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Großbritannien verabschiedet Corona-Helden "Captain Tom"
Mit militärischen Ehren hat Großbritannien vom Corona-Helden und Weltkriegsveteranen Tom Moore Abschied genommen. Soldaten formten bei einer kleinen, im Fernsehen übertragenen Zeremonie am Samstag bei einem Krematorium im englischen Bedford eine Ehrengarde. Die Beisetzung fand auf Wunsch der Familie des Hundertjährigen anschließend im kleinen Kreis statt.
Britischer Corona-Held "Captain Tom" mit militärischen Ehren verabschiedet
Großbritannien hat von dem zum Corona-Helden aufgestiegenen Weltkriegsveteranen Tom Moore mit militärischen Ehren Abschied genommen. Soldaten formten bei einer kleinen, im Fernsehen übertragenen Zeremonie am Samstag bei einem Krematorium im englischen Bedford eine Ehrengarde. Die Beisetzung fand auf Wunsch der Familie des Hundertjährigen anschließend im kleinen Kreis statt.
Archäologen finden in Pompeji reich verzierten Festzugs-Wagen
Archäologen haben nahe der antiken Stadt Pompeji einen ungewöhnlich gut erhaltenen zeremoniellen Wagen für Umzüge und Paraden entdeckt. Wie die Ausgrabungsstätte am Samstag mitteilte, handelt es sich um "einen großen zeremoniellen Wagen mit vier Rädern, schönen Bronze- und Zinn-Dekorationen sowie versteinertem Holz und Resten von organischen Elementen". Der Wagen sei wenige hundert Meter nördlich der berühmten Ausgrabungsstätte in Civita Giuliana gefunden worden und "fast intakt".
Wochenend-Ausgangssperre in Nizza und Dünkirchen in Kraft getreten
Im Kampf gegen neue Corona-Varianten setzen die französischen Behörden in mehreren Regionen auf Ausgangssperren: In Teilen der Côte d’Azur und in Dünkirchen am Ärmelkanal traten am frühen Samstagmorgen strikte Ausgangsbeschränkungen für das Wochenende in Kraft. Premierminister Jean Castex appellierte an die Präfekten der 20 derzeit am schwersten von der Pandemie betroffenen Départements, die Corona-Maßnahmen entschlossener durchzusetzen.
Berichte: Juan Carlos finanziert Steuerschulden mit Darlehen von Freunden
Der frühere spanische König Juan Carlos hat Medienberichten zufolge seine Steuerschulden in Höhe von 4,4 Millionen Euro mit Hilfe von Darlehen beglichen. Wie die Tageszeitungen "El Pais" und "El Mundo" am Samstag berichteten, gewährten ihm etwa zehn Unterstützer, darunter Geschäftsleute und Adelige, Finanzhilfen. Juan Carlos hält sich wegen Korruptions- und Geldwäscheermittlungen derzeit im Exil in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf.
Regierung schickt ab Montag SMS mit Corona-Infos an Einreisende
Wer nach Deutschland einreist, bekommt ab Montag zur Begrüßung eine SMS mit Informationen der Bundesregierung über die geltenden Corona-Regeln. Die Kurznachricht enthält einen Link auf eine Internetseite, die unter anderem Einreise- und Quarantänebestimmungen sowie allgemeine Hygienevorschriften wie etwa die Maskenpflicht erläutert, wie das Bundesgesundheitsministerium am Samstag mitteilte.
Ardern ordnet erneuten Lockdown für Auckland an
Nach dem Auftreten eines neuen Corona-Infektionsfalls in Auckland hat Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern einen erneuten Lockdown für die Millionen-Metropole angeordnet. Die neuen Beschränkungen hätten ab Sonntag Gültigkeit und blieben für mindestens eine Woche in Kraft, sagte Ardern am Samstag. In dieser Zeit dürfen die Bewohner Aucklands ihre Wohnungen nur verlassen, um dringende Einkäufe zu erledigen oder zur Arbeit zu gehen.
Vereinsheim in Bayern explodiert - Schwere Schäden an benachbarten Wohnhäusern
In Kaufbeuren im Südwesten Bayerns hat die Explosion eines Vereinsheims schwere Schäden verursacht. Das Gebäude des TSV Oberbeuren wurde in der Nacht zum Samstag vollständig zerstört, Trümmerteile flogen hunderte Meter weit, wie das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West mitteilte. Mehrere umliegende Wohnhäuser seien stark beschädigt worden. Verletzte habe es offenbar aber nicht gegeben.
Bericht: Interesse am Jagdschein wächst deutlich
Immer mehr Menschen in Deutschland wollen auf die Jagd gehen. Binnen zehn Jahren habe sich die Zahl der Prüflinge für den Jagdschein fast verdoppelt, berichtete die "Neue Osnabrücker Zeitung" am Samstag unter Berufung auf den Deutschen Jagdverband. Im vergangenen Jahr habe es 18.820 Anmeldungen für die Jagdprüfung gegeben; jeder fünfte Interessent sei allerdings durchgefallen.
Lady Gagas Hunde nach bewaffnetem Überfall wieder zuhause
Die bei einem bewaffneten Überfall in Hollywood gestohlenen Hunde von Lady Gaga sind wieder zu Hause. Die Polizei in Los Angeles teilte am Freitag mit, die beiden Französischen Bulldoggen Koji und Gustav seien in einer Polizeiwache abgegeben worden und inzwischen "wiedervereint" mit Mitarbeitern der Sängerin. Die Hunde waren am Mittwoch geraubt worden, als sie von einem Mitarbeiter des Stars ausgeführt wurden.
Rund 9700 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind binnen eines Tages rund 9700 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen bei 9762. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz stieg erneut und liegt jetzt bei 63,8. Am Vortag hatte der Wert 62,6 betragen.
Ständige Impfkommission will Empfehlung zu Astrazeneca-Impfstoff ändern
Die Ständige Impfkommission (Stiko) will ihre Empfehlung zum Impstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca rasch ändern. Es werde "sehr bald zu einer neuen, aktualisierten Empfehlung kommen", sagte Stiko-Chef Thomas Mertens am Freitagabend im ZDF-"heute journal". Bisher empfiehlt die Stiko den Einsatz des Astrazeneca-Vakzins nur bei Menschen unter 65 Jahren. Dies hatte in Deutschland zu Akzeptanzproblemen für das Mittel geführt.
Kanadierin wünscht sich Corona-Impfung zum 94. Geburtstag
Alles, was sich eine Kanadierin zu ihrem Geburtstag wünscht, ist eine Corona-Impfung: "Heute werde ich 94! Keine Geschenke, nur den Impfstoff, bitte" schrieb Nina Rocketts Tochter Margot auf ein Transparent, das sie am Haus ihrer Mutter in Toronto aufhängte. Sie wolle damit auch gegen die bisher zögerliche Impfkampagne im Land protestieren, sagte Margot am Freitag der Nachrichtenagentur AFP: "Was hier passiert, ist schlimm und eine Schande."
Mehr als 200 Häftlinge nach Gefängnisausbruch in Haiti auf der Flucht
Nach einem gewaltsamen Gefängnisausbruch in Haiti mit 25 Todesopfern sind mehr als 200 Häftlinge weiterhin auf der Flucht. Unter den Todesopfern seien sechs Gefängnisinsassen sowie der Leiter der Haftanstalt, sagte ein Regierungssprecher am Freitag (Ortszeit). Zudem hätten die Ausbrecher auf ihrer Flucht mehrere Zivilisten getötet.
Mehr als 400 Häftlinge nach Ausbruch aus Gefängnis in Haiti auf der Flucht
Bei einem Gefängnisausbruch in Haiti sind 25 Menschen geötet worden und mehr als 400 Häftlinge entkommen. Unter den Todesopfern seien sechs Gefängnisinsassen sowie der Leiter der Haftanstalt, sagte ein Regierungssprecher am Freitag (Ortszeit). Zudem hätten die Ausbrecher auf ihrer Flucht mehrere Zivilisten getötet.
US-Expertengremium empfiehlt Zulassung für Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson
Ein Expertengremium der US-Arzneimittelbehörde FDA hateinstimmig empfohlen, dem Corona-Vakzin von Johnson & Johnson eine Notfallzulassen zu erteilen. "Ich denke, wir müssen berücksichtigen, dass wir uns immer noch inmitten dieser tödlichen Pandemie befinden und dass es einen Mangel an zugelassenen Impfstoffen gibt", erklärte am Freitag die Expertin Archana Chatterjee, die dem unabhängigen Gremium angehört.
Britische Corona-Variante in Belgien inzwischen dominant
In Belgien ist die hochansteckende Corona-Mutante aus Großbritannien inzwischen der dominante Coronavirus-Stamm. In der vergangenen Woche seien 53 Prozent aller Corona-Infektionen auf die Virus-Variante B.1.1.7 zurückzuführen gewesen, sagte der Virologe Steven Van Gucht am Freitag vor Journalisten in Brüssel. Eine Woche zuvor habe der Anteil der Ansteckungen mit dieser Mutante noch bei 38 Prozent gelegen.
Prinz Harry: Britische Presse hat meine "psychische Gesundheit" zerstört
Prinz Harry hat in einem seltenen Einzelinterview mit den britischen Boulevardmedien abgerechnet. "Wir alle wissen, wie die britische Presse sein kann. Und es hat meine psychische Gesundheit zerstört", sagte Harry in dem Gespräch mit dem britischen Moderator James Corden. Er habe die Berichterstattung als "toxisch" empfunden. "Und so habe ich getan, was jeder Ehemann und jeder Vater tun würde. Ich musste meine Familie da rausholen."
Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafe für Rapper "Fler"
Am Amtsgericht Berlin-Tiergarten hat die Staatsanwaltschaft am Freitag eine Haftstrafe für den Rapmusiker "Fler" gefordert. Der Antrag laute auf ein Jahr und zehn Monate Freiheitsstrafe, sagte eine Gerichtssprecherin. Die Verteidigung forderte eine Bewährungsstrafe von sieben Monaten. Im Prozess werden dem Musiker, der mit bürgerlichem Namen Patrick Losenský heißt, Beleidigung, Sachbeschädigung und Fahren ohne Fahrerlaubnis vorgeworfen.
Kurz und Putin wollen gemeinsame Produktion von Sputnik V ausloten
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz und Russlands Staatschef Wladimir Putin wollen Möglichkeiten für eine gemeinsame Produktion des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V ausloten. In einem Telefonat der beiden Politiker sei es "im Detail" um die Pandemie-Bekämpfung, die mögliche Belieferung Österreichs mit Sputnik V sowie dessen gemeinsame Herstellung gegangen, teilte der Kreml am Freitag mit. Den Angaben zufolge war das Telefonat von der Regierung in Wien initiiert worden.
"Ungebührliches Verhalten" von Juan Carlos schlägt in Spanien erneut hohe Wellen
Neue Steuer-Enthüllungen über Ex-König Juan Carlos schlagen in Spanien hohe Wellen. Der sozialistische Regierungschef Pedros Sánchez sagte am Freitag, er habe die jüngsten Informationen über das "ungebührliche Verhalten" des Ex-Monarchen mit "Widerwillen" aufgenommen. Juan Carlos, der in Abu Dhabi im Exil lebt, beglich beim spanischen Staat eine Steuerschuld von 4,4 Millionen Euro, wie seine Anwälte mitteilten.
Spaniens Regierungschef Sánchez sieht Monarchie nicht in Gefahr
Trotz neuer Steuer-Enthüllungen über Spaniens Ex-König Juan Carlos sieht Regierungschef Pedro Sánchez die Monarchie nicht in Gefahr. Die Steuerprobleme des Ex-Monarchen beträfen "das Verhalten einer Person", nicht die Institution Königshaus, sagte Sánchez am Freitag. Er habe die Informationen über das "ungebührliche Verhalten" von Juan Carlos mit "Widerwillen" aufgenommen.
Winter in Deutschland zum zehnten Mal in Folge zu warm
Deutschland hat den zehnten zu warmen Winter in Folge erlebt. Das teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag in Offenbach mit. Der Temperaturschnitt lag bei 1,8 Grad Celsius, womit der Referenzwert laut der für Vergleiche genutzten Messperiode 1961 bis 1990 um 1,6 Grad übertroffen wurde. Dezember und Januar waren demnach vom Wechsel zwischen sehr mildem und nasskaltem Wetter geprägt. Der Februar war erst sehr kalt, dann sehr mild.
Schuldig befundener Angeklagter im Mordfall Schalla muss nicht wieder in U-Haft
Auch nach seiner erstinstanzlichen Verurteilung zu lebenslanger Haft muss der mutmaßliche Mörder der Dortmunder Schülerin Nicole-Denise Schalla nicht zurück in Untersuchungshaft. Eine entsprechende Entscheidung des Dortmunder Landgerichts bestätigte das Oberlandesgericht (OLG) Hamm, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. Die Beschwerde der Staatsanwaltschaft gegen die Entscheidung der Dortmunder Kammer sah das OLG als unbegründet an. (Az. 1 Ws 72/21)
Staatsanwaltschaft klagt zwei junge Männer nach Dreifachmord von Starnberg an
Gut ein Jahr nach einem als Familiendrama getarnten Dreifachmord in Starnberg hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen zwei 19- und 20-jährige Männer erhoben. Der 20-Jährige soll im Januar 2020 einen 21-jährigen Freund und dessen Eltern erschossen haben, wie die Staatsanwaltschaft München II am Freitag mitteilte. Im Fall des getöteten 21-Jährigen gehen die Ankläger von einem gemeinsam begangenen Mord beider Angeschuldigter aus.
Tochter von Serge Gainsbourg will zum 30. Todestag Museum öffnen
Anlässlich des 30. Todestags der französischen Chanson-Ikone Serge Gainsbourg am kommenden Dienstag hat seine Tochter angekündigt, bald ein Museum zu eröffnen. Charlotte Gainsbourg sagte der Nachrichtenagentur AFP, sie wolle das frühere Pariser Haus ihres Vaters "möglichst bis zum Jahresende" für die Öffentlichkeit zugänglich machen, womöglich sogar schon nach den Sommerferien.
Vier Menschen in Schweden in gefrorenen See eingebrochen und gestorben
In Südschweden sind vier Menschen gestorben, nachdem sie auf einem vereisten See eingebrochen sind. Die vier Männer im Alter von 65 und 75 wurden am Donnerstag in einem Eisloch im Sävsjö-See bei Jönköping gefunden und konnten nicht wiederbelebt werden, wie die örtliche Polizei mitteilte. Die genauen Umstände des Vorfalls seien noch nicht geklärt.
Bayerische Polizei ermittelt wegen toter Greifvögel
Nach dem Fund mehrerer möglicherweise mit Gift getöteter toter Greifvögel im östlichen Bayern hat die Polizei ihre Ermittlungen dazu gebündelt. Insgesamt neun Tiere seien bisher tot aufgefunden worden, sagte ein Sprecher der Polizei Niederbayern am Freitag in Straubing. Es sei noch nicht sicher, ob alle Vögel vergiftet worden seien. Bei mindestens zweien seien aber Köder gefunden worden.
Südkorea und Hongkong beginnen mit Corona-Impfkampagnen
Südkorea und Hongkong haben am Freitag mit den Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Um das Vertrauen der Öffentlichkeit zu stärken, übertrug Südkorea am Freitag die erste Impfung in einem öffentlichen Gesundheitszentrum in Seoul im Fernsehen, Präsident Moon Jae In war persönlich anwesend. In Hongkong wurde die Impfkampagne mit dem Wirkstoff des chinesischen Herstellers Sinovac gestartet.
Zeitung: Juan Carlos begleicht Steuerschuld von vier Millionen Euro
Der wegen Korruptions- und Geldwäschevorwürfen ins Exil gegangene frühere König Juan Carlos hat einem Medienbericht zufolge beim spanischen Fiskus eine Steuerschuld von vier Millionen Euro beglichen. Dabei gehe es um die Kompensation von nicht deklarierten Flügen, die dem 83-Jährigen bis 2018 kostenlos von einer Privatjet-Firma ermöglicht worden waren, berichtete am Freitag die Tageszeitung "El País". Im Dezember hatte Juan Carlos bereits knapp 680.000 Euro an Steuerschuld zurückgezahlt.
Mann in Berlin wegen Bombendrohung gegen britischen Gesundheitsdienst verurteilt
Wegen versuchter räuberischer Erpressung hat das Amtsgericht Berlin-Tiergarten am Freitag einen Mann zu drei Jahren Haft verurteilt, der dem britischen Gesundheitsdienst eine Bombendrohung schickte. Emil A. habe "eine sehr hohe Forderung geltend gemacht" und zu diesem Zweck "eine massive Drohung" ausgesprochen, sagte der Vorsitzende Richter zur Urteilsbegründung. Der 33-Jährige hatte im April 2020 dem britischen National Health Service (NHS) mit der Sprengung eines Krankenhauses gedroht.
Picassos "Guernica" in Gebäude des UN-Sicherheitsrats abgehängt
Der markante Bildteppich von Pablo Picassos berühmtem Anti-Kriegs-Gemälde "Guernica" ist nach mehr als 30 Jahren aus dem Eingangsbereich des UN-Sicherheitsrats in New York entfernt worden. Wie die Vereinten Nationen am Donnerstag (Ortszeit) in New York mitteilten, beendete der Eigentümer der Tapisserie, Nelson Rockefeller Junior, die Leihgabe. Zu den Gründen äußerte sich die UNO nicht. Auch die Familie Rockefeller äußerte sich zunächst nicht.