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China verzeichnet mit 76 Corona-Neuinfektionen höchsten Wert seit Januar
Erstmals seit Januar hat China am Montag 76 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages vermeldet. Der neue Höchstwert veranlasste das Land zu einer umfangreichen Testaktion bei Millionen von Einwohnern in der östlichen Provinz Jiangsu. Für Besorgnis sorgten besonders 40 inländische Ansteckungen, von denen 39 aus Jiangsu und eine aus Liaoning gemeldet wurden, wie die Nationale Gesundheitskommission mitteilte.
Ermittlungen gegen Erzieher wegen Verdachts auf Kindesmissbrauch eingestellt
Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden stellt das Ermittlungsverfahren gegen einen Erzieher aus Rastatt wegen des Verdachts auf sexuellen Kindesmissbrauch ein. Es gebe keine Anhaltspunkte für ein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten des Mannes, teilte die Behörde am Montag mit. Während der monatelangen Ermittlungen seien zahlreiche Zeugen befragt und 30 Kinder im Beisein von Sachverständigen vernommen worden; dabei sei aber kein hinreichender Tatverdacht festgestellt worden.
Zwei Tote bei lokalen Unwettern in Bayern und Sachsen
In Teilen Deutschlands haben örtliche Unwetter mit Starkregen und Sturmböen am Sonntagabend für Überflutungen und umstürzende Bäume gesorgt. In Bayern und Sachsen starben zwei Menschen. Bei Eglfing in Oberbayern kam laut Polizei ein 57-jähriger Jäger ums Leben, als sein Hochsitz im Wald offenbar vom Sturm umgerissen wurde. Im sächsischen Weißwasser starb nach Angaben der Polizei ein 67-Jähriger bei Pumparbeiten in seinem vom Starkregen überschwemmten Gartenhaus.
Heftige Regenfälle sorgen für Verkehrschaos im Südosten Englands
Heftige Regenfälle haben im Südosten Englands und auch in London für Überschwemmungen und ein Verkehrschaos gesorgt. Die Rettungskräfte seien aufgrund der "großen Überschwemmungen" in der britischen Hauptstadt im Dauereinsatz, schrieb der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan am Sonntagabend auf Twitter. Durch die Wassermassen war der Verkehr von Bussen, U-Bahnen und Zügen gestört. Khan forderte die Menschen auf, überschwemmte Stadtteile zu meiden.
Industriechemikalien färben Lagune in Argentinien pink
Eine mutmaßliche Verschmutzung durch Chemikalien hat die Corfo-Lagune im Süden Argentiniens pink gefärbt. Experten und Naturschutzaktivisten sagten der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag, die Verfärbung sei durch die Einleitung von antibakteriellem Natriumsulfit in das Gewässer verursacht worden. Der Stoff wird von Fischereibetrieben als Konservierungsmittel verwendet. Anwohner klagen seit längerem über faulen Geruch und Umweltsünden rund um die Lagune und den Chubut-Fluss.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 14,3
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen und liegt jetzt bei 14,3. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf die Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 958 weitere Corona-Infektionen registriert. Drei weitere Menschen starben demnach im Zusammenhang mit Covid-19. Am Sonntag hatte die Inzidenz bei 13,8 gelegen, vor einer Woche betrug sie 10,3.
Impfpflicht für Mitarbeiter im Gesundheitswesen in Frankreich kommt
Trotz aller Proteste: Die umstrittene Impfpflicht für Mitarbeiter im französischen Gesundheitswesen und bei der Feuerwehr kommt. Das Parlament verabschiedete nach langem Ringen das entsprechende Gesetz, das auch eine Ausweitung des sogenannten Gesundheitspasses auf Restaurants und Fernzüge bedeutet. Zugleich wurde am Montag die Schwelle von landesweit 40 Millionen Erstimpfungen gegen das Coronavirus überschritten.
Heftige Waldbrände auf Sardinien wüten weiter
Im Westen der italienischen Urlaubsinsel Sardinien wüten weiter heftige Waldbrände. Sieben Löschflugzeuge, 13 Hubschrauber und 7500 Helfer waren am Montag im Einsatz, um die Brände in der Provinz Oristano einzudämmen. Die Einsatzkräfte befürchten eine Ausbreitung der Flammen auf weitere Gebiete, wenn der Nordwind Mistral einsetzt. Die Katastrophenschutzbehörde teilte mit, die Gefahr sei weiterhin "extrem" groß.
Heftige Gewitter sorgen für überschwemmte Straßen in London
Heftige Gewitter haben am Sonntag in Teilen Londons für Überschwemmungen gesorgt. Straßen standen unter Wasser, Menschen flohen aus vollgelaufenen Bussen und Autos, wie Videos in den Online-Netzwerken zeigten. Weitere heftige Regenfälle wurden im Zuge eines Gewittergebiets erwartet, das über den Südosten Englands zog.
28 entführte Schüler in Nigeria freigelassen
Im Nordwesten Nigerias sind 28 von bewaffneten Angreifern entführte Schüler freigelassen worden. Die Kinder und Jugendlichen seien seit Samstag wieder bei ihren Eltern, sagte der Direktor der Bethel Baptist High School, aus der Anfang Juli mehr als 120 Schüler verschleppt worden waren. 87 Schüler werden Behörden zufolge immer noch festgehalten, fünf weiteren gelang bereits zuvor die Flucht oder sie wurden freigelassen.
Unbekannte töten Maskottchen-Robbe in Griechenland mit Harpune
Der gewaltsame Tod der Maskottchen-Robbe "Kostis" hat in Griechenland Empörung ausgelöst. Die junge Mönchsrobbe wurde von Unbekannten in einem Meeresschutzgebiet vor der Insel Alonissos harpuniert, wie die Organisation zum Schutz der Mittelmeer-Mönchsrobbe MOm auf Facebook mitteilte: "Die unschuldige und ahnungslose Robbe wurde aus nächster Nähe mit einer Harpune hingerichtet."
Bergungsarbeiten nach Hauseinsturz in Florida gehen zu Ende
Einen Monat nach dem Teileinsturz eines Wohnhochhauses in Florida gehen die Bergungsarbeiten zu Ende. "Es ist schwer zu glauben, dass nun ein Monat seit der vielleicht größten Tragödie in der Geschichte unserer Gemeinde vergangen ist", sagte die Bezirksbürgrmeisterin von Miami-Dade, Daniella Levine Cava, am Samstag einer Videobotschaft auf Twitter. Nach offiziellen Angaben wurden 97 Leichen geborgen und identifiziert. Ein 98. Opfer blieb unauffindbar.
China spürt die ersten Auswirkungen von Taifun "In-Fa"
Chinas Ostküste hat die ersten Auswirkungen des nahenden Taifuns "In-Fa" zu spüren bekommen. Am Sonntagmorgen wurden die Küstenmetropolen Shanghai und Ningbo von heftigem Wind und starken Regenfällen erfasst. Der Schiff-, Zug- und Flugverkehr wurde weitgehend eingestellt. Die Behörden warnten vor Aktivitäten im Freien und schlossen Parkanlagen und Freizeitparks.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 13,8
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt weiter. Sie liegt jetzt bei 13,8, wie das Robert-Koch-Institut am Sonntagmorgen meldete. Eine Woche zuvor hatte sie noch bei 10,0 gelegen, vor zwei Wochen bei 6,2.
Unesco nimmt fünf neue Stätten in Welterbeliste auf
Ein mehr als 400 Jahre alter Leuchtturm, Kurorte und Felszeichnungen: Die Unesco hat fünf neue Stätten in die Liste des Welterbes aufgenommen. Die Orte liegen in Saudi-Arabien und Europa, wie die Deutsche Unesco-Kommission in Bonn am Samstag mitteilte.
Unwetter sorgen erneut für schwere Schäden im Süden Belgiens
Anderthalb Wochen nach den schweren Überschwemmungen mit 36 Todesopfern in Belgien haben Unwetter erneut schwere Schäden verursacht. In der südbelgischen Stadt Dinant an der Maas wurden am Samstag Straßen beschädigt, Autos weggerissen und zahlreiche Häuser überflutet. Die materiellen Schäden seien "erheblich", sagte Bürgermeister Axel Tixhon laut der Nachrichtenagentur Belga.
Vom Papst ausgerufener erster Welttag der Großeltern
Am Sonntag wird erstmals der von Papst Franziskus ausgerufene internationale Tag der Großeltern begangen. Im Petersdom in Rom wird zu diesem Anlass um 10.00 Uhr eine Messe abgehalten. Weil er sich derzeit von einer Dickdarm-Operation erholt, wird Franziskus die Messe aber nicht selbst leiten, sondern von einem Prälaten der römischen Kurie vertreten.
Deutscher Wetterdienst warnt erneut vor Unwettern mit Hagel und Sturmböen
Der Deutsche Wetterdienst hat für Samstagabend und die Nacht zum Sonntag vor weiteren Unwettern mit Hagel und Sturmböen gewarnt. Am Alpenrand sowie im Westen von Rheinland-Pfalz und im Saarland könnten "kräftige Gewitter aufziehen", teilte der Dienst am Samstag mit. Zugleich seien dort schwere Sturmböen möglich. In der Region Ostwestfalen könne es ebenfalls zu neuen Unwettern kommen. Eine akute Hochwassergefahr bestehe nicht.
Wütende Proteste gegen Corona-Auflagen in mehreren Ländern
Erneut haben in Frankreich und mehreren weiteren Ländern zehntausende Menschen gegen verschärfte Corona-Regeln demonstriert. In Frankreich gingen am Samstag nach Regierungsangaben rund 161.000 Menschen gegen den Gesundheitspass und die geplante Impfpflicht für das Gesundheitspersonal auf die Straße. Wütende Proteste mit tausenden Teilnehmern gab es auch in Italien, Australien und Griechenland.
Mehr als 160.000 Franzosen demonstrieren gegen verschärfte Corona-Regeln
In Frankreich sind am Samstag erneut zehntausende Gegner von verschärften Corona-Regeln auf die Straße gegangen. Nach Angaben des Innenministeriums vom Abend demonstrierten landesweit rund 161.000 Menschen unter anderem gegen den Gesundheitspass, der Aufschluss über eine Impfung oder einen Negativ-Test gibt, und die geplante Impfpflicht für das Gesundheitspersonal. In der Hauptstadt Paris gingen laut Innenministerium 11.000 Menschen auf die Straße.
Proteste in Frankreich gegen Impfpflicht für Gesundheitspersonal
In Frankreich sind am Samstag erneut zahlreiche Gegner der geplanten Impfpflicht für das Gesundheitspersonal auf die Straße gegangen. In Paris und Toulouse versammelten sich am Nachmittag bereits hunderte Demonstranten. Proteste waren im Laufe des Tages unter anderem für Lyon, Straßburg, Lille und Marseille angekündigt. Nach Behördenangaben wurden landesweit mehr als hunderttausend Demonstranten erwartet. Der Protest richtet sich neben der Impfpflicht auch gegen den Gesundheitspass, der Aufschluss über eine Impfung oder einen Negativ-Test gibt.
Mathildenhöhe und drei deutsche Kurstädte gehören neu zum Unesco-Welterbe
Das in Deutschland beheimatete Welterbe wird umfangreicher: Die Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt sowie die Kurstädte Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen wurden am Samstag in das Unesco-Welterbe aufgenommen. Dies teilte die Deutsche Unesco-Kommission in Bonn mit.
Drei deutsche Kurstädte unter neuen Unesco-Welterbe-Stätten
Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen gehören neben einer Reihe weiterer europäischer Kurbäder nun zum Unesco-Welterbe: Bei einer virtuellen Sitzung des Welterbekomitees wurden am Samstag insgesamt elf europäische Städte des Projekts "Bedeutende Kurstädte Europas" in die Welterbeliste aufgenommen. Dies teilte die Deutsche Unesco-Kommission in Bonn mit. Die Städte befinden sich in sieben Ländern - neben Deutschland in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich und Tschechien.
China wappnet sich für Taifun "In-Fa"
Nach den verheerenden Überschwemmungen der vergangenen Tage hat sich China am Samstag für weiteres Unwetter gewappnet. Der Taifun "In-Fa" wird laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua voraussichtlich am Sonntagabend in der ostchinesischen Küstenprovinz Zhejiang nahe Shanghai auf Land treffen. Die chinesischen Behörden riefen deshalb die dritthöchste Alarmstufe aus.
Südkoreanisches Fernsehen empört mit Olympia-Symbolbildern für andere Länder
Ein südkoreanischer Fernsehsender hat bei der Berichterstattung über die Eröffnung der Olympischen Spiele in Tokio mit seinen Symbolbildern und Kurzbeschreibungen anderer Länder für Empörung gesorgt - und sich am Samstag entschuldigen müssen. Die Ukraine illustrierte der Sender MBC etwa mit einem Bild der Atomkatastrophe von Tschernobyl. Das Pazifik-Archipel der Marschallinseln wurde schlicht als "ehemaliges Atom-Testgebiet der USA" charakterisiert.
Vietnam verhängt Lockdown in Hauptstadt Hanoi
Vietnam hat wegen der steigenden Corona-Ansteckungszahlen in der Hauptstadt Hanoi einen strengen Lockdown verhängt. Am Samstag war das sonst höchst belebte Stadtzentrum menschenleer, wie AFP-Reporter berichteten. Die Behörden hatten am Freitag landesweit 7000 Neuinfektionen gemeldet, in der Folge wurde in der Hauptstadt eine allgemeine Ausgangssperre angeordnet.
Polizei und Krisenstab: Helfer sollen nicht mehr ins Hochwassergebiet reisen
Angesichts völlig überlasteter Zufahrtsstraßen zu den Überschwemmungsgebieten haben Polizei und Krisenstab an die Bevölkerung appelliert, nicht mehr zu freiwilligen Hilfseinsätzen in das Hochwassergebiet zu reisen. Die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung sei "weiterhin überwältigend und ungebrochen", teilte das Polizeipräsidium im rheinland-pfälzischen Koblenz am Samstag mit. Jedoch seien dadurch sämtliche Zufahrtsstraßen zum Ahrtal sowie Straßen im Katastrophengebiet selbst "völlig überlastet".
Zehntausende feiern friedlich Christopher Steet Day in Berlin
Zehntausende Menschen haben am Samstag in Berlin friedlich den Christopher Street Day (CSD) gefeiert - nach der Verlagerung ins Internet im vergangenen Jahr diesmal wieder auf den Straßen der Hauptstadt. Nach Angaben der Polizei gab es rund 35.000 Teilnehmende. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) rief zur Solidarität mit verfolgten Schwulen, Lesben und Transgender auf.
Müller ruft zu Solidarität mit verfolgten Schwulen, Lesben und Transgender auf
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat anlässlich des 43. Christopher Street Day (CSD) in Berlin zur Solidarität mit verfolgten Schwulen, Lesben und Transgender aufgerufen. Zwar sei das heutige Berlin "weltoffen und liberal", jedoch sei auch in der "Regenbogenhauptstadt Europas" homophobes Denken und Handeln ein Problem, erklärte Müller am Samstag. "Dem müssen wir uns gemeinsam entgegenstellen."
Lage in Hochwassergebieten stellt Helfer und Einsatzkräfte auf harte Probe
Für die Einsatzkräfte und Helfer in den Hochwassergebieten Deutschlands gestaltet sich die Lage zunehmend schwieriger: Das Technische Hilfswerk (THW) berichtete am Samstag von Angriffen auf seine Mitarbeiter und wegen massiver Verkehrsstörungen besonders im Ahrtal steckten Baumaschinen und Rettungsfahrzeuge fest. Krisenstab und Polizei in Koblenz forderten freiwillige Helferinnen und Helfer daher dringend dazu auf, vorerst nicht ins Überschwemmungsgebiet zu reisen.
THW berichtet von Angriffen auf Einsatzkräfte in Hochwassergebieten
Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) haben in den Hochwassergebieten mitunter mit Angriffen und Beleidigungen zu kämpfen. "Wenn sie mit Einsatzfahrzeugen unterwegs sind, werden sie mit Müll beschmissen", sagte THW-Vizepräsidentin Sabine Lackner in der RTL/ntv-Sendung "Frühstart" am Samstag. "Das geht dann soweit, dass unsere Helferinnen und Helfer beschimpft werden". An einigen Einsatzorten seien THW-Mitarbeiter von Menschen gefilmt worden, die sich nicht als Presse zu erkennen gegeben hätten.
Mindestens 159 Tote durch Erdrutsche und Überschwemmungen in Indien
Bei den jüngsten Erdrutschen und Überschwemmungen nach Monsun-Regenfällen in Indien sind bislang mindestens 159 Menschen ums Leben gekommen. Rettungskräfte suchten am Sonntag nach Behördenangaben noch immer nach dutzenden Vermissten. Seit Donnerstag wird die Westküste des Landes von heftigen Regenfällen heimgesucht. Die indische Wetterbehörde warnte auch für die kommenden Tage vor weiteren Niederschlägen.