Vorgestellt
Letzte Nachrichten
Hilfsgüter im Kampf gegen Corona-Krise in Indonesien eingetroffen
Angesichts der dramatischen Corona-Lage in Indonesien hat das südostasiatische Land am Freitag Hilfsgüter wie Sauerstoffflaschen erhalten. Singapur schickte neben den dringend benötigten Sauerstoffflaschen auch Beatmungsgeräte zur Behandlung von Covid-19-Patienten nach Jakarta, wie Singapurs Außenministerium mitteilte. Auch Schutzmasken, Handschuhe und Schutzkittel zählten zu der Hilfslieferung mit zwei Militärmaschinen.
Notrufnummern in weiten Teilen der Schweiz stundenlang ausgefallen
In weiten Teilen der Schweiz ist in der Nacht zu Freitag stundenlang der Notruf ausgefallen. Der Schweizer Telefonanbieter Swisscom teilte am Freitag mit, er habe die Lage mittlerweile "stabilisiert". "Alle Telefondienste, inklusive der Notfallnummern" seien seit 07.53 Uhr wieder vollständig verfügbar.
Fans enttäuscht über Zuschauerverbot bei Olympia
Die Entscheidung für ein Zuschauerverbot bei den Olympischen Spielen in Tokio hat bei japanischen Sportfans Frust und Resignation ausgelöst. Die Regierung habe es vermieden, die Spiele ganz abzusagen, sei nun aber zu einem schlechten Ergebnis gekommen, kritisierte Natsuko Kamioka, die Olympia-Tickets für sich und ihren Sohn gekauft hatte. "Niemand ist glücklich." Untedessen traf die Olympische Flamme in Tokio ein. Japans Olympia-Ministerin Tamayo Marukawa hatte das vollständige Zuschauerverbot an den Wettkampforten in Tokio während der in zwei Wochen beginnenden Olympischen Spiele am Donnerstag bekannt gegeben. Die meisten Wettkämpfe werden in der japanischen Hauptstadt ausgetragen, ein paar finden aber außerhalb statt. Ob dort Zuschauer zugelassen werden, wird in Abstimmung mit den dortigen Behörden entschieden. Leer blieben die Zuschauerränge im Olympischen Stadion in Tokio auch, als Hauptstadt-Gouverneurin Yuriko Koike dort am Freitag die Olympische Flamme entgegennahm. Trotz der Probleme im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen sei die Flamme ein Zeichen der "Hoffnung", sagte Koike. "Ich glaube, dass sie so lange wie möglich warten wollten - aber in diesem Fall hätten sie früher strengere Maßnahmen erlassen müssen", beklagte Kamioka. Auch im Onlinedienst Twitter brach sich der Ärger über die Entscheidung der Regierung Bahn. "Olympia ohne Zuschauer bedeutet Olympia für Aristokraten", schrieb ein Nutzer. Ein anderer kritisierte: "Es gab keine Notwendigkeit, das Nationalstadion umzubauen." Der Umbau des Hauptaustragungsortes der Spiele mit seinen 68.000 Sitzplätzen hatte nach Schätzungen umgerechnet rund 1,1 Milliarden Euro gekostet. Zur Eröffnung der Spiele am 23. Juli werden nun aber nur offizielle Vertreter und Würdenträger zugelassen. Verständnisvoller zeigte sich Kyoko Ishikawa, die in den vergangenen 30 Jahren keine Olympischen Sommerspiele verpasst hat. Sie habe bereits mit der Entscheidung der Regierung gerechnet. "Es ist nicht wirklich überraschend und ich nehme es mir nicht zu Herzen", sagte sie nach Information von Deutsche Tageszeitung in einem aktuellen Interview. Sie hoffe aber darauf, bei den Paralympischen Spielen zuschauen zu können. Diese beginnen am 24. August; ob das Zuschauerverbot in Tokio auch dann noch aufrechterhalten wird, wollen die Behörden nach dem Ende der Olympischen Spiele entscheiden. Kommentatoren in den großen japanischen Zeitungen zeigten sich derweil skeptisch, ob das Zuschauerverbot als Corona-Eindämmungsmaßnahme ausreichen werde. Die Zeitung "Nikkei Shimbun" schrieb, selbst ohne Zuschauer könne sich das Virus während der Olympischen Spiele weiter ausbreiten. So würden auch ohne Zuschauer zehntausende Besucher im Zusammenhang mit den Spielen in Japan erwartet - die Athleten nicht eingerechnet. (A.Stefanowych--DTZ)
Impfpflicht für Gesundheitspersonal in Frankreich
In Frankreich zeichnet sich eine Impfpflicht gegen das Coronavirus für das Gesundheits- und Pflegepersonal ab. Der wissenschaftliche Beirat empfahl der Regierung am Freitag diese und weitere Auflagen. Ziel ist, die Ausbreitung der hoch ansteckenden Delta-Variante zu bremsen. Sie steht laut Gesundheitsminister Olivier Véran inzwischen für rund die Hälfte der Neuinfektionen in Frankreich. Der Corona-Beirat warnte davor, "dass eine vierte Welle im Zusammenhang mit der Delta-Variante schnell kommen könnte", weil das Impfniveau "unzureichend" sei. Zuletzt waren laut Gesundheitsbehörden rund 38 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Die Regierung will in Kürze ein Gesetz für eine Impfpflicht auf den Weg bringen. Nach der Empfehlung des wissenschaftlichen Beirats könnte sie neben dem Gesundheitspersonal auch für andere Bereiche gelten - bis hin zu allen Dienstleistern, die einem besonderen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind "oder eine Gefahr für andere darstellen können". Niedrig ist die Impfquote laut dem Beirat mit 40 Prozent unter anderem in der Altenpflege in Frankreich. Aber auch von den über 60-Jährigen oder bestimmten Risikogruppen wie fettleibigen Jugendlichen sei bisher nur rund die Hälfte geimpft. Daneben sprach sich der Beirat für verschärfte Maßnahmen in besonders betroffenen Gebieten aus, auch in der Hauptferienzeit im Juli und August. Unter anderem im Pariser Großraum, an der Côte d’Azur und in der Bretagne nehmen die Corona-Infektionen wieder zu. Seit Mai hatte Frankreich die Corona-Auflagen schrittweise gelockert. In der Nacht zu Samstag sollten erstmals Diskotheken wieder öffnen. Das Tragen einer Maske wird Disco-Besuchern lediglich empfohlen. (P.Vasilyevsky--DTZ)
Nahezu halbe Tonne Kokain in Nordrhein-Westfalen beschlagnahmt
In Nordrhein-Westfalen ermittelt der Zoll nach dem Fund von beinahe einer halben Tonne Kokain im Schwarzmarktwert von annähernd 31 Millionen Euro. Nach Angaben des Essener Zollfahndungsamts vom Freitag entdeckten Mitarbeiter einer Firma im Rheinkreis Neuss beim Entladen eines Frachtcontainers mit Klebstoffen vor einer Woche diverse Sporttaschen mit 451 Kilogramm Kokain. Es handelt um einen der bislang größten Kokainfunde in Land Nordrhein-Westfalen.
Neuer Berliner U-Bahnhof "Museumsinsel" eröffnet
Auf der neuen U-Bahnlinie 5 durch die historische Mitte Berlins ist am Freitag der Bahnhof "Museumsinsel" eröffnet worden. Mit dem 175. Bahnhof im Berliner U-Bahnnetz ist der Lückenschluss auf der Linie abgeschlossen, wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mitteilten.
Kölner Autobahnpolizisten finden eine Million Euro in Kleintransporter
In einem slowakischen Kleintransporter haben Polizisten auf einer Autobahn bei Köln eine Million Euro entdeckt. Den größten Teil des Bargelds fanden sie in "professionellen Schmugglerverstecken" unter dem Kofferraum und im Bereich der Beifahrertür, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mitteilte. 200.000 Euro lagerte der aus der Ukraine stammende Fahrer zudem in einer Reisetasche.
Mehr als 50 Tote bei Fabrikbrand in Bangladesch
Bei dem Brand einer Fabrik in Bangladesch sind nach neuen Angaben mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen. Bislang seien 52 Leichen geborgen worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Das bereits am Donnerstag ausgebrochene Feuer in der nahe Dhaka gelegenen Industriestadt Rupganj wütete derweil weiter. Etwa 30 Menschen erlitten Verletzungen, oftmals bei Sprüngen aus oberen Stockwerken, um sich vor den Flammen zu retten.
Zweiwöchiger Corona-Lockdown in Ho-Chi-Minh-Stadt
In der vietnamesischen Wirtschaftsmetropole Ho-Chi-Minh-Stadt hat am Freitag ein zweiwöchiger Corona-Lockdown begonnen, der den bislang schlimmsten Covid-19-Ausbruch in dem südostasiatischen Land eindämmen soll. Während des Lockdowns dürfen die Menschen ihre Wohnungen nur noch zum Einkaufen von Lebensmitteln, der Besorgung von Medikamenten sowie in Notfällen verlassen. Zudem gilt ein Versammlungsverbot für mehr als zwei Personen.
Lebenserwartung bleibt in Deutschland nahezu unverändert
Die durchschnittliche Lebenserwartung bleibt in Deutschland nahezu unverändert. Sie liegt für neugeborene Mädchen bei 83,4 Jahren und für neugeborene Jungen bei 78,6 Jahren, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag auf Grundlage der sogenannten Sterbetafel 2018/2020 mitteilte.
Drei Tote bei Fabrik-Brand in Bangladesch
Bei einem Brand in einer Lebensmittel-Fabrik in Bangladesch sind mindestens drei Menschen getötet und 30 weitere verletzt worden. Nach Polizeiangaben war das Feuer in der sechsstöckigen Hashem-Fabrik in der nahe Dhaka gelegenen Industriestadt Rupganj am Donnerstag ausgebrochen und loderte auch am Freitagmorgen noch. Fabrikarbeiter und Angehörige, die sich vor dem brennenden Gebäude versammelten, befürchteten weitere Opfer.
Starkregen sorgt für Überschwemmungen in New Yorker U-Bahnen
Vor der erwarteten Ankunft des Tropensturms Elsa in New York sind in der Millionenmetropole mehrere U-Bahn-Stationen durch Starkregen überflutet worden. Nutzer der Metro veröffentlichten am Donnerstag (Ortszeit) Videoaufnahmen, auf denen die Überschwemmungen zu sehen waren. An der im Norden Manhattans gelegenen Station 157th Street reichte das Wasser einigen Fahrtgästen bis zur Hüfte. NWS warnte vor weiteren heftigen Regenfällen und Überschwemmungen.
Corona-Ansteckungen steigen wieder merklich an - RKI meldet Inzidenz von 5,5
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist deutlich angestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter am Freitagmorgen mitteilte, lag die Inzidenz bei 5,5 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Zuvor war der Wert von 4,9 am Wochenende bis Donnerstag langsam auf 5,2 angestiegen.
Angehörige von Paraguays Präsident unter Opfern von Hauseinsturz in Florida
Unter den Opfern des Hochhauseinsturzes in Florida sind Angehörige des Präsidenten von Paraguay, Mario Abdo Benítez. Die Einsatzkräfte in Surfside hätten die sterblichen Überreste der Schwägerin des Präsidenten sowie deren Ehemann und ihres jüngsten Sohnes gefunden, sagte ein Regierungsvertreter am Donnerstag (Ortszeit) in der Hauptstadt Asunción. Demnach werden zudem die zwei Töchter des Paares sowie das Kindermädchen vermisst.
Forscher lüften Geheimnis um Körperwärmeregulierung von Seeottern
Forscher haben herausgefunden, wie Seeotter es schaffen, den frostigen Temperaturen ihres Lebensraums im nördlichen Pazifik zu trotzen. Die Meeressäuger nutzen ihre Muskeln zur Produktion von Wärme, anstatt sich zu bewegen, wie aus einer am Donnerstag in der Fachzeitschrift "Science" veröffentlichen Studie hervorgeht. So kommen sie in kalten Gewässern anders als etwa Robben und Wale ohne dicke Fettschichten aus.
Pfizer und Biontech wollen Zulassung für dritte Coron-Impfdosis beantragen
Im Kampf gegen die hochansteckende Delta-Variante des Coronavirus gibt es nicht nur Überlegungen zum Vorantreiben der Impfkampagnen, sondern auch zur Auffrischung und Verstärkung des Impfschutzes. Die Hersteller Biontech und Pfizer kündigten am Donnerstag (Ortszeit) an, "in den kommenden Wochen" unter anderem in der EU und den USA die Zulassung für eine dritte Impfdosis zu beantragen. Derweil wurde in Südostasien und anderen Weltregionen der Kampf gegen die Pandemie verstärkt.
Bekannter US-Anwalt Avenatti zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt
Der umstrittene US-Anwalt Michael Avenatti ist wegen eines Erpressungsversuchs gegen den Sportartikelhersteller Nike zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Ein New Yorker Richter verhängte am Donnerstag eine 30-monatige Gefängnisstrafe gegen den 50-Jährigen, der als Anwalt der Pornodarstellerin Stormy Daniels in ihrem Rechtsstreit mit dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump bekannt geworden war.
Rapper Lil Baby in Paris mit Cannabis erwischt
Der US-Rapper Lil Baby ist nach Angaben aus Polizeikreisen in Paris mit Cannabis erwischt worden. Der 26-Jährige sei wegen "Drogenbesitzes" in Untersuchungshaft genommen worden, hieß es am Donnerstagabend in der französischen Hauptstadt. Auch US-Basketballer James Harden sei bei dem Vorfall kontrolliert, aber nicht festgenommen worden.
Paris erlässt Tempo 30 auf fast allen Straßen der Hauptstadt
Paris drosselt das Tempo: Aus Gründen der Verkehrssicherheit, der Lärmreduzierung und des Klimaschutzes sollen Autos ab Ende August auf fast allen Straßen der französischen Hauptstadt nur noch bis zu 30 Kilometer pro Stunde fahren. Ausgenommen seien die Ringstraße, die Ausfallstraßen und einige andere größere Verkehrsachsen, sagte der Grünen-Politiker und für Verkehrstransformation zuständige Abgeordnete im Team von Bürgermeisterin Anne Hidalgo, David Belliard, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP.
Zehn Jahre Haft wegen Mordes in neuem Prozess um Todesstoß vor Berliner U-Bahn
In der Neuauflage eines Prozesses um einen tödlichen Stoß vor eine U-Bahn hat das Berliner Landgericht den 28-jährigen Angeklagten zu einer zehnjährigen Haftstrafe wegen Mordes verurteilt. Das Gericht sag es am Donnerstag als erwiesen an, dass Zakaria L. sein 30-jähriges arg- und wehrloses Opfer im Oktober 2019 im U-Bahnhof Kottbusser Tor heimtückisch mit voller Wucht ins Gleisbett gestoßen hatte. Dazu habe er eigens "Fahrt aufgenommen".
Elizabeth II. besucht Set von "Coronation Street"
Königlicher Besuch in der "Coronation Street": Elizabeth II. hat am Donnerstag das Set der am längsten laufenden Fernsehserie der Welt besucht, die seit 60 Jahren gezeigt wird. Unter anderem lief die 95-Jährige die Außenkulissen des Drehortes ab, darunter die titelgebende "Coronation Street" inklusive Pub "Rovers Return".
Archäologen legen Überreste von 2000 Jahre altem Bauwerk in Jerusalem frei
Israelische Archäologen haben in Jerusalem Überreste eines 2000 Jahre alten großen öffentlichen Gebäudes freigelegt. Es handelt sich um einen Festsaal, der sich nur wenige Meter vom vermuteten Standort des von den Römern zerstörten Zweiten Tempels befindet, wie die israelische Antikenbehörde (IAA) am Donnerstag bei der Enthüllung des Komplexes bekanntgab.
Forscher sehen Zusammenhang zwischen EM und erhöhten Corona-Fällen unter Männern
Britische Forscher gehen davon aus, dass eine erhöhte Zahl von Corona-Infektionen unter Männern im Zusammenhang mit dem Anschauen von EM-Spielen steht. Die neueste Analyse der Infektionsdaten in England habe zum ersten Mal einen signifikanten Unterschied zwischen postiven Tests bei Männern und Frauen ergeben, erklärten das Marktforschungsunternehmen Ipsos Mori und das Imperial College London am Donnerstag. Die Experten führen als Grund ein verändertes Maß an sozialer Interaktion im Zuge des Fußballturniers und der Lockerung von Beschränkungen an.
Zwei Tote bei Absturz von Sportflugzeug in niedersächsischem Nordholz
Beim Absturz eines Sportflugzeugs auf einem Flugplatz im niedersächsischen Nordholz sind am Donnerstag zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Cuxhaven mitteilte, stürzte die kleine Maschine kurz nach dem Start auf einem vom Sportfliegern genutzten Flugfeld in ein Maisfeld und ging in Flammen auf. Die beiden Insassen starben.
Drei Porsches auf einmal in Unfall in Mannheim verwickelt
Gleich drei Porsches sind in Mannheim in einen Unfall verwickelt worden. Wie die Polizei in der baden-württembergischen Stadt am Donnerstag mitteilte, stießen die hochwertigen Sportwagen an einer Kreuzung zusammen und wurden dabei erheblich beschädigt. Die Fahrer im Alter von 23, 45 und 74 Jahren blieben unverletzt und kamen mit dem Schrecken davon. Der Sachschaden wurde auf hunderttausend Euro beziffert.
Amnesty: Reiche Länder müssen zu mehr Corona-Impfungen in armen Ländern beitragen
Angesichts von bereits vier Millionen Corona-Toten weltweit hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International die reichen Staaten aufgerufen, mehr Corona-Impfstoff an ärmere Länder abzugeben. Vier Millionen Todesopfer der Pandemie seien eine "verheerende Bilanz" und "für die Regierungen und Unternehmen der reicheren Staaten eine Aufforderung zum Handeln", erklärte Amnesty-Generalsekretärin Agnès Callamard am Donnerstag.
Russische Kampfflugzeuge unterbrechen Pressekonferenz von Spaniens Regierungschef
Wegen eines Nato-Einsatzes gegen zwei russische Kampfflugzeuge hat Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez eine Pressekonferenz auf einem Luftwaffenstützpunkt in Litauen kurzfristig unterbrechen müssen. Sánchez und Litauens Präsident Gitanas Nauseda sprachen am Donnerstag auf dem Stützpunkt Siauliai vor Journalisten, als es zu dem Alarm kam. Zwei spanische Kampfflugzeuge erhielten den Auftrag, zwei russische Su-24-Jets über der Ostsee abzufangen.
Zwei Tote bei Absturz von Leichtflugzeug in niedersächsischem Nordholz
Beim Absturz eines Leichtflugzeugs auf einem Flugplatz im niedersächsischen Nordholz sind am Donnerstag zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei in Cuxhaven verunglückte die kleine motorisierte Maschine auf einem vom Sportfliegern genutzten Flugfeld und ging in Flammen auf.
Keine Zuschauer an Wettkampforten der Olympischen Spiele in Tokio
Die Olympischen Sommerspiele finden vollständig ohne Zuschauer an den Wettkampforten in Tokio statt. Wegen des Gesundheitsnotstands in der japanischen Hauptstadt zur Eindämmung der Corona-Pandemie würden dort auch keine heimischen Fans zugelassen, sagte die japanische Olympia-Ministerin Tamayo Marukawa am Donnerstag. Die meisten Wettkämpfe werden in Tokio ausgetragen, ein paar finden aber außerhalb statt. Ob dort Zuschauer zugelassen werden, wird in Abstimmung mit den dortigen Behörden entschieden.
Ministerin: Keine Zuschauer an Wettkampforten der Olympischen Spiele in Tokio
Die Olympischen Sommerspiele finden vollständig ohne Zuschauer an den Wettkampforten in Tokio statt. Wegen des Gesundheitsnotstands in der japanischen Hauptstadt zur Eindämmung der Corona-Pandemie würden dort auch keine heimischen Fans zugelassen, sagte die japanische Olympia-Ministerin Tamayo Marukawa am Donnerstag. Die meisten Wettkämpfe werden in Tokio ausgetragen, ein paar finden aber außerhalb der Metropole statt.
Zahl der Todesopfer bei Erdrutsch in Japan auf neun gestiegen
Fünf Tage nach dem gewaltigen Erdrutsch in Japan ist die Zahl der Todesopfer auf neun gestiegen. Nach dem Fund zweier weiterer Leichen seien nun neun Todesopfer in der zentraljapanischen Küstenstadt Atami zu beklagen, teilte der Sprecher der örtlichen Katastrophenschutzbehörde, Yuta Hara, am Donnerstag mit. 22 Menschen würden weiterhin vermisst, gab ein Sprecher der Präfektur Shizuoka an, zu der Atami gehört.
Vater wegen Mordes an dreijähriger Tochter zu lebenslanger Haft verurteilt
Wegen Mordes an seiner dreijährigen Tochter hat das Berliner Landgericht einen 32-Jährigen zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Richter stellten am Donnerstag zudem die besondere Schwere der Schuld fest, was eine vorzeitige Haftentlassung weitestgehend ausschließt. Mit seinem Urteil bestätigte das Gericht die in der Anklage erhobenen Vorwürfe gegen den geständigen Tomasz S. in vollen Umfang.