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Hafturteil nach Mord an SEK-Beamtem rechtskräftig
Anderthalb Jahre nach tödlichen Schüssen auf einen SEK-Beamten in Gelsenkirchen ist das Mordurteil gegen den Täter rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) verwarf am Donnerstag in Karlsruhe sowohl die Revision des Angeklagten als auch die der Staatsanwaltschaft. Der Mann hatte im April 2020 auf den Beamten geschossen, als dieser zusammen mit Kollegen seine Wohnung durchsuchen wollte. (Az. 4 StR 170/21)
Windrad in Nordrhein-Westfalen umgestürzt
Im nordrhein-westfälischen Haltern am See ist am Mittwochabend ein Windrad umgestürzt. Die rund 240 Meter hohe Anlage sei in den umliegenden Wald gestürzt, wie ein Sprecher der Betreibergesellschaft RAG Montan Immobilien am Donnerstag auf Anfrage mitteilte. Nur ein rund 20 Meter hoher Rest des Turms sei stehen geblieben. Die Ursache war zunächst unklar, ein Gutachter soll diese nun ermitteln. Menschen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.
"Die Macht des Rock and Roll" im Kampf gegen Bärenattacken
Mit Rock ’n’ Roll will eine Präfektur im Norden Japans gegen die Gefahr von Attacken der dort lebenden Bären vorgehen. Wegen vermehrter Bärensichtungen in Iwate beauftragte die Präfektur zwei Altrocker, einen Rocksong zu schreiben, der über die Gefahren durch die Tiere und das richtige Verhalten bei einer Begegnung mit einem Bären aufklärt.
Australien gibt Daintree-Regenwald an Aborigines zurück
Die australische Regierung gibt den Daintree-Regenwald im Nordosten des Landes an die dort lebenden Aborigines zurück. Der gleichnamige Nationalpark in Queensland, der seit 1988 zum Unesco-Weltnaturerbe zählt, wurde am Mittwoch bei einer Zeremonie in dem entlegenen Ort Bloomfield an das Volk der Kuku Yalanji übergeben. Der 135 Millionen Jahre alte Regenwald verfügt über eine reiche Artenvielfalt und beherbergt seltene Vögel wie den Helmkasuar sowie Pflanzen, die schon zur Zeit der Dinosaurier existierten.
Drei Festnahmen in Niederlanden nach Geldautomatensprengungen in Deutschland
Bei einer Razzia gegen Geldautomatensprenger, die für Taten in mehreren deutschen Bundesländer verantwortlich sein sollen, sind in den Niederlanden drei Männer festgenommen worden. Insgesamt sieben Durchsuchungen erfolgten am Dienstag im Dreieck Amsterdam, Utrecht und Den Haag, wie die Polizei in Osnabrück am Donnerstag mitteilte. Die Festgenommenen kamen den Angaben zufolge in Untersuchungshaft in den Niederlanden, sollen aber nach Deutschland ausgeliefert werden.
Wildschwein randaliert in Mehrfamilienhaus in Darmstadt
Ein panisches Wildschwein hat im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in Hessen randaliert und damit einen Polizeieinsatz ausgelöst. Das rund 80 Kilogramm schwere Tier verirrte sich in Darmstadt in ein Wohnhaus, wie die Beamten am Mittwochabend mitteilten. Beim Eintreffen der Polizei konnte es in einen Kellerraum gesperrt werden.
Leblose Seglerin vor Travemünde reanimiert
Seenotretter haben eine leblose Seglerin vor Travemünde in der Ostsee reanimiert. Die 74-Jährige brach auf ihrer Segeljacht in der Lübecker Bucht zusammen, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger am Mittwochabend in Bremen mit. Demnach alarmierte ihr Mann die Einsatzkräfte.
Schwangere in Pandemie durch Hebammen zunehmend digital betreut
In der Corona-Pandemie hat sich die digitale Betreuung von Schwangeren durch Hebammen als zusätzliches Angebot etabliert. Laut einer der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorliegenden Untersuchung der Barmer, der Hochschule für Gesundheit in Bochum und des Deutschen Hebammenverbands nahm im Jahr 2020 rund ein Drittel der befragten Frauen digitale Hebammenleistungen in Schwangerschaft und im Wochenbett in Anspruch.
DLRG zählt 2021 deutlich weniger Badetote als im Vorjahr
In Deutschland sind zwischen Januar und Ende August in diesem Jahr mindestens 245 Menschen ertrunken. Das waren 82 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) am Donnerstag in Bad Nenndorf mitteilte. Der Rückgang sei vor allem auf den kühlen August zurückzuführen.
Verirrter Pilzsammler nach Einsatz mit Polizeihubschrauber gerettet
Ein 83-jähriger Pilzsammler hat sich in Mecklenburg-Vorpommern im Wald verirrt und ist erst nach mehreren Stunden gefunden worden. Der Mann hatte sich in einem Waldstück bei Krakow am See verlaufen, wie die Polizei in Rostock am Donnerstag erklärte. Demnach versuchte der Mann über Stunden, den Weg zurück zu seinem Auto zu finden. Schließlich kontaktierte er seine Ehefrau - diese verständigte umgehend die Polizei.
Weltraumflieger von Virgin Galactic darf wieder abheben
Das Unternehmen Virgin Galactic des britischen Milliardärs Richard Branson hat grünes Licht für weitere Weltraumflüge erhalten. Die US-Flugaufsicht FAA habe nach einem Sicherheitscheck das Anfang September verhängte Startverbot aufgehoben, erklärte das Unternehmen am Mittwoch. Demnach akzeptierte die Behörde von Virgin Galactic vorgeschlagene Änderungen am Sicherheitsprotokoll für künftige Flüge.
VdK fordert niedrigschwellige Impfangebote auch nach Schließung von Impfzentren
Angesichts der bevorstehenden Schließung eines Großteils der Corona-Impfzentren in Deutschland hat der Sozialverband VdK gefordert, mehr niedrigschwellige Impfangebote für sozial Benachteiligte zu machen. Nötig seien "verstärkt mobile Impfangebote gerade auch für sozial Benachteiligte und Obdachlose überall dort, wo sie sich im Alltag aufhalten: in der Fußgängerzone, auf dem Supermarktparkplatz, am Sportplatz, vor dem Jobcenter", sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstagsausgaben).
US-Gericht setzt nach 13 Jahren Vater von Britney Spears als Vormund ab
Die US-Popsängerin Britney Spears hat sich nach 13 Jahren von der Vormundschaft ihres Vaters befreit. Ein Gericht in Los Angeles setzte am Mittwoch (Ortszeit) Spears’ Vater Jamie mit sofortiger Wirkung als Vormund ab und bestimmte als vorläufigen Ersatz den Buchhalter John Zabel. Dies sei "im besten Interesse" der 39-Jährigen, sagte Richterin Brenda Penny. Zur endgültigen Beendigung der Vormundschaft findet Mitte November eine Anhörung statt.
US-Gericht setzt Vater von Britney Spears als Vormund ab
Die US-Popsängerin Britney Spears hat im Vormundschaftsstreit mit ihrem Vater einen wichtigen juristischen Erfolg erzielt. Ein Gericht in Los Angeles setzte am Mittwoch (Ortszeit) Spears’ Vater Jamie mit sofortiger Wirkung als Vormund ab. Dies sei "im besten Interesse" der Sängerin, begründete Richterin Brenda Penny die Entscheidung. Als vorübergehenden Vormund über Spears’ Finanzen setzte sie den Buchhalter John Zabel ein.
US-Gericht entzieht Vater von Britney Spears Vormundschaft
Im Vormundschaftsstreit um US-Popsängerin Britney Spears hat ein Gericht in Los Angeles zugunsten der Musikerin entschieden. Die Richterin Brenda Penny setzte Spears’ Vater Jamie am Mittwoch (Ortszeit) mit sofortiger Wirkung als Vormund ab und bestellte einen vorübergehenden neuen Vormund für die Sängerin. Dies sei "im besten Interesse" des Popstars.
Zahl der Toten durch Kämpfe in ecuadorianischem Gefängnis auf über 100 gestiegen
Nach brutalen Kämpfen in einer Haftanstalt in Ecuador mit mehr als hundert Toten hat Präsident Guillermo Lasso einen Ausnahmezustand in den Gefängnissen des Landes ausgerufen. Im Online-Dienst Twitter kündigte Lasso am Mittwoch (Ortszeit) an, eine Krisensitzung zu leiten, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. In einem Gefängnis in Guayaquil hatten sich am Dienstag mit Feuerwaffen und Granaten bewaffnete Mitglieder rivalisierender Banden bekämpft.
Zahl der Toten nach Kämpfen in ecuadorianischem Gefängnis auf über 100 gestiegen
Nach schweren Ausschreitungen in einer Haftanstalt in Ecuador mit mehr als hundert Toten hat Präsident Guillermo Lasso einen Ausnahmezustand in den Gefängnissen des Landes ausgerufen. Im Online-Dienst Twitter kündigte Lasso am Mittwoch (Ortszeit) an, mit einem Sicherheitskomitee über die Lage zu beraten. In einem Gefängnis in der Hafenstadt Guayaquil hatten sich am Dienstag mit Feuerwaffen und Granaten bewaffnete Mitglieder rivalisierender Banden bekämpft.
Zahl der Toten durch Ausschreitungen in Gefängnis in Ecuador auf mehr als 100 gestiegen
Die Zahl der bei schweren Ausschreitungen in einem ecuadorianischen Gefängnis getöteten Menschen ist auf mehr als hundert gestiegen. 52 weitere Menschen seien bei dem Vorfall in einem Gefängniskomplex in der Hafenstadt Guayaquil verletzt worden, teilte die ecuadorianische Gefängnisbehörde am Mittwoch im Online-Dienst Twitter mit. Zuletzt hatten die Behörden von 30 Toten und mehr als 40 Verletzten gesprochen.
Olympische Winterspiele 2022 in Peking finden ohne ausländische Zuschauer statt
Die Olympischen Winterspiele in Peking im kommenden Jahr finden aufgrund der Corona-Pandemie ohne ausländische Zuschauer statt. Das Sportereignis vom 4. bis zum 20. Februar werde auf die chinesische Öffentlichkeit beschränkt sein, teilte das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Mittwoch mit. Tickets werden demnach nur an in China lebende Fans ausgegeben.
Windhose reißt mehrere Menschen in Kiel ins Wasser
Eine Windhose hat in Kiel mehrere Menschen ins Wasser gerissen und für Verwüstung gesorgt. Wie die Feuerwehr Kiel am Mittwochabend mitteilte, wurden sieben Menschen verletzt, vier davon schwer. Die Einsatzkräfte versorgten zudem mehrere Leichtverletzte.
Tornado reist mehrere Menschen in Kiel ins Wasser
Ein Tornado hat in Kiel mehrere Menschen ins Wasser gerissen. Wie die "Kieler Nachrichten" am Mittwochabend berichteten, wurden sieben Menschen verletzt, drei davon schwer. Auf Twitter kursierten mehrere Videos, die die gewaltige Windhose über einer Uferstraße der Stadt, der Kiellinie, zeigen.
US-Behörde erklärt 23 Tier- und Pflanzenarten endgültig für ausgestorben
Eine US-Behörde hat 23 Tier- und Pflanzenarten endgültig für ausgestorben erklärt. Zu den von der Bundesbehörde für Fischerei und Wildtiere am Mittwoch benannten Arten gehört beispielsweise der Elfenbeinspecht, einst einer der bekanntesten Vögel des Landes. Neben Vögeln wurden auch eine Fledermaus, zwei Süßwasserfische, acht Muschelarten und eine Pflanze für ausgestorben erklärt. Die Behörde leitete für die betroffenen Arten das Verfahren zur Streichung von der Liste der gefährdeten Arten ein.
Drei in Mecklenburg-Vorpommern entdeckte tote Wölfe wurden erschossen
Drei in Mecklenburg-Vorpommern aufgefundene tote Wölfe sind erschossen worden. Das ergaben Untersuchungen im Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung, wie das Landesagrarministerium in Schwerin am Mittwoch mitteilte. Zwei Kadaver waren demnach am Wochenende in der Elbe bei Boizenburg gefunden worden, zudem wurde ein toter Wolfswelpe in einem Maisfeld bei Plöwen entdeckt.
In sächsischem Wald gefundene Knochen stammen möglicherweise von Säugling
In einem Wald in Sachsen hat die Polizei Knochenteile gefunden, die auf ein Baby hindeuten. Aufgrund der Größe der Überreste könnten sie möglicherweise von einem Säugling stammen, teilte die Polizei in Görlitz am Mittwoch mit. Demnach machte ein Spaziergänger die Entdeckung am Sonntagabend in einem Wald in Arnsdorf im Landkreis Bautzen.
Frankreich will Gesundheitspass bis Sommer 2022 nutzen können
Der französische Corona-Gesundheitspass, der eine Corona-Impfung, eine überstandene Covid-19-Erkrankung oder einen negativen Test nachweist, soll noch bis zum Sommer 2022 eingesetzt werden können. Ein entsprechender Gesetzesvorschlag werde am 13. Oktober vorgestellt, sagte der französische Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch nach der Kabinettssitzung in Paris. "Wir brauchen noch mehrere Monate lang die Möglichkeit, Maßnahmen ergreifen zu können, um die Franzosen zu schützen, wenn es nötig ist", sagte Attal.
Mehr als 70.000 Euro lieber im eigenen Geldbeutel statt auf der Leinwand
Nach dem Motto "Ist das Kunst oder kann das weg?" hat ein dänischer Künstler Geldscheine im Wert von mehr als 70.000 Euro eingesackt, die er sich von einem Museum für die Erstellung einer Collage geliehen hatte. Statt die Banknoten auf eine Leinwand zu kleben, will der 56-jährige Jens Haaning dem Kunsten-Museum in Aalborg nun nur leere Bilderrahmen mit dem Titel "Nimm das Geld und verschwinde" überlassen.
Prozess gegen Londoner Ex-Polizisten wegen Mordes und Vergewaltigung geht zu Ende
Zum Abschluss des Prozesses um die Ermordung der Londonerin Sarah Everard hat die Anklage ausgeführt, wie der mutmaßliche Täter, ein damaliger Polizist, die 33-Jährige mit einer "falschen Festnahme" in seine Gewalt brachte. Der Angeklagte Wayne C., der einer Einheit zum Schutz von Diplomaten angehörte, sei damals in London an Patrouillen zur Durchsetzung der Corona-Schutzverordnungen beteiligt gewesen, legte Staatsanwalt Tom Little am Mittwoch dar.
Posthume Anerkennung als kleinste Kuh der Welt
Gut einen Monat nach seinem Tod ist ein gerade einmal kniehohes Rind in Bangladesch als kleinste Kuh der Welt anerkannt worden. Das Guinness-Buch der Rekorde habe der 50,8 Zentimeter hohen Rani den Rekord als kleinste Kuh der Welt zugesprochen, sagte ihr Besitzer Kazi Mohammad Abu Sufian am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Auch auf der Guinness-Website wurde bestätigt, dass Rani einer 61 Zentimeter großen Kuh in Indien namens Manikyam den Rang abgelaufen habe.
Mont Blanc ist in vier Jahren um knapp einen Meter geschrumpft
Der Mont Blanc, der höchste Berg in der EU, ist nach Expertenangaben in den vergangenen vier Jahren um knapp einen Meter geschrumpft. Nach der jüngsten Messung betrage die Gipfelhöhe nun 4.807,81 Meter, teilte eine Expertengruppe am Mittwoch in Grenoble mit. Eine genaue Erklärung dieses Phänomens bleibe den Klima- und Gletscherforschern überlassen.
Mehr als 30 Durchsuchungen wegen Kinderpornografie in Schleswig-Holstein
In Schleswig-Holstein sind Ermittler am Mittwoch zu diversen Durchsuchungen wegen des Verdachts auf Besitz von Kinderpornografie ausgerückt. Die mehr als 30 Razzien richteten sich gegen Verdächtige im Alter zwischen 15 und 71 Jahren, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Kiel mitteilten. Es gab demnach keine Hinweise darauf, dass die Fälle direkt zusammenhingen oder die Beschuldigten gemeinsam agierten.
Basketball-Superstar LeBron James will nicht für die Corona-Impfung werben
Basketball-Superstar LeBron James will seine Popularität nicht dafür nutzen, um für Corona-Impfungen zu werben. "Das ist nicht mein Job", andere Spieler in der US-Basketball-Liga NBA von einer Impfung gegen Covid-19 zu überzeugen, sagte der Spieler der Los Angeles Lakers am Dienstag (Ortszeit) in Los Angeles. Einige Zeit lang hatte James nicht sagen wollen, ob er geimpft ist oder nicht. Dies sei eine "private" Angelegenheit, betonte er.
Studie: Kluft zwischen weißen und nicht-weißen Geimpften in den USA überwunden
In den USA sind laut einer Studie mittlerweile in etwa genauso viele nicht-weiße wie weiße Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Die Kaiser Family Foundation (KFF) teilte am Dienstag mit, ihr Covid-19-Impfmonitor habe ergeben, dass "ähnliche Anteile an Erwachsenen aller Rassen und ethnischen Gruppen jetzt angeben, geimpft worden zu sein". Die Studie beruht auf einer landesweiten repräsentativen Telefonumfrage mit 1500 Menschen.