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Bolivianer feiern erstes Volksfest seit Pandemie-Beginn
Mit Musik und in Folklore-Kostümen haben die Menschen in Bolivien zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie wieder ein Volksfest gefeiert. Nach mehr als einem Jahr der Einschränkungen begingen die Bolivianer am Freitag im kleinem Umfang den La-Paz-Tag und den Tag der Jungfrau von Carmen, der Schutzpatronin des Landes. Das südamerikanische Land erholt sich derzeit von der dritten Corona-Welle; die Impfkampagne geht langsam voran.
Zahl der Unwettertoten in Rheinland-Pfalz auf über 90 gestiegen
Die Zahl der Unwettertoten in Rheinland-Pfalz hat sich auf mehr als 90 erhöht. Im Zusammenhang mit der Hochwasserkatastrophe im Raum Ahrweiler habe sich die Todeszahl "leider auf über 90 erhöht", schrieb die Polizei Koblenz am Samstagmorgen auf Twitter. Weitere Tote seien zu befürchten.
Erster Corona-Fall in olympischem Dorf in Tokio entdeckt
Rund eine Woche vor dem geplanten Start der Olympischen Sommerspiele in Tokio ist dort im olympischen Dorf ein erster Corona-Fall verzeichnet worden. Die Infektion sei bei Ankunft des oder der Betroffenen in der Wohnanlage durch einen Test festgestellt worden, teilte ein Sprecher des Organisationskomitees der Spiele am Samstag mit. Es handele sich um "den allerersten Fall" einer bei den Corona-Tests im olympischen Dorf entdeckten Infektion.
US-Rapper Biz Markie im Alter von 57 Jahren gestorben
Der US-Rapper Biz Markie ist tot. Er starb am Freitag im Alter von 57 Jahren, wie seine Agentin Jenni Izumi laut US-Medien mitteilte. Zur Todesursache machte sie keine Angaben. Biz Markie, der mit bürgerlichem Namen Marcel Hall hieß, hatte in den vergangenen Jahren unter Diabetes Typ 2 gelitten.
Mehr als 133 Tote durch Unwetter in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen
Nach der Unwetterkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen steigt die Zahl der Toten weiter. In Rheinland-Pfalz meldete die Polizei am Samstagmorgen über 90 Opfer allein im Raum Ahrweiler. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der bestätigten Todesopfer in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen auf mehr als 133. Allerdings wurden zahlreiche Menschen weiterhin vermisst. Die Lage in den betroffenen Regionen blieb auch in der Nacht zu Samstag stark angespannt und unübersichtlich.
Weiterhin angespannte Lage nach Unwettern in NRW und Rheinland-Pfalz
Nach der Unwetterkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mit mehr als hundert Toten bleibt die Lage stark angespannt und unübersichtlich. Die Gesamtzahl der bestätigten Todesopfer in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz erhöhte sich bis zum späten Freitagabend auf 108. Zahlreiche Menschen wurden allerdings weiterhin vermisst. Im Kreis Heinsberg in NRW brach ein Damm an der Rur, weshalb hunderte Menschen in Sicherheit gebracht werden mussten.
Bundesweite Corona-Inzidenz steigt auf 9,4
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut angestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, nahm der Wert auf 9,4 zu. Am Vortag hatte die Inzidenz noch 8,6 betragen, vor einer Woche 5,8.
"Hollywood Ripper" in Los Angeles zum Todes verurteilt
Der als "Hollywood Ripper" bezeichnete und zuvor schuldig gesprochene Mörder Michael Gargiulo ist in Los Angeles zum Tode verurteilt worden. Der 45-Jährige habe auf allen seinen Wegen "Tod und Vernichtung" mit sich gebracht, sagte der Richter am Freitag (Ortszeit) bei der Urteilsverkündung. Gargiulo hatte in den frühen 2000er Jahren zwei Frauen umgebracht. Eines der Mordopfer war eine Bekannte des US-Schauspielers Ashton Kutcher, der im Prozess als Zeuge ausgesagt hatte.
"Hollywood Ripper" wegen zweifachen Mordes zum Tode verurteilt
Ein als "Hollywood Ripper" bezeichneter Angeklagter ist in Los Angeles wegen Mordes an zwei Frauen zum Tode verurteilt worden. Der 45-jährige Michael Gargiulo habe auf allen seinen Wegen "Tod und Vernichtung" mit sich gebracht, sagte der Richter am Freitag bei der Urteilsverkündung. Eines der Mordopfer war eine Bekannte des Schauspielers Ashton Kutcher, der im Prozess als Zeuge ausgesagt hatte.
Golden-Globes-Veranstalter dürfen keine Geschenke aus Filmbranche mehr annehmen
Die Veranstalter der US-Filmpreise Golden Globes dürfen künftig keine Geschenke von Vertretern der Unterhaltungsbranche mehr annehmen. Auch dürfen sie sich aus der Branche keine Reisen mehr spendieren lassen. Diese Änderung ihrer Statuten beschloss jetzt die Hollywood Foreign Press Association (HFPA), wie sie am Freitag mitteilte.
Steinmeier und Laschet besuchen von Hochwasser betroffenen Rhein-Erft-Kreis
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) besuchen am Samstag den besonders von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Rhein-Erft-Kreis. In Erftstadt wollen sich Steinmeier und Laschet nach Angaben der Düsseldorfer Staatskanzlei und des Bundespräsidialamts ein Bild der Zerstörungen vor Ort machen und mit Helfern sprechen. Anschließend (13.30 Uhr) soll es in der Feuerwehrleitzentrale von Erftstadt Statements der Politiker geben.
Hadsch findet zweites Mal in Folge unter Pandemie-Bedingungen statt
Das zweite Mal in Folge findet ab Samstag in Saudi-Arabien die islamische Pilgerfahrt Hadsch unter Corona-Bedingungen statt. Das Königreich beschränkte die Teilnehmerzahl auf 60.000 Menschen, die zwischen 18 und 65 Jahre alt sein müssen, geimpft sind und nicht an einer chronischen Krankheit leiden. Wie bereits im vergangenen Jahr sind ausschließlich Gläubige mit Wohnsitz in Saudi-Arabien zugelassen.
Goldene Palme wird bei Filmfestival in Cannes verliehen
Das Filmfestival im südfranzösischen Cannes endet am Samstag mit der Verleihung der Goldenen Palme für den besten Film (Abschlusszeremonie ab 19.30 Uhr). Der US-Regisseur und diesjährige Jurypräsident Spike Lee will den Gewinner bekannt geben. In diesem Jahr stehen 24 Filme an der Côte d’Azur im Wettbewerb, bei vier von ihnen führten Frauen Regie.
Wissenschaftler kritisieren Corona-Lockerungen in England scharf
Internationale Wissenschaftler haben scharfe Kritik an der Entscheidung der britischen Regierung geübt, kommende Woche fast alle Corona-Beschränkungen in England aufzuheben. Aus seiner Sicht sei die "Strategie der Herdenimmunität wirklich mörderisch", sagte der US-Forscher William Haseltine am Freitag bei einem Online-Treffen internationaler Gesundheitsexperten. Eine solche Strategie werde zu "tausenden, wenn nicht zehntausenden" Toten führen, warnte er. "Eine solche Politik ist ein Desaster."
Zahl der Toten nach Unwettern in Belgien steigt auf mindestens 20
Nach den heftigen Unwettern ist in Belgien die Zahl der Todesopfer auf mindestens 20 gestiegen. 20 weitere Menschen werden nach den Überschwemmungen im Osten des Landes noch vermisst, wie das Innenministerium in Brüssel am Freitag mitteilte. Regierungschef Alexander De Croo rief für Dienstag einen nationalen Tag der Trauer aus.
Razzia gegen sexuellen Missbrauch von Kindern in Hessen
Die hessische Polizei ist mit einer groß angelegten Razzia gegen sexuellen Missbrauch von Kindern vorgegangen. Von Montag bis Freitag wurden 49 Wohnungen durchsucht, fünf Menschen vernommen und rund tausend Speichermedien beschlagnahmt, wie das Landeskriminalamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Insgesamt waren dazu mehr als 200 Beamte im Einsatz.
Pariser Eiffelturm wieder für Besucher geöffnet
Erstmals seit fast neun Monaten hat der Pariser Eiffelturm wieder für Besucher geöffnet. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo sprach auf Twitter von einem "symbolträchtigen Moment". Das Wahrzeichen der französischen Hauptstadt war seit Ende Oktober wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Nun gilt erneut eine Maskenpflicht. Ab Mittwoch der kommenden Woche müssen Besucher zudem eine vollständige Corona-Impfung, eine überstandene Infektion oder einen negativen Test nachweisen.
Zahl der Todesopfer durch Unwetter jetzt bei 103 Toten
Infolge der Unwetterkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sind mehr als 90 Menschen gestorben. Da noch viele Menschen vermisst werden und sich die Lage in mehreren Städten und Gemeinden Freitag zuspitzte, könnte sich die Zahl der Toten der schon jetzt zu den größten Naturkatastrophen der Nachkriegszeit in Deutschland zählenden Unwetter noch erheblich erhöhen. Dramatisch entwickelte sich die Lage in Erftstadt, wo zahlreiche Häuser von den Fluten weggerissen wurden. Die Behörden in Rheinland-Pfalz bestätigten mehr als 50 Tote, das Innenministerium in Nordrhein-Westfalen 43 Tote. In den beiden vor allem von den Unwettern betroffenen Bundesländern liefen aber die Rettungseinsätze auch am Freitag noch. So galten nach Angaben des rheinland-pfälzischen Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler in der Region rund 1300 Menschen als vermisst. Ein Sprecher der Polizei in Koblenz sagte allerdings, es sei davon auszugehen, dass darunter auch mehrfache Vermisstenmeldungen durch besorgte Angehörige seien. Eine Überprüfung sei nicht möglich, weil das Telefon- und Mobilfunknetz ausgefallen sei. Wie viele Menschen tatsächlich vermisst würden, lasse sich angesichts der unübersichtlichen Lage aber nicht sagen. Am Freitagvormittag eskalierte in Erftstadt im Süden von Köln die Lage. Wegen schneller und massiver Unterspülungen gab es dort nach Angaben der Bezirksregierung in Köln vollständige oder teilweise Hauseinstürze. Mehrere Menschen starben. Es würden "etliche Personen" vermisst. Die Infrastruktur sei vollständig ausgefallen, Krankenhausbetriebe nicht mehr möglich, mehrere Pflegeheime mussten evakuiert werden. Die Retter erreichten aus den Häusern immer wieder Notrufe eingeschlossener Menschen, die trotz Warnungen in das Gefahrengebiet zurückgekehrt waren oder es gar nicht verlassen hatten. In vielen Fällen sei ein Rettungseinsatz nicht möglich. Durch einen nicht abzustellenden Gasaustritt wird der Einsatz erschwert. Landrat Frank Rock (CDU) sagte dem Fernsehsender ntv, er könne weder zur Zahl der Toten noch der Vermissten etwas sagen. "Wir rechnen mit Todesopfern." Dies zeige sich allein schon durch die zerstörerische Gewalt der Wassermassen. Es sei aber nicht klar, wie viele Menschen in den betroffenen Häusern geblieben seien. Wie die Feuerwehr in Neuss mitteilte, entspannte sich die Hochwasserlage an der Erft aber. Aktuell sei nicht mehr damit zu rechnen, dass die Pegelstände wesentlich steigen werden. Dennoch konnte noch keine allgemeine Entwarnung gegeben werden. Der für den Betrieb der Rurtalsperre zuständige Wasserverband Eifel-Rur (WVER) etwa verschärfte seine Gefahreneinschätzung für die an der Rur gelegenen Kommunen. Es sei an der Rur mit "sehr hohen Wasserständen" zu rechnen, wodurch "große Schäden" in den an der Rur liegenden Kommunen durch Hochwasser entstehen könnten. Das Hochwasser erreichte auch andere Regionen. So waren im baden-württembergischen Landkreis Lörrach zahlreiche Straßen unpassierbar. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sagte in Trier, sie hoffe und bete, dass viele Vermisste wegen der Störung des Mobilfunks und der Telefonleitungen lediglich nicht erreichbar seien. Dreyer sagte, in einigen Gemeinden seien allerdings mit zurückgehendem Wasser Vermisste nur noch tot gefunden worden. "Das ist ein Horror", sagte die Ministerpräsidentin. "Da könnte man eigentlich nur noch weinen." Dass so viele Menschen bei dieser Katastrophe sterben, sei "wirklich ganz furchtbar". Der Rettungseinsatz in den besonders betroffenen Gebieten lief unter Hochdruck und auch mit Unterstützung von Rettern aus anderen Bundesländern sowie von der Bundeswehr. Inzwischen sind nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums mehr als 850 Soldaten und Soldatinnen bei den Unwettern im Einsatz - "Tendenz steigend". Die Bundeswehr hilft den Einsatzkräften vor Ort demnach unter anderem bei Evakuierungen sowie Räumungen mit Schlauchbooten und Krankenwagen. (Y.Ignatiev--DTZ)
EU-Behörde rechnet mit starkem Anstieg der Corona-Infektionsfälle bis August
Die EU-Krankheitsbekämpfungsbehörde rechnet mit einem erneuten starken Anstieg der Corona-Infektionsfälle in Europa in den nächsten Wochen. Die Zahl der Neuinfektionen könnte sich laut den am Freitag veröffentlichten Prognosen des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) bis Anfang August fast verfünffachen. Ursache seien die hochansteckende Delta-Variante sowie die Lockerungen von Corona-Beschränkungen in vielen Ländern.
Staatsanwaltschaft Kassel ermittelt gegen Betreiber von Testzentren
Wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs hat die Staatsanwaltschaft Kassel Ermittlungen gegen einen Betreiber von Corona-Testzentren eingeleitet. Es werde gegen den Geschäftsführer und weitere Verantwortliche einer in Nordrhein-Westfalen ansässigen Firma ermittelt, die in Kassel, Braunschweig, Hannover und Leipzig Testzentren betrieben habe, teilte die Behörde am Freitag mit.
Lage nach Unwettern in NRW und Rheinland-Pfalz bleibt unübersichtlich
Nach der Unwetterkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mit mehr als hundert Toten bleibt die Lage unübersichtlich. Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) gab am Freitagabend im SWR den Fund von zwei weiteren Leichen bekannt. Die Gesamtzahl der bestätigten Todesopfer in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen erhöhte sich damit auf 108. Zahlreiche weitere Menschen wurden noch vermisst. Im Kreis Heinsberg mussten hunderte Menschen in Sicherheit gebracht werden, nachdem dort ein Damm brach.
Lage nach Unwettern in NRW und Rheinland-Pfalz weiterhin unübersichtlich
Infolge der Unwetterkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mit mehr als hundert Toten gibt es weiterhin keine Entwarnung. Die Lage blieb auch am Freitagabend vielerorts unübersichtlich, wie die Behörden der beiden Bundesländer mitteilten. Die Zahl der bestätigten Todesopfer erhöhte sich demnach zunächst nicht weiter. Wegen zahlreicher vermisster Menschen drohte aber noch ein weiterer Anstieg. Auch im benachbarten Belgien starben mindestens 20 Menschen.
Zahl der Todesopfer durch Unwetter in NRW und Rheinland-Pfalz bei mindestens 106
Infolge der Unwetterkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sind mehr als hundert Menschen gestorben. Da die Lage auch am Freitag unübersichtlich blieb und weiter viele Menschen vermisst wurden, drohte noch ein weiterer Anstieg der Zahl der Toten. Auch im benachbarten Belgien starben mindestens 18 Menschen. Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD) und der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet (CDU), sprachen von einer Katastrophe historischen Ausmaßes.
Mehrere Tote in überschwemmtem Bereich von nordrhein-westfälischem Erftstadt
Infolge der Überschwemmungen im nordrhein-westfälischen Erftstadt-Blessem sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Eine Sprecherin der Kölner Bezirksregierung sprach am Freitag von "bestätigten" Fällen, konnte zu den genauen Umständen aber noch keine Angaben machen, weil aktuell kaum Kommunikation mit dem betroffenen Gebiet möglich sei. In der Ortslage gab es durch die schweren Unwetter massive Unterspülungen und Hauseinstürze.
Zahl der Toten nach Unwettern in Belgien steigt auf mindestens 18
Nach den heftigen Unwettern in Belgien ist die Zahl der Toten auf mindestens 18 gestiegen. 19 Menschen würden nach den Überschwemmungen im Osten des Landes noch vermisst, sagte eine Sprecherin des Krisenzentrums am Freitag. Belgische Medien bezifferten die Todeszahlen noch höher: Demnach kamen 23 Menschen in den Fluten ums Leben.
Bericht: Mindestens 15 Tote nach Unwettern in Belgien
Bei den heftigen Unwettern in Belgien sind Medienberichten zufolge mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Das berichtete die belgische Tageszeitung "Le Soir" am Freitag unter Berufung auf die Behörden. Der öffentlich-rechtliche Rundfunksender hatte zuvor zwölf Tote und mindestens fünf Vermisste gemeldet. Der wallonische Regierungschef Elio Di Rupo sagte dem Sender am Freitagmorgen, er befürchte, dass die Zahl der Todesopfer weiter steigen werde.
Zahl der Toten nach Unwettern in Belgien auf zwölf gestiegen
Nach den heftigen Unwettern in Belgien ist die Zahl der Toten laut Medienberichten auf zwölf gestiegen. Wie der öffentlich-rechtliche Rundfunksender RTBF am Freitag berichtete, werden fünf weitere Menschen noch vermisst. Der wallonische Regierungschef Elio Di Rupo sagte dem Sender, er befürchte, dass die Zahl der Todesopfer weiter steigen werde.
Zahl der Toten nach Unwettern in Deutschland auf mindestens 81 gestiegen
Nach den Unwettern in Deutschland ist die Zahl der Toten auf mindestens 81 gestiegen. Ein Sprecher des Innenministeriums in Rheinland-Pfalz bestätigte am Freitagmorgen der Nachrichtenagentur AFP, dass die Zahl der Todesopfer in dem Bundesland von 28 auf 50 gestiegen sei. Damit liegt die Zahl der Toten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz nun bei mindestens 81, dutzende weitere Menschen werden noch vermisst.
Bundesweite Corona-Inzidenz steigt auf 8,6
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut angestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, lag die Inzidenz bei 8,6. Am Vortag hatte der Wert noch 8,0 betragen, vor einer Woche 5,5.
Bauleiter in Mexiko wegen Einsturzes von Schule zu 208 Jahren Haft verurteilt
Fast vier Jahre nach dem Einsturz eines Schulgebäudes bei einem Erdbeben in Mexiko ist ein Bauleiter zu einer Haftstrafe von 208 Jahren verurteilt worden. Der für Bauarbeiten an der Schule in Mexiko-Stadt verantwortliche Juan Mario Velarde habe in "vollkommen vorsätzlicher" Weise gegen seine Verantwortung verstoßen, kommentierte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft im Fernsehsender Milenio das am Donnerstag verkündete Urteil.
Biden spricht Deutschland "aufrichtige Anteilnahme" wegen Überschwemmungen aus
US-Präsident Joe Biden hat Deutschland seine "aufrichtige Anteilnahme" wegen der verheerenden Überschwemmungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ausgesprochen. "Es ist eine Tragödie", sagte Biden am Donnerstag in Washington bei einem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). "Unsere Herzen sind bei den Familien, die geliebte Menschen verloren haben."
20-Jähriger in Kenia gesteht jahrelange Mordserie an rund einem Dutzend Kindern
In Kenia hat ein wegen seiner Methoden als "Vampir" titulierter 20-Jähriger die Ermordung von mindestens zehn Kindern gestanden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war Masten Milimo W. am Mittwoch wegen des Mordes an zwei Kindern festgenommen worden, deren Leichen in einem Wald in Nairobi gefunden worden waren. Bei seinem Verhör habe der junge Mann dann gestanden, in den vergangenen Jahren mindestens zehn Jugendliche getötet zu haben.