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Disneyland Paris verschiebt Wiedereröffnung auf April
Das Disneyland bei Paris bleibt wegen der Corona-Pandemie länger geschlossen als geplant. Die für den 13. Februar vorgesehene Wiedereröffnung sei abgesagt worden, teilte der Freizeitpark am Montag mit. Stattdessen werde nun der 2. April angepeilt. Aber auch dieses Datum stehe unter Vorbehalt, hieß es mit Blick auf die weitere Entwickelung der Pandemie.
Corona-Impfkampagne in Brasilien angelaufen
In Brasilien ist am Montag eine landesweite Impfkampagne gegen das neuartige Coronavirus angelaufen. Nach Beratungen mit den Gouverneuren sei entschieden worden, zwei Tage früher als geplant mit den Impfungen zu beginnen, sagte Gesundheitsminister Eduardo Pazuello. Alle 27 Bundesstaaten würden nun mit Impfstoff versorgt und könnten dann sofort mit der Verabreichung des Mittels beginnen.
Studie: Corona-Kranke mindestens sechs Monate vor erneuter Ansteckung geschützt
Corona-Kranke können laut einer Studie nach der Genesung auf einen anhaltenden Schutz vor Covid-19 hoffen. Grund dafür seien sogenannte Gedächtniszellen, die auch mehr als ein halbes Jahr nach einer überstandenen Corona-Erkrankung die zur Bekämpfung der Infektion nötigen Antikörper produzieren können, heißt es in einem am Montag veröffentlichen Artikel von Schweizer und US-Forschern in der Fachzeitschrift "Nature". Die Gedächtniszellen seien "essenziell" für die Wirksamkeit der Corona-Impfungen.
Französischer Schauspieler Jean-Pierre Bacri stirbt mit 69 Jahren
Der beliebte französische Schauspieler und Regisseur Jean-Pierre Bacri ist tot. Er starb im Alter von 69 Jahren an einer Krebserkrankung, wie seine Agentin am Montag mitteilte. Bekannt wurde Bacri vor allem in der Rolle des nörgelnden, aber zutiefst menschlichen Antihelden. In einer seiner letzten Filmkomödien "Das Leben ist ein Fest" von 2017 spielte er einen überforderten Hochzeitsplaner auf einem französischen Schloss.
25-Jähriger für rätselhafte Detonationen in Bad Pyrmont verantwortlich
Die Polizei im niedersächsischen Bad Pyrmont hat die Ursache für wiederholte rätselhafte Explosionsgeräusche in den vergangenen Monaten und Jahren geklärt. Nach eigenen Angaben vom Montag fassten die Beamten einen 25-jährigen Mann, der zugab, aus Spaß Rohr- und Rauchbomben gebaut und gezündet zu haben. Auf seine Spur kamen sie durch ein Sendung von Materialien zum Sprengstoffherstellung, die er sich schicken ließ.
Kamel beißt Brandenburger Tierpfleger ins Gesicht
Ein Pfleger in einem Tierpark im nordbrandenburgischen Perleberg ist von einem Kamel ins Gesicht gebissen worden. "Der Tierpfleger hat das Kamel versorgt, das Gehege gereinigt und die Tiere gefüttert", sagte ein Polizeisprecher am Montag. Plötzlich habe sich das Tier umgedreht und zugebissen. Der Tierpfleger erlitt demnach eine Bissverletzung unter einem Auge.
Drei Sterne für ein verrammeltes Restaurant
Für den französischen Spitzenkoch Alexandre Mazzia ist die Ehrung durch den Gastroführer Michelin ein kleines Trostpflaster: Das Restaurant "AM" des Kochs aus Marseille ist am Montag als einziges in diesem Jahr mit drei Sternen ausgezeichnet worden. Darauf muss der 44-Jährige nun ganz allein anstoßen - sein Restaurant ist wie alle in Frankreich seit Ende Oktober geschlossen und eine Wiedereröffnung ist nicht in Sicht.
Aufblasbarer Baby-Trump kommt ins Museum
Ein riesiger Ballon in Form eines blonden Babys mit seinem Konterfei ließ dem US-Präsidenten Donald Trump bei Großdemonstrationen während seines Staatsbesuchs in Großbritannien 2019 die Zornesröte ins Gesicht steigen - nach Trumps Abwahl wird der Ballon nun zu einem Fall fürs Museum. Der aufblasbare Trump-Ballon wird einen Platz im Museum of London erhalten, wie die Museumsleitung am Montag mitteilte. Das Trump-Baby werde nach dem Kauf durch das Museum als historischer Gegenstand bewahrt und ausgestellt.
Neue Massen-Coronatests in der Slowakei angelaufen
In der Slowakei ist am Montag eine neue Runde landesweiter Massen-Coronatests angelaufen. Die Regierung habe beschlossen, den derzeitigen Lockdown mit Massentests zu flankieren, erläuterte Regierungschef Igor Matovic am Montag. Anschließend werde es in besonders betroffenen Regionen zusätzliche Maßnahmen geben, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Drei Mitglieder von internationaler Autodiebesbande in Brandenburg verhaftet
Ermittler des Landeskriminalamts Brandenburg haben drei Mitglieder einer international agierenden belarussischen Autodiebesbande verhaftet. Die Verdächtigen im Alter zwischen 20 und 24 Jahren sollen Autos und Motorräder im Wert von rund einer Millionen Euro gestohlen und über die Grenze nach Polen gebracht haben, wie die Staatsanwaltschaft in Frankfurt (Oder) am Montag erklärte. Demnach wurden die Männer festgenommen, nachdem einer der Verdächtigen bei einer Polizeikontrolle auf der Autobahn 12 mit einem gestohlenen Wagen einen Unfall verursacht hatte.
NRW-Polizisten entdecken in Keller 20 Menschen und abgeschnittene Haare
In einem Geschäftshaus im nordrhein-westfälischen Schwerte haben Polizisten 20 Menschen, abgeschnittene Haare und Drogen entdeckt. Die Beamten hätten einen Hinweis auf das Haus erhalten und sich am Freitagnachmittag in dem Gebäude umgeschaut, teilte die Polizei am Montag in Unna mit. Im Keller stießen sie dann auf die 20 Menschen, die keine Schutzmasken trugen und auch den Corona-Sicherheitsabstand nicht einhielten.
Zwei Briefzusteller in Schleswig-Holstein horten fast 13.000 Briefe
Zwei Briefzusteller haben in Preetz in Schleswig-Holstein fast 13.000 Briefe gehortet. Wie die Polizei am Montag in Kiel mitteilte, fanden Einsatzkräfte die nicht zugestellten Sendungen in der von dem Mann und der Frau bewohnten Wohnung, auf dem dazugehörigen Boden und in einem von dem Paar gepachteten Kleingarten. Weitere Briefe wurden nach ersten Erkenntnissen geschreddert, hingegen nur rund hundert geöffnet.
Trotz Corona rund 170 Teilnehmer bei Gottesdienst in Berlin angetroffen
Mehr als 170 Menschen hat die Berliner Polizei am Samstagabend in einer Kirche im Berliner Stadtteil Gesundbrunnen angetroffen. "Offenkundig sollte in der Kirche ein Gottesdienst abgehalten werden", sagte eine Polizeisprecherin am Montag. Der Veranstalter hatte mit einer Teilnehmerzahl im niedrigen zweistelligen Bereich gerechnet, wie er gegenüber den Beamten angab. Für die Veranstaltung lag kein Hygienekonzept vor, Anwesenheitslisten wurden nicht geführt.
Brillenbären "besichtigen" menschenleeres Machu Picchu
Zwei Brillenbären haben die durch die Corona-Auflagen ermöglichte Chance genutzt und der weltberühmten peruanischen Inka-Stätte Machu Picchu einen Besuch abgestattet. Ein Weibchen und sein Junges wurden bei einem Streifzug durch die wegen der stark beschränkten Besucherzahlen derzeit nahezu menschenleeren Ruinen beobachtet, wie das peruanische Kulturministerium berichtete. Normalerweise hätten Brillenbären Angst vor Menschen und hielten sich fern, erklärte der Biologe Ernesto Escalante vom umliegenden Naturschutzgebiet Machu Picchu.
Impfung der über 75-Jährigen in Frankreich begonnen
In Frankreich hat die Impfung der über 75-Jährigen begonnen. Zahlreiche Kommunen klagten am Montag aber über einen Mangel an Impfstoffen. Landesweit sollen 6,4 Millionen Menschen über 75 Jahre geimpft werden. Das Gesundeitsministerium hat aber eingeräumt, dass bis Ende Januar nur eine Million Dosen der Hersteller Biontech/Pfizer sowie Moderna zur Verfügung stehen. Bis Ende Februar sollen es vier Millionen sein.
Seit acht Tagen verschüttete Bergleute in China schicken Nachricht an Retter
Mehr als eine Woche nach der Explosion einer Goldmine im Osten Chinas haben Rettungskräfte eine Nachricht von den verschütteten Bergleuten erhalten. Wie die Behörden der Provinz Shandong am Montag berichteten, hörten die Retter nach einer Bohrung Klopfgeräusche. Den Eingeschlossenen gelang es, an einer heruntergelassenen Leine eine Nachricht nach oben zu schicken, in der stand, dass mindestens zwölf der 22 Verschütteten noch am Leben sind.
Brasilianische Behörden erteilen zwei Corona-Impfstoffen Notfallzulassung
In Brasilien ist die Impfkampagne gegen das neuartige Coronavirus angelaufen. Zwei Impfstoffe erhielten am Sonntag eine Notfallzulassung, wie die Aufsichtsbehörde Anvisa mitteilte. Sie gab grünes Licht für das Vakzin des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens AstraZeneca und erlaubte den Einsatz des chinesischen Impfstoffs CoronaVac.
Inhaftierter US-Musikproduzent Phil Spector gestorben
Der inhaftierte frühere US-Musikproduzent Phil Spector ist tot. Er starb am Samstag im Alter von 81 Jahren, wie die Gefängnisbehörde im Bundesstaat Kalifornien am Sonntag mitteilte. Spector sei auf "natürliche" Weise gestorben. Die genaue Todesursache müsse jedoch noch untersucht werden.
Hanfplantage in brandenburgischem Mirow entdeckt
Die Polizei hat am späten Samstagabend eine illegale Indoor-Hanfplantage im brandenburgischen Mirow entdeckt. Insgesamt 21 Pflanzen seien beschlagnahmt worden, teilten die Beamten am Sonntag mit. Sie waren demnach eigentlich wegen eines Falls von häuslicher Gewalt zu der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gerufen worden.
Österreich verlängert Corona-Einschränkungen um mindestens drei Wochen
Angesichts der Ausbreitung der zuerst in Großbritannien entdeckten Coronavirus-Variante verlängert Österreich den Lockdown um mindestens drei Wochen. Die derzeitigen Einschränkungen bleiben bis mindestens 7. Februar bestehen, wie der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz am Sonntag sagte. Ziel sei es, ab dem 8. Januar erste Öffnungsschritte im Einzelhandel, Dienstleistungsbereich und den Museen einzuleiten. Ursprünglich hätte der Lockdown am kommenden Sonntag enden sollen.
Indien startet ehrgeizige Impfkampagne
Indien mit seinen 1,3 Milliarden Einwohnern hat eine ehrgeizige Impfkampagne gegen das Coronavirus gestartet. Bereits am ersten Tag erhielten mehr als 190.000 Menschen ihre erste Dosis, wie Gesundheitsminister Harsh Vardhan am Samstagabend mitteilte. Insgesamt sollen bis Juli 300 Millionen Menschen Schutz gegen eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus erhalten.
190.000 Menschen am ersten Tag der Impfkampagne in Indien gegen Corona geimpft
Indiens Mega-Impfkampagne gegen das Coronavirus ist nach Angaben der Behörden vielversprechend gestartet. Mehr als 190.000 Menschen hätten ihre erste Spritze erhalten, sagte Gesundheitsminister Harsh Vardhan am Samstagabend. Dass es nicht, wie ursprünglich geplant, 300.000 waren, erklärte er mit einem Fehler in der Corona-App. Dadurch seien nicht alle potenziellen Teilnehmer rechtzeitig erreicht worden. Vardhan bezeichnete die Impfungen als "Lebensretter".
Panne bei Triebwerkstest für Mondprogramm der Nasa
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa muss einen Misserfolg bei ihrem Mondprogramm Artemis verbuchen: Die Triebwerke der neuen Trägerrakete Space Launch System (SLS) funktionierten bei einem Test am Samstag im Stennis Space Center im Bundesstaat Mississippi nicht wie erwartet, wie die Nasa mitteilte. Die Testzündung sollte gut acht Minuten dauern, brach aber nach etwa einer Minute ab. Nasa-Experten versuchen nun, den Grund für die vorzeitige Abschaltung herauszufinden.
Zahl der Toten nach Erdbeben in Indonesien steigt auf mehr als 75
Zwei Tage nach dem schweren Erdbeben auf der indonesischen Insel Sulawesi steigt die Zahl der Toten weiter an. Bis Sonntag wurden nach Behördenangaben 77 Leichen aus den Trümmern eingestürzter Gebäude geborgen. Heftiger Monsunregen und Nachbeben behinderten die Suche nach Überlebenden.
Zahl der Toten nach Erdbeben in Indonesien steigt auf mindestens 60
Zwei Tage nach einem schweren Erdbeben auf der indonesischen Insel Sulawesi ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 60 gestiegen. Rettungskräfte suchten unter den Trümmern weiter nach Überlebenden. In den Krankenhäusern wurden hunderte Verletzte behandelt - genaue Zahlen über die Geretteten gibt es den Behörden zufolge bislang nicht.
Rund fünfzig Sarkophage und Totentempel in Ägypten entdeckt
Archäologen haben bei Ausgrabungen in Ägypten rund fünfzig Sarkophage und einen mehr als 2500 Jahre alten Totentempel entdeckt. Wie das ägyptische Ministerium für Tourismus und Altertümer am Samstag mitteilte, wurden die Särge in 52 jeweils zwölf Meter tiefen Schächten in der altägyptischen Grabstätte Sakkara südlich von Kairo gefunden. Der Totentempel sei zu Ehren der Königin Naert, der Frau von Pharao König Teti, gebaut worden, teilte Ausgrabungsleiter Sahi Hawass mit.
Mehr als eine Million Corona-Impfungen in Deutschland verabreicht
In Deutschland haben inzwischen mehr als eine Million Menschen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten. 1.048.160 Impfungen wurden bislang verabreicht, wie aus einem am Samstag veröffentlichten Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Innerhalb eines Tages seien deutschlandweit 79.759 neue Impfungen gemeldet worden.
Terminal am Frankfurter Flughafen wegen Polizeieinsatz vorübergehend gesperrt
Teile des Frankfurter Flughafens sind am Samstagabend im Zuge eines Großeinsatzes der Polizei vorübergehend abgeriegelt worden. Wie die Bundespolizei mitteilte, hatte im Terminal 1 ein 38-Jähriger aggressiv auf eine Polizeistreife reagiert, die ihn auf seinen fehlenden Mund-Nasen-Schutz angesprochen habe. Er habe vor der Passkontrolle einen Koffer abgestellt und "Ich bringe euch alle um, Allahu Akbar" (Gott ist groß) gerufen.
Neue Proteste gegen Bolsonaro in Brasilien wegen dramatischer Lage in Kliniken
Dramatische Zustände in den Krankenhäusern im Bundesstaat Amazonas haben neue Proteste gegen den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro ausgelöst. In Millionenstädten wie Rio de Janeiro, São Paulo oder Brasília gingen am Freitagabend zahlreiche Menschen auf ihre Balkone, schlugen mit Löffeln auf Töpfe und riefen "Bolsonaro, tritt zurück". Ähnliche Proteste hatte es zuletzt Mitte 2020 auf dem ersten Höhepunkt der Corona-Krise gegeben.
Drei Festnahmen nach Messerstecherei mit einem Toten in Gelsenkirchen
Nach einer Messerstecherei in Gelsenkirchen mit einem getöteten 19-Jährigen sitzen drei Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Den 28, 32 und 33 Jahre alten Männern werden Totschlag, versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, wie die Ermittler am Sonntagabend mitteilten. Bei den Festgenommenen handelt es sich demnach um gebürtige Afghanen, auch das Opfer stammte aus Afghanistan.
Ein Toter bei Messerstecherei in Gelsenkirchen
Bei einer Messerstecherei in Gelsenkirchen ist am späten Freitagabend ein 19-jähriger Mann getötet worden. Zwei weitere Beteiligte wurden schwer verletzt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht.
CoVÌD19: Mega-Impfkampagne in Indien gestartet
In Indien mit seinen 1,3 Milliarden Einwohnern ist am Samstag eine Mega-Impfkampagne gegen das Coronavirus angelaufen. In 3000 Impfzentren sollten allein am ersten Tag rund 300.000 Menschen geimpft werden, beteiligte Krankenhäuser waren mit Blumen und Luftballons geschmückt. Als erstes sollen in dem Schwellenland 30 Millionen Mitarbeiter im Gesundheitswesen und aus anderen Risikobereichen geimpft werden. Danach folgen bis Juli rund 270 Millionen Menschen über 50 Jahren und Risikopatienten. Premierminister Narendra Modi sagte in einem Video zum Impfstart, normalerweise dauere es viele Jahre, um einen Impfstoff zu entwickeln. Nun seien in Indien binnen kurzer Zeit sogar zwei Vakzine verfügbar. "Die Welt hat immenses Vertrauen in die indischen Wissenschaftler und die Leistungsfähigkeit der Impfstoff-Produktion", fügte er hinzu. Zugelassen sind in Indien bisher zwei Impfstoffe: Covishield vom britisch-schwedischen Pharmakonzern Astrazeneca, das vom Serum Institute in Indien hergestellt wird, und Covaxin vom indischen Konzern Bharat Biotech. Um das einheimische Vakzin gibt es allerdings heftigen Streit, weil dieses schon vor Ende der klinischen Tests eine Notfallzulassung erhielt. Angesichts maroder Infrastruktur und weit verbreiteter Skepsis in der Bevölkerung ist die Impfkampagne eine gewaltige Herausforderung. Indien kann bei der Mammutaufgabe allerdings auf Erfahrungen aus den Immunisierungsprogrammen gegen Polio und Tuberkulose sowie der aufwändigen Organisation mehrwöchiger Wahlen zurückgreifen. Rund 150.000 Helfer wurden speziell geschult und es gab landesweit Probeläufe, bei denen der Transport von Impfstoffen und die Impfung mit Attrappen und Statisten geübt wurde. In Indien starben schon mehr als 150.000 Menschen an Covid-19 und die Wirtschaft leidet schwer unter der Pandemie. Millionen Menschen, darunter zahlreiche arme Wanderarbeiter, haben ihren Lebensunterhalt verloren. (Y.Ignatiev--DTZ)