterben bedroht, weitere dürften nun dazukommen. Das Artensterben hat sich nach Einschätzung der Organisation wie der Klimawandel zu einer existentiellen Bedrohung für den Menschen entwickelt.
Britisches Expertengremium gegen Corona-Impfung ab zwölf Jahren
Ein unabhängiges Beratergremium der britischen Regierung hat sich gegen eine allgemeine Corona-Impfempfehlung ab einem Alter von zwölf Jahren ausgesprochen. Die medizinischen Vorteile einer Impfung in dieser Altersgruppe seien nur wenig größer als der mögliche Schaden, argumentierten die Experten in ihrer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme. Allerdings sollten vor einer endgültigen Empfehlung der Gesundheitsbehörden auch die gesellschaftlichen Auswirkungen einer Impfung von Kindern und Jugendlichen etwa im Bildungsbereich in Betracht gezogen werden.
Apple stellt Kinderschutzmaßnahme aus Datenschutzgründen zurück
Apple hat die Einführung einer neuen Software gegen sexuellen Missbrauch von Kindern aus Datenschutzgründen verschoben. "Wir haben beschlossen, uns in den kommenden Monaten mehr Zeit zu nehmen, um Anregungen zu sammeln und Verbesserungen vorzunehmen, bevor wir diese wichtigen Kinderschutzfunktionen freigeben", teilte das Unternehmen am Freitag mit. In der Erklärung verwies Apple auf Kritik von Nutzern, Datenschützern und Wissenschaftlern.
Fürstin Charlène von Monaco nach Zusammenbruch "in stabiler Verfassung"
Fürstin Charlène von Monaco ist nach Angaben ihrer Stiftung nach einem Zusammenbruch "in stabiler Verfassung". Charlène sei am Mittwochabend per Krankenwagen in eine Klinik in Südafrika eingeliefert worden, erklärte ihre Stiftung am Freitag. Grund sei ein Zusammenbruch infolge von "Komplikationen der schweren HNO-Infektion" gewesen, die sich die Fürstin im Mai zugezogen habe.
Paar aus Köln soll gestohlene Grills für über 120.000 Euro verkauft haben
Ein Paar aus Köln soll gestohlene Grills im Wert von über 120.000 Euro im Internet verkauft haben. Die Polizei nahm die beiden mutmaßlichen Hehler fest, wie die Beamten am Freitag mitteilten. Sie sollen etwa hundert Grills aus Lagern eines Unternehmens gestohlen und verkauft haben.
Halb geschreddertes Banksy-Kunstwerk steht wieder zum Verkauf
Ein teilweise geschreddertes Bild des britischen Künstlers Banksy steht wieder zum Verkauf. Das Kunstwerk soll im kommenden Monat versteigert werden, wie das Auktionshaus Sotheby’s am Freitag mitteilte. Vor drei Jahren war das Werk bei einer Auktion durch einen in den Rahmen eingebauten Mechanismus überraschend zum Teil geschreddert worden - nur wenige Augenblicke, nachdem es für eine Million Pfund (rund 1,2 Millionen Euro) verkauft worden war. Einen Tag später hatte sich der Graffiti-Künstler zu dem Streich bekannt.
Merkel sichert Betroffenen von Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz Solidarität zu
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Betroffenen der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz Solidarität zugesichert. "Die Botschaft, die ich als erstes sagen möchte, ist, dass wir diese Flut nicht vergessen - auch wenn schon ein paar Tage vergangen sind", sagte Merkel am Freitag bei ihrem zweiten Besuch im Ahrtal auf einer Pressekonferenz in Grafschaft.
Merkel: "Werden Flut nicht vergessen"
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Betroffenen der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz Solidarität zugesichert. "Die Botschaft, die ich als erstes sagen möchte, ist, dass wir diese Flut nicht vergessen - auch wenn schon ein paar Tage vergangen sind", sagte Merkel am Freitag bei ihrem zweiten Besuch im Ahrtal auf einer Pressekonferenz in Grafschaft.
Japan und weitere Staaten neu als Corona-Hochrisikogebiete eingestuft
Auch OLG Düsseldorf lässt französische Encrochat-Daten für Strafverfahren zu
Von französischen Ermittlungsbehörden erhobene Daten des Kommunikationsdiensts Encrochat können in weiteren deutschen Strafverfahren verwertet werden. Das Oberlandesgericht Düsseldorf sieht kein Verbot der Beweisverwertung, wie es am Freitag mitteilte. Schon am Donnerstag hatte das Kammergericht Berlin ebenso entschieden. (Az. III-2 WS 96/21)
Guam stellt Corona-Impfprogramm für Touristen ein
Das US-Ferienparadies Guam hat vor dem Hintergrund eines starken Anstiegs der Ansteckungszahlen sein kombiniertes Programm aus Corona-Impfungen und Urlaubsangeboten eingestellt. Die letzten Teilnehmer seien bereits vor rund zwei Wochen eingereist, sagte der Leiter des Touristen-Büros der Pazifikinsel, Carl Gutierrez, der Nachrichtenagentur AFP.