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Landesweite Razzien in NRW nach Hinweisen aus den USA auf Kinderpornografie
Nach Hinweisen aus den USA hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen wegen Kinderpornografieverdachts landesweit Durchsuchungsbeschlüsse gegen 73 Beschuldigte vollstreckt. Dabei wurde in den vergangenen eineinhalb Wochen 54 Objekte in 40 Städten durchsucht, wie die Staatsanwaltschaft Köln am Montag mitteilte. Die Beschuldigten sollen demnach sich beziehungsweise anderen kinderpornografische Inhalte vor allem über soziale Netzwerke verschafft haben. Haftbefehle wurden nicht vollstreckt.
Mindestens 30 Tote durch Explosionen in Militärlager in Äquatorialguinea
Eine Serie von vier Explosionen hat am Sonntag die Stadt Bata im zentralafrikanischen Äquatorialguinea erschüttert und mindestens 30 Menschen in den Tod gerissen. Etwa 600 weitere Menschen wurden verletzt, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Nach Angaben der Behörden explodierten mehrere Waffen- und Munitionsdepots auf einem Militärstützpunkt. Staatschef Teodoro Obiang Nguema sprach von "einem Unfall aufgrund von Fahrlässigkeit".
Elfjähriger Autodieb stiehlt Wagen vor Imbiss im niedersächsischen Gifhorn
Ein elfjähriger Autodieb hat in Gifhorn in Niedersachsen die Gunst der Stunde genutzt. Nach Polizeiangaben vom Montag fuhr der Junge kurzentschlossen mit dem Wagen eines 31-Jährigen los, der sich in einem Imbiss etwas zu essen holen wollte. Der Besitzer hatte zu diesem Zweck auf einem Parkstreifen gehalten.
Frankreich hat seit Freitag 600.000 Menschen geimpft
Frankreich hat seit Freitag fast 600.000 Menschen geimpft: "585.000 Franzosen sind seit Freitag geimpft worden", schrieb Premierminister Jean Castex auf Twitter. Besonders in Corona-Hotspots wie Paris und Nizza wurde zahlreichen Menschen am Samstag und Sonntag eine Dosis verabreicht. Gesundheitsminister Olivier Véran kündigte an, an den Wochenend-Impfungen festhalten zu wollen. "Jedes Mal, wenn Impfstoff zur Verfügung steht, muss ein Franzose geimpft werden - ob es nun Montag oder Sonntag ist", sagte er am Sonntagabend nach einem Besuch von zwei Impfzentren in Tourcoing in Nordfrankreich. In Frankreich lag zuletzt vor allem das Vakzin von Astrazeneca auf Halde. In Nizza wurden am Wochenende nach Angaben der Stadtverwaltung fast 13.000 Menschen geimpft. Bürgermeister Christian Estrosi sprach von einer "logistischen Heldentat". In Nizza galt bereits das zweite Wochenende in Folge eine Ausgangssperre. Für den Pariser Großraum standen gut 50.000 zusätzliche Dosen des Impfstoffs von Pfizer und Biontech zur Verfügung. Die Neuinfektionszahlen liegen in Frankreich weiter deutlich über dem Höchstwert von 5000, den Präsident Emmanuel Macron im Herbst ausgegeben hatte. Zuletzt wurden rund 21.800 neue Fälle binnen eines Tages gemeldet, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. (A.Nikiforov--DTZ)
Ermutigende Testergebnisse für Covid-19-Medikament von Merck & Co.
Der US-Pharmakonzern Merck & Co. (MSD) berichtet von ermutigenden ersten Ergebnissen bei der Entwicklung seines Covid-19-Medikaments Molnupiravir. Das Medikament habe bei Testpersonen nach fünftägiger Behandlung deren Virenlast erheblich reduziert, teilten MSD und sein Partner Ridgeback Biotherapeutics am Samstag in den USA mit. "Diese vorläufigen Ergebnisse ermutigen uns", erklärte Ridgeback-Arzneimittelchefin Wendy Painter.
Mann stürzt auf Autobahn in Niedersachsen aus fahrendem Kleintransporter
Auf einer Autobahn in Niedersachsen ist ein Mann bei fast hundert Stundenkilometern aus einem fahrenden Kleintransporter gestützt. Wie die Polizei am Montag in Osnabrück mitteilte, verletzte sich der 36-Jährige schwer. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte sich der nicht angeschnallte Mann gegen eine seitliche Schiebetür gelehnt, die sich plötzlich öffnete.
Filmdrama "Nomadland" gewinnt bei Vergabe der US-Kritikerpreise
Das Filmdrama "Nomadland" hat nach seinem Erfolg bei den Golden Globes auch beim US-Kritikerpreis abgeräumt. Der Film mit Oscar-Preisträgerin Frances McDormand wurde bei den Critics’ Choice Awards am Sonntag als bester Film ausgezeichnet, Chloé Zhao erhielt den Preis für die beste Regie. Zwei weitere Preise bekam "Nomadland" für die beste Kamera und das beste adaptierte Drehbuch. Damit gilt "Nomadland" nun als großer Oscar- Favorit.
44-jährige Autofahrerin wegen Unfallserie mit einem Toten vor Gericht
Gut fünf Monate nach einer Unfallserie mit einem Toten und mehreren Verletzten im Tecklenburger Land prüft das Landgericht Münster, ob die mutmaßliche Verursacherin in der Psychiatrie untergebracht wird. Gegen die 44-Jährige begann am Montag ein sogenanntes Sicherungsverfahren, wie ein Gerichtssprecher auf Anfrage mitteilte. Die womöglich schuldunfähige Frau soll Ende September bei einer 20-minütigen Autofahrt mehrere Radler angefahren haben.
200 Tierkadaver und 32 verwahrloste Katzen bei 73-Jähriger in Saarbrücken entdeckt
Ein entlaufener Hund hat in Saarbrücken zur Entdeckung eines Horrorhauses für Katzen geführt. Der Hundehalter nahm bei der Suche nach dem Hund am Sonntag aus einem Wochenendhaus die kläglichen Schreie mehrerer Katzen und starken Verwesungsgeruch wahr, wie die Polizei am Montag mitteilte. In dem daraufhin von der Feuerwehr gewaltsam geöffneten Haus entdeckten die Beamten dann eine große Zahl toter und verwahrloster Katzen.
Frankfurter Buchmesse will im Oktober wieder Verlage und Besucher empfangen
Die Frankfurter Buchmesse will im Oktober wieder Verlage, Autoren und Besucher vor Ort empfangen. Die Messe sei als Präsenzveranstaltung mit ergänzenden digitalen Formaten geplant und könne flexibel an die Pandemielage angepasst werden, teilten die Veranstalter am Montag in Frankfurt am Main mit. Der Gesundheitsschutz für Aussteller und Besucher stehe dabei "an erster Stelle".
Urteil: Krankenkasse muss Cannabis gegen Schlafapnoe nicht bezahlen
Eine Krankenkasse muss einem Versicherten, der an Schlafapnoe leidet, keine Therapie mit Cannabisblüten bezahlen. Ein Anspruch scheitere schon daran, dass der Kläger nicht schwerwiegend erkrankt sei, teilte das baden-württembergische Landessozialgericht in Stuttgart am Montag mit. Es stünden anerkannte Standardtherapien zur Verfügung. (Az. L 4 KR 1701/20)
Fünf Tote und fünf Verletzte bei Massaker im Nordosten Kolumbiens
Bei einem Massaker im Nordosten Kolumbiens sind fünf Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden. Das teilte Verteidigungsminister Diego Molano am Sonntag auf Twitter mit. Nach Angaben aus Polizeikreisen ereignete sich der Überfall in der Nacht zum Samstag in einem ländlichen Gebiet der Kommune Ábrego nahe der Grenze zu Venezuela. Die Beweggründe der Täter waren zunächst nicht bekannt.
Prinz Harry fühlt sich von seinem Vater Charles "im Stich gelassen"
Der britische Prinz Harry hat sich schwer enttäuscht von seinem Vater Prinz Charles gezeigt. Er fühle sich von seinem Vater "wirklich im Stich gelassen", sagte Harry in dem am Sonntagabend (Ortszeit) im US-Sender CBS ausgestrahlten Interview, das er gemeinsam mit seiner Frau Meghan gab. "Er ist durch etwas Ähnliches durchgegangen. Er weiß, wie sich Schmerz anfühlt", sagte Harry über seine Schwierigkeiten - und die seines Vaters - mit dem Königshaus und der britischen Presse.
Das zweite Kind von Harry und Meghan wird ein Mädchen
Das zweite Kind von Prinz Harry und Meghan Markle wird ein Mädchen. Das gab das Paar in seinem am Sonntagabend ausgestrahlten Doppelinterview bekannt, das sie der US-Starmoderatorin Oprah Winfrey im Sender CBS gaben.
Meghan erhebt in explosivem Interview schwere Vorwürfe gegen Königshaus
In einem explosiven Interview hat Prinz Harrys Ehefrau Meghan von ihrer Leidenszeit bei den Royals berichtet und schwere Vorwürfe gegen das britische Königshaus erhoben. In dem am Sonntagabend ausgestrahlten Gespräch an der Seite ihres Mannes mit US-Starmoderatorin Oprah Winfrey sagte Meghan, sie habe teilweise Suizid-Gedanken gehegt. Das Königshaus habe ihr aber psychologische Hilfe verweigert.
Meghan Markle sieht sich als Opfer von "Rufmord"
Die Frau von Prinz Harry, Meghan Markle, sieht sich in ihrer Beziehung zum britischen Königshaus als Opfer von "Rufmord". In einem am Sonntagabend ausgestrahlten Doppelinterview, das sie mit ihrem Mann der US-Starmoderatorin Oprah Winfrey im Sender CBS gab, sagte die 39-Jährige, ein Vorfall mit ihrer Schwägerin Kate sei komplett falsch dargestellt worden und jeder im Königshaus habe dies gewusst. Dies sei für sie "der Beginn eines wahren Rufmordes" gewesen und ein "Wendepunkt" in ihrer Beziehung zur königlichen Familie.
Französischer Milliardär Olivier Dassault stirbt bei Hubschrauberabsturz
Der französische Milliardär und Politiker Olivier Dassault ist bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen. Der Helikopter mit dem 69-Jährigen an Bord stürzte am Sonntag bei Deauville im Norden Frankreichs ab, wie die Nachrichtenagentur AFP am Abend erfuhr. Auch der Pilot kam demnach ums Leben. Dassault war der Sohn von Serge Dassault, der dem gleichnamigen Rüstungskonzern vorstand.
Royaler Showdown - Millionenpublikum wartet auf Interview mit Harry und Meghan
Royaler Showdown quer über den Atlantik: Kurz vor der mit Spannung erwarteten Ausstrahlung des brisanten Interviews von Prinz Harry und seiner Frau Meghan hat Großbritanniens Königin Elizabeth II. in einer Rede die Bedeutung der "selbstlosen Hingabe zur Pflicht" hervorgehoben. Ohne Harry und Meghan zu erwähnen, sagte die Monarchin am Sonntag: "Diese herausfordernden Zeiten haben zu einer tieferen Anerkennung der gegenseitigen Unterstützung und spirituellen Nahrung geführt, die wir empfinden, wenn wir mit anderen verbunden sind."
Meghan und Harry im Interview gegen die Royals - Showdown quer über den Atlantik
Royaler Showdown quer über den Atlantik: Wenige Stunden vor der mit Spannung erwarteten Ausstrahlung des brisanten Interviews von Prinz Harry und seiner Frau Meghan setzte die britische Königsfamilie am Sonntag auf Einigkeit. Queen Elizabeth II., Thronfolger Charles und weitere Royals wurden in der Westminster Abbey erwartet, wo sie gemeinsam an einem Programm zum Commonwealth-Tag teilnehmen wollten. Derweil wartete ein Millionenpublikum auf mögliche Enthüllungen von Meghan und Harry, die den Graben zwischen dem Paar und dem Buckingham-Palace noch vertiefen könnten.
Bisher Corona-freies Neukaledonien meldet erste Infektionen
Im lange Zeit vom Coronavirus verschonten französischen Überseegebiet Neukaledonien sind neun Infektionen mit dem Erreger nachgewiesen worden. Neukaledoniens Präsident Thierry Santa kündigte am Sonntag einen zweiwöchigen Lockdown an, der am Montagabend in Kraft treten soll. Ziel sei es, die "Übertragung des Virus zu unterbrechen, solange noch Zeit dafür ist", sagte Santa vor Journalisten.
Polizei in Niedersachsen beendet Boxkampf mit 40 Zuschauern
Schauspielerin Andrea Sawatzki rät bei Streit zu Humor
Israel öffnet Cafés und Restaurants für Inhaber von Impfpässen
In Israel sind am Sonntag Restaurants, Bars und Cafés für die Inhaber von Corona-Impfpässen geöffnet worden. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gehörte zu den ersten Gästen eines Cafés in Jerusalem. In einem auf Facebook übertragenen Video war der Regierungschef beim Kuchen-Essen mit dem Jerusalemer Bürgermeister Mosche Lion auf einer sonnigen Café-Terrasse zu sehen. "Wir werden lebendig", sagte Netanjahu.
Dreijährige wird von Paketwagen überrollt und stirbt
Polizei löst diverse Coronapartys auf
Die Polizei hat am Wochenende wieder diverse größere Coronapartys aufgelöst. In der Nacht zum Sonntag bereiteten Beamte laut Mitteilung einer Geburtstagsfeier mit dutzenden Gästen in Saarbrücken ein Ende. Demnach wurden sie kurz vor Mitternacht über die Party im Keller eines Mehrfamilienhauses informiert. Bereits vor dem Haus waren "laute Musik, Mikrofondurchsagen und Partygegröle" zu hören.
Einmütig vor dem Interview von Harry und Meghan
Wenige Stunden vor der Ausstrahlung des brisanten Interviews von Prinz Harry und seiner Frau Meghan will sich die britische Königsfamilie am Sonntag einmütig präsentieren. Königin Elizabeth II. und weitere prominente Mitglieder der Königsfamilie werden gemeinsam an einem Programm zum Commonwealth-Tag teilnehmen, das aus der Westminster Abtei übertragen wird. Thronfolger Prinz Charles und seine Frau Camilla sowie sein ältester Sohn William und seine Frau Kate wollen dabei den Einsatz aller Helfer in der Corona-Pandemie würdigen.
Ermutigende Testergebnisse für Covid-19-Medikament von Merck
Der deutsche Pharmakonzern Merck und sein US-Partner berichten von ermutigenden ersten Ergebnissen bei der Entwicklung ihres Covid-19-Medikaments Molnupiravir. Das Medikament habe bei Testpersonen nach fünftägiger Behandlung deren Virenlast erheblich reduziert, teilten Merck und sein US-Partner Ridgeback Biotherapeutics am Samstag in den USA mit. "Diese vorläufigen Ergebnisse ermutigen uns", erklärte Ridgeback-Arzneimittelchefin Wendy Painter.
Zwei Millionen Dollar für ersten Tweet von Twitter-Chef Dorsey
Twitter-Chef Jack Dorsey versteigert seinen ersten Tweet: Das Höchstgebot liegt derzeit bei zwei Millionen Dollar (knapp 1,7 Millionen Euro). Dorsey hatte seine erste Nachricht auf dem Internet-Kurzbotschaftendienst am 21. März 2006 geschrieben, sie lautet: "Ich richte gerade meinen Twttr ein." Am Freitag bot er sie dann auf der Plattform Valuables zum Verkauf an. Wer sie erwirbt, erhält ein digitales Zertifikat.
Polizisten räumen volle Seine-Quais in Paris
Aufgrund des erneut großen Andrangs bei schönem Wetter an den Ufern der Seine ist die Pariser Polizei am Samstagnachmittag eingeschritten. Da sich die meisten Menschen nicht an die Corona-Abstandsregeln hielten, mussten sie die Seine-Quais in der französischen Hauptstadt verlassen. Die Zugänge zum Ufer wurden nach der Räumung blockiert, so dass niemand mehr vor der ab 18 Uhr geltenden Ausgangssperre dorthin konnte.
Venezuelas Staatschef Maduro mit Sputnik V geimpft
Der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro hat sich mit dem russischen Vakzin Sputnik V gegen das Coronavirus impfen lassen. "Ich bin geimpft", sagte ein lächelnder Maduro am Samstag im Staatsfernsehen, nachdem er und seine Frau Cilia Flores ihre erste Dosis erhalten hatten. "Ich habe gehört, dass man danach Russisch sprechen kann", scherzte der 58-jährige Linksnationalist.
US-Sender CBS strahlt Interview mit Prinz Harry und Meghan aus
Der US-Sender CBS strahlt am Sonntagabend (20.00 Uhr Ortszeit; Montag 02.00 Uhr MEZ) ein mit Spannung erwartetes Interview von Prinz Harry und seiner Frau Meghan aus. Auszüge des von US-Starmoderatorin Oprah Winfrey geführten Gesprächs wurden bereits im Vorfeld veröffentlicht. Darin beklagt Meghan unter anderem, das britische Königshaus verbreite "ständig Falschaussagen" über sie und ihren Mann.
Gay Pride in Sydney völlig ohne Corona-Sorgen
Im großen Cricket Ground von Sydney haben sich am Samstag tausende Menschen zur alljährlichen Gay Pride versammelt, die völlig ohne Corona-Sorgen über die Bühne ging. Wegen der Pandemie wurde die Parade für die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen mit ihren 5000 Teilnehmern von der Innenstadt in das Stadion verlegt. Das Ereignis zog 36.000 Zuschauer an.