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Frankreich erleichtert Einreise ab kommendem Mittwoch
Frankreich erleichtert ab dem kommenden Mittwoch die Einreise für EU-Bürger: Vollständig Geimpfte müssen ab dem 9. Juni keinen negativen Corona-Test mehr vorweisen, wie aus einem am Freitag veröffentlichten Regierungsbeschluss hervorgeht. Für alle anderen reicht dann ein höchstens 72 Stunden alter Antigen-Schnelltest statt des bisher vorgeschriebenen PCR-Tests.
Studie: Meereis-Dicke in der Arktis nimmt deutlich schneller ab als angenommen
Britische Klimaforscher haben in einer neuen Studie Alarm geschlagen und vor einer dramatischen Eisschmelze in der Arktis gewarnt. Die Meereis-Dicke in den Küstenregionen der Arktis nehme um 70 bis hundert Prozent schneller ab als allgemein vermutet, heißt es in der am Freitag im Fachmagazin "The Cryosphere" veröffentlichten Studie. Das Meereis in der Arktis hält die Erde kühl - sein Verschwinden würde den Klimawandel aus der Sicht von Wissenschaftlern deshalb noch verschärfen.
Autofahrer bei Wendemanöver in steilem Weinberg tödlich verunglückt
Ein 47-jähriger Autofahrer ist bei einem Wendemanöver in einem steilen Weinberg im baden-württembergischen Mundelsheim tödlich verunglückt. Wie die Polizei in Ludwigsburg am Freitag mitteilte, stürzte er mit seinem Wagen etwa 50 Meter einen Hang hinab und überschlug sich dabei mehrfach.
Medienbericht: Keine Belege für außerirdisches Leben in US-Ufo-Report
Der von der Ufo-Fangemeinde mit Spannung erwartete Bericht der US-Geheimdienste über unbekannte Flugobjekte enthält laut einem Medienbericht keinerlei Belege für außerirdisches Leben. Wie die "New York Times" am Donnerstag berichtete, haben Regierungsvertreter zwar keine Erklärung dafür, worum es sich bei vom Militär gesichteten unidentifzierten Flugobjekten handelt - ebenso wenig gibt es demnach aber belastbare Hinweise darauf, dass die Objekte von Aliens stammen könnten.
Virologe Streeck fordert mehr Engagement im Kampf gegen Aids
Anlässlich des 40. Jahrestages der Entdeckung von Aids hat der Virologe Hendrik Streeck mehr Engagement im Kampf gegen die Krankheit gefordert. "HIV ist auch in Deutschland ein untergeordnetes Thema und das politische Interesse an der Forschung in diesem Feld gering", sagte der Leiter des Instituts für Virologie an der Universität Bonn den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Freitagsausgaben).
Rund 3200 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 3165 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 86 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Erreger gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 29,7.
Eröffnung von weltgrößtem Harry-Potter-Laden lässt Fan-Herzen höher schlagen
Gryffindor-Schals, zischende Drops und Butterbier: Die Eröffnung eines neuen Harry-Potter-Ladens in New York hat die Herzen von Fans der Buchreihe höher schlagen lassen. Zahlreiche Menschen standen am Donnerstag (Ortszeit) stundenlang vor dem Geschäft in der Schlange, um sich mit Artikeln aus der magischen Welt von Buchautorin Joanne K. Rowling einzudecken. Der dreistöckige Laden beherbergt das weltweit größte Sortiment an Potter-Fanartikeln.
Kleinkind stirbt während Notruf-Ausfalls in Frankreich
Nach einem mehrstündigen Ausfall der Notrufnummern in Frankreich gehen die Behörden inzwischen von mindestens vier Todesfällen aus. Ein zweieinhalb Jahre altes Kind starb im Westen Frankreichs, wie die Präfektur des Verwaltungsbezirks Vendée mitteilte. Die Regierung erklärte am Freitag, die technische Panne bei dem größten Telekomanbieter Orange sei vorerst behoben.
"George-Floyd-Platz" in Minneapolis wird wieder für den Verkehr freigegeben
In der US-Stadt Minneapolis wird die Kreuzung, an der vor einem Jahr der Afroamerikaner George Floyd von der Polizei getötet wurde, wieder für den Verkehr freigegeben. Mitarbeiter der Stadt räumten am Donnerstag Betonbarrieren weg, mit denen bislang die Straßen gesperrt waren. Eine Anwohner-Organisation half, Spannungen mit Anti-Rassismus-Aktivisten zu entschärfen. Die Aktivisten wollten eine Freigabe der Kreuzung erst zulassen, wenn umfassende Polizeireformen beschlossen sind.
USA wollen drei Viertel ihrer Corona-Impfspenden über Covax verteilen
Die USA wollen drei Viertel der 80 Millionen Corona-Impfdosen, die als Spende vorgesehen sind, über die internationale Covax-Initiative verteilen. Mindestens 75 Prozent des Impfstoffs würden über Covax zur Verfügung gestellt und bis zu 25 Prozent direkt an Länder mit Bedarf geschickt, erklärte das Weiße Haus am Donnerstag. Die Auslieferung soll bis Ende Juni erfolgen.
Erstes Kreuzfahrtschiff legt nach 17 Monaten in Venedig an
Nach 17 Monaten hat in Venedig zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie wieder ein Kreuzfahrtschiff angelegt. Am Donnerstag erreichte die MSC Orchestra ohne Passagiere aus Griechenland kommend die bei Touristen beliebte italienische Stadt. Von dort soll sie am Samstag mit rund 650 Passagieren zu einer Mittelmeer-Kreuzfahrt ablegen. Doch nicht alle freuen sich über die Ankunft der MSC Orchestra, die die Debatte um Kreuzfahrtschiffe in der Lagunenstadt neu entfacht hat.
Zwei Tote nach Schüssen vor Amtsgericht in niedersächsischem Celle
Im niedersächsischen Celle hat ein Mann am Donnerstag vor dem Amtsgericht einen Frau erschossen und anschließend Suizid begangen. Nach Angaben der Polizei handelte es sich bei den beiden Toten um einen 78-Jährigen und eine 49-Jährige. Weitere Beteiligte gab es nicht, die Hintergründe waren unklar.
Zwei Tote bei Badeunfällen in Nordrhein-Westfalen
Bei Badeunfällen sind in Nordrhein-Westfalen zwei Menschen ums Leben gekommen. In Lünen starb am Mittwoch ein 20-Jähriger, der mit drei Freunden den Datteln-Hamm-Kanal durchschwimmen wollte, wie ein Sprecher der Polizei Dortmund am Donnerstag sagte. Der Mann sei plötzlich untergetaucht, habe noch um Hilfe gerufen und sei dann verschwunden gewesen.
Passanten retten in Schwerin sechs Wochen alten Säugling aus überhitztem Auto
Passanten haben in Schwerin einen sechs Wochen alten Säugling aus einem überhitzten Auto gerettet. Das schreiende Baby befand sich am Mittwoch in einem verschlossenen Wagen auf einem Parkdeck in der Innenstadt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Fenster des Wagens waren nur ein wenig geöffnet.
17-Jährige kämpft für ihre Hunde gegen einen Bären
So viel Einsatz würden vermutlich nicht alle Hundebesitzer zeigen: Weil ein ausgewachsener Bär mit ihren Hunden kämpfte, hat die 17-jährige Hailey Morinico das rund 70 Kilogramm schwere Tier einfach weggeschubst. Der Teenager kam mit nur einem verstauchten Finger davon. Trotzdem empfiehlt Morinico in Online-Netzwerken nicht, ihre Aktion nachzuahmen. "Schubst keine Bären", sagte die 17-Jährige. "Macht nicht, was ich gemacht habe, es wird vielleicht nicht genauso gut enden."
Zwei Tote nach Schüssen nahe Amtsgericht im niedersächsischen Celle
Im niedersächsischen Celle hat ein Mann am Donnerstag in der Nähe des dortigen Amtsgerichts einen Frau erschossen und anschließend Suizid begangen. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, waren nähere Einzelheiten zunächst noch unklar. Die Beamten gingen aber von einem Geschehen ausschließlich zwischen der Frau und dem Mann aus. Weitere Beteiligte oder Verletzte gab es nicht.
Weltweit mehr als zwei Milliarden Corona-Impfungen
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind weltweit inzwischen bereits mehr als zwei Milliarden Impfdosen verabreicht worden. Die markante Schwelle wurde laut einer auf offiziellen Angaben der einzelnen Länder beruhenden Zählung der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstagvormittag (MESZ) überschritten. Dabei wurden sechs von zehn Impfdosen in den drei bevölkerungsreichsten Ländern China, USA und Indien verabreicht. In China wurden bisher rund 704,8 Millionen Corona-Spritzen gesetzt, in den USA 296,9 Millionen und in Indien 221 Millionen. In den Mitgliedsländern der Europäischen Union wurden 255 Millionen Impfdosen verabreicht. Gerechnet auf die Bevölkerungszahl ist Israel Impf-Weltmeister: Fast 60 Prozent der Einwohner sind komplett geimpft, haben also zwei Impfdosen erhalten. Nur sechs Länder auf der Erde haben bisher noch nicht mit dem Impfen begonnen: Tansania, Tschad, Burundi, Eritrea, Nordkorea und Haiti. (Y.Leyard--DTZ)
Mann mit Armbrust in Baden-Württemberg von Polizisten überwältigt
Nach einem Warnschuss haben Polizisten im baden-württembergischen Schriesheim einen mit einer Armbrust bewaffneten Mann überwältigt. Der 56-Jährige sei anschließend in einer psychiatrischen Klinik untergebracht worden, teilten die Beamten am Donnerstag in Mannheim mit. Der Einsatz war am Mittwochabend durch einen Streit des Manns mit einer Frau in einem Wohnhaus ausgelöst worden.
Autofahrer stößt in Hamburg rückwärts gegen Restauranttische
Beim Einparken ist ein Autofahrer in Hamburg gegen zwei Außentische eines Restaurants gefahren und hat vier Gäste verletzt. Wie die Polizei am Donnerstag in der Hansestadt mitteilte, kamen ein 21-Jähriger mit einem gebrochenen Arm sowie ein 27-Jähriger mit Verdacht auf ein Schleudertrauma in ein Krankenhaus. Zwei Frauen im Alter von 30 und 36 Jahren erlitten einen Schock und wurden deshalb vor Ort versorgt.
Dianas Hochzeitskleid wird in königlicher Modeausstellung gezeigt
Lange galt es als eines der bestgehüteten Geheimnisse der Modegeschichte - nun wird das Hochzeitskleid von Prinzessin Diana aus dem Jahr 1981 öffentlich ausgestellt. Im Rahmen der Schau "Royal Style in the Making" in der Orangerie des Londoner Kensington-Palasts werden seit Donnerstag neben dem berühmten Kleid mit der meterlangen Schleppe auch andere königliche Garderoben vorgeführt, darunter von Königin Elizabeth II. und Prinzessin Margaret. Bewundert werden können die Kleidungsstücke bis Anfang kommenden Jahres.
Vermutlich Tote durch Ausfall der Notrufnummern in Frankreich
Eine technische Panne hat in Frankreich zu einem mehrstündigen Ausfall der Notrufnummern geführt - mit schwerwiegenden Folgen. Nach Angaben der Regierung vom Donnerstag sind vermutlich mindestens drei Todesfälle darauf zurückzuführen. Innenminister Gérald Darmanin nannte die Panne bei dem größten Telekom-Anbieter Orange "gravierend und inakzeptabel".
Australische Forscher testen Gesichtserkennung für Koalas
Mit Hilfe von Gesichtserkennungssoftware Koalas besser schützen: Das ist das Ziel einer neuen Studie von Forschern der australischen Griffith University. Die Wissenschaftler wollen künstliche Intelligenz nutzen, um zu erkennen, welche Tiere die Wildbrücken oder -tunnel im Bundesstaat Queensland überqueren. Bisher müssen Tierschützer dafür manuell Videoaufnahmen auswerten oder die Bewegungen von Koalas per GPS-Marke verfolgen.
Bange Blicke auf sinkendes Containerschiff "X-Press Pearl" vor Sri Lanka
Das Drama um ein vor der Küste Sri Lankas ausgebranntes Containerschiff mit 350 Tonnen Öl an Bord dauert weiter an. Die Behörden des bei Urlaubern aus aller Welt beliebten Inselstaates erklärten am Donnerstag, sie bereiteten sich auf "das Allerschlimmste" vor. Unter anderem seien Dispersionsmittel, Ölsperren und Aufsauger bereitgestellt worden.
Sri Lanka bereitet sich auf Kampf gegen Ölpest vor
Sri Lanka macht sich für einen Kampf gegen eine Ölpest durch das vom völligen Untergang bedrohte Containerschiff "X-Press Pearl" bereit. Die Meeresschutzbehöre stellte am Donnerstag Dispersionsmittel, Ölsperren und Aufsauger bereit. Die ausgebrannte "X-Press Pearl" hat etwa 350 Tonnen Öl an Bord.
Sattelzug erfasst 18-Jährigen auf Standstreifen der A96 - Autofahrer tot
Ein Sattelzug hat auf der A96 in Bayern einen 18-Jährigen auf dem Standstreifen erfasst und getötet. Der junge Mann starb noch am Unfallort, wie das Polizeipräsidium in Kempten am Donnerstag mitteilte. Der Unfall ereignete sich am Mittwochnachmittag kurz vor der Ausfahrt Bad Wörishofen.
Rund 4600 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 4640 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 166 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Erreger gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 34,1. Vergangenen Donnerstag hatte das RKI noch 6313 Neuansteckungen und 269 Todesfälle gemeldet.
Nasa kündigt zwei neue Missionen zur Venus an
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat zwei neue Missionen zur Venus angekündigt. "DaVinci+" und "Veritas" sollen im Zeitraum zwischen 2028 und 2030 zum Nachbarplaneten der Erde starten, wie die Nasa am Mittwoch mitteilte. Die Missionen wurden im Rahmen des Discovery-Programms der Nasa mit rund 500 Millionen Dollar (410 Millionen Euro) ausgestattet. Ziel sei es herauszufinden, weshalb die Venus im Gegensatz zur Erde unbewohnbar wurde.
In Russland inhaftierter US-Bürger fordert von Biden Einsatz für Gefangenenaustausch
Der in Russland wegen Spionage verurteilte ehemalige US-Soldat Paul Whelan hat Präsident Joe Biden aufgefordert, einen Gefangenenaustausch zu organisieren. Er hoffe, Biden werde sich bei seinem Treffen mit Russlands Staatschef Wladimir Putin am 16. Juni in Genf für seine Freilassung einsetzen, sagte Whelan in einem am Mittwoch ausgestrahlten CNN-Interview.
Pandabärin in Malaysia bringt bereits drittes Junges zur Welt
Pandadame Liang Liang fühlt sich in ihrem Gastland Malaysia offenbar so wohl, dass sie nun schon zum dritten Mal Nachwuchs zur Welt gebracht hat. Die Pandabärin, die seit 2014 als Leihgabe Chinas in Malaysia lebt, habe am Montag im Zoo der Hauptstadt Kuala Lumpur ein Junges bekommen, teilte die Tierschutzbehörde des Landes am Mittwoch mit. Vater ist Xing Xing, der gemeinsam mit Liang Liang nach Malaysia kam.
Italienische Justiz geht nach tödlichem Seilbahn-Unglück ZDF-Bericht nach
Nach dem tödlichen Seilbahn-Unglück am Lago Maggiore geht die italienische Justiz einem ZDF-Bericht nach, wonach die Notbremse der Seilbahn möglicherweise schon jahrelang absichtlich abgeschaltet wurde. Die zuständige Staatsanwältin Olimpia Bossi bestätigte am Mittwoch, dass ihr das Material aus der ZDF-Sendung "Frontal 21" vom Dienstagabend vorliege. Es werde nun ausgewertet.
Österreichische Staatsanwaltschaft schließt Ischgl-Ermittlungen vorläufig ab
In Österreich sind die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen zum Corona-Ausbruch im Tiroler Skiort Ischgl vorläufig abgeschlossen. Die Ermittler seien zu einem "Ergebnis" gekommen, erklärte die Staatsanwaltschaft Innsbruck am Mittwoch. Der entsprechende Bericht werde nun im Justizministerium "geprüft und das Vorhaben der Staatsanwaltschaft entweder genehmigt oder eine andere Weisung erteilt".
Elefantenherde in China verursacht hohe Ernteschäden
Im Südwesten Chinas hat eine aus einem Nationalpark entlaufene Elefantenherde mit der Plünderung von Feldern und Scheunen hohe Schäden angerichtet. Wie der staatliche Fernsehsender CCTV berichtete, tranken die 15 asiatischen Elefanten einen Wassertank leer und fraßen sich in einem Maisfeld sowie in einer Scheune satt. Seit Mitte April habe die Herde auch 56 Hektar Getreidefelder vernichtet und dadurch Schäden in Höhe von 6,8 Millionen Yuan (872.000 Euro) angerichtet.