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"Captain Kirk"-Darsteller William Shatner mit 90 Jahren ins All geflogen
"Captain Kirk" hat es jetzt tatsächlich in die unendlichen Weiten des Weltraums geschafft: Als ältester Mensch der Geschichte ist "Star Trek"-Darsteller William Shatner ins All geflogen. Der 90-jährige Schauspieler reiste am Mittwoch an Bord einer Rakete des privaten Raumfahrtunternehmens von Amazon-Gründer Jeff Bezos in den Weltraum. "Unglaublich, unglaublich", sagte Shatner nach seiner Rückkehr zur Erde. "Jeder auf der Welt muss das mal gemacht haben."
"Captain Kirk"-Schauspieler William Shatner ins All geflogen
Captain Kirk hat es endlich ins All geschafft: Der "Star Trek"-Schauspieler William Shatner ist am Mittwoch an Bord einer Raumkapsel des privaten Raumfahrtunternehmens von Amazon-Gründer Jeff Bezos ins All geflogen, wie in einer Live-Übertragung von Blue Origin zu sehen war. Der Flug führte die Besatzung bis zur in 100 Kilometern Höhe gelegenen Kármán-Linie, die laut internationaler Definition die Grenze zum Weltraum markiert.
Vermisste achtjährige Julia gesund aus Krankenhaus entlassen
Die nach zweitägigem Verschwinden im deutsch-tschechischen Grenzgebiet gefundene achtjährige Julia ist gesund aus dem Krankenhaus entlassen worden. Sie konnte die Klinik knapp einen Tag nach ihrer Entdeckung im Wald am Mittwochmittag in Begleitung ihrer Familienangehörigen wieder verlassen, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz in Regensburg mitteilte. Sie war demnach bis auf einen leichten Kratzer am Bein unverletzt, musste aber langsam wieder aufgewärmt werden.
Ex-Polizist wegen mutmaßlicher Bespitzelung von spanischen Promis vor Gericht
Weil er über Jahre hinweg Vertreter von Spaniens Elite gegen Geld bespitzelt haben soll, muss sich ein ehemaliger Polizist seit Mittwoch vor dem höchsten Strafgericht des Landes verantworten. Die Ermittler werfen José Manuel Villarejo vor, dutzende einflussreiche Geschäftsleute und Politiker ausspioniert zu haben, um sie im Auftrag seiner ebenfalls prominenten Kunden zu erpressen oder in Verruf zu bringen.
Rockmusiker Dave Grohl wird bei Abba zur Dancing Queen
Hardrockmusiker tanzt am liebsten zu leichtem Pop: Dave Grohl, Gründer der Rockband Foo Fighters und ehemaliger Nirvana-Schlagzeuger, liebt den Abba-Song "Dancing Queen": "Wenn ich den höre, verwandele ich mich selbst in eine ’dancing queen’", sagte der 52-Jährige dem "Zeit-Magazin" laut Vorabmeldung vom Mittwoch.
US-Experten empfehlen nicht länger Aspirin-ähnliche Präparate zur Infarktvorbeugung
Ein US-Expertengremium empfiehlt Menschen über 60 Jahren nicht mehr länger die tägliche Einnahme des unter anderem in Aspirin enthaltenen Wirkstoffs Acetylsalicylsäure, um das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls zu reduzieren. Menschen zwischen 40 und 59 Jahren mit einem erhöhten Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber ohne Vorgeschichte, sollten ihren Arzt konsultieren und dann selbst entscheiden, ob sie mit der regelmäßigen Einnahme des Medikaments beginnen wollten, erklärte das Gremium am Dienstag.
US-Experten empfehlen Älteren nicht länger Aspirin zur Vorbeugung von Infarkten
Ein US-Expertengremium empfiehlt Menschen über 60 Jahren nicht mehr länger die tägliche Einnahme von Aspirin, um das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls zu reduzieren. Menschen zwischen 40 und 59 Jahren mit einem erhöhten Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber ohne Vorgeschichte, sollten ihren Arzt konsultieren und dann selbst entscheiden, ob sie mit der regelmäßigen Einnahme des Medikaments beginnen wollten, erklärte das Gremium am Dienstag.
Fantasy-Drama "Titane" Frankreichs Kandidat für Auslands-Oscar
Das Fantasy-Drama "Titane" (deutsch: Titanium) geht für Frankreich ins Rennen um den Auslands-Oscar. "Wir sind stolz, dass ’Titane’, ein sehr außergewöhnlicher Film, Frankreich vertreten wird", betonte Dominique Boutonnat, der Leiter der Auswahlkommission, am Mittwoch in Paris. Der zweite Film der 37-jährigen Regisseurin Julia Ducournau hatte bereits auf dem Filmfestival in Cannes im Juli die Goldene Palme gewonnen.
Geplatzter Lastwagenreifen beschädigt 28 Fahrzeuge auf Autobahn in Hessen
Ein geplatzter Lastwagenreifen hat auf der Autobahn 7 in Osthessen 28 Fahrzeuge beschädigt. Wie die Polizei Fulda am Mittwoch mitteilte, platzte am späten Dienstagabend an einer Baustelle ein Reifen eines Lastwagen-Anhängers. Nachfolgende Fahrzeuge konnten nicht mehr rechtzeitig ausweichen, nach Schätzungen der Polizei entstand ein Sachschaden von mehr als 70.000 Euro. Mehrere Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, verletzt wurde niemand.
NRW: 5500 private Anträge auf Aufbauhilfe nach Flut
Rund drei Monate nach der verheerenden Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen haben bislang 5500 Privathaushalte und Unternehmen der Wohnungswirtschaft in dem Bundesland Anträge auf Aufbauhilfen gestellt. "Das ist eine ganze Menge in 30 Tagen", sagte Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) am Mittwoch bei der Vorstellung eines Zwischenfazits zum Wiederaufbau. Die Zahl der eingereichten Anträge wachse täglich. Scharrenbach sagte, die Anträge seien sehr vielfältig: "Von der Erstattung des Haurats bis hin zum Komplettabgang von Gebäuden ist alles dabei." Den Angaben zufolge haben sich bislang rund 15.800 Betroffene im Online-System registriert; 10.800 Anträge sind angelegt worden. Seit dem 1. Oktober werden demnach die Bewilligungen zu den Anträgen ausgesprochen. Laut Scharrenbach werden Antragsteller in Anleitungen und Leitfäden unterstützt. Beim Service-Telefon sind bis zum Montag insgesamt mehr als 17.500 Anrufe eingegangen. In der vergangenen Woche haben demnach pro Tag durchschnittlich 295 Menschen angerufen. Die Soforthilfen der Landesregierung seien mittlerweile ausgezahlt. Ab dem 13. September sind laut Scharrenbach zudem 350 besonders geschulte Berater in die Hochwassergebiete in die Regionen vermittelt worden, um Betroffenen bei den Anträgen zu helfen. Diese sollen bis zum 24. Oktober dort bleiben. Zusätzlich sollen freiwillige Helfer aus den Landesbehörden die Bezirksregierungen Köln, Arnsberg und Düsseldorf bei der Bewilligung der Anträge unterstützen. Für die kommenden Wochen und Monate plant das Ministerium, Experten für Städtebau und Stadtplanung im Ruhestand einzusetzen. Diese sollen für einen begrenzten Zeitraum Planungen anstoßen und steuern, um die Infrastruktur wiederherzustellen. Darüber hinaus sind regelmäßige Wiederaufbau-Konferenzen geplant. Das Ministerium unterstützt zudem nach eigenen Angaben ein Forschungsprojekt zur Erstellung von Echtzeit-Lagebildern mit rund 200.000 Euro. Damit sollen Einsatzkräfte künftig schnell mit wichtigen Informationen versorgt werden. Der Wiederaufbau soll zudem wissenschaftlich begleitet werden. Das Bundesforschungsministerium will die Arbeit eines wissenschaftlichen Begleitgremiums mit fünf Millionen Euro fördern. Kommunen können seit Mittwoch einen Antrag für Aufbauhilfen für die öffentliche Infrastruktur stellen. Dies können auch nicht-kommunale Träger von Bildungs-, Kultur-, Sport- und sonstigen Infrastruktureinrichtungen sowie Vereine nutzen. Mit dem Zuschuss sollen bis zu 100 Prozent der Kosten gedeckt werden. Erstattet werden unter anderem die Kosten für Neubau sowie Abriss- und Aufräumarbeiten. Die Schadensbeseitigung an Vereinsinventar wird mit bis zu 15.000 Euro unterstützt. Mehrere Bürgermeister betroffener Kommunen betonten, dass der Wiederaufbau lange dauern werde. "Wir haben noch sehr, sehr viel vor uns", sagte Ludger Banken (parteilos), Bürgermeister der Stadt Rheinbach im Rhein-Sieg-Kreis. Die Stadt sei immer noch nicht wirklich beim Wiederaufbau, sondern noch bei der Schadensaufnahme. Die nächsten fünf bis zehn Jahre sei noch "gut zu tun". Starke Regenfälle hatten Mitte Juli katastrophale Überschwemmungen an Flüssen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ausgelöst. Viele Gemeinden, insbesondere im Ahrtal, wurden verwüstet. In Rheinland-Pfalz kamen im Zusammenhang mit dem Hochwasser 133 Menschen ums Leben, in Nordrhein-Westfalen gab es 48 Tote. (Y.Leyard--DTZ)
Staatsanwaltschaft zerschlägt illegalen Pay-TV-Ring
Die Osnabrücker Staatsanwaltschaft hat einen Ring um eine illegale Pay-TV-Internetplattform zerschlagen. Nach über einjähriger Ermittlungsdauer konnten zehn Beschuldigte einschließlich dem 34-jährigen mutmaßlichen Kopf der Bande ausgemacht werden, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Der entstandene Schaden liegt demnach bei über 1,3 Millionen Euro. Es bestehe der konkrete Verdacht, dass die Beschuldigten gemeinsam über einen oder mehrere angemietete Server illegales Internetfernsehen, insbesondere Pay-TV Inhalte des Senders Sky Deutschland, an Endkunden verkauft haben. Der Polizei sind demnach über 1300 solcher Fälle bekannt. Eine Anzeige des Pay-TV-Anbieters habe den Fall dann ins Rollen gebracht. Bereits im September wurden in diesem Zusammenhang sieben Objekte in Sulingen, Dissen, Hamburg, Berlin, Enger, Gütersloh und Bochum durchsucht. Dabei wurden siebzig IT-Geräte beschlagnahmt, darunter Handys, Receiver, PCs, Laptops, Festplatten und andere Speichermedien. Die illegalen Server sind den Angaben zufolge abgeschaltet und vom Netz genommen worden. Den Beschuldigten droht unter anderem wegen gewerbs- beziehungsweise bandenmäßigen Computerbetrugs eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Auch gegen Kunden der Plattformen wird den Angaben zufolge ermittelt. (W.Uljanov--DTZ)
Australier stiehlt offenbar Peilsender von Hai und löst Fehlalarme aus
Ein Mann in Australien soll den Peilsender eines Weißen Hais gestohlen und damit eine Reihe von Hai-Fehlalarmen ausgelöst haben. Die Polizei in der Stadt Albany beschuldigte den 48-Jährigen am Mittwoch des Diebstahls einer "akustischen Überwachungsmarke", wie sie zur Beobachtung von Weißen Haien vor der Küste verwendet wird. Der Beschuldigte muss sich am 4. November vor Gericht verantworten.
FTI Touristik Flight 6Y601: Passengers demand withdrawal of landing rights for Latvian low-cost airline SmartLynx
In the summer of 2021, the renowned Swiss newspaper "Blick" headlined about the Latvian low-cost airline SmartLynx: "Latvian breakdown airline says sorry" and "Latvian scandal airline SmartLynx asks passengers for forgiveness" (this cannot and should not be evaluated here), but what SmartLynx did on the FTI Touristik GmbH flight 6Y601 on 09. October 2021, from Berlin to Hurghada in Egypt, leaves passengers demanding: "this scandalous airline should immediately be deprived of landing rights in the Federal Republic of Germany, this airline is a danger to life and limb of FTI Touristik holidaymakers!" Two days ago we reported on the incidents on board FTI Touristik flight 6Y601, for which FTI apparently used the Latvian low-cost airline SmartLynx for profit and sent FTI Touristik holidaymakers on "journeys" in a 17.5-year-old aircraft. Today we report on a case in which holidaymakers on flight 6Y601 from Berlin's BER airport to Egypt, to Hurghada airport there, ordered additional tickets from FTI and also paid for them, but the FTI Touristik booking systems were apparently unable to hand over the purchased seats to passengers at the counter during check-in, leading to considerable waiting times and leaving not only questions about the organisation at FTI Touristik GmbH, but also massive doubts about the proper implementation of FTI trips among passengers. A defective seat in the first row of the more than 17.5-year-old SmartLynx Airline aircraft with the registration YL-LCV was ignored by the crew despite passenger notices, so that passengers, according to information from DEUTSCHE TAGESZEITUNG, also had massive doubts about the condition of the SmartLynx aircraft with the registration YL-LCV in terms of cleanliness, The DEUTSCHE TAGESZEITUNG clearly demanded that "this unclean, defective Airbus and the SmyrtLynx Airline should immediately be deprived of landing rights in Germany, the SmyrtLynx Airline is a danger for FTI holidaymakers, the fact that FTI Touristik uses this Latvian low-cost airline is a scandal". FTI Touristik CEO Ralph Schiller from Germany, like SmyrtLynx Airline CEO Zygimantas Surintas from Latvia, has not yet commented on the incidents of FTI flight 6Y601 on 09 October 2021. However, SmartLynx representative Jan Limbach sent an e-mail to passengers of FTI Touristik flight 6Y601 and, as in the summer of 2021, SmartLynx Airline again formally apologised for the inconvenience on board the SmartLynx flight and expressed via e-mail that one could well understand the annoyance.However, the question must be asked of SmartLynx Airline SIA, why - if one could well understand annoyance - does one not circumvent it in advance? The behaviour of SmartLynx Airline SIA leaves the impression with the objective observer that it is the method of the Latvian low-cost airline SmartLynx Airline to constantly apologise, whether this helps the FTI Touristik holidaymakers in October 2021, as it did the holidaymakers of TUI AG in August 2021, even to some extent, seems to be questionable in view of the clear demand made to DEUTSCHE TAGESZEITUNG by passengers of the FTI Touristik flight 6Y601 on 9 October 2021 for a ban on the flight. October 2021, after the ban of SmartLynx Airline landings in Germany, seems at least questionable. In another article on this topic, we will report what happened on 09 October 2021 in Hurghada, Egypt, and why armed police officers came on board the SmartLynx Airline flight FTI Touristik flight 6Y601... (I.Shevshuk--DTZ)
Katastrophenschutz-Präsident erwartet Warnsystem Cell Broadcast ab Herbst 2022
Der Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Armin Schuster, erwartet die Einführung des Warnsystems "Cell Broadcast" nicht vor Herbst nächsten Jahres. "Wenn man ein bisschen Druck macht, kann man es bis zum dritten Quartal 2022 schaffen", sagte Schuster am Mittwoch im Radioprogramm SWR Aktuell.
Mediziner: Fast keine geimpften Patienten ohne Vorerkrankung auf Corona-Intensivstationen
Deutschlands Intensivmedizinern zufolge gibt es auf den Corona-Intensivstationen nahezu keine geimpften Patientinnen und Patienten ohne Vorerkrankung. "Die allermeisten Patienten, die wir behandeln – das wissen wir aus den Gesprächen mit vielen Kollegen großer deutscher Intensivstationen – sind gar nicht oder nicht vollständig geimpft", sagte Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vom Mittwoch.
"Lupin"-Star Omar Sy für weitere Netflix-Projekte unter Vertrag
Der Star der erfolgreichen Netflix-Serie "Lupin" über einen Meisterdieb in Paris, Omar Sy, soll weitere Filme für den US-Streamingdienst drehen. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, unterzeichnete Sy einen mehrjährigen Vertrag. Er werde in mehreren Spielfilmen die Hauptrolle spielen und auch als Filmproduzent tätig sein.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 65,4 gefallen
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 65,4 gefallen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen eines Tages 11.903 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.
Gabby Petito wurde laut US-Gerichtsmedizin erwürgt
Die nach einem Roadtrip in den USA tot aufgefundene Gabby Petito ist nach Angaben der Gerichtsmedizin erwürgt worden. "Die Todesursache ist Strangulation", sagte Brent Blue, Gerichtsmediziner des Bezirks Teton im US-Bundesstaat Wyoming, auf einer Pressekonferenz am Dienstag. Petitos Leiche habe demnach drei bis vier Wochen in der Wildnis gelegen, bevor sie Mitte September gefunden wurde.
Studie: Meeresspiegel würde auch beim Erreichen von 1,5-Grad-Ziel weiter ansteigen
Selbst wenn die Menschheit ihr 1,5-Grad-Ziel im Kampf gegen die Erderwärmung erreichen sollte, wird der Meeresspiegel einer Studie zufolge über die Jahrhunderte hinweg weiter ansteigen. Asien werde es am härtesten treffen, warnten Forscher in einer am Dienstag im Fachjournal "Environmental Research Letters" veröffentlichten Studie. Dort liegen neun der zehn am stärksten von Überschwemmungen bedrohten Küsten-Metropolen.
BGH verkündet Strafurteil nach Einsturz des Kölner Stadtarchivs
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verkündet am Mittwoch (15.00 Uhr) sein Urteil zu zwei Freisprüchen nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs und zweier Wohngebäude. Bei dem Unglück am 3. März 2009 waren zwei Menschen gestorben, es entstand ein Sachschaden in dreistelliger Millionenhöhe.(Az: 2 StR 418/19)
Bericht: Trump Organization verhandelt über Verkauf von Luxushotel in Washington
Die Trump Organization verhandelt einem Bericht zufolge über den Verkauf eines Luxushotels in Washington. Der Immobilien-Konzern des früheren US-Präsidenten Donald Trump führe Gespräche mit der Investmentfirma CGI Merchant Group über das Trump International Hotel, berichtete das "Wall Street Journal" am Dienstag unter Berufung auf informierte Kreise. Das Geschäft soll ein Volumen von mehr als 370 Millionen Dollar haben.
Ex-Polizist nach Bespitzelung der spanischen Elite vor Gericht
In Spanien muss sich ab Mittwoch ein Ex-Polizist wegen des Bespitzelns einflussreicher Geschäftsleute vor Gericht verantworten (10.00 Uhr). José Manuel Villarejo wird Erpressung und Korruption vorgeworfen. Der 70-Jährige soll in den vergangenen Jahren dutzende Vertreter der wirtschaftlichen und politischen Elite Spaniens ausspioniert haben. Villarejo wird verdächtigt, heimlich deren Gespräche aufgezeichnet zu haben, um sie im Auftrag seiner ebenfalls prominenten Kunden zu erpressen oder in Verruf zu bringen.
Queen geht erstmals seit 17 Jahren öffentlich am Stock
Bei ihren öffentlichen Auftritten ist Queen Elizabeth II. stets mit Hut und oftmals auch mit Brosche zu sehen. Am Dienstag tauchte die britische Monarchin aber mit einem Accessoire auf, mit dem sie sich seit rund 17 Jahren nicht mehr sehen ließ: einem Stock.
Prozess gegen Pflegerin nach Potsdamer Bluttat mit vier Toten beginnt am 26. Oktober
Nach dem vierfachen Tötungsdelikt in einer Potsdamer Behinderteneinrichtung Ende April beginnt am 26. Oktober vor dem Potsdamer Landgericht der Prozess gegen die 52-jährige tatverdächtige Pflegerin. Das bestätigte eine Gerichtssprecherin der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag. Für den Prozess sind bis Anfang Dezember zehn Verhandlungstage angesetzt.
Lebenslange Haft für Angeklagten im Prozess um Doppelmord in Rheinland-Pfalz
Wegen der Tötung seiner Mutter und ihres Lebensgefährten hat das Landgericht im rheinland-pfälzischen Kaiserslautern am Dienstag einen 38-Jährigen zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Mann wurde des Totschlags und des Mordes schuldig gesprochen. Nach Überzeugung des Gerichts erschlug er im März auf dem Familienhof in der Gemeinde Weilerbach seine 60-jährige Mutter und deren 65-jährigen Partner mit einer Axt.
Mann schlägt Mitarbeiter in Dresdner Corona-Testzentrum
Im Streit um einen kostenlosen Corona-Test hat ein Mann in einem Dresdner Testzentrum einen Mitarbeiter angegriffen. Der 43-Jährige verlangte am Montagnachmittag einen kostenfreien Test und begann darüber mit dem Personal zu diskutieren, wie die Polizei Dresden am Dienstg mitteilte.
Nach Gewalttat in Neubrandenburg Polizist festgenommen
Nach einer Gewalttat an zwei Frauen in Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Polizist festgenommen worden. Der 56-jährige Beamte stehe im Verdacht, die Frauen verletzt und eine Wohnung in Brand gesetzt zu haben, wie die Polizeibehörden in Rostock und Neubrandenburg sowie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. Das Motiv war zunächst unklar.
Das Lieblingskuscheltier ihres Sohnes als Ideengeber
Die Idee kam Joanne K. Rowling 2012, als sie darüber nachdachte, wie ihr Sohn David als Kleinkind immer wieder sein Lieblingskuscheltier versteckte und verlor und sie ihm für alle Fälle einen Ersatz kaufte. Jahrelang ging die "Harry-Potter"-Autorin mit der Idee schwanger, bis schließlich ein Weihnachtsbuch für Kinder daraus wurde: Am Dienstag kam "The Christmas Pig" ("Jacks wundersame Reise mit dem Weihnachtsschwein") weltweit in die Buchläden.
Polizei: Vermisste achtjährige Julia lebend in Tschechien gefunden
Die seit einem Wanderausflug am Sonntag im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet vermisste acht Jahre alte Julia aus dem Großraum Berlin ist lebend gefunden worden. Helfer in Tschechien hätten das Kind entdeckt, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz am Dienstag in Regensburg. "Sie ist unterkühlt, es besteht aber keine Lebensgefahr." Die Eltern seien auf dem Weg zu ihrer Tochter, die nun zur Behandlung in ein Krankenhaus gekommen sei.
Vier Festnahmen bei Razzia gegen mutmaßliche Drogenhändler in Brandenburg
Bei einer Razzia gegen mutmaßliche Drogenhändler in Brandenburg sind vier Männer festgenommen worden. Drei Verdächtige wurden bereits am vergangen Donnerstag während einer Drogenübergabe in einem Garagenkomplex in Hennigsdorf beobachtet und auf frischer Tat gefasst, wie das Polizeipräsidium in Potsdam, die Staatsanwaltschaft in Frankfurt an der Oder und der Zoll am Dienstag gemeinsam mitteilten.
Studie: Langzeit-Missionen im All hinterlassen Schäden im Gehirn
Langzeit-Missionen im All führen bei Raumfahrern nicht nur zum Muskel- und Knochenschwund, sondern hinterlassen auch Schäden am Gehirn. Das bestätigten Forscher nun mit Hilfe von Bluttests, wie die Ludwig-Maximilians-Universität München am Dienstag mitteilte. Zuvor hatte es bereits ähnliche Ergebnisse nach Hirnscanns von Astronauten gegeben.
Prüfer der Kassen bestätigten vergangenes Jahr 3550 Behandlungsfehler mit Schaden
Die Prüfer der gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr 3550 Behandlungsfehler mit einem Schaden für die Patienten bestätigt. Das waren etwas weniger als im Jahr davor, wie der Medizinische Dienst des Kassenspitzenverbands (MDS) am Dienstag in Berlin berichtete. Die Experten gehen allerdings von einer hohen Dunkelziffer aus.