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Britney Spears fordert vor Gericht Aufhebung der Vormundschaft ihres Vaters
Die US-Popsängerin Britney Spears hat in einer mit Spannung erwarteten Anhörung vor einem Gericht in Los Angeles die Aufhebung der Vormundschaft ihres Vaters gefordert. "Ich will nur mein Leben zurück. Das waren 13 Jahre und es ist genug", sagte Spears am Mittwoch in einer 20-minütigen emotionalen Stellungnahme, die per Video übertragen wurde.
Behörden: Software-Entwickler McAfee tot in spanischem Gefängnis aufgefunden
Der von den USA wegen Steuerhinterziehung gesuchte Software-Entwickler John McAfee ist tot in seiner Zelle in einer spanischen Haftanstalt aufgefunden worden. Er habe "offenbar Suizid" begangen, sagte eine Sprecherin der Justiz in der Region Katalonien am Mittwoch. Kurz zuvor hatte Spaniens Oberster Gerichtshof die Auslieferung des bekannten Unternehmensgründers an die USA angeordnet, wo ihm ein Prozess wegen mutmaßlicher Steuerhinterziehung drohte.
Harrison Ford bei Dreharbeiten für neuen "Indiana Jones"-Film verletzt
Hollywood-Star Harrison Ford hat sich bei den Dreharbeiten für den neuen "Indiana Jones"-Film an der Schulter verletzt. Der 78-Jährige zog sich die Verletzung bei Proben für eine Action-Szene zu, wie der Filmriese Disney am Mittwoch mitteilte. Angaben zur Schwere der Verletzung wurden nicht gemacht. "Die Produktion wird weitergehen, während die angemessene Behandlungsmethode erwogen wird, und der Drehplan wird in den kommenden Wochen wenn nötig angepasst", erklärte Disney.
Neuer Prozess um tödlichen Stoß vor Berliner U-Bahn
Vor dem Berliner Landgericht beginnt am Donnerstag (11.00 Uhr) die Neuauflage eines Prozesses um einen tödlichen Stoß vor eine U-Bahn. Der 28-jährige Zakaria L. muss sich erneut vor Gericht verantworten, weil der Bundesgerichtshof (BGH) im März ein erstes Urteil in dem Fall aufhob. Im Mai vergangenen Jahres hatte das Landgericht den mutmaßlichen Täter in einem ersten Prozess wegen versuchter Körperverletzung mit Todesfolge zu vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.
Polizist wegen Totschlags an britischem Ex-Fußballprofi Atkinson verurteilt
Fünf Jahre nach dem Tod des ehemaligen britischen Fußball-Profis Dalian Atkinson ist am Mittwoch ein Polizist des Totschlags schuldig gesprochen worden. Das Gericht in Birmingham sprach den Beamten allerdings vom Vorwurf des Mordes frei. Er hatte den Ex-Profispieler im Jahr 2016 mit einem Elektroschockgerät getasert und zwei Mal gegen den Kopf getreten. Atkinson erlitt daraufhin einen Herzinfarkt und starb später im Krankenhaus.
Uefa-Boss begründet Regenbogen-Verbot mit Sorge vor populistischer Vereinnahmung
Uefa-Chef Aleksander Ceferin hat seinen Verband gegen die Kritik am Verbot der Regenbogenbeleuchtung an der Münchner Fußball-Arena in Schutz genommen. Die Uefa sei selbstverständlich "keine homophobe Organisation", sagte Ceferin am Mittwoch der Zeitung "Welt". Das habe sie bereits oft genug bewiesen. "Wir wollen bei populistischen Aktionen nicht benutzt werden, nur deswegen haben wir diese Entscheidung getroffen", fügte der 53-Jährige an.
Polnischer Rallye-Fahrer geht mit 91 Jahren in Kenia an den Start
Vor 70 Jahren fuhr der polnische Rallye-Pilot Sobieslaw Zasada sein erstes Autorennen - nun will sich der 91-Jährige auf der Safari-Rallye in Kenia von neuem beweisen. "Das Leben beginnt mit 90", sagte der Pole der Nachrichtenagentur AFP vor dem am Donnerstag startenden Abenteuer. Die meisten Gegner dabei werden rund 70 Jahre jünger sein als er.
Entrüstung über Münchner Regenbogen-Verbot der Uefa hält vor EM-Spiel weiter an
Vor dem EM-Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Ungarn am Mittwochabend hat die Entrüstung über das von der Uefa verhängte Regenbogenfarben-Verbot für die Münchner Arena unvermindert angehalten. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) nannte die Entscheidung des Verbands das "falsche Signal". Bundesweit sollten Stadien und andere Wahrzeichen während des Spiels aus Solidarität mit Homosexuellen in den Farben des Regenbogens beleuchtet werden.
US-Experten: Zusammenhang von Herzmuskelentzündungen und Corona-Impfung "wahrscheinlich"
US-Experten sehen beim Auftreten hunderter Fälle von Herzmuskelentzündungen nach einer Corona-Impfung einen Zusammenhang zu den sogenannten mRNA-Vakzinen als "wahrscheinlich" an. Diesen Schluss lege die bisherige Datenlage nahe, hieß es am Mittwoch bei einer Präsentation in einer von der US-Gesundheitsbehörde CDC einberufenen Expertengruppe. Die Vorteile einer Impfung gegen das Coronavirus würden die Risiken aber "deutlich überwiegen". Es soll zugleich einen neuen Warnhinweis für die Impfstoffe geben.
US-Expertengremium prüft Zusammenhang von Herzmuskelentzündungen und Corona-Impfung
Nach dem Auftreten hunderter Fälle von Herzmuskelentzündungen nach einer Corona-Impfung mit einem mRNA-Vakzin prüft ein Expertengremium in den USA die möglichen Zusammenhänge. Für Mittwoch wurde ein Treffen des Ausschusses angesetzt, der von der US-Gesundheitsbehörde CDC eingesetzt wurde. Die Experten gehen dem Verdacht nach, dass die mRNA-Vakzine von Biontech/Pfizer und Moderna bei jungen Menschen vereinzelt eine Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder des Herzbeutels (Perikarditis) verursachen können.
Studie identifiziert Kolumbien als Land der Schmetterlinge
Kolumbien könnte auch den Namen "Land der Schmetterlinge" tragen: Eine Studie ergab, dass das südamerikanische Land die größte Vielfalt an Schmetterlingsarten aufweist. Fast 20 Prozent aller bekannten Arten der farbenfrohen Insekten kommen dort vor, wie es in der Studie heißt, die das Londoner Naturkundemuseum am Dienstag veröffentlichte.
Mehr als 22.000 Europäer wollen ins All
Mehr als 22.000 Menschen wollen ins All: So viele Bewerbungen gingen bei der europäischen Weltraumagentur Esa für die Astronauten-Ausbildung ein, wie die Esa am Mittwoch in Paris mitteilte. Bis zum Fristende vergangenen Freitag bewarben sich demnach alleine 5400 Frauen, das ist ein Anteil von 24 Prozent - neun Prozentpunkte mehr als bei der letzten Ausschreibung 2008.
Pariser Prunk-Kaufhaus La Samaritaine nach 16 Jahren neu eröffnet
Paris ist um einen Shopping- und Architekturtempel reicher: Das gut 150 Jahre alte Kaufhaus La Samaritaine hat am Mittwoch nach 16 Jahren Umbau wieder seine Türen in der Nähe des Pont Neuf geöffnet. Es gehört zum französischen Luxuskonzern LVMH, der den denkmalgeschützten Bau mit Glasdach aus der Jugendstilzeit für geschätzte 750 Millionen Euro prunkvoll restaurieren ließ.
Strenge Auflagen für Olympia-Zuschauer in Tokio zum Schutz vor Coronavirus
Kein Alkohol, keine Umarmungen, kein Jubel, keine Autogramme: Zum Schutz vor einer Ausbreitung des Coronavirus haben die Olympia-Organisatoren am Mittwoch strikte Regeln für die Zuschauer der Sommerspiele in Tokio vorgestellt. "Die Fest-Atmosphäre muss ausfallen", erklärte Cheforganisatorin Seiko Hashimoto einen Monat vor der Eröffnung der Spiele. Das Olympia-Personal müsse "kreativ" werden, um trotzdem eine positive Atmosphäre zu schaffen.
Chinas Staatschef: Taikonauten in neuer Raumstation öffnen "neue Horizonte"
Chinas Staatschef Xi Jining hat die drei Taikonauten, die derzeit die neue Raumstation der Volksrepublik aufbauen, mit hehren Worten gelobt. "Eine Raumstation aufzubauen, ist ein wichtiger Meilenstein für die Raumfahrt", sagte Xi am Mittwoch im Raumfahrt-Kontrollzentrum in Peking via Videoschalte zu den drei Raumfahrern. "Das wird ein Beitrag sein, der neue Horizonte für die friedliche Weltraumnutzung des Menschen öffnet."
Ausreiseverbot für Millionen Menschen in Sydney nach neuem Corona-Ausbruch
Ein Großteil der fünf Millionen Einwohner von Sydney darf seit diesem Mittwoch die Stadt vorerst nicht mehr verlassen. Das eingeführte Reiseverbot dient den australischen Behörden zufolge dazu, die weitere Verbreitung der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus einzudämmen. Vergangene Woche war ein neuer Infektionsherd in der australischen Metropole aufgetreten.
TK-Report: Menschen fühlten sich in zweitem Lockdown noch stärker belastet
Fehlende soziale Kontakte, Schulschließungen, Angst vor einer Infektion: Die Menschen in Deutschland haben unter dem zweiten Corona-Lockdown deutlich stärker gelitten als unter dem ersten im vergangenen Jahr. 42 Prozent der Bundesbürger fühlten sich im März stark oder sehr stark von der Coronasituation belastet, wie aus dem am Mittwoch in Hamburg veröffentlichten Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) hervorgeht. Im Mai vergangenen Jahres, im ersten Lockdown, waren es noch 35 Prozent.
Ermittlungen wegen gefälschter negativer PCR-Tests in Hessen
Polizei und Staatsanwaltschaft in Hessen ermitteln gegen zwei Betreiber eines Corona-Testzentrums wegen Urkundenfälschung. Die beiden Verdächtigen sollen in einem Testzentrum in Friedberg gefälschte negative Ergebnisse erstellt und an Kunden übermittelt haben, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Am Dienstag gingen die Ermittler mit einer Razzia gegen eine 26-jährige Frau und einen 33-jährigen Mann vor.
Maas nennt Münchner Regenbogen-Verbot der Uefa "falsches Signal"
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat die Europäische Fußball-Union (Uefa) für ihr Regenbogenfarben-Verbot an der Münchner Fußball-Arena scharf kritisiert. Der Verband sende das "falsche Signal", erklärte Maas am Mittwoch im Kurzbotschaftendienst Twitter. Beim Fußball gehe es "um Menschen, um Fairness, um Toleranz".
Opernsängerin Pretty Yende klagt über Polizeigewalt in Paris
Die südafrikanische Opernsängerin Pretty Yende hat in Paris nach eigenen Angaben "Polizeigewalt" erfahren. Sie sei bei ihrer Ankunft am größten französischen Flughafen Roissy nördlich der Hauptstadt "wie eine Kriminelle" behandelt worden, schrieb die Sängerin im Onlinedienst Instagram. Die Behörden bestreiten ihre Darstellung.
Neunjährige mehrere Tage nach Badeunfall in Elbe tot geborgen
Mehrere Tage nach einem Badeunfall in der Elbe in Schleswig-Holstein ist die Leiche eines vermissten neunjährigen Mädchens gefunden worden. Wie die Polizei in Itzehoe am Mittwoch mitteilte, entdeckte ein Segler die Leiche des Kindes am Dienstagnachmittag in Höhe des Hafens von Haseldorf. Die Neunjährige war am Samstag bei einem Ausflug verunglückt. Es liefen großangelegte Rettungsaktionen.
Biden lobt Coming-Out von Profi-Sportlern Nassib und Yokoyama
US-Präsident Joe Biden hat den Mut der Profi-Sportler Carl Nassib und Kumi Yokoyama für ihr Coming-Out als schwul beziehungsweise transgender gelobt. "Euretwegen sehen sich zahllose Kinder auf der ganzen Welt heute in einem neuen Licht", schrieb Biden am Dienstag (Ortszeit) im Onlinedienst Twitter. Er sei "stolz" auf den "Mut" der beiden "inspirierenden Athleten".
Tatverdächtiger im Missbrauchskomplex Münster stellt sich
Nach einer Öffentlichkeitsfahndung hat sich ein weiterer Tatverdächtiger im Missbrauchskomplex Münster gestellt. Der 37-jährige Mann aus Berlin wurde am Dienstagabend widerstandslos in der Hauptstadt festgenommen, wie die Polizei in Münster am Mittwoch mitteilte. Die Ermittlungskommission im Missbrauchskomplex hatte kurz zuvor ein Bild des Tatverdächtigen veröffentlicht.
Tatverdächtiger im Missbrauchskomplex Münster stellt sich nach Fotofahndung
Nach einer Öffentlichkeitsfahndung mit Foto hat sich ein weiterer Tatverdächtiger im Missbrauchskomplex Münster gestellt. Der 37-jährige Mann aus Berlin wurde am Dienstagabend widerstandslos in der Hauptstadt festgenommen, wie die Polizei in Münster am Mittwoch mitteilte. Die Ermittlungskommission im Missbrauchskomplex hatte am Morgen ein Bild des Tatverdächtigen veröffentlicht.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 7,2
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen geht weiter zurück und liegt nun bei 7,2. Innerhalb eines Tages wurden 1016 Neuinfektionen gemeldet, wie das Robert-Koch-Institut am Mittwoch unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte. Zudem wurden 51 weitere Todesfälle registriert.
Zoo in Tokio freut sich über doppelten Panda-Nachwuchs
Gleich doppelte Freude über Panda-Nachwuchs im Zoo von Tokio: Das Panda-Weibchen Shin Shin hat am Mittwochmorgen Zwillinge zur Welt gebracht, wie der Ueno-Zoo mitteilte. Zoo-Direktor Yutaka Fukuda war außer sich vor Glück und musste nach eigenen Angaben "einfach losschreien", als er erfuhr, dass es gleich zwei Junge sind. Eines der winzigen Panda-Babys musste allerdings in einen Brutkasten gelegt werden.
Zoo in Tokio freut sich über zweifachen Panda-Nachwuchs
Zweifacher Panda-Nachwuchs im Zoo von Tokio: Das Panda-Weibchen Shin Shin hat am Mittwochmorgen zwei Junge zur Welt gebracht, wie der Ueno-Zoo mitteilte. Das Geschlecht der beiden Panda-Babys sei noch unklar. "Das Personal gibt derzeit sein Bestes, um Mutter und Kinder zu schützen und zu beobachten", hieß es weiter.
USA werden 70-Prozent-Ziel bei Corona-Impfungen zum 4. Juli verpassen
Die USA werden das von Präsident Joe Biden ausgerufene Ziel einer Corona-Erstimpfung für 70 Prozent aller Erwachsenen bis zum Nationalfeiertag am 4. Juli verpassen. "Wir denken, dass es einige Wochen länger dauern wird", räumte der Corona-Koordinator des Weißen Hauses, Jeffrey Zients, am Dienstag ein. Bislang haben 65,4 Prozent der Erwachsenen in den USA mindestens eine Impfdosis erhalten. Das sind rund 169 Millionen Erwachsene.
Britische Regierung erlaubt bis zu 60.000 Fans bei EM-Finalspielen
Die britische Regierung hat mehr als 60.000 Zuschauer für die Halbfinal-Spiele sowie das Finale der Fußball-Europameisterschaft in London zugelassen. Die Regierung habe eng mit der UEFA und der FA (Football Association) zusammengearbeitet, um zu gewährleisten, dass strenge Hygienemaßnahmen ergriffen werden, erklärte Kultur- und Sportminister Oliver Dowden am Dienstag. Die Auslastung des Wembley-Stadions wurde damit für die Spiele auf 75 Prozent erhöht.
Tatverdächtiger nach Brandanschlag auf Synagoge in Ulm identifiziert
Nach dem Brandanschlag auf die Synagoge in Ulm haben die Ermittler einen Tatverdächtigen identifiziert. Nach dem Mann werde gefahndet, teilten die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Polizei Ulm am Dienstag mit.
Ein Toter nach Polizeischüssen in Frankfurt am Main
Ein 41-Jähriger ist am Dienstag während eines Polizeieinsatzes in Frankfurt am Main ums Leben gekommen. Der Mann griff ersten Erkenntnissen zufolge die Beamten am späten Vormittag im Stadtteil Griesheim mit Waffen an, die wegen einer "Gefahrenlage" alarmiert worden waren, wie die Polizei mitteilte. Im Verlauf kam es auch zu Schüssen aus einer Waffe der Polizei.
Ein Toter nach Schüssen in Frankfurt am Main
Mehrere Schüsse haben in Frankfurt am Main einen stundenlangen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Ein Mensch wurde tot in einer Wohnung im Stadtteil Griesheim gefunden, wie die Polizei mitteilte. Die Hintergründe blieben zunächst unklar.