Bahrain Telegraph - Champions-League-Premiere geglückt: Melsungen bezwingt Skopje

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Champions-League-Premiere geglückt: Melsungen bezwingt Skopje
Champions-League-Premiere geglückt: Melsungen bezwingt Skopje / Foto: © Picture Alliance/SID

Champions-League-Premiere geglückt: Melsungen bezwingt Skopje

Die MT Melsungen hat ihr historisches Champions-League-Debüt mit einem Erfolg gekrönt. Zum Auftakt der Königsklasse setzten sich die Nordhessen gegen den ebenbürtigen nordmazedonischen Double-Sieger Vardar Skopje mit 33:31 (16:15) durch. Der European-League-Sieger führt damit die Tabelle der Gruppe B vor dem punktgleichen HBC Nantes an.

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Aufseiten der MT, die in der Bundesliga bei nur einem Sieg aus drei Spielen bis dato einen turbulenten Saisonstart verlebte, waren Johannes Golla und Florian Drosten beste Werfer (fünf Tore). Von der Liga-Tristesse war bei der Mannschaft von Trainer Roberto Garcia Parrondo in der Rothenbach-Halle nichts zu spüren. "Heiß wie Frittenfett" sei man, betonte Rechtsaußen Dimitri Ignatow bereits im Vorfeld.

Im Spiel war das unmittelbar zu spüren: Melsungen präsentierte sich griffig. Mehrfach brachte Torhüter Nebojsa Simic Skopjes erfahrene Offensive mittels starker Paraden zur Verzweiflung. In Halbzeit zwei zog die MT zunächst auf vier Tore davon, die zuvor ebenbürtigen Gäste wirkten unkonzentriert. Skopje bäumte sich nochmals gegen die drohende Niederlage auf, schließlich hielt der starke Simic den Premieren-Sieg jedoch fest.

Bereits zuvor hatten die Füchse Berlin ihren nächsten Anlauf auf den ersten Champions-League-Titel mit einem Auftaktsieg gestartet. Angeführt von Welthandballer Mathias Gidsel (neun Tore) wurde der Finalist der Vorsaison bei Partizan Belgrad von Beginn an seiner Favoritenrolle gerecht und bezwang den serbischen Meister mit 44:33 (23:15). Im neuen Modus der Königsklasse führt die Mannschaft von Cheftrainer Nicolej Krickau die Gruppe A gemeinsam mit dem KC Veszprem an. Den ungarischen Topklub empfangen die Füchse am kommenden Mittwoch (20.45 Uhr/Dyn).

Der Europäische Handballverband (EHF) hat den Modus des Wettbewerbs verändert: Die Teilnehmerzahl steigt von 16 auf 24 Teams. Anders als in den vergangenen Jahren, als zwei Gruppen um die Viertelfinalplätze spielten, treten die Teams nun in sechs Vierergruppen an. In der Gruppenphase stehen jeweils Hin- und Rückspiele auf dem Programm. Die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe erreichen die Hauptrunde. Für die Mannschaften auf den Plätzen drei und vier geht es dagegen in der European League weiter.

P.al-Jassim--BT