Bahrain Telegraph - Ausschreitungen nach "GenZ"-Protesten: Dobrindt lobt Polizeikonzept

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Ausschreitungen nach "GenZ"-Protesten: Dobrindt lobt Polizeikonzept
Ausschreitungen nach "GenZ"-Protesten: Dobrindt lobt Polizeikonzept / Foto: © AFP

Ausschreitungen nach "GenZ"-Protesten: Dobrindt lobt Polizeikonzept

Trotz Ausschreitungen in einzelnen Städten ist die Strategie deutscher Sicherheitskräfte bei den "GenZ"-Protesten nach einer ersten Einschätzung von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) aufgegangen. "Gewaltexzesse wie in Paris wurden dank unserer hoch engagierten Polizeikräfte verhindert", sagte Dobrindt der "Bild"-Zeitung am Sonntag. "Das Einsatzkonzept der Polizei mit massiver Präsenz und dezentraler Kräfteaufstellung ist aufgegangen", fügte er hinzu.

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Zugleich machte der Bundesinnenminister laut Meldung der Zeitung vom Sonntag "gewaltbereite linke Gruppen und Chaoten aus dem migrantischen Milieu" für die Gewalt in der Nacht zu Sonntag verantwortlich. Die Randalierer und Plünderer seien identifziert und würden zur Rechenschaft gezogen, sagte der CSU-Politiker.

In mehreren Städten kam es in der Nacht nach größtenteils zunächst friedlichen Protesten der Initiative "GenZ regelt!" zu Krawallen und Zusammenstößen mit der Polizei. In Frankfurt am Main wurden nach Angaben der Einsatzkräfte dabei Geschäfte in der Innenstadt geplündert und dutzende Verdächtige vorläufig festgenommen. Unter anderem auch in Hamburg, Köln und Berlin gab es größere Einsätze. Dort warfen Randalierer etwa Feuerwerkskörper auf Beamte, in Köln wurden laut Polizei Hausfassaden sowie Streifenwagen beschädigt.

An den eigentlichen "GenZ-"Protesten beteiligten sich bundesweit zehntausende Menschen, die Veranstalter selbst sprachen von etwa 120.000 Teilnehmern. Im Vorfeld hatten Sicherheitsbehörden und Polizeivertreter davor gewarnt, die Demonstrationen könnten unter anderem vom gewaltbereiten Linksextremisten instrumentalisiert und für Krawalle genutzt werden. Hintergrund waren jüngste Ereignisse vor allem im Nachbarland Frankreich. Dort war es am Rande von Protesten in den vergangenen Wochen zu massiver Randale gekommen.

A.al-Khalifa--BT