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Bengalischer Tiger in Zoo in Nicaragua geboren
Seltener Nachwuchs in einem Zoo in Nicaragua: In dem staatlichen Tierpark der Stadt Masaya ist ein bengalischer Tiger zur Welt gekommen. Das Tiger-Junge wird seit seiner Geburt am Wochenende mit Milch aus der Flasche gefüttert, weil die Mutter nicht in der Lage ist, ihren Nachwuchs ausreichend zu versorgen, wie Zoodirektor Eduardo Sacasa am Dienstag mitteilte. Das noch namenlose weibliche Tigerbaby erhalte eine spezielle Milch für Katzen.
Pferd springt in Neuwied in Windschutzscheibe
Im rheinland-pfälzischen Neuwied ist ein Pferd in die Windschutzscheibe eines Autos gesprungen. Die Halterin habe am Dienstag gemeldet, dass ihr neu gekauftes Tier beim Entladen weggelaufen sei, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Wenig später sei das Pferd in einen parkenden Wagen gesprungen und habe sich dabei am Bein verletzt.
US-Kriminalpolizei ordnet drei Morde in den 2000er Jahren brasilianischem Piloten zu
Die Kriminalpolizei im US-Bundesstaat Florida hat drei Morde an Frauen, die vor rund 20 Jahren begangen wurden, einem mutmaßlichen brasilianischen Serienmörder zuordnen können. Die DNA-Spuren am Tatort hätten eindeutig auf den mittlerweile verstorbenen Piloten Roberto Wagner Fernandes zurückgeführt werden können, teilte die zuständige Polizeibehörde im Bezirk Broward am Dienstag (Ortszeit) mit. Fernandez, der in den 1990er und 2000er Jahren in Miami lebte, könnte demnach auch für weitere Morde verantwortlich sein.
Fünfjähriger Junge verunglückt beim Spielen im Kreis Lippe tödlich
In Lemgo im Kreis Lippe ist ein fünfjähriger Junge beim Spielen auf dem Gelände seiner Kita tödlich verunglückt. Das Kind habe an einem abgestellten Kipper-Anhänger gespielt und sei zwischen Kippvorrichtung und Fahrgestell eingeklemmt worden, teilte die Polizei am Dienstagabend mit. Die alarmierten Rettungskräfte hätten sein Leben nicht mehr retten können, der Fünfjährige starb am Unfallort.
Mann soll in Sachsen Frau und Kind getötet haben
In Werdau bei Zwickau steht ein 31-Jähriger unter Verdacht, seine Frau und sein Kind getötet zu haben. Der Mann habe sich Dienstagnacht in einer Notaufnahme aggressiv verhalten, weshalb die Polizei gerufen wurde, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Er habe dann gesagt, dass er seiner Frau und dem Kind etwas angetan habe.
WHO stuft Mu-Variante des Coronavirus als "Variante von Interesse" ein
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine weitere Corona-Variante als "Variante von Interesse" eingestuft. Die auch als Mu bezeichnete Variante B.1.621 weise Mutationen auf, die auf eine mögliche Resistenz gegen Impfstoffe hindeuten könnten, teilte die WHO am Dienstag mit. Erstmals aufgetreten war die Variante im Januar in Kolumbien.
Hubschrauber der US-Marine vor der Küste Kaliforniens abgestürzt
Vor der Küste Kaliforniens ist ein Hubschrauber der US-Marine abgestürzt. Derzeit seien Such- und Rettungsmaßnahmen in Gange, teilte die US-Pazifikflotte am Dienstag (Ortszeit) bei Twitter mit. Ein Vermisster habe bereits aus dem Wasser gerettet werden können.
Nächtliche Ausgangssperre in New Orleans nach Durchzug von Hurrikan "Ida"
Nach dem Durchzug von Hurrikan "Ida" im Süden der USA ist in der Stadt New Orleans eine nächtliche Ausgangssperre verhängt worden. Bürgermeisterin LaToya Cantrell verkündete die Maßnahme am Dienstagabend im Onlinedienst Twitter. Sie verwies auf die öffentliche Sicherheit und den flächendeckenden Stromausfall in der Stadt. Ein Großteil der Haushalte in New Orleans war am Dienstagabend weiterhin ohne Strom.
Nabu schlägt Alarm für Feldhamster und andere bedrohte Tierarten
Angesichts des fortschreitenden Artensterbens auch in Deutschland drängt der Naturschutzbund (Nabu) auf ein "Notprogramm für die Natur". "Biodiversität muss endlich ein politisches Schwerpunktthema werden", forderte Nabu-Präsident Jörg-Andreas Krüger am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Der Nabu rief dazu auf, den Kampf gegen die Naturzerstörung zu einem entscheidenden Kriterium für die Wahlentscheidung" bei der Bundestagswahl zu machen.
Tokio-Hotel-Zwillinge Tom und Bill Kaulitz haben bis heute innige Beziehung
Die Tokio-Hotel-Zwillinge Tom und Bill Kaulitz haben bis heute eine innige Beziehung zueinander. "Wir spüren auf die Entfernung, wie es dem anderen geht", berichtete Bill im Interview mit den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Mittwoch. So habe sein Bruder Tom es gespürt, als er einmal einen Autounfall gehabt habe. Tom wiederum rief Bill nach eigenen Worten damals vor dem Unfall an, "weil ich ein ungutes Gefühl hatte".
RKI: Mehr als 13.500 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist wieder leicht gestiegen und liegt nun bei 75,7. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter meldete, wurden binnen 24 Stunden 13.531 Neuinfektionen registriert. Die Zahl der Todesfälle in diesem Zeitraum wurde mit 23 angegeben.
Filmfestival von Venedig beginnt
In Venedig beginnt am Mittwoch das alljährliche Filmfestival. Nachdem die Mostra im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie in deutlich kleinerem Rahmen stattgefunden hatte, werden diesmal eine ganze Reihe von Stars auf dem roten Teppich erwartet. Eröffnet wird das Festival mit "Parallel Mothers" des Spaniers Pedro Almodóvar mit Penelope Cruz in einer der Hauptrollen.
Staatsakt für rheinland-pfälzische Hochwasseropfer am Nürburgring
Mit einem Staatsakt gedenkt das Land Rheinland-Pfalz am Mittwoch (17.00 Uhr) am Nürburgring der Opfer der Flutkatastrophe von vor rund sieben Wochen. Dazu eingeladen sind die Angehörigen der Toten und Vermissten, Verletzte, Geschädigte, Hilfskräfte sowie die Bürgermeister der mehr als 250 betroffenen Orte. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) wollen Ansprachen halten.
Pentagon dementiert Berichte über zurückgelassene Hunde am Kabuler Flughafen
Das Pentagon hat Berichte dementiert, wonach die US-Armee bei ihrem Abzug aus Afghanistan mehrere Hunde am Kabuler Flughafen zurückgelassen hat. "Das US-Militär hat keine Hunde in Käfigen am internationalen Hamid-Karsai-Flughafen zurückgelassen, auch keine Militärhunde", schrieb Pentagon-Sprecher John Kirby am Dienstag im Onlinedienst Twitter. Auf Fotos, die in sozialen Medien gepostet wurden, seien Hunde in einem afghanischen Tierheim zu sehen und nicht Tiere, für die das US-Militär Verantwortung trage.
Mehr als 30 Tote bei Busunglück in Peru
Bei einem Busunglück in Peru sind mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Kinder. Rund 20 weitere Insassen wurden verletzt, als der Bus am Dienstag eine Felsklippe hinabstürzte, wie die Polizei mitteilte. Es handelte sich um den dritten Verkehrsunfall mit mehreren Toten in Peru innerhalb von vier Tagen.
Wilder Puma aus New Yorker Wohnung geholt
Die New Yorker Behörden haben einen 80 Pfund schweren Puma aus einer Wohnung im Stadtteil Bronx geholt. An der Aktion nahmen neben der Polizei und städtischen Beamten Mitarbeiter des Bronx Zoos sowie Tierschützer von der Humane Society of the United States teil, wie die Retter am Montag in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten. Der Besitzer habe die elf Monate alte Großkatze Sasha freiwillig "ausgehändigt".
Auswahl der Geschworenen in Verfahren gegen Bluttestfirma-Gründerin Holmes
Im Betrugsverfahren gegen die frühere Bluttest-Unternehmerin und Silicon-Valley-Milliardärin Elizabeth Holmes hat die Auswahl der Geschworenen begonnen. Die Gründerin des einst umjubelten Start-up-Unternehmens Theranos erschien am Dienstag vor einem Bundesgericht im kalifornischen San José. Die 37-Jährige trug dabei schwarze Kleidung, wie es ihr Markenzeichen ist. Der eigentliche Prozess-Beginn ist für kommende Woche geplant. Bei einer Verurteilung wegen Betrugs und Verschwörung zum Betrug drohen der Angeklagten bis zu 20 Jahre Haft.
Triceratops "Big John" wird erstmals versteigert
Das Auktionshaus Giquello will im Oktober das weltweit größte bekannte Exemplar eines Triceratops in Paris versteigern. Der zwei Meter breite Schädel, etwa 200 Knochen und die großen Hörner wurden am Dienstag in Ausstellungsräumen im Marais-Viertel der französischen Hauptstadt zusammengesetzt. Dort können Dinosaurier-Fans "Big John" bewundern, bevor er am 21. Oktober versteigert wird.
Slowakei beendet Impfungen mit russischem Corona-Impfstoff Sputnik V
Die Slowakei hat die Verwendung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V offiziell beendet. Wie das Gesundheitsministerium in Bratislava mitteilte, erhielten am Dienstag die letzten sechs Menschen den Vektorimpfstoff. Die Slowakei war nach Ungarn das zweite EU-Land, das Sputnik im Rahmen seiner Corona-Impfkampagne eingesetzt hatte. Das Vakzin ist von der EU-Arzneimittelbehörde EMA nicht zugelassen.
Rückschlag bei Suche nach Impfstoff gegen HIV/Aids
Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson hat bei seiner Suche nach einem Impfstoff gegen HIV/Aids einen Rückschlag erlitten: Ein Impfstoffkandidat erwies sich bei einer großangelegten klinischen Studie in südafrikanischen Staaten als wenig wirksam. Der Schutz vor einer Infektion mit dem HI-Virus betrug nur 25 Prozent, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die 2017 gestartete sogenannte Imbokodo-Studie mit mehr als 2600 jungen Frauen in Malawi, Mosambik, Sambia, Simbabwe und Südafrika wurde deswegen eingestellt.
Kuba will Schulen erst nach Corona-Impfung aller Schüler wieder öffnen
Die kubanische Regierung will die Schulen des Landes nicht öffnen, bevor jedes Kind gegen das Coronavirus geimpft ist. Wie die Bildungsministerin Ena Elsa Velázquez am Dienstag mitteilte, soll das neue Schuljahr am kommenden Montag mit Distanzunterricht beginnen. Die Regierung habe zudem einen dreistufigen Zeitplan für die Impfung der Schüler beschlossen.
Bundeswehr beendet Hilfseinsatz in Hochwassergebieten
Rund sieben Wochen nach der verheerenden Flutkatastrophe beendet die Bundeswehr ihren Hilfseinsatz. Die Arbeitsaufträge der letzten 86 Soldatinnen und Soldaten laufen im Lauf der Woche aus, wie das Verteidigungsministerium am Dienstag in Berlin mitteilte. Weitere Bitten um Amtshilfe aus dem Hochwassergebieten in Westdeutschland lägen zunächst nicht vor.
Arzt in Karlsruhe soll Impfbescheinigungen ohne Impfung ausgestellt haben
Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat ein Ermittlungsverfahren gegen einen Arzt eingeleitet, der Corona-Impfbescheinigungen ohne Impfung ausgestellt haben soll. Mehrere Anzeigen und Hinweise seien bei der Polizei eingegangen, teilte die Behörde am Dienstag mit. Ein Anzeigenerstatter habe während seines Impftermins einen Tonmitschnitt angefertigt.
Dreyer fordert nach Flutkatastrophe Pflichtversicherung gegen Elementarschäden
Anderthalb Monate nach der Flutkatastrophe im rheinland-pfälzischen Ahrtal hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) ein Nachdenken über eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden gefordert. "Die dagegen vorgebrachten verfassungsrechtlichen Bedenken müssen ausgeräumt werden", sagte Dreyer am Dienstag in Mainz in einer Regierungserklärung. Extremwetterlagen und Großschadensereignisse würden weiter zunehmen. "Alle gemeinsam müssen diese Risiken schultern, damit sie bewältigt werden können", sagte Dreyer.
Dreieinhalb Jahren Haft für Mann wegen Aufbaus von Waffenarsenal in Kreis Calw
Im Prozess um den Aufbau eines illegalen Waffenarsenals hat das Tübinger Landgericht den Hauptangeklagten zu dreieinhalb Jahren Haft und drei Mitangeklagte zu Bewährungsstrafen verurteilt. Die Urteile erfolgten wegen Verbrechen nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz sowie Verbrechen und Vergehen nach dem Waffengesetz, wie das Gericht am Dienstag mitteilte.
Zoll gelingt bisher größter Fund von Cannabissamen am Flughafen Köln-Bonn
Am Flughafen Köln-Bonn ist dem deutschen Zoll sein bisher größter Fund von Cannabissamen gelungen: Bei Frachtkontrollen entdeckten die Beamten mehr als 2,3 Millionen Cannabissamen in einer Nacht. Die Sendung sei bereits im Mai auf ihrem Weg aus den USA nach Litauen abgefangen worden, erklärte das Hauptzollamt in Köln am Dienstag. Dabei handelte es sich demnach um vier Pakete mit einem Gesamtgewicht von fast 50 Kilogramm.
Experte besorgt über Zustand von russischem ISS-Modul
Ein russischer Raumfahrtexperte hat sich besorgt über den Zustand des russischen Teils der Internationalen Raumstation ISS geäußert. Etwa 80 Prozent der Bordsysteme hätten "das Ende ihrer Wartungszeit erreicht", sagte der Chefingenieur des Raketen- und Raumfahrtunternehmens Energia, Wladimir Solowjow, am Dienstag der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Das bedeute, dass jederzeit "irreparable Fehler auftreten könnten".
Prozess um Millionenbetrug mit erfundenen Windparks in Niedersachsen gestartet
Vor dem Landgericht in Osnabrück hat am Dienstag ein Großprozess um einen mutmaßlichen Millionenbetrug mit frei erfundenen Windparkprojekten begonnen. Fünf Beschuldigte müssen sich in der niedersächsischen Stadt wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs in acht Fällen verantworten. Laut Anklage sollen sie als Vertreter einer Firmengruppe verschiedene Energiekonzerne durch großangelegte Täuschungsmanöver um rund zehn Millionen Euro betrogen haben.
Bambustorte für Berliner Pandazwillinge zu zweitem Geburtstag
Die Berliner Pandazwillinge Pit und Paule haben ihren zweiten Geburtstag mit einer Bambustorte gefeiert. Womöglich war es der letzte Geburtstag, den die beiden Pandas in Berlin feierten, wie Zoodirektor Andreas Knieriem am Dienstag durchblicken ließ. "Noch steht jedoch nicht fest, wann und wohin Pit und Paule ziehen werden", fügte er hinzu.
Zahl der Todesopfer nach Hurrikan "Ida" steigt auf mindestens vier
Nach dem Durchzug von Hurrikan "Ida" im Süden der USA ist die Zahl der Toten auf mindestens vier gestiegen. Außerdem wurde ein Mann in einem überschwemmten Gebiet im Bundesstaat Louisiana vermutlich von einem Alligator getötet, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Während die Rettungskräfte erst allmählich abgelegene Gebiete erreichen, rechnete Louisianas Gouverneur John Bel Edwards mit "deutlich" mehr Opfern. Außerdem waren mehr als eine Million Haushalte nach wie vor ohne Strom.
Gouverneur warnt vor steigender Opferzahl nach Hurrikan "Ida" in Louisiana
Nach dem Hurrikan "Ida" im Süden der USA erreichen die Rettungskräfte erst allmählich abgelegene Gebiete. Zunächst wurden zwei Todesopfer bestätigt, Louisianas Gouverneur rechnete jedoch mit "deutlich" mehr Opfern. Vielerorts waren Menschen von den Fluten eingeschlossen. Die Stadt New Orleans war mehr als 24 Stunden nach dem Auftreffen von "Ida" immer noch fast vollständig ohne Strom.
Hurrikan "Ida" richtet "katastrophale" Schäden in Louisiana an
Einen Tag nach seinem Landfall sind die "katastrophalen" Schäden durch den Hurrikan "Ida" im US-Bundesstaat Louisiana sichtbar geworden. Am Montag saßen Menschen vielerorts noch in den steigenden Fluten fest, abgerissene Dächer von Häusern lagen in den Straßen. Die Stadt New Orleans war 24 Stunden nach dem Eintreffen von "Ida" immer noch fast gänzlich ohne Strom. Die Zahl der Opfer erhöhte sich auf zwei.