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Cherokee einigen sich mit Pharma-Konzernen in Opioid-Krise
Die indigene Volksgruppe der Cherokee in den USA hat mit mehreren Pharmakonzernen eine Einigung in der Opioid-Krise erzielt, wonach sie 75 Millionen Dollar (rund 65 Millionen Euro) erhalten soll. Wie der Hauptvertreter der Cherokee, Chuck Hoskin, am Dienstag (Ortszeit) mitteilte, handelt es sich um einen außergerichtlichen Vergleich. Die Vereinbarung mit den Konzernen AmerisourceBergen, Cardinal Health und McKesson ist die erste dieser Art in den USA.
Acht Verletzte bei Zusammenstoß von Straßenbahn und Bus in Bonn
Bei einem Unfall zwischen einer Straßenbahn und einem Linienbus sind in Bonn acht Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Nach ersten Ermittlungen kollidierte der Bus am Dienstagabend auf einer Kreuzung in der Innenstadt mit einer Straßenbahn, wodurch sich der Bus drehte und in den Bereich der Bahnhaltestelle geschoben wurde, wie die Bonner Polizei am Mittwoch mitteilte. Ein 21-jähriger Fußgänger sei dabei von dem Bus getroffen und schwer verletzt worden.
Studie: Menschen können wahrscheinlich 130 Jahre alt oder gar älter werden
Menschen können laut einer neuen wissenschaftlichen Studie ein Alter von 130 Jahren oder gar noch mehr erreichen - auch wenn die Chancen dafür extrem gering sind. Wie die Fachzeitschrift "Royal Society Open Science" in ihrer am Mittwoch veröffentlichten Ausgabe berichtete, ergibt sich dies aus einer Analyse der Daten von rund 1100 Hochbetagten aus 13 Ländern. Gemeint sind damit Menschen ab 105 Jahren.
Wissenschaftler in Peru entdecken neue Echsenart
Wissenschaftler in Peru haben eine neue Echsenart entdeckt. Wie die nationale Naturschutzbehörde am Dienstag (Ortszeit) mitteilte, wurde die neue Echsenart mit der Fachbezeichnung Liolaemus warjantay in einem Naturschutzgebiet in den peruanischen Anden auf einer Höhe von 4500 Metern entdeckt.
Bundesweite Corona-Inzidenz steigt leicht auf 61,0
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, lag der Wert bei 61,0. Am Dienstag hatte die Inzidenz bei 60,3 gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche an.
Cartier-Armband von Wallis Simpson kommt unter den Hammer
1938 schenkte der ehemalige britische König Edward VIII. seiner Frau Wallis Simpson ein mit Rubinen und Diamanten besetztes Armband - nun kommt das wertvolle Schmuckstück unter den Hammer. Das Auktionshaus Christie’s rechnet mit einem Verkaufserlös von bis zu zwei Millionen Dollar bei der Versteigerung am 9. November in Genf. Derzeit wird das Schmuckstück in New York ausgestellt.
Lavastrom erreicht nach Vulkanausbruch auf La Palma den Atlantik
Zehn Tage nach dem Ausbruch des Vulkans Cumbre Vieja auf der Kanareninsel La Palma sind Lavaströme in den Atlantik geflossen. "Die Lava hat das Meer bei Playa Nueva erreicht", teilte das Vulkanologische Institut der Kanaren in der Nacht zum Mittwoch im Online-Dienst Twitter mit. Experten befürchten, dass der Kontakt der Lava mit Meerwasser gesundheitsschädliche Gase freisetzen könnte. Auch Explosionen glühender Lavabrocken und kochend heiße Flutwellen sind demnach möglich.
Lavastrom erreicht nach Vulkanausbruch auf La Palma das Meer
Die Lava des auf der Kanareninsel La Palma ausgebrochenen Vulkans Cumbre Vieja hat das Meer erreicht. "Der Lavastrom hat das Meer bei Playa Nueva erreicht", teilte das Vulkanologische Institut der Kanaren in der Nacht zum Mittwoch im Online-Dienst Twitter mit. Experten befürchten, dass der Kontakt der Lava mit Meerwasser gesundheitsschädliche Gase freisetzen könnte. Auch Explosionen glühender Lavabrocken und kochend heiße Flutwellen sind demnach möglich.
30 Tote und mehr als 40 Verletzte bei Ausschreitungen in Gefängnis in Ecuador
Bei Ausschreitungen in einem Gefängnis in Ecuador sind 30 Menschen getötet und mehr als 40 weitere verletzt worden. Bei dem Vorfall am Dienstag (Ortszeit) in der Stadt Guayaquil bekämpften sich Insassen mit Feuerwaffen und Granaten, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten. Gefängnisse in Ecuador werden immer wieder zum Schauplatz brutaler Machtkämpfe zwischen kriminellen Banden mit Verbindungen zu mexikanischen Drogenkartellen.
29 Tote und mehr als 40 Verletzte bei Ausschreitungen in Gefängnis in Ecuador
Bei Ausschreitungen in einem Gefängnis in Ecuador sind 29 Menschen getötet und mehr als 40 weitere verletzt worden. Bei dem Vorfall am Dienstag (Ortszeit) in der Stadt Guayaquil bekämpften sich Insassen mit Feuerwaffen und Granaten, wie die Behörden mitteilten. Gefängnisse in Ecuador werden immer wieder zum Schauplatz brutaler Machtkämpfe zwischen kriminellen Banden mit Verbindungen zu mexikanischen Drogenkartellen.
29 Tote bei Ausschreitungen in ecuadorianischem Gefängnis
Bei Ausschreitungen in einem Gefängnis in Ecuador sind 29 Menschen getötet und mehr als 40 weitere verletzt worden. Die ecuadorianische Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein, wie sie am Dienstag (Ortszeit) im Online-Dienst Twitter mitteilte. Gefängnisse in Ecuador werden immer wieder zum Schauplatz brutaler Machtkämpfe zwischen kriminellen Banden mit Verbindungen zu mexikanischen Drogenkartellen.
Lebenslange Haft wegen tödlichen Angriffs auf US-Zeitung
Weil er in einer Lokalredaktion an der US-Ostküste fünf Menschen erschossen hat, ist ein 41-jähriger Mann in den USA zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Bei der Urteilsverkündung am Dienstag zeigte der Täter anwesenden Journalisten zufolge keinerlei Emotionen. Er hatte sich der Morde schuldig bekannt, aber darauf bestanden, zum Zeitpunkt des Angriffs 2018 unzurechnungsfähig gewesen zu sein. Die Geschworenen befanden ihn im Juli aber für strafrechtlich verantwortlich.
Unveröffentlichter John-Lennon-Song für fast 50.000 Euro versteigert
Eine Kassette mit einem unveröffentlichten Song von Beatles-Legende John Lennon hat für fast 50.000 Euro den Besitzer gewechselt. Ein unbekannt bleibender Fan bot am Dienstag bei einer Versteigerung in Kopenhagen 49.760 Euro für die mehr als 50 Jahre alte Aufnahme. Auf der insgesamt 33-minütigen Kassette, die nach einer Pressekonferenz 1970 aufgenommen wurde, ist unter anderem das nie veröffentlichte Lied "Radio Peace" zu hören.
Neue Gerichtsanhörung in Vormundschaftsstreit um Britney Spears
Im Vormundschaftsstreit um US-Popsängerin Britney Spears findet am Mittwoch in Los Angeles eine neue Gerichtsanhörung statt. Die 39-Jährige verlangt, dass die Vormundschaft ihres Vaters Jamie Spears über sie beendet wird. Der Vater des Popstars hat sich zwar nach langen Rechtsstreitigkeiten grundsätzlich bereit erklärt, die Vormundschaft abzugeben. Ein Zeitplan dafür liegt aber nicht vor.
Nach Tropensturm 70.000 Häuser in Thailand überflutet
In Thailand sind bei Überschwemmungen rund 70.000 Häuser überflutet und sechs Menschen getötet worden. Am Dienstag versetzten die Behörden die Hauptstadt Bangkok in Alarmbereitschaft, um eine Wiederholung der Flutkatastrophe von 2011 zu verhindern. Nach Behördenangaben waren bereits 30 Provinzen im Norden und Zentrum des Landes von den Folgen des Tropensturms "Dianmu" betroffen, dort kam es teilweise zu massiven Überschwemmungen.
Hohe Haftstrafe für Mutter von missbrauchtem Jungen in Fall Münster gefordert
Im Missbrauchskomplex Münster hat die Staatsanwaltschaft eine hohe Haftstrafe für die Mutter des immer wieder schwer sexuell missbrauchten Jungen gefordert. Beantragt wurde eine Gesamtfreiheitsstrafe von zehn Jahren Haft unter anderem wegen der Beihilfe zum schweren sexuellen Missbrauch von Kindern, wie ein Sprecher am Dienstag mitteilte. Sie soll gewusst haben, dass ihr damaliger Lebensgefährte Adrian V. ihren heute elfjährigen Sohn bei "unzähligen Gelegenheiten" missbrauchte.
Prozess um zwei Frauenmorde aus 90er Jahren in Hamburg begonnen
Rund 28 und 22 Jahre nach der Ermordung zweier Frauen in Hamburg hat am Dienstag der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. Ein 69-jähriger Mann muss sich wegen der Taten aus den 90er Jahren vor dem Landgericht der Hansestadt verantworten. Er soll die Frauen aus seinem Bekanntenkreis in ihren Wohnungen aufgesucht haben, um sie sexuell zu missbrauchen. Danach tötete er sie.
Neue bundesweite und barrierefreie Notrufapp veröffentlicht
Für hör- und sprechbeeinträchtigte Menschen steht ab sofort eine bundesweit einheitliche und barrierefreie Notrufapp zur Verfügung: "Nora" vereinfache das Absetzen eines Notrufs und sei für Menschen mit eingeschränkten Hör- und Sprechfähigkeiten eine barrierefreie Alternative, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag mit. Sie ergänze das bisherige Angebot, die 110 oder 112 anzurufen oder ein Fax zu schicken.
Kretschmann gibt sich als James-Bond-Fan zu erkennen
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich als bedingter James-Bond-Fan geoutet. Er werde für den neuen Film zwar nicht extra ins Kino gehen, sagte Kretschmann am Donnerstag in Stuttgart vor Journalisten. "Aber ich schaue mir die Filme zu Hause immer wieder mit Begeisterung an."
Met präsentiert zur Wiedereröffnung erstmals Oper eines schwarzen Komponisten
Nach 18-monatiger Schließung wegen der Corona-Pandemie ist die New Yorker Metropolitan Oper am Montagabend (Ortszeit) mit einer ungewöhnlichen Premiere wiedereröffnet worden: Erstmals in der 138-jährigen Geschichte des berühmten Opernhauses wurde mit "Fire Shut Up In My Bones" die Oper eines afroamerikanischen Komponisten aufgeführt. Der 59-jährige Jazz-Trompeter Terence Blanchard ist für seine Filmmusik für Spike Lee und Zusammenarbeit mit Musik-Größen wie Herbie Hancock, Dr. John und Stevie Wonder bekannt.
Mann nach Ei-Attacke auf Macron in Psychiatrie eingewiesen
Nach der Ei-Attacke auf Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron ist der Täter in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen worden. Dem 19-jährigen Studenten sei nach einer psychiatrischen Untersuchung die Zurechnungsfähigkeit abgesprochen worden, teilte die Staatsanwaltschaft von Lyon am Dienstag mit.
Junger Nashornbulle im Berliner Zoo gestorben
Ein junger Nashornbulle ist im Berliner Zoo gestorben. Das drei Jahre alte Panzernashorn starb vermutlich an den Folgen einer Entzündung im Bauchraum, die möglicherweise zu einer Blutvergiftung oder Embolie führte, wie der Zoo am Dienstag mitteilte. Bereits seit einigen Wochen hatte das Nashorn namens Karl gesundheitlich angeschlagen gewirkt.
Genugtuung nach Schuldspruch im Missbrauchsprozess gegen Sänger R. Kelly
Mit Genugtuung haben die Vertreter von Missbrauchsopfern von R. Kelly den Schuldspruch gegen den früheren R&B-Star aufgenommen. Vor einem Bundesgericht in New York hatten die Geschworenen den Sänger des Welthits "I Believe I Can Fly" am Montag nach neunstündigen Beratungen in allen neun Anklagepunkten schuldig gesprochen. Das Strafmaß gegen den 54-Jährigen soll erst am 4. Mai verkündet werden. Kelly droht eine langjährige Gefängnisstrafe bis hin zu lebenslanger Haft.
Verdächtiger nach Mord an Lehrerin in Untersuchungshaft genommen
Nach der Tötung einer Grundschullehrerin in London ist ein 36-jähriger Verdächtiger in Untersuchungshaft genommen worden. Der Lieferdienstfahrer wurde am Montagabend des Mordes beschuldigt und am Dienstag einem Richter vorgeführt. Der Tod der jungen Frau verstärkt den Druck auf die britische Regierung, mehr zum Schutz von Mädchen und Frauen vor Gewalt zu tun.
Junger Argentinier stürzt am Watzmann in den Tod
Am Watzmann in der Nähe von Berchtesgaden ist ein Wanderer aus Argentinien abgestürzt und gestorben. Bereits am Donnerstag habe ein Bergsteiger einen leblosen Mann gefunden, teilte die Polizei in Rosenheim am Dienstag mit. Der Bergsteiger setzte einen Notruf ab, woraufhin ein Rettungshubschrauber aus Österreich mit einem Notarzt kam. Dieser konnte aber nur noch den Tod des Wanderers feststellen.
Prozess um Po-Vergrößerungen mit tödlichem Ausgang in Düsseldorf begonnen
Wegen mutmaßlich verpfuschter Po-Vergrößerungen, die bei zwei Frauen zum Tod geführt haben sollen, hat am Dienstag der Prozess gegen einen Arzt vor dem Düsseldorfer Landgericht begonnen. Die Verteidigung des Schönheitschirurgen verlas zum Auftakt eine Erklärung, wie eine Sprecherin mitteilte. Der 50-jährige Ali Reza S. muss sich wegen Körperverletzung mit Todesfolge in zwei Fällen und wegen fahrlässiger Körperverletzung in einem Fall verantworten.
Behörden vermuten kriminelle Ursache hinter schwerer Explosion in Göteborg
Die schwedischen Behörden gehen nach einer größeren Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Göteborg Hinweisen auf kriminelle Hintergründe nach. "Es ist offensichtlich, dass eine Straftat nicht ausgeschlossen werden kann", sagte Innenminister Mikael Damberg am Dienstag. Einem Medienbericht zufolge lebt in dem Gebäude ein Polizist, der kürzlich gegen kriminelle Banden vor Gericht ausgesagt hatte.
Mindestens 16 Verletzte bei Explosion in Mehrfamilienhaus in Göteburg
Bei einer größeren Explosion und einem anschließenden Brand in einem Mehrfamilienhaus der schwedischen Stadt Göteborg sind nach Angaben von Polizei und Krankenhausvertretern mindestens 16 Menschen verletzt worden, vier davon schwer. Laut Behörden war die Ursache für die Explosion am frühen Dienstagmorgen zunächst unklar, den Rettungskräften zufolge wirkte sie aber nicht wie ein Unfall. Schweden leidet seit einigen Jahren unter zunehmender Bandenkriminalität.
Sanofi stellt Entwicklung eines mRNA-Impfstoffs gegen Covid ein
Der französische Pharmakonzern Sanofi stellt die Entwicklung seines Covid-Impfstoffs auf Basis der mRNA-Technologie ein. "Wir brauchen keine neuen Covid-Impfstoffe mit mRNA-Technologie mehr", sagte Thomas Triomphem, Vizechef der Impfsparte von Sanofi, am Dienstag der AFP. Das Unternehmen wolle die Technik aber nutzen, um Impfstoffe für künftige Pandemien zu entwickeln.
Andresen gibt Vorsitz von Kommission zu Aufarbeitung von Kindesmissbrauch ab
Die Vorsitzende der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs, Sabine Andresen, beendet am Donnerstag ihre Arbeit. Andresen werde ab Oktober Dekanin des Fachbereichs Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main, für den sie bereits als Professorin tätig war, wie die Kommission am Dienstag in Berlin mitteilte. Daher bleibe ihr in Zukunft nicht mehr die nötige Zeit für das Ehrenamt.
Mehr Ermittlungen wegen Menschenhandels bei deutscher Polizei
In Deutschland hat die Zahl der polizeilichen Ermittlungsverfahren wegen Menschenhandels zugenommen. 2020 wurden 465 Verfahren abgeschlossen, wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Dienstag in seinem sogenannten Bundeslagebild Menschenhandel und Ausbeutung mitteilte. Im Vergleich zu 2019 bedeutete das einen Anstieg um 22,7 Prozent. Schwerpunkt in diesem Bereich blieb 2020 die sexuelle Ausbeutung - 291 Verfahren wurden unter diesem Aspekt geführt.
Keine gütliche Einigung in Münchner Schadensersatzprozess um Staudammbruch
Im Zivilprozess gegen den TÜV Süd wegen eines Staudammbruchs in der brasilianischen Gemeinde Brumadinho will das Landgericht München I am 1. Februar kommenden Jahres eine Entscheidung verkünden. Die Vorsitzende Richterin Ingrid Henn gab dem TÜV und den Klägern bis dahin noch Gelegenheit, schriftlich Fragen zu beantworten. Versuche einer gütlichen Einigung scheiterten unter anderem daran, dass der TÜV Süd eine Verantwortung für den Dammbruch bestreitet.