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Frankreichs Gesundheitsbehörde empfiehlt nur eine Corona-Impfdosis für Covid-19-Genesene
Die französische Gesundheitsbehörde hat empfohlen, bereits von einer Erkrankung an Covid-19 genesenen Menschen lediglich eine einzige Dosis Corona-Impfstoff zu verabreichen. Bei einer Covid-19-Erkrankung bauten die Patienten bereits eine Immunantwort auf, erklärte die nationale Gesundheitsbehörde HSA am Freitag. Eine Einzeldosis Corona-Impfstoff wirke dann wie eine "Erinnerung". Die Regierung muss der Empfehlung der Behörde noch zustimmen, damit diese allgemein Anwendung findet.
Zwei weitere Angeklagte im Missbrauchskomplex Münster zu Haftstrafen verurteilt
Im Missbrauchskomplex Münster hat das Landgericht der westfälischen Stadt am Freitag zwei weitere Angeklagte wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Ein 30-Jähriger aus Hannover erhielt wegen neun Missbrauchsfällen eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren und neun Monaten, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Ein 50-Jähriger ebenfalls aus Hannover wurde wegen zwei Missbrauchsfällen zu vier Jahren und drei Monaten verurteilt.
Studie: Stonehenge womöglich aus Steinen eines älteren Monuments erbaut
Die prähistorische Stätte Stonehenge im Südwesten Englands ist womöglich aus Steinen eines noch älteren Monuments erbaut worden. Steine einer Stätte in West-Wales sollen für den weltberühmten Kreis aus riesigen Monolithen in der Nähe von Salisbury verwendet worden sein, wie die Autoren einer am Freitag im Fachmagazin "Antiquity" veröffentlichten Studie berichten. Den Erkenntnissen der Forscher vom University College London (UCL) zufolge gibt es wichtige Hinweise auf eine Verbindung zwischen dem 3000 v. Chr. erbauten Stonehenge und dem noch älteren Steinkreis namens Waun Mawn.
Kind versteckt und missbraucht - BGH bestätigt Urteil gegen Stiefvater weitgehend
Ein Mann, der seine Stieftochter monatelang in der Wohnung versteckte und sexuell missbrauchte, muss ins Gefängnis. Das Urteil des Landgerichts Cottbus gegen ihn ist größtenteils rechtskräftig, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Freitag mitteilte. Das zwölfjährige Mädchen war im Oktober 2017 von einem Arztbesuch nicht in seine Wohngruppe zurückgekehrt und erst nach Monaten bei Mutter und Stiefvater gefunden worden. (Az. 6 StR 326/20)
Schauspielerin Monica Bellucci hatte nie Probleme mit Nacktszenen
Die italienische Schauspielerin Monica Bellucci hat mit Nacktszenen nie Probleme gehabt. "Mein Körper ist nur ein Instrument, und das setze ich ein, um eine Geschichte zu erzählen", sagte die 56-Jährige dem Magazin "Playboy" laut Mitteilung vom Freitag. Trotzdem hält sie sich selbst für einen schüchternen Menschen. "Ich bin ziemlich unsicher", sagte Bellucci.
Datingportale im Internet in Corona-Zeiten mit regem Zulauf
Angesichts der Kontaktbeschränkungen während der Corona-Pandemie werden Online-Datingportale deutlich reger genutzt als zuvor. Etwa jeder dritte Nutzer solcher Datingdienste - 35 Prozent - loggt sich seit Corona häufiger dort ein, wie der Branchenverband Bitkom am Freitag in Berlin mitteilte. Bei den Frauen sind es sogar 40 Prozent, bei den Männern 29 Prozent.
Karlsruher Polizei beendet Geburtstagsfeier in Stretchlimousine
Eine verbotene Geburtstagsparty in einer Stretchlimousine hat die Polizei in Karlsruhe auf den Plan gerufen. Wie die Beamten am Freitag mitteilten, kontrollierte eine Streife den auffälligen Wagen in der Nacht in der Innenstadt. Im Innern befanden sich acht Menschen, die gegen das Kontaktverbot verstießen.
Großbrand in Berliner Produktionshalle mit Gefahrstoffen
Ein Großbrand in einer Produktionshalle mit Gefahrstoffen im Berliner Stadtteil Marienfelde hat einem Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. In der seit Donnerstagabend brennenden Halle würden große Mengen Gefahrstoffe verarbeitet und gelagert, erklärte die Feuerwehr am Freitag. "Das war heute Nacht wirklich eine gefährliche Situation", sagte ein Sprecher. Ein Großbrand mit solchen Mengen an Gefahrstoffen sei "nicht alltäglich für die Berliner Feuerwehr".
Hunderte Infektionen mit Corona-Mutanten in französischer Grenzregion zu Deutschland
Nach dem Auftreten hunderter mutmaßlicher Infektionen mit ansteckenderen Varianten des Coronavirus in der französischen Grenzregion zu Deutschland prüfen Frankreichs Behörden strengere Corona-Auflagen. Gesundheitsminster Oliviér Véran sprach von einer "beunruhigenden Lage" im Département Moselle, das an das Saarland und Rheinland-Pfalz grenzt.
Hunderte Infektionen mit Corona-Mutanten in französischer Grenzregion zum Saarland
Nach dem Auftreten hunderter mutmaßlicher Infektionen mit ansteckenderen Varianten des Coronavirus in der französischen Grenzregion zu Deutschland prüfen Frankreichs Behörden strengere Corona-Auflagen. Gesundheitsminster Oliviér Véran sprach am Donnerstagabend von einer "beunruhigenden Lage" im Département Moselle, das an das Saarland grenzt. Dort seien in den vergangenen vier Tagen mehr als 300 mutmaßliche Infektionen mit den südafrikanischen und brasilianischen Varianten des Coronavirus nachgewiesen worden.
Von Arbeitern in NRW entdeckter Schädel stammt von seit 1995 vermisstem Mann
Knapp drei Monate nach dem Fund eines menschlichen Schädels an einem Berghang in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei die Hintergründe aufgeklärt: Der von Arbeitern am Harkortberg in Wetter an der Ruhr entdeckte skelettierte Schädel stammt von einem 1995 als vermisst gemeldeten Mann, wie die Ermittler am Freitag in Schwelm mitteilten.
17-Jähriger bei Autokorso zu Fastnacht in Rheinland-Pfalz schwer verletzt
Bei einem Autokorso zur Fastnacht ist im rheinland-pfälzischen Morbach ein 17-Jähriger schwer verletzt worden. Der Jugendliche saß am Donnerstagabend in einem Affenkostüm im offenen Kofferraum eines Wagens und ließ die Beine hinaus baumeln, wie die Polizei in Trier am Freitag mitteilte. Als der Fahrer des Autos bremste, fuhr ein nachfolgender Wagen auf. Der Jugendliche erlitt dabei vermutlich Frakturen an beiden Beinen.
Melbourne verhängt kurzfristig Corona-Lockdown während Australian Open
Inmitten des Tennisturniers Australian Open haben die australischen Behörden einen sofortigen fünftägigen Lockdown in Melbourne verhängt. Der Schritt sei notwendig, um eine weitere Ausbreitung der "äußerst ansteckenden" britischen Virus-Variante zu stoppen, sagte der Regierungschef des Bundesstaates Victoria, Daniel Andrews, am Freitag. Damit müssen rund fünf Millionen Menschen in der zweitgrößten australischen Stadt ab Mitternacht fünf Tage lang zu Hause bleiben.
20-Jährige in Nürnberg bringt Kind bei Eiseskälte im Freien zur Welt
Bei einer Temperatur von minus 15 Grad Celsius hat eine 20-jährige Obdachlose in Nürnberg im Freien ein Kind zur Welt gebracht. Wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte, wurde sie am frühen Morgen über die Geburt informiert. Zwei Streifen machten sich umgehend auf die Suche und fanden die Frau sowie einen Begleiter auf einem Lüftungsgitter nahe einer U-Bahnstation.
Japans Olympia-Cheforganisator tritt nach frauenfeindlichen Äußerungen zurück
Der wegen seiner abfälligen Äußerungen über Frauen zunehmend unter Druck geratene Cheforganisator der Olympischen Sommerspiele in Tokio, Yoshiro Mori, hat seinen Rücktritt erklärt. "Meine unangemessene Äußerung hat viel Chaos verursacht", sagte Yoshiro Mori am Freitag bei einer extra anberaumten Sitzung des Organisationskomitees. Er entschuldige sich und wolle "mit sofortiger Wirkung als Präsident zurücktreten".
Mehr als 9800 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind binnen eines Tages mehr als 9800 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden weitere 9860 Ansteckungsfälle registriert. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 2.320.093.
Zweiter Ebola-Fall in Demokratischer Republik Kongo
In der Demokratischen Republik Kongo hat es drei Monate nach dem offiziellen Ende der jüngsten Ebola-Epidemie einen zweiten Todesfall wegen der Krankheit gegeben. Wie die Weltgesundheitsorganisation WHO am Donnerstag mitteilte, war eine 60-jährige Landarbeiterin am Vortag gestorben. Der Tod der Frau stehe in Verbindung mit einem weiteren Todesfall am dritten Februar, dem ersten seit dem offiziellen Ende der Epidemie.
Legendärer Jazz-Pianist Chick Corea gestorben
Der legendäre Jazz-Pianist Chick Corea ist tot. Der Musiker und Komponist starb im Alter von 79 Jahren an einer Krebserkrankung, wie am Donnerstag auf seiner offiziellen Facebook-Seite mitgeteilt wurde. Die Erkrankung war demnach erst vor sehr kurzer Zeit diagnostiziert worden. Corea starb bereits am Dienstag.
Fünf Tote und mehr als 30 Verletzte bei Massenkarambolage in Texas
Bei einer Massenkarambolage im US-Bundesstaat Texas sind am Donnerstag mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 30 weitere Menschen wurden nach Behördenangaben verletzt, als bei Glätte rund hundert Fahrzeuge auf einer Autobahn ineinander fuhren.
USA beginnen Corona-Impfungen in Apotheken
In den USA ist ein großes Programm für Corona-Impfungen in Apotheken angelaufen. Impfdosen wurden am Donnerstag an landesweit zunächst 6500 Apotheken geschickt. Einige große Apotheken- und Drogerieketten haben angekündigt, am Freitag mit den Impfungen zu beginnen. Mittelfristig sollen in 40.000 Apotheken Corona-Impfungen angeboten werden. Damit soll das Tempo der Impfkampagne beschleunigt werden.
Alter Rinderknochen offenbart Neuigkeiten über die Runen-Schrift
Ein 2017 in Tschechien gefundener alter Rinderknochen offenbart Neuigkeiten über das Schrifttum der Slawen. Die Analyse des mit germanischen Runen beschriebenen Knochens lasse den Schluss zu, dass diese die älteste Schrift waren, die von den alten Slawen benutzt wurde, teilte das tschechische Forscherteam am Donnerstag mit. Bislang wurde ein Alphabet, das von einem byzantinischen Mönch im 9. Jahrhundert erfunden wurde, als ältestes slawisches Alphabet angesehen.
Chinesen feiern Beginn eines neuen Mondjahres im Zeichen des Büffels
Chinesen in der Volksrepublik und in aller Welt feiern am Freitag den Beginn eines neuen Mondjahres. Nach chinesischem Mondkalender bricht nach dem Jahr der Ratte nun das Jahr des Büffels an. Anders als in früheren Jahren blieb in China eine massive Reisewelle vor dem Neujahrsfest jedoch aus.
Verfahren um Mordanschlag mit Spaten vor Hamburger Synagoge beginnt
Vier Monate nach einem Mordversuch mit einem Klappspaten vor einer Hamburger Synagoge beginnt am Freitag (09.00 Uhr) ein sogenanntes Sicherungsverfahren gegen den mutmaßlichen Angreifer. Der 29-jährige Mann, der einen jüdischen Studenten am Kopf verletzte, leidet nach Angaben der Staatsanwaltschaft an einer akuten paranoiden Schizophrenie und wird als schuldunfähig eingestuft.
Herzogin Meghan gewinnt Rechtsstreit gegen britische Zeitungsgruppe
Herzogin Meghan hat den Rechtsstreit gegen die britische Zeitungsgruppe Associated Newspapers wegen der Veröffentlichung eines Briefs an ihren Vater gewonnen. Die Frau von Prinz Harry "hatte Grund zu der Annahme, dass der Inhalt des Briefs geheim bleiben würde", erklärte der Richter Mark Warby vom Londoner High Court am Donnerstag in seinem Urteil. Die Veröffentlichung des Briefs stehe dieser Annahme entgegen und sei daher rechtswidrig.
Taylor Swift veröffentlicht im Streit um Musik-Rechte Neuaufnahme von "Fearless"
Im Streit um die Rechte an ihrer Musik veröffentlicht US-Sängerin Taylor Swift eine Neuaufnahme ihres zweiten Albums "Fearless". Das Album mit dem Titel "Fearless (Taylor’s Version)" wird am 9. April in den Handel kommen, wie der Popstar am Donnerstag mitteilte. Bereits in der Nacht auf Freitag sollte eine Neuaufnahme der erfolgreichen Single "Love Story" veröffentlicht werden.
Missbrauchs-Verfahren gegen Chef von Frankreichs Filmförderfonds
Die französische Justiz hat ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Nötigung gegen den Vorsitzenden des nationalen Filmförderfonds CNC, Dominique Boutonnat, eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft des Pariser Vororts Nanterre legt dem 51-Jährigen "versuchte Vergewaltigung" zur Last. Sein 22-jähriger Patensohn hatte nach einem gemeinsamen Urlaub in Griechenland im vergangenen Sommer gegen ihn Anzeige erstattet.
Israel erteilt Corona-Impftourismus eine Absage
Israel hat bei seiner Corona-Impfkampagne international die Nase vorn und weckt damit offenbar Begehrlichkeiten. So sah sich das Staatliche israelische Verkehrsbüro am Donnerstag gezwungen, Impftourismus eine klare Absage zu erteilen. "Aufgrund von zahlreichen Anfragen und veröffentlichten Presseberichten in den vergangenen Tagen" betonte die Direktorin des Staatlichen Israelischen Verkehrsbüros für Deutschland, Österreich und die Schweiz, Ella Zack Solomon, "dass es keine Möglichkeiten für Touristen in Israel gibt, sich impfen zu lassen".
78-Jähriger erliegt nach Messerangriff in Frankfurter Bahnhofsviertel Verletzungen
Rund zwei Wochen nach einem Messerangriff im Bahnhofsviertel von Frankfurt am Main ist ein 78-Jähriger an seinen schweren Verletzungen verstorben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts des Mordes, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Darüber hinaus wird wegen des Verdachts des versuchten Mordes in zwei Fällen und in einem Fall wegen des Verdachts des versuchten Totschlags ermittelt.
15-Jährige soll Frau in Baden-Württemberg ausgeraubt und getötet haben
Eine 15-Jährige soll eine 62 Jahre alte Frau in Baden-Württemberg ausgeraubt und getötet haben. Die Staatsanwaltschaft wirft der Jugendlichen aus dem Landkreis Ravensburg Raubmord vor, wie die Ermittler am Donnerstag mitteilten. Die Frau war am Dienstagabend tot am Bahnhof von Ravensburg gefunden worden.
Tschechien riegelt drei Bezirke wegen starker Corona-Ausbreitung ab
Wegen der starken Ausbreitung des Coronavirus hat Tschechiens Regierung die Abriegelung von drei Bezirken beschlossen, davon zwei an der Grenze zu Deutschland. Betroffen sind unter anderem die an Bayern grenzenden Bezirke Cheb-Eger und Sokolov-Falkenau, wie die Regierung in Prag am Donnerstag mitteilte. Die Bewohner dürften das Gebiet nicht mehr verlassen und Fremde dürften nicht einreisen.
Japans Chef-Organisator von Olympia vor seinem Rücktritt
Der wegen seiner abfälligen Äußerungen über Frauen zunehmend unter Druck geratene Cheforganisator der Olympischen Sommerspiele in Tokio, Yoshiro Mori, will offenbar nun doch zurücktreten. Wie mehrere japanische Medien am Donnerstag berichteten, will der 83-Jährige seinen Rücktritt am Freitag bei einem Treffen seines Organisationskomitees verkünden. Nachfolger soll demnach der 84-jährige Bürgermeister des Olympischen Dorfs und ehemalige Fußball-Nationalspieler Saburo Kawabuchi werden.
Gericht: TÜV muss Opfer im Brustimplantate-Skandal entschädigen
Im Skandal um minderwertige Brustimplantate des französischen Herstellers Poly Implant Prothèse (PIP) hat ein französisches Gericht eine Schadenersatzforderung in Höhe von mehr als 40 Millionen Euro gegen den TÜV Rheinland bestätigt. Das Berufungsgericht in der südfranzösischen Stadt Aix-en-Provence gab am Donnerstag der Klage von rund 13.500 Frauen gegen den Überwachungsverein statt. Der TÜV prüft nach eigenen Angaben Rechtsmittel gegen das Urteil.