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Intensivmediziner empfiehlt angesichts von möglicher vierter Welle Beibehaltung der AHA-Regeln
In Hinblick auf eine mögliche vierte Corona-Welle hat der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, Gernot Marx, eine Beibehaltung der AHA-Regeln empfohlen. "Wir haben es wirklich selbst in der Hand, ob und wie sich eine vierte Welle entwickeln kann", sagte Marx der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Die sogenannten AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken) bieten nach Ansicht des Mediziners einen wichtigen Schutz.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 6,5
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt weiterhin leicht an. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter am Dienstagmorgen mitteilte, lag die Inzidenz bei 6,5.
Extreme Hitzewelle und Brände halten USA und Kanada in Atem
Eine extreme Hitzewelle und großflächige Waldbrände machen den Menschen in den USA und Kanada weiterhin zu schaffen: Am Montag (Ortszeit) stand im Westen der USA und Kanadas mehr als eine Million Hektar Land in Flammen. Besonders betroffen sind nach Angaben der Behörden die US-Bundesstaaten Oregon, Kalifornien und Arizona sowie die kanadische Provinz British Columbia.
FDP-Chef spricht sich auch bei steigenden Inzidenzen gegen weiteren Lockdown aus
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat sich auch im Falle steigender Infektionszahlen gegen einen weiteren Lockdown ausgesprochen. "Mit der FDP in der Regierung wird es mehr Rücksicht auf Freiheitsrechte geben", sagte Lindner der "Bild" (Dienstagsausgabe).
Washington Monument nach sechs Monaten wieder für Besucher zugänglich
Im Zuge der Lockerungen der Corona-Maßnahmen in der US-Hauptstadt wird das Washington Monument zum ersten Mal seit sechs Monaten wieder für Besucher zugänglich sein. Der berühmte Riesenobelisk in der Nähe des Weißen Hauses öffnet in dieser Woche, wie die für Monumente zuständige Behörde National Park Service mitteilte.
US-Behörde warnt vor erhöhtem Risiko von Nervenerkrankung bei J&J-Corona-Impfung
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat vor einem "erhöhten Risiko" einer seltenen Nervenerkrankung bei einer Impfung mit dem Corona-Vakzin des Pharmakonzerns Johnson & Johnson gewarnt. Die FDA aktualisierte am Montag ihren Warnhinweis, nachdem dutzende Fälle des sogenannten Guillain-Barré-Syndroms gemeldet worden waren.
Schulen: Ethikratsmitglied will Impfpflicht für Personal
Der Humangenetiker und Medizinethiker Wolfram Henn, Mitglied des Deutschen Ethikrats, hat eine Impflicht für das Personal in Kitas und Schulen gefordert. "Wer sich aus freier Berufswahl in eine Gruppe vulnerabler Personen hinein begibt, trägt eben besondere berufsbezogene Verantwortung", sagte der Mediziner nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview. Kinder und Jugendliche unter zwölf Jahren, die derzeit nicht gegen das Coronavirus geimpft werden dürfen, müssten besonders geschützt werden, betonte der Professor für Humangenetik an der Universität des Saarlandes. Zwar hätten Kinder selbst ein geringes Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken, "man muss aber weiter damit rechnen, dass sie das Virus in ihre Familien tragen", sagte Henn. Er verwies dabei auf Menschen aus Risikogruppen wie beispielsweise Krebspatienten, die aufgrund akuter Therapien nicht geimpft werden könnten. Diese Gruppe gelte es durch eine Impfpflicht bestimmter Berufsgruppen zu schützen. Eine allgemeine Impfpflicht lehnte das Mitglied des Ethikrats aber ab. (W.Uljanov--DTZ)
Impfungen und Impftermine in Frankreich steigen nach Macron-Rede
Die Corona-Ansprache von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat offenbar unmittelbar Wirkung gezeigt: Nachdem der Staatschef am Montag im Fernsehen eine Impfpflicht für das Gesundheitspersonal und Einschränkungen für nicht Immunisierte angekündigt hatte, buchten die Franzosen fast eine Million Impftermine, wie die Online-Buchungsseite Doctolib am Dienstag mitteilte. Zudem verbuchte Frankreich mit fast 800.000 Impfungen an einem Tag einen neuen Höchstwert. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schloss eine Impfpflicht nach französischem Modell ungeachtet der hoch ansteckenden Delta-Variante dagegen vorerst aus.
Franzosen buchen fast eine Million Impftermine nach Macron-Rede
Die Fernsehansprache von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zu einer Impfpflicht für das Gesundheitspersonal und Einschränkungen für nicht Immunisierte hat unmittelbare Wirkung gezeigt: Nach Macrons Rede am Montagabend buchten die Franzosen im Internet fast eine Million Corona-Impftermine, wie die Buchungsseite Doctolib am Dienstag mitteilte. Mehr als 22 Millionen Menschen verfolgten die Präsidenten-Ansprache im Fernsehen. Macron hatte damit fast doppelt so viele Zuschauer wie das Finale der Fußball-Europameisterschaft am Sonntag.
Frankreich und Griechenland führen Impfpflicht für Gesundheitskräfte ein
Nach Italien führen auch Frankreich und Griechenland eine Corona-Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegekräfte ein. Die beiden EU-Länder reagieren damit auf die rapide Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus, wie der französische Präsident Emmanuel Macron und der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis am Montagabend ankündigten. Für nicht Immunisierte wird zugleich der Zugang zu Innenräumen etwa von Restaurants oder Bars erschwert.
Kritik an Sicherheitskonzept nach Randale am Rande von EM-Finale
Nach den chaotischen Szenen am Rande des EM-Fußballfinales in London ist Kritik am Sicherheitskonzept für das Großereignis laut geworden. Die Polizei leitete Ermittlungen ein, nachdem dutzende Fans ohne Tickets am Sonntag die Absperrungen am Wembley-Stadion überwunden hatten. Als sie an anderen Zuschauern vorbei in die Arena stürmten, kam es zu Rangeleien.
Viereinhalb Jahre Jugendstrafe in Berliner Prozess um Diebstahl von Goldnest
Rund zwei Jahre nach dem Diebstahl eines Kunstwerks in Form eines Nests aus Gold hat das Amtsgericht Berlin-Tiergarten den Angeklagten zu einer Jugendstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt. Das Gericht sprach den 20-Jährigen am Montag wegen Diebstahls in besonders schwerem Fall schuldig.
Bremer Verwaltungsgericht bestätigt Einreisesperre gegen Clanchef Miri
Der Chef des kriminellen sogenannten Miri-Clans darf weiterhin nicht wieder nach Deutschland einreisen. Das Bremer Verwaltungsgericht bestätigte am Montag eine entsprechende Entscheidung der Behörden, die 2019 eine siebenjährige Wiedereinreise- und Aufenthaltssperre gegen den mehrfach vorbestraften Ibrahim Miri verhängt hatten. Zugleich gaben die Richter dessen Klagen gegen zwei im den Jahr erfolgte Abschiebungen aus Bremen in den Libanon statt.
Altenheimbewohner in Amberg erstochen aufgefunden
Ein Bewohner eines Altenheims im bayerischen Amberg ist in seinem Zimmer erstochen worden. Der Mann wurde am Montagmittag mit Stichverletzungen gefunden, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz in Regensburg mitteilte. Trotz des Einsatzes von Rettungsdiensten und Notarzt konnte nur noch sein Tod festgestellt werden.
Erneut mehr Kegelrobben im Wattenmeer der Nordsee geboren
Im Wattenmeer sind zuletzt erneut mehr Kegelrobben geboren worden. Wie das gemeinsame Wattenmeersekretariat Deutschlands, der Niederlande und Dänemarks am Montag in Wilhelmshaven mitteilte, stieg die Zahl neugeborener Tiere im Vergleich zum Vorjahr um 201 oder rund zehn Prozent auf 1927. Das entsprach etwa dem durchschnittlichen jährlichen Anstieg der vergangenen fünf Jahre, den das Wattenmeersekretariat auf elf Prozent bezifferte.
Mindestens 76 Menschen durch Blitzeinschläge in Indien getötet
In Indien sind bei heftigen Unwettern mindestens 76 Menschen durch Blitzeinschläge getötet worden. In Jaipur, der Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan, starben rund ein Dutzend Menschen, als der Blitz in zwei Türme einer Festungsanlage aus dem 12. Jahrhundert einschlug, wie ein Polizeisprecher Saurabh Tiwari am Montag mitteilte. Unter den Toten waren laut örtlichen Medien mehrere Smartphone-Besitzer, die gerade Selfies schossen.
Mehr als 50 Menschen durch Blitzeinschläge in Indien getötet
In Indien sind bei heftigen Unwettern mehr als 50 Menschen durch Blitzeinschläge getötet worden. In Jaipur, der Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan, starben elf Menschen, als der Blitz in zwei Türme einer Festungsanlage aus dem 12. Jahrhundert einschlug, wie Polizeisprecher Saurabh Tiwari am Montag mitteilte. Die Wachtürme des Amer Forts waren am Sonntag voller Besucher, die den über die Stadt hinwegziehenden Sturm beobachten wollten.
Betrunkener 18-Jähriger schläft im Bahnhof von Neumünster auf Schienen
In Neumünster in Schleswig-Holstein haben Bundespolizisten einen betrunken 18-Jährigen gerettet, der mitten auf einem Bahngleis schlief. Der junge Mann habe am frühen Samstagmorgen im Bahnhof der Stadt "mit allen Vieren von sich gestreckt auf den Schienen" gelegen, teilte die Bundespolizei am Montag in Flensburg mit. Die Beamten hatten große Schwierigkeiten, ihn zu wecken. Darüber hinaus wurde er aggressiv.
Mann in Thüringen beißt Bekanntem im Streit Stück vom Ohr ab
Ein Mann hat in Thüringen einem Bekannten im Streit ein Stück vom Ohr abgebissen. Die Ehefrau des 53-jährigen Opfers, das sich bis nach Haus schleppte, brachte ihren verletzten Mann ins Krankenhaus, wie die Polizei in Nordhausen am Montag berichtete. Noch in der Nacht zum Sonntag konnte er die Klinik wieder verlassen.
Schauspielerin zeigt bei Filmfest in Cannes Schmuckdiebstahl an
Ein Diebstahl hat die Teilnahme der britischen Schauspielerin Jodie Turner-Smith beim Filmfestival in Cannes überschattet: Aus dem Hotelzimmer der 34-Jährigen wurde Schmuck gestohlen, wie die Polizei am Montag mitteilte. "Die Ermittlungen dauern an", hieß es.
Thailand verschärft Corona-Beschränkungen in Bangkok und neun Provinzen
In Thailands Hauptstadt Bangkok und neun besonders betroffenen Provinzen sind am Montag neue Corona-Beschränkungen in Kraft getreten. Das südostasiatische Land kämpft derzeit mit einer dritten schweren Corona-Welle infolge der hochansteckenden Alpha- und Deltavarianten. Seit Beginn der Pandemie wurden nach Behördenangaben mehr als 345.000 Infektionsfälle und 2791 Todesopfer verzeichnet - der Großteil davon in der jüngsten, im April ausgebrochenen Corona-Welle.
Erneute Warnung vor extremer Hitze in den USA und Kanada
Die Menschen im Westen der USA und in Kanada sind erneut von extremer Hitze betroffen: Die Meteorologen warnten am Sonntag vor einer neuen "gefährlichen Hitzewelle" und Rekordtemperaturen, während sich in Kanada die Waldbrände weiter ausbreiteten. Der Zugverkehr in der Region wurde eingeschränkt, einige Straßen gesperrt und neue Evakuierungen angeordnet.
Seehofer verbietet deutschen Ableger von Rockergruppe Bandidos
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat die Rockervereinigung "Bandidos MC Federation West Central" wegen krimineller Machenschaften verboten. Das gesamte Vermögen des deutschen Rockerablegers werde beschlagnahmt und eingezogen, teilte das Ministerium am Montag mit. Kennzeichen der Gruppe dürften "weder verbreitet noch veröffentlicht oder in einer Versammlung verwendet werden".
Corona-Zahlen steigen in Sydney trotz Lockdowns weiter
Trotz eines harten Lockdowns kämpft Sydney mit einem weiteren Anstieg der Corona-Fälle. Die Gesundheitsbehörden meldeten am Montag 112 neue Infektionen in der australischen Metropole innerhalb eines Tages - ein neuer Höchstwert in dieser Infektionswelle. Das Virus hat sich trotz des seit mehr als zwei Wochen andauernden Lockdowns inzwischen in mehreren Vierteln der Fünf-Millionen-Stadt ausgebreitet.
Chinas Hauptstadt rüstet sich für heftigen Sturm und Unwetter
Starke Windböen und sintflutartige Regenfälle: In der chinesischen Hauptstadt Peking haben sich am Montag die Vorboten eines heftigen Sturms bemerkbar gemacht. Schulen und touristische Attraktionen wurden geschlossen, hunderte Flüge wurden gestrichen. Die Behörden forderten die Menschen auf, Zuhause zu bleiben.
Bekannter französischer Chirurg Dubernard gestorben
Der bekannte französische Chirurg Jean-Michel Dubernard ist tot. Wie ein Freund des Lyoners am Sonntag mitteilte, starb Dubernand im Alter von 80 Jahren, nachdem er am Samstagabend am Istanbuler Flughafen zusammengebrochen war. Der Mediziner erlangte unter anderem durch die weltweit erste Hand- und Gesichtstransplantation internationale Bekanntheit.
Grüne sprechen sich gegen Freiheitseingriffe für Nicht-Geimpfte aus
Die Grünen haben sich gegen harte Freiheitseingriffe für Menschen ohne Corona-Impfung ausgesprochen. "Freiheit darf kein Privileg derjenigen mit gutem Zugang zum Gesundheitswesen sein", sagte die Grünen-Gesundheitspolitikerin Kordula Schulz-Asche der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). Sie forderte die Bundesregierung auf, "endlich eine mehrsprachige und zielgruppengerechte Informationskampagne zu starten".
Videospielkassette "Super Mario 64" für 1,31 Millionen Euro versteigert
Eine Videospielkassette des Nintendo-Klassikers "Super Mario 64" ist für eine Rekordsumme von 1,56 Millionen Dollar (rund 1,31 Millionen Euro) versteigert worden. Das am Sonntag im US-Bundesstaat Texas verkaufte Videospiel ist das erste, das für mehr als eine Million Dollar den Besitzer wechselte. Erst vor zwei Tagen hatte das Videospiel "The Legend of Zelda" aus dem Jahr 1987 die bisherige Rekordsumme von 870.000 Dollar (732.000 Euro) erzielt.
Zahl der Toten nach Hauseinsturz in Florida auf 90 gestiegen
Zweieinhalb Wochen nach dem Teileinsturz eines Wohnhochhauses in Florida ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf 90 angestiegen. 71 Leichen seien bisher identifiziert worden, sagte die Verwaltungschefin des Bezirks Miami Dade, Daniella Levine Cava, am Sonntag. 31 Menschen würden noch vermisst. Es ist allerdings noch nicht vollkommen sicher, ob sie sich alle tatsächlich zum Unglückszeitpunkt in dem Hochhaus aufhielten.
Britischer Milliardär Branson absolviert erfolgreichen Weltraumflug
Der britische Unternehmer und Abenteurer Richard Branson hat sich seinen Traum vom Flug ins Weltall erfüllt. Nach Angaben seines Unternehmens Virgin Galactic erreichte er an Bord des Raumfliegers "VSS Unity" zusammen mit anderen Passagieren am Sonntag den Weltraum und erlebte einige Minuten lang Schwerelosigkeit. Es sei "die Erfahrung seines Lebens" gewesen, sagte Branson beim Rückflug zur Erde.
Virgin Galactic: Branson erreicht an Bord von Raumflugzeug den Weltraum
Der britische Unternehmer und Abenteurer Richard Branson hat nach Angaben seines Unternehmens Virgin Galactic an Bord des Raumfliegers "VSS Unity" den Weltraum erreicht. Zusammen mit den anderen Passagieren konnte er am Sonntag während einiger Minuten Schwerelosigkeit erleben und die Erdkrümmung sehen, bevor dann der Rückflug zur Erde begann.
Britischer Milliardär Richard Branson zu Reise in den Weltraum gestartet
Der britische Unternehmer und Abenteurer Richard Branson ist zu seiner Reise in den Weltraum abgeflogen. Ein Trägerflugzeug hob mit dem Raumflieger "VSS Unity" am Sonntagmorgen (Ortszeit) vom Raumfahrtbahnhof Spaceport im US-Bundesstaat New Mexico ab. An Bord der "VSS Unity" befand sich der 70-jährige Milliardär Branson.