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Bürgermeister will Moskauer mit Auto-Tombola zu Impfung motivieren
Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin will die Bewohner der russischen Hauptstadt mit einer Auto-Tombola zur Impfung gegen das Coronavirus motivieren. Wer zwischen dem 14. Juni und 11. Juli seine erste Impfdosis erhalte, nehme automatisch an der Lotterie teil, kündigte Sobjanin am Sonntag an.
Mann stirbt vor Kölner Einkaufszentrum - Angehörige greifen Rettungskräfte an
In Köln-Chorweiler haben Angehörige eines Verstorbenen am Samstagabend die angerückten Rettungskräfte angegriffen. Der 59-Jährige sei aus bislang ungeklärter Ursache vor dem Eingang des Einkaufszentrums City-Center gestorben, teilte die Polizei mit. Während des Rettungseinsatzes sei es zu Angriffen auf das Personal des Rettungsdienstes und auf hinzugerufene Polizisten gekommen.
Frau rettet Jungen im Bodenseee vor dem Ertrinken
Eine Frau hat am Samstag am Bodensee ein neunjähriges Kind vor dem Ertrinken gerettet. Der Junge sei in Konstanz auf einen Baum geklettert und von dort etwa fünf Meter tief in das nur einen Meter tiefe Wasser gefallen, in dem Betonblöcke standen, teilte die Polizei in Göppingen am Samstagabend mit. Er habe dann bewusstlos mit dem Gesicht im Wasser gelegen.
Polizisten erschießen Randalierer in Wuppertal
Im Wuppertal haben Polizisten in der Nacht zu Sonntag einen Mann erschossen, der in einem Mehrfamilienhaus randalierte. Anwohner hätten die Polizei gerufen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Die Beamten seien dann zur Wohnung des Randalierers gegangen.
Notlandung von US-Flugzeug nach Angriff eines Passagiers auf Flugbegleiter
Wegen eines Tumults mit einem aggressiven Passagier hat ein Flugzeug der US-Airline Delta eine Notlandung einlegen müssen. Auf dem Flug 1730 von Los Angeles nach Atlanta habe ein Mitreisender zwei Flugbegleiter angegriffen und gedroht, "das Flugzeug runterzuholen", wie die Behörden am Wochenende mitteilten. Mit Hilfe anderer Passagiere sei der Mann überwältigt worden. Er wurde nach der Notlandung in Oklahoma City festgenommen.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 17,3
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter gesunken und liegt nun bei 17,3 Fällen pro 100.000 Einwohner. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter meldete, wurden innerhalb eines Tages 1489 Neuinfektionen sowie 18 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus registriert.
Berlinale-Preise werden verliehen
Auf der Berliner Museumsinsel werden am Sonntag (21.00 Uhr) die Preise der diesjährigen 71. Berlinale verliehen. Die Gewinner der Bären wurden schon im März verkündet, als das Filmfestival rein digital für das Fachpublikum stattfand. Die Verleihung der Preise erfolgt nun im Rahmen des Berlinale Summer Specials. Das Festival zeigt die 126 Berlinale-Filme an 16 Freiluftspielstätten.
Geldstrafe für Bolsonaro wegen Verstoßes gegen Corona-Auflagen in São Paulo
Weil er ohne Mund-Nasen-Schutz an einem Motorrad-Korso teilnahm, muss Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro knapp 90 Euro zahlen. Die Behörden in São Paulo verhängten die Strafe, nachdem Bolsonaro dort am Samstag mit einem Helm ohne Visier tausende Teilnehmer des Korsos "Lasst uns Gas geben für Christus" anführte. Auch sein Sohn Eduardo und Infrastrukturminister Tarcisio Gomes müssen jeweils knapp 90 Euro zahlen, weil sie wie Bolsonaro keine Masken trugen und bei der anschließenden Kundgebung die Abstandsregeln nicht einhielten.
Johnson: Ausbreitung der Delta-Variante in Großbritannien "sehr besorgniserregend"
Der britische Premierminister Boris Johnson hat wegen der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus Zweifel, ob er die Corona-Beschränkungen im Vereinigten Königreich wie geplant in wenigen Tagen vollständig aufheben kann. Es sei eindeutig, dass diese zuerst in Indien aufgetretene Virus-Variante ansteckender sei, sagte Johnson am Samstag dem Sender Sky News am Rande des G7-Gipfels in Cornwall. Es sei ein Anstieg der Corona-Fallzahlen und der Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern zu beobachten.
Platz in Blue Origins erstem bemannten Raumflug für 28 Millionen Dollar versteigert
Ein Platz beim ersten bemannten Flug des US-Raumfahrtunternehmens Blue Origin ist am Samstag für 28 Millionen Dollar (23 Millionen Euro) versteigert worden. Die Online-Versteigerung der besonderen Mitfluggelegenheit dauerte am Samstag weniger als zehn Minuten, der Startpreis hatte bei 4,8 Millionen Dollar gelegen. Die Identität des erfolgreichen Bieters wird erst in ein paar Wochen bekannt gegeben.
Dänischer Fußballer Eriksen nach Kollaps bei EM weiterhin in stabilem Zustand
Dramatischer Zwischenfall bei der Fußball-Europameisterschaft: Im Vorrundenspiel Dänemark gegen Finnland brach der dänische Nationalspieler Christian Eriksen am Samstag zusammen, so dass er auf dem Spielfeld wiederbelebt werden musste. Mitspieler und das Publikum im Stadion in Kopenhagen reagierten erschüttert. Später erklärte der dänische Fußballverband, der 29-jährige Inter-Mailand-Spieler sei "wach" im Krankenhaus. Auch am Sonntag war sein Zustand demnach "stabil".
Dänischer Fußballer Eriksen nach Kollaps bei EM "wach" und in stabilem Zustand
Bei der Fußball-Europameisterschafthat es einen dramatischen Zwischenfall gegeben: Im Vorrundenspiel Dänemark gegen Finnland brach der dänische Nationalspieler Christian Eriksen zusammen, so dass auf dem Spielfeld Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet werden mussten. Mitspieler und das Publikum bei dem Match in Kopenhagen reagierten erschüttert, einige weinten. Später meldeten der europäische und der dänische Fußballverband, der 29-Jährige sei in einem "stabilen" Zustand und befinde sich "wach" im Krankenhaus.
Dänischer Fußballer Eriksen nach Kollaps bei EM in stabilem Zustand
Der dänische Nationalspieler Christian Eriksen hat seinen Zusammenbruch bei einem Vorrundenspiel der Fußball-Europameisterschaft überlebt. Eriksen befinde sich in einem "stabilen" Zustand, teilte die Europäische Fußball-Union (Uefa) am Samstagabend mit. Der dänische Fußballverband erklärte, der 29-Jährige befinde sich "wach" im Krankenhaus.
30 Millionen Menschen in Frankreich mindestens ein Mal gegen Corona geimpft
Frankreich hat am Samstag die symbolisch bedeutsame Schwelle von 30 Millionen Menschen mit mindestens einer Corona-Impfung überschritten. "Ziel erreicht! Danke an alle, die für die Impfungen mobil machen", erklärte Premierminister Jean Castex im Onlinedienst Twitter. Das Ziel, 30 Millionen der insgesamt rund 67 Millionen Bürger mindestens eine Corona-Impfspritze zu verabreichen, hatte sich die Regierung in Paris für Mitte Juni gesetzt.
Millionen Corona-Impfdosen von Johnson & Johnson wegen Panne in US-Werk unbrauchbar
Nach einer Produktionspanne in einem US-Werk fallen weltweit Millionen zugesagte Lieferungen von Corona-Impfstoffen des Herstellers Johnson & Johnson aus, darunter auch in Deutschland. Das Pharmaunternehmen werde im zweiten Quartal etwa 6,5 Millionen Impfdosen weniger liefern als geplant, teilte das Bundesgesundheitsministerium am Samstag auf AFP-Anfrage mit. Südafrika und Kanada stoppten die Auslieferung von Impfstoffdosen.
Johnson & Johnson liefert Deutschland 6,5 Millionen Impfdosen weniger als geplant
Nach einer Panne in einem Impfstoff-Werk in den USA muss Deutschland auf einen Großteil der vom Hersteller Johnson & Johnson zugesagten Lieferungen vorerst verzichten. Das Pharmaunternehmen werde im zweiten Quartal nach neuestem Stand etwa 6,5 Millionen Impfdosen weniger liefern als geplant, teilte eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums am Samstag auf AFP-Anfrage mit. "Das ist bedauerlich, denn jede Impfdose zählt. Daher erwarten wir von Johnson & Johnson, dass diese Menge im Juli schnellstmöglich nachgeliefert wird."
Saudi-Arabien erlaubt 60.000 geimpften Bürgern Teilnahme am Hadsch
Trotz der Corona-Pandemie will Saudi-Arabien 60.000 geimpften Bürgern die Teilnahme an der größten islamischen Pilgerfahrt Hadsch nach Mekka gewähren. Das gab das Ministerium für Pilgerfahrten am Samstag laut einem Bericht der Nachrichtenagentur SPA bekannt. Im vergangenen Jahr hatte die Pilgerfahrt wegen der Pandemie in stark reduzierter Form stattgefunden - nur rund 10.000 Gläubige waren zugelassen worden.
Offenbar von Schiff stammender Ölteppich beunruhigt Behörden auf Korsika
Ein im Mittelmeer treibender Ölteppich hat die Behörden auf der französischen Ferieninsel Korsika in Alarm versetzt. Am Samstagabend teilten sie jedoch mit, dass der Ölteppich derzeit nicht die korsischen Küsten zu verschmutzen drohe. "Wir sind jetzt beruhigter, weil die Verschmutzung weg von der Küste driftet", sagte die zuständige Behördensprecherin Christine Ribbe der Nachrichtenagentur AFP.
Offenbar von Schiff stammender Ölteppich treibt auf Korsika zu
Ein im Mittelmeer treibender Ölteppich hat die Behörden auf der französischen Urlauberinsel Korsika in Alarm versetzt. "Wir befürchten, dass Teile dieser Verschmutzung heute die korsische Küste erreichen", sagte am Samstag die zuständige Behördensprecherin Christine Ribbe der Nachrichtenagentur AFP. Zwei Marine-Schiffe mit speziell geschulter Besatzung und dem nötigen Gerät seien zu dem Ölteppich entsandt worden.
Vier Fälle mit Delta-Variante des Coronavirus in Straßburg festgestellt
Mehr als jeder Vierte in Deutschland vollständig geimpft
Mehr als ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland ist vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das Bundesgesundheitsministerium und das Robert-Koch-Institut (RKI) gaben die Impfquote am Samstag mit 25,7 Prozent an. Dabei sind alle Impfungen bis einschließlich Freitag berücksichtigt.
Polizei löst in Paris Feier im Freien mit hunderten Jugendlichen auf
In Paris ist die Polizei am Freitagabend gegen hunderte Jugendliche vorgegangen, die sich nach Beginn der Ausgangssperre zu einer Feier im Freien zusammengefunden hatten. Nach Angaben der Pariser Polizeipräfektur versammelten sich die Feiernden auf der Grünfläche vor dem Hôtel des Invalides im Zentrum der Stadt. Viele trugen keine Mund-Nase-Bedeckung und missachteten die Abstandsregeln.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 18,3
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter leicht gesunken und liegt nun bei 18,3 Fällen pro 100.000 Einwohner. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter meldete, wurden innerhalb eines Tages 1911 Neuinfektionen sowie 129 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus registriert.
US-Fischer angeblich von Wal verschluckt
In den USA ist ein Fischer nach eigenen Angaben vorübergehend von einem Wal verschluckt worden. "Ich habe nach Hummern getaucht, als ein Buckelwal versucht hat, mich zu fressen", erklärte Michael Packard aus Provincetown im Bundesstaat Massachusetts am Freitag. Der Meeressäuger habe ihn nach 30 bis 40 Sekunden wieder ausgespuckt und er sei ohne größere Verletzungen gerettet worden.
EMA-Chefin fordert weltweiten Zugang zu Corona-Impfstoffen
Die Chefin der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA), Emer Cooke, hat die weltweite Verfügbarkeit von Corona-Impfstoffen gefordert. "Ich glaube wirklich, dass wir (...) den Zugang auf der ganzen Welt sicherstellen müssen, nicht nur in den Ländern, die die Mittel haben, dafür zu bezahlen", sagte Cooke am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Insgesamt sehe sie Europa und die Welt auf einem guten Weg, neue Varianten des Coronavirus könnten allerdings noch Probleme bereiten.
Millionen Impfdosen von Johnson & Johnson müssen nach Panne vernichtet werden
Eine größere Produktionspanne in einem US-Werk des Corona-Impfstoff-Herstellers Johnson & Johnson hat Millionen von Impfdosen gegen das Coronavirus unbrauchbar gemacht: Mehrere Chargen im Umfang von jeweils mehreren Millionen Dosen müssen wegen einer möglichen Kontamination vernichtet werden, teilte die Arzneimittelbehörde FDA am Freitag mit. Weder die FDA noch der Hersteller nannten eine genaue Zahl. Die "New York Times" berichtete unter Berufung auf informierte Kreise, dass 60 Millionen Impfdosen betroffen seien. Kanada kündigte einen Ausliefer-Stop für 300.000 betroffene Impfdosen und eine Inspektion des Werks an.
Millionen Impfdosen von Johnson & Johnson nach Produktionspanne unbrauchbar
Nach einer Produktionspanne in einem US-Werk muss der Corona-Impfstoff-Hersteller Johnson & Johnson Millionen Impfdosen vernichten. Mehrere Chargen im Umfang von jeweils mehreren Millionen Dosen seien wegen einer möglichen Kontamination unbrauchbar, teilte die Arzneimittelbehörde FDA am Freitag mit. Weder die FDA noch der Hersteller nannten eine genaue Zahl. Die "New York Times" berichtete unter Berufung auf informierte Kreise, dass 60 Millionen Impfdosen betroffen seien.
17-Jähriger in NRW ergaunert Bahntickets im Wert von 270.000 Euro
Ein 17-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen hat offenbar Onlinetickets für Züge der Deutschen Bahn im Wert von mehr als 270.000 Euro ergaunert. Mittels fiktiver Konten bei tatsächlich existierenden Banken habe er die Fahrkarten gekauft und anschließend zum Teil weiterverkauft, teilte die Bundespolizei in Dortmund am Freitag mit. Die Ermittler werfen ihm Computerbetrug vor.
Mehr Schönheitskorrekturen am Gesicht im Pandemiejahr
Das Interesse an Schönheitskorrekturen im Gesicht ist in Deutschland während Pandemie gestiegen. Drei Viertel aller ästhetischen Behandlungen im Jahr 2020 wurden am Gesicht vorgenommen, das waren rund 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) am Freitag in Berlin berichtete.
Tokio will bis zur Olympia-Eröffnung 18.000 Helfer gegen Corona impfen
In den sechs Wochen bis zur Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in Tokio wollen die Organisatoren noch rund 18.000 Mitarbeiter gegen das Coronavirus impfen, darunter Schiedsrichter, Doping-Tester und auch einige Freiwillige. Geimpft werden sollen alle, die regelmäßig engen Kontakt zu Athleten haben, wie Cheforganisatorin Seiko Hashimoto am Donnerstag ankündigte. Impfberechtigt sind demnach etwa Beschäftigte im Olympischen Dorf, Flughafen-Angestellte, Vertreter der Olympischen und Paralympischen Komitees sowie einige der 70.000 Freiwilligen.
Schauspieler Frederick Lau steht zu Tränenausbrüchen in Film und Privatleben
Der Schauspieler Frederick Lau steht zu tränenreichen Gefühlsausbrüchen in seinen Filmen und im Privatleben. "Ich mag das wirklich gern und finde das befreiend", sagte der 31-Jährige dem Münchner Magazin "Playboy" laut Mitteilung vom Freitag. "Das ist wie ein Reinigungsprozess, wie wenn ich schwimmen gehe oder in einen See tauche."
Chinas Mars-Rover hinterlässt Spuren auf dem Mars
Der ferngesteuerte chinesische Mars-Rover "Zhurong" hat Abdrücke auf dem Roten Planeten hinterlassen. Auf Bildern, die die chinesische Raumfahrtbehörde am Freitag veröffentlichte, waren die kleinen Spuren zu sehen, die der Rover im roten Sand hinterließ. Die Behörde bezeichnete die Spuren als "Chinas Abdruck" auf dem Mars. Der Rover selbst sieht mit seinen ausgebreiteten Sonnenpaneelen, die Flügeln ähneln, und zwei nach vorne gerichteten Kamera-Augen bei seiner Erkundungsfahrt aus wie ein Vogel.