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Durchsuchungen wegen Verdachts des Abrechnungsbetrugs in Corona-Testzentren
Wegen Verdachts des Abrechnungsbetruges in Testzentren hat es in Berlin und weiteren Orten Durchsuchungen gegeben. In der Hauptstadt sowie im brandenburgischen Falkensee, in Köln und im hessischen Butzbach wurden am Mittwoch und Donnerstag 147 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt, wie die Polizei und Generalstaatsanwaltschaft am Freitag in Berlin mitteilten. In 47 Fällen gebe es den Anfangsverdacht eines Betruges.
Japan weitet Gesundheitsnotstand auf vier weitere Präfekturen aus
Eine Woche nach Beginn der Olympischen Sommerspiele in Tokio hat die japanische Regierung wegen der rapide steigenden Corona-Infektionszahlen den Gesundheitsnotstand für die Hauptstadtregion und die Präfektur Okinawa verlängert und auf vier weitere Präfekturen ausgedehnt. Der Notstand gelte nun auch für Tokios benachbarte Präfekturen Chiba, Kanagawa und Saitama sowie für Osaka im Westen des Landes, teilte Ministerpräsident Yoshihide Suga am Freitag mit.
Verletzte bei Unfall mit Reisebus auf Autobahn in Brandenburg
Bei einem Unfall mit einem kleineren Reisebus auf der Autobahn 13 in Brandenburg sind am Freitag nach ersten Informationen mehrere Menschen verletzt worden. Wie ein Sprecher der Polizei in Cottbus sagte, waren nach vorläufigen Erkenntnissen offenbar 19 Insassen an Bord. Das Fahrzeug kam nach ersten Rückmeldungen von der Einsatzstelle von der Fahrbahn ab und kippte zur Seite.
Frau aus Rheinland-Pfalz von angeblicher Wunderheilerin um 130.000 Euro betrogen
Eine Frau aus dem rheinland-pfälzischen Kreis Mayen-Koblenz ist von einer selbsternannten Wunderheilerin aus Russland um mehr als 130.000 Euro betrogen worden. Die 73-Jährige sah in einem russischen Fernsehsender eine Werbung einer angeblichen Wunderheilerin und meldete sich bei einer eingeblendeten Telefonnummer, teilte das Landeskriminalamt am Freitag mit und warnte vor dieser Masche. Betroffene sollten sich bei der Polizei melden.
Israels Präsident Herzog startet Kampagne für Auffrischungsimpfung
Israels Präsident Isaac Herzog hat die offizielle Kampagne für eine Corona-Auffrischungsimpfung für über 60-Jährige gestartet. Herzog erhielt am Freitagmorgen im Sheba-Krankenhaus am Stadtrand von Tel Aviv seine dritte Dosis des Vakzins von Biontech/Pfizer. "Wir beginnen jetzt mit der Auffrischungsimpfung", damit das Leben in Israel so schnell wie möglich zur "Normalität" zurückkehren könne, sagte der 60-jährige Staatschef im Anschluss.
RKI beobachtet vermehrt Corona-Ansteckungen auf Auslandsreisen
Ansteckungen auf Auslandsreisen spielen für das Corona-Infektionsgeschehen in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts eine zunehmende Rolle. Zwischen der 26. und 29. Kalenderwoche, also vom 28. Juni bis 25. Juli, wurden 3662 Fälle gemeldet, bei denen sich Menschen wahrscheinlich im Ausland angesteckt haben, wie das RKI in seinem aktuellen Wochenbericht von Donnerstagabend berichtet. Das waren zwölf Prozent aller übermittelten Corona-Fälle.
70 Prozent der Deutschen nutzen Sprachassistenten ihrer Mobiltelefone
70 Prozent der Menschen in Deutschland nutzen laut einer aktuellen Umfrage die Sprachassistenten ihrer Mobiltelefone. Die Programme würden insbesondere zur Unterstützung bei Telefonaten genutzt, teilte der Digitalwirtschaftsverband Bitkom am Freitag in Berlin unter Berufung auf eine von ihm selbst vorgenommene repräsentative Befragung mit. Sprachassistenten wie Siri, Google Assistant und Bixby können etwa Kontakte aus Adressbüchern suchen.
Harvey Weinstein scheitert mit Anträgen auf Einstellung weiterer Klagen
Der wegen Sexualverbrechen bereits verurteilte frühere Hollywood-Mogul Harvey Weinstein ist in zwei weiteren Fällen vor einem Gericht in Los Angeles mit Anträgen auf Klageeinstellung gescheitert. Die zuständige Richterin Lisa Lench wies am Donnerstag (Ortszeit) zurück, dass die Klagen einer Frau wegen erzwungenen Oralverkehrs mit Weinstein in einem Hotelzimmer in 2004 und 2005 verjährt seien.
Biden verstärkt Kampagne für Corona-Impfungen
Angesichts der Impfskepis in großen Teilen der US-Bevölkerung hat Präsident Joe Biden seine Kampagne für die Immunisierung gegen das Coronavirus verstärkt. "Es geht um Leben oder Tod", sagte Biden in einer Fernsehansprache am Donnerstagabend (Ortszeit). Für die Millionen von Beschäftigten der US-Bundesbehörden ließ er die Corona-Vorschriften verschärfen. Bei den Bundesstaaten und Kommunen warb Biden dafür, dass sie 100-Dollar-Prämien als Anreiz für die Impfung zahlen sollten.
Ungeimpfte US-Bundesangestellte müssen permanent Maske tragen und Tests machen
Im Kampf gegen die hochansteckende Delta-Variante des Coronavirus hat US-Präsident Joe Biden die Vorschriften für Bundesangestellte verschärft. Die Behördenmitarbeiter müssen ihre vollständige Impfung nachweisen oder aber ununterbrochen Masken tragen und sich regelmäßig testen lassen, wie der Präsident am Donnerstag ankündigte.
US-Staatsanwaltschaft beschuldigt Ex-Kardinal McCarrick des Missbrauchs
Die US-Staatsanwaltschaft hat den früheren Kardinal Theodore McCarrick offiziell des sexuellen Missbrauchs eines Jugendlichen beschuldigt. Wie aus am Donnerstag veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervorgeht, muss sich der 91-Jährige wegen sexueller Nötigung und Körperverletzung eines Minderjährigen im Alter von über 14 Jahren vor der Justiz im Bundesstaat Massachussetts verantworten. McCarrick war 2019 in einem in der modernen Kirchengeschichte beispiellosen Schritt aus dem Klerikerstand entlassen worden.
Israel ruft alle Menschen über 60 zu dritter Corona-Impfung auf
Angesichts einer Zunahme der Corona-Fälle seit einigen Wochen ruft Israel alle Einwohner über 60 Jahren dazu auf, sich ein drittes Mal gegen das Virus impfen zu lassen. Dies verkündete Regierungschef Naftali Bennett am Donnerstagabend in einer Fernsehansprache. Die Aufforderung richte sich an alle Menschen in der betroffenen Altersgruppe, bei denen die zweite Impfung mehr als fünf Monate her sei.
Dreieinhalb Jahre Haft für Deutsche in Großbritannien wegen Kunst-Betrugs
Winzerverband lockert jahrhundertealte Abstandsregel für Champagner-Rebstöcke
Revolution im Champagner-Anbaugebiet: Der französische Winzerverband SGV hat eine jahrhundertealte Vorschrift über den Rebstock-Abstand abgeschafft und damit heftige Kritik auf sich gezogen. Laut einem Beschluss des Verbands SGV vom Donnerstag ist ab 2023 ein Abstand von zwei bis 2,2 Metern statt der bislang zulässigen 1,5 Meter zwischen den einzelnen Rebstöcken erlaubt. Außerdem wurde die zulässige Höhe der Pflanzen von derzeit 1,2 bis 1,3 Metern auf zwei Meter angehoben.
Gefeierter New Yorker Sommelier wegen Brandstiftung angeklagt
In New York war Caleb Ganzer ein gefeierter Sommelier - nun ist der Gastwirt offenbar kriminell geworden. Wie die Feuerwehr der US-Metropole mitteilte, soll Caleb die Außenbereiche von Konkurrenten in Brand gesteckt haben. Den Behörden zufolge wurde der 35-Jährige wegen Brandstiftung und grob fahrlässiger Gefährdung angeklagt.
Krankenhausbetten und Quarantäne-Einrichtungen in Bangkok werden knapp
Wegen drastisch steigender Corona-Fallzahlen werden in der thailändischen Hauptstadt Bangkok die Krankenhausbetten und die Quarantäne-Einrichtungen knapp. "Ich bin ganz offen, wir haben nicht genug Betten in den Krankenhäusern", sagte am Donnerstag Somsak Akkasilp, Generaldirektor der staatlichen Gesundheitsdienste. In den großen Krankenhäusern seien die Intensivstationen überbelegt.
Schockmoment nach Andocken von russischem Labor-Modul "Nauka" an ISS
Russlands neues Labor-Modul "Nauka" hat nach dem Andocken an die Internationale Raumstation (ISS) für einen Schockmoment gesorgt. Nachdem das Modul am Donnerstag zunächst wie geplant an der ISS angedockt hatte, zündeten seine Triebwerke ungeplant und drehten die gesamte Raumstation, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa auf Twitter mitteilte. Der Antrieb habe einige Stunden nach der Ankopplung "unbeabsichtigt und unerwartet" gezündet und die Fluglage der ISS um 45 Grad geändert.
Russisches Labor-Modul "Nauka" erfolgreich an ISS angedockt
Russlands neues Labor-Modul "Nauka" hat am Donnerstag erfolgreich an der Internationalen Raumstation (ISS) angedockt. "Es gibt Kontakt!!!", jubelte auf Twitter Dmitri Rogosin, der Leiter der russischen Weltraumbehörde Roskosmos. Es wird nun mehrere Monate und mehrere Weltraumspaziergänge erfordern, um das Modul vollständig in die Raumstation zu integrieren.
Technisches Hilfswerk rechnet mit monatelangem Einsatz in Flutgebieten
Nach der Flutkatastrophe rechnet das Technische Hilfswerk (THW) noch mit einem monatelangen Einsatz. Der Aufbau der zerstörten Infrastruktur sowie die Räumarbeiten würden "einige Zeit in Anspruch nehmen", teilte THW-Präsident Gerd Friedsam am Donnerstag in Bonn mit. Er rechne mit einer Dauer von mehreren Wochen oder sogar Monaten.
Bundesgerichtshof verhandelt über Schleichwerbung von Influencerinnen
Influencerinnen heißen so, weil sie und ihr Geschmack Einfluss auf andere haben, etwa auf ihre Follower bei Instagram. Doch wenn sie Bilder posten, die beim Draufklicken zu Firmenprofilen führen - ist das dann Schleichwerbung? Darüber verhandelte am Donnerstag der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe; ein Urteil dazu fällte er noch nicht (Az. I ZR 90/20, I ZR 125/20 und I ZR 126/20)
Hängebauchschwein stirbt bei Verkehrsunfall in Niedersachsen
Ein Hängebauchschwein ist bei einem Verkehrsunfall in Niedersachsen ums Leben gekommen. Der nicht alltägliche Zwischenfall ereignete sich bereits am Sonntag in der Gemeinde Rastede, wie die Polizei in Oldenburg am Donnerstag mitteilte. Ein 47-jähriger Autofahrer erfasste das Tier, als es eine Straße überqueren wollte. Die Polizei suchen nun nach den Besitzern des Tieres, diese sind bislang unbekannt.
Rund 30 verwahrloste und teils giftige exotische Tiere in Hamm entdeckt
Polizisten haben in einer Wohnung im nordrhein-westfälischen Hamm rund 30 verwahrloste und teilweise giftige exotische Tiere entdeckt. Wie die Beamten am Donnerstag mitteilten, stießen sie bei einem Einsatz dort zufällig auf diverse Spinnen, Geckos, Skorpione, Tausendfüßler sowie vier Schlangen. Zwei weitere Schlangen waren bereits verendet. Dazu kamen darüber hinaus noch zwei Hauskatzen.
Die große Mobilitätsrevolution durch Corona bleibt aus
Weniger Dienstreisen und mehr Wege zu Fuß und per Rad: Die Corona-Pandemie hat die Mobilität der Deutschen verändert - doch die "große Mobilitätsrevolution" ist ausgeblieben, wie das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie herausfand. Bei einer Umfrage im April gaben knapp zwölf Prozent der Befragten in den Großstädten an, in Zukunft weniger mobil sein zu wollen. 38 Prozent wollen allerdings stärker mobil sein als vorher.
Militär zur Kontrolle von Corona-Lockdown in Sydney angefordert
Die Polizei in Sydney hat angesichts weiter steigender Corona-Infektionszahlen die Unterstützung des Militärs angefordert. 300 Soldaten sollen bei der Überwachung des Lockdowns in der australischen Millionenmetropole helfen, wie der Polizeichef des Bundesstaats New South Wales, Mick Fuller, am Donnerstag mitteilte. Der Lockdown gilt seit fünf Wochen.
Drei weitere Vermisste nach Chemieunglück in Leverkusen tot geborgen
Zwei Tage nach der schweren Explosion im Leverkusener Chemiepark haben Einsatzkräfte am Donnerstag drei weitere Tote aus den Trümmern geborgen. Die Gesamtzahl der bei dem Unglück getöteten Menschen stieg damit auf fünf, wie die für Leverkusen zuständige Polizei Köln am Donnerstag mitteilte. Details zu den weiteren Toten wurden zunächst nicht bekannt. Diese müssten noch identifiziert werden. Zwei Menschen werden noch vermisst.
Dominikanische Musik-Legende Johnny Ventura gestorben
Der legendäre dominikanische Musiker Johnny Ventura ist tot. Der 81-Jährige starb am Mittwoch an einem Herzinfarkt, wie das Krankenhaus in der Stadt Santiago de los Caballeros im Norden der Dominikanischen Republik mitteilte. Dort war der Merengue-Musiker zuletzt behandelt worden. Der auch unter dem Namen "Caballo Mayor" ("Großes Pferd") bekannte Ventura gewann in seiner 60-jährigen musikalischen Laufbahn sechs Latin Grammys.
Olympia-Organisatoren verteidigen Corona-Schutzkonzept bei zunehmenden Infektionen
Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen im Umfeld der Olympischen Spiele und in Japan insgesamt haben die Olympia-Organisatoren ihre Schutzmaßnahmen verteidigt. Nichts deute darauf hin, dass es einen Zusammenhang zwischen den Olympischen Spielen und der Zunahme der Neuinfektionen in der Bevölkerung gebe, sagte IOC-Sprecher Mark Adams am Donnerstag: "Soweit ich weiß, gab es keinen einzigen Fall", in dem eine Infektion von Athleten oder durch olympisches Personal auf Einwohner Tokios übertragen wurde.
US-Serienstar Bob Odenkirk nach Kollaps am Set "in stabilem Zustand"
Nach seinem Kollaps am Set der Fernsehserie "Better Call Saul" ist der US-Schauspieler Bob Odenkirk nach Angaben seines Sprechers "in stabilem Zustand". Der 58-Jährige sei wegen Herzproblemen ins Krankenhaus gebracht worden, erklärte der Sprecher am Mittwoch (Ortszeit). Odenkirk und seine Familie dankten "den unglaublichen Ärzten" und dem Pflegepersonal, die sich um ihn kümmerten.
ZZ Top-Bassist Dusty Hill mit 72 Jahren gestorben
Dusty Hill, langjähriger Bassist der Blues-Rock-Band ZZ Top, ist im Alter von 72 Jahren gestorben. "Wir sind traurig, dass unser Kumpel Dusty Hill in seinem Haus in Houston im Schlaf von uns gegangen ist", erklärten seine beiden Bandkollegen Billy Gibbons und Frank Beard am Mittwoch im Online-Netzwerk Facebook. Genauere Angaben zur Todesursache machten sie nicht.
Verschärfte Corona-Regeln in Frankreich ab 9. August gültig
Das Gesetz zur Verschärfung der Corona-Regeln in Frankreich tritt am 9. August in Kraft. Zu Beginn werde es eine "Zeit der Anpassung, der Toleranz" geben, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch nach einer Sitzung des Ministerrats. Zu den neuen Regelungen zählt insbesondere die umstrittene Ausweitung des Gesundheitspasses für nicht Geimpfte.
Frankreich lässt Corona-Impfstoff von Moderna für 12- bis 17-Jährige zu
Die französischen Behörden haben grünes Licht für den Einsatz des Corona-Impfstoffs von Moderna bei Kindern und Jugendlichen gegeben. Die Gesundheitsbehörde (HAS) genehmigte am Mittwoch die Anwendung bei 12- bis 17-Jährigen "vor dem Hintergrund der starken Ausbreitung der Delta-Variante". Israel entschied derweil, ab August Corona-Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren zuzulassen.
Bundesgerichtshof entscheidet über Hassrede bei Facebook
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entscheidet am Donnerstag (12.00 Uhr) über die Frage, ob Facebook Posts löschen darf, die als Hassrede gegen seine Standards verstoßen - wenn auch nicht gegen Gesetze. Geklagt hatten eine Nutzerin und ein Nutzer, die sich in dem sozialen Netzwerk verächtlich über Migranten geäußert hatten. Facebook löschte die Beiträge und sperrte die Konten vorübergehend. (Az. III ZR 179/29 und III ZR 192/20)