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Europäischer Gerichtshof urteilt über partiellen Zugang zu Gesundheitsberufen
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entscheidet am Donnerstag (09.30 Uhr), ob Angehörige von Gesundheitsberufen aus einem anderen EU-Staat im Aufenthaltsland einen nur für bestimmte Tätigkeitsfelder geltenden "partiellen Zugang" zu ihrem Beruf erhalten können. Hintergrund ist, dass nach EU-Recht die Staaten die Ausbildung von Ärzten, Krankenschwestern und anderen Pflegeberufen gegenseitig anerkennen sollen.
Bundesgerichtshof verhandelt über Benachteiligung wegen des Alters
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe befasst sich am Donnerstag (10.00 Uhr) mit einem möglichen Fall von Altersdiskriminierung. Ein damals 44 Jahre alter Mann und seine beiden ähnlich alten Begleiter wurden bei einem Open-Air-Event in München mit 30 DJs nicht eingelassen. Er zog vor Gericht und forderte eine Entschädigung von 1000 Euro. (Az. VII ZR 78/29)
ARD und Jendrik stellen deutschen ESC-Beitrag vor
Die ARD und Sänger Jendrik Sigwart stellen am Donnerstag (12.00 Uhr) den deutschen Beitrag für das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in Rotterdam vor. Der 26-jährige Jendrik wird das Lied und das dazugehörige Video vor Journalisten vorstellen. Der bisher geheime deutsche Beitrag soll anschließend auch im ARD-Fernsehen gezeigt werden.
Mindestens 79 Tote bei Gewaltausbrüchen in Gefängnissen in Ecuador
Bei Gewaltausbrüchen in vier Gefängnissen in Ecuador sind mindestens 79 Insassen getötet worden. Dies teilte die Gefängnisverwaltung des südamerikanischen Landes am Mittwoch mit. Nach Angaben der Behörden waren die zeitgleichen Revolten auf Rivalitäten zwischen Drogenbanden zurückzuführen, die in den Gefängnissen aktiv sind.
Volkmarsen erinnert an Autoattacke auf Rosenmontagszug vor einem Jahr
Ein Jahr nach der Autoattacke auf den Rosenmontagszug in Volkmarsen hat die nordhessische Kleinstadt am Mittwoch an die Verletzten erinnert. Zur Tatzeit um 14.40 Uhr läuteten in Volkmarsen die Glocken. "Vor einem Jahr hat sich in Volkmarsen alles verändert", sagte der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in einer Videobotschaft. An einem fröhlichen Fastnachtstag sei durch die Amokfahrt "alles zerstört" worden.
Dutzende Flamingos in Griechenland verendet
In Griechenland sind nach Angaben von Tierschützern dutzende Flamingos verendet, weil sie Bleimunition gefressen haben. Die ersten zwei Vögel mit Vergiftungssymptomen wurden Ende Januar in der Lagune Agios Mamas in Nordgriechenland gefunden, wie die griechische Nachrichtenagentur ANA am Mittwoch berichtete. Seitdem hat die Umweltschutzorganisation Aktion für Wildtiere und -pflanzen neun kranke Flamingos behandelt und viele weitere tote Flamingos gefunden. "Alle hatten Blei geschluckt", sagte Stavros Kalpakis von der Organisation.
Zoll meldet größten Kokainfund Europas in Hamburger Hafen
Der Zoll hat im Hamburger Hafen die größte Menge an Kokain gefunden, die jemals in Europa beschlagnahmt wurde. Insgesamt seien in fünf Containern aus Paraguay mehr als 16 Tonnen der Droge entdeckt worden, teilte das Zollfahndungsamt am Mittwoch mit. In der Folge der deutschen Ermittlungen zu dem Fund vom 12. Februar seien in Belgien am 21. Februar noch weitere sieben Tonnen Kokain beschlagnahmt worden.
Helfer schieben 28 gestrandete Grindwale an Neuseelands Küste zurück ins Meer
In Neuseeland haben 28 gestrandete Grindwale mithilfe von Tierschützern den Weg zurück ins Meer gefunden. "Die Wale sind über Nacht nicht wieder gestrandet, also sieht es im Moment nach einem Erfolg aus", erklärten die Helfer vom Tierschutzverein Project Jonah am Mittwoch. Die Tiere waren nach einer ersten Rettungsaktion vor zwei Tagen erneut auf der Landzunge Farewell Spit im äußersten Norden der neuseelänischen Südinsel gestrandet.
Ghana bekommt erste Impfstoff-Lieferung der Initiative Covax
Ghana hat als erstes Land eine Lieferung von Corona-Impfstoffen durch die internationale Initiative Covax erhalten. Am Flughafen der Hauptstadt Accra landete am Mittwoch ein Flugzeug mit 600.000 Dosen des Impfstoffes von Astrazeneca, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das UN-Kinderhilfswerk Unicef mitteilten. Covax will in der ersten Jahreshälfte mehr als 337 Millionen Corona-Impfstoffdosen in rund 145 Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen verteilen.
Hillary Clinton veröffentlicht ersten politischen Thriller
Die ehemalige US-Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton geht unter die Thriller-Autoren: Die 73-Jährige wird im Oktober zusammen mit der kanadischen Autorin Louise Penny einen politischen Thriller veröffentlichen, wie die Verlage Simon & Schuster und St. Martin’s Press am Dienstag mitteilten. Das Buch mit dem Titel "State of Terror" soll im Oktober erscheinen.
Corona-Inzidenz in Deutschland erneut leicht gesunken
Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei der Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland ist erneut gesunken. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) lag der Wert am Mittwoch bei 59,3, womit er am zweiten Tag in Folge zurückging. Am Dienstag hatte die Inzidenz 60,5 betragen, am Montag 61,0.
Astrazeneca räumt erneut Produktionsprobleme in der EU ein
Der britisch-schwedische Impfstoff-Hersteller Astrazeneca hat erneut Probleme bei der Produktion seines Corona-Impfstoffs in der EU eingeräumt. Ein Unternehmenssprecher erklärte am Dienstagabend, Astrazeneca könne im zweiten Quartal nur die Hälfte der für die EU vorgesehenen 180 Millionen Impfdosen innerhalb der EU produzieren. Seine Lieferzusagen will Astrazeneca aber einhalten. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte den Streit mit Astrazeneca um Lieferverzögerungen unterdessen für beendet.
US-Golfstar Woods bei schwerem Autounfall an den Beinen verletzt
Golf-Superstar Tiger Woods hat bei einem schweren Autounfall Verletzungen an den Beinen erlitten. Der 45-Jährige habe "sehr viel Glück" gehabt, den Unfall zu überleben, teilte die Polizei von Los Angeles am Dienstag mit. Sein SUV hatte sich südlich der kalifornischen Metropole auf einer stark abschüssigen Strecke mehrfach überschlagen. Der 45-jährige US-Sportler wurde umgehend operiert.
Tiger Woods bei schwerem Autounfall verletzt
Golf-Superstar Tiger Woods ist bei einem schweren Autounfall an den Beinen verletzt worden. Der 45-Jährige habe "sehr viel Glück" gehabt, den Unfall zu überleben, teilte die Polizei von Los Angeles am Dienstag mit. Sein SUV hatte sich südlich der kalifornischen Metropole auf einer stark abschüssigen Strecke mehrfach überschlagen. Der US-Sportler war alleine in dem Fahrzeug unterwegs.
Mindestens 75 Tote bei Gewaltausbrüchen in Gefängnissen in Ecuador
Bei Gewaltausbrüchen in drei Gefängnissen in Ecuador sind mindestens 75 Insassen getötet sowie mehrere weitere verletzt worden. Dies teilte die Gefängnisverwaltung des südamerikanischen Landes am Dienstag mit. Nach Angaben der Behörden waren die zeitgleichen blutigen Revolten auf Rivalitäten zwischen innerhalb der Gefängnisse operierenden Drogenbanden zurückzuführen.
62 Tote bei Aufständen in drei Gefängnissen in Ecuador
Bei Aufständen in drei Gefängnissen in Ecuador sind 62 Insassen getötet worden. Das teilte die Gefängnisverwaltung des südamerikanischen Landes am Dienstag mit. In einer vorherigen Zwischenbilanz der Behörden war noch von mehr als 50 Toten die Rede gewesen.
Impfskepsis in Polen nimmt trotz steigender Corona-Fallzahlen zu
In Polen nimmt die Skepsis gegenüber den Corona-Impfstoffen zu. Einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts CBOS zufolge wollen sich 33 Prozent der Polen nicht gegen Covid-19 impfen lassen - das waren drei Prozentpunkte mehr als in einer ähnlichen Befragung vom Januar. Wegen steigender Infektionszahlen hatte die Regierung in Warschau kürzlich vor einer dritten Corona-Welle gewarnt. Im Nachbarland Tschechien wurde derweil eine Covid-19-Erkrankung von Ex-Präsident Vaclav Klaus bekannt.
US-Golfstar Tiger Woods bei schwerem Autounfall verletzt
US-Golfstar Tiger Woods ist bei einem schweren Autounfall verletzt worden. Das Fahrzeug des Sportlers überschlug sich am Dienstagmorgen südlich von Los Angeles, wie der örtliche Sheriff mitteilte. Woods musste mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreit und ins Krankenhaus gebracht werden.
Pariser Gericht bestätigt Plagiatsurteil gegen US-Künstler Koons
Der US-Künstler Jeff Koons ist in einem Berufungsverfahren in Paris wegen unerlaubter Nachahmung einer Werbung des französischen Bekleidungsherstellers Naf-Naf verurteilt worden. Die Richter bestätigten am Dienstag ein im Jahr 2018 gefälltes Urteil zu Koons Werk "Fait d’Hiver". Zugleich erhöhten sie die Entschädigungszahlungen, die Koons dem geistigen Urheber der Werbung aus dem Jahr 1985, Franck Davidovici, leisten muss.
Volkmarsen erinnert an Verletzte durch Autoattacke auf Rosenmontagszug
Die nordhessische Stadt Volkmarsen erinnert am Mittwoch (18.00 Uhr) in einem digitalen ökumenischen Gottesdienst an die 90 bei einer Autoattacke auf den Rosenmontagszug vor einem Jahr verletzten Menschen. Neben Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wird Volkmarsens Bürgermeister Hartmut Linnekugel (parteilos) zur Feier in der evangelischen Kirche der Stadt erwartet. Eine Augenzeugin der Attacke soll eine Rede halten.
Ermittlungsverfahren gegen Gérard Depardieu wegen Vergewaltigung eröffnet
Die französische Justiz hat ein formelles Ermittlungsverfahren wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung gegen den Schauspieler Gérard Depardieu eröffnet. Ein Untersuchungsrichter veranlasste dies bereits am 16. Dezember, wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus Justizkreisen erfuhr. Eine junge Schauspielerin und Tänzerin wirft dem 72-Jährigen vor, sie im August 2018 in seiner Pariser Wohnung zweimal sexuell missbraucht zu haben. Depardieu bestreitet die Vorwürfe.
Ermittlungen gegen Kreuzfahrtgesellschaft nach Corona-Todesfällen
Fast ein Jahr nach der Corona-bedingten Irrfahrt eines Kreuzfahrtschiffes in der Karibik ermittelt die Justiz gegen die italienische Gesellschaft Costa. Pariser Untersuchungsrichter gehen dem Verdacht der Gefährdung von Passagieren und der fahrlässigen Körperverletzung nach, wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag von Seiten der Justiz erfuhr. Hunderte Kreuzfahrtreisende und Angehörige aus Frankreich hatten Anzeige erstattet.
Queen-Ehemann Prinz Philip muss vorerst im Krankenhaus bleiben
Der britische Prinz Philip muss nach Angaben der Königsfamilie noch für "mehrere" weitere Tage im Krankenhaus bleiben. Eine Behandlung wegen einer Infektion schlage bei dem 99-Jährigen aber an, teilte der Buckingham-Palast am Dienstag mit. Der Ehemann von Großbritanniens Königin Elizabeth II. fühle sich "wohl", hieß es in der Erklärung weiter. Woran Philip genau leidet, blieb weiter unklar.
Illegal betriebenes Sonnenstudio in Berlin geschlossen
Im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg ist ein illegal betriebenes Sonnenstudio vom Ordnungsamt geschlossen worden. In dem Solarium befanden sich rund 20 Menschen, alle zehn Sonnenbänke waren belegt, wie das zuständige Bezirksamt am Dienstag mitteilte. Auch Friseurtätigkeiten wurden demnach verrichtet. Ein minderjähriger Aufpasser führte die Kunden nach vorheriger Online-Terminvergabe durch einen Notausgang im Hinterhof in das Geschäft.
Polizei in Hessen zieht Lastwagenfahrer mit 4,7 Promille aus dem Verkehr
Die Polizei in Nordhessen hat am Dienstag einen Lastwagenfahrer mit 4,7 Promille aus dem Verkehr gezogen. Der 49-Jährige war am Morgen auf der Autobahn 7 in Schlangenlinien unterwegs, als er von den Beamten an der Anschlussstelle Malsfeld gestoppt wurde, wie die Polizei Kassel mitteilte. Ein anderer Lastwagenfahrer hatte die Einsatzkräfte gerufen, nachdem er den Sattelzug des 49-Jährigen bei Melsungen überholt hatte.
Britisches Gericht für nach Indien entführtes britisches Kind zuständig
Wird ein Kind mit der Staatsbürgerschaft eines EU-Lands widerrechtlich in einen Staat außerhalb der EU gebracht, sollten die Gerichte des EU-Lands zeitlich unbefristet für das Kind zuständig bleiben. Diese Meinung vertrat der zuständige Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Dienstag in seinen Schlussanträgen. im vorliegenden Fall ging um ein britisches Mädchen, das von der Mutter nach Indien gebracht worden war. (Az. C-603/20 PPU)
Einer Windböe auf dem Mars zuhören
Die US-Weltraumbehörde Nasa hat ein spektakuläres Video von der Landung des Rovers "Perseverance" auf dem Mars veröffentlicht - und erstmals auch Töne vom Roten Planeten. Auf dem mehr als dreiminütigen Video ist zu sehen, wie sich der Landeschirm öffnet, der Hitzeschild abgestoßen wird und die rötliche Mars-Oberfläche immer näher kommt.
Reemtsma-Entführer Drach soll Raubüberfälle auf Geldtransporter verübt haben
Wegen bewaffneter Raubüberfälle auf drei Geldtransporter in Deutschland hat die Polizei am Dienstag in den Niederlanden einen 60-Jährigen festgenommen. Bei dem Mann soll es sich nach Informationen der "Bild"-Zeitung und des "Spiegel" um den Reemtsma-Entführer Thomas Drach handeln. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln wollte dies auf Anfrage nicht bestätigen. Die niederländische Justiz entscheidet am Mittwoch über eine beschleunigte Auslieferung des Mannes.
Deutscher in den Niederlanden nach Überfällen auf Geldtransporter festgenommen
Wegen bewaffneter Raubüberfälle auf drei Geldtransporter in Deutschland hat die Polizei am Dienstag in den Niederlanden einen 60-Jährigen festgenommen. Bei dem Mann soll es sich nach Informationen der "Bild"-Zeitung um den Reemtsma-Entführer Thomas Drach handeln. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln wollte dies auf Anfrage allerdings nicht bestätigen.
47-Jähriger in Mainz trennt sich unter Drogeneinfluss selbst Penis ab
In Mainz hat sich ein Mann unter Drogeneinfluss selbst den Penis abgetrennt. Der 47-Jährige verständigte am Montagabend den Notruf, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf den Mann und fanden das abgetrennte Körperteil sowie Marihuana.
14 Jahre und sechs Monate Haft in Münchner Prozess um Doppelmord ohne Leichen
Im Prozess um einen Doppelmord ohne Leichen in München hat das Landgericht München I den Angeklagten am Dienstag zu 14 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Das Gericht wertete die Tötung der Ehefrau von Roman H. und von dessen Stieftochter als Totschlag. Obwohl die Leichen der beiden Frauen nie gefunden wurden, sei die Kammer überzeugt, dass der 46-Jährige beide getötet habe, sagte der Vorsitzende Richter.
75-Jähriger stirbt bei Rettungsversuch für in Eis eingebrochenen Hund
Ein 75-Jähriger ist in Salzgitter bei einem Rettungsversuch für seinen ins Eis eines Sees eingebrochenen Hund ums Leben gekommen. Wie die Polizei in der niedersächsischen Stadt am Dienstag mitteilte, ereignete sich das Unglück bei einem gemeinsamen Spaziergang des Manns mit seiner Frau. Taucher der Feuerwehr fanden dem Mann nach einer Stunde in dem See. Trotz Wiederbelebungsversuchen starb er.