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Filmfestival Cannes eröffnet mit Spike Lee als Jury-Präsident
Im südfranzösischen Cannes beginnen am Dienstag die 74. internationalen Filmfestspiele (Eröffnungszeremonie 19.30 Uhr). Bei dem Festival an der Côte d’Azur konkurrieren 24 Filme um die Goldene Palme, die am 17. Juli verliehen wird. Unter anderem präsentiert US-Regisseur Sean Penn sein Drama "Flag Day", der italienische Filmemacher Nanni Moretti tritt mit dem Drama "Tre Piani" an. Ein deutscher Film hat es nicht in die Auswahl geschafft.
Niederländisches Königspaar in Bundestag und Bundesrat sowie bei Merkel erwartet
Das niederländische Königspaar setzt seine Staatsvisite in Deutschland am Dienstag (09.00 Uhr) mit einem Besuch im Bundestag fort, wo König Willem-Alexander und Königin Máxima von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble empfangen werden. Anschließend wollen sie eine Ausstellung der niederländischen Designerin Hella Jongerius besuchen. Nach einer Rede des Königs im Bundesrat (12.45 Uhr) wird das Königspaar von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) empfangen (14.15 Uhr).
Urteil in Hauptprozess um Missbrauchskomplex Münster erwartet
In dem als Hauptprozess geltenden Verfahren im Missbrauchskomplex Münster wird für Dienstag (09.00 Uhr) das Urteil vor dem Landgericht der westfälischen Stadt erwartet. Vier Männer müssen sich seit November unter anderem wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern verantworten. Die Mutter des Hauptbeschuldigten Adrian V. aus Münster sitzt wegen des Verdachts auf Beihilfe ebenfalls auf der Anklagebank.
Neuer Höchststand bei Corona-Neuinfektionen in Afrika
In Afrika ist in der vergangenen Woche eine Rekordzahl an Corona-Neuinfektionen registriert worden. Zwischen Montag und Sonntag wurden auf dem Kontinent täglich mehr als 36.000 Neuinfektionen nachgewiesen, wie eine AFP-Zählung auf der Grundlage von Behördenangaben ergab. Am schwersten betroffen ist Südafrika, wo sich die Delta-Variante des Coronavirus derzeit stark ausbreitet.
Unbekannte stehlen in Schleswig-Holstein 40 Kaninchen
15-Jähriger in Rheinland-Pfalz soll Stiefvater mit Küchenmesser getötet haben
Ein 15-Jähriger soll im rheinland-pfälzischen Altenglan im Landkreis Kusel mit einem Küchenmesser seinen Stiefvater getötet haben. Der Jugendliche sei dringend verdächtig, den 44-Jährigen am späten Samstagabend in der gemeinsamen Wohnung mit dem Messer verletzt zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in Kaiserslautern mit. Der Mann sei noch in der Wohnung gestorben. Dem 15-Jährigen werde Totschlag vorgeworfen.
Maskenpflicht und Abstandsregeln sollen in England ab 19. Juli nicht mehr gelten
Trotz steigender Infektionszahlen sollen in England ab dem 19. Juli die meisten Corona-Beschränkungen wegfallen. Der britische Regierungschef Boris Johnson kündigte am Montag die Aufhebung der Abstandsregeln und der Maskenpflicht an. "Wir werden von den rechtlichen Beschränkungen abrücken und es den Menschen ermöglichen, ihre eigene Entscheidung zu treffen", sagte der Premier. Er setze auf die "persönliche Verantwortung" der Engländer, empfehle aber, "vorsichtig zu bleiben".
Britische Regierung will fast alle Corona-Maßnahmen aufheben
Die britische Regierung will trotz steigender Infektionszahlen fast alle noch geltenden Corona-Maßnahmen in England am 19. Juli aufheben. Wie die Regierung am Montag mitteilte, sollen dann auch die Abstandsregeln, die Maskenpflicht in Innenräumen und die Homeoffice-Empfehlung abgeschafft werden. Größere Veranstaltungen im Freien sollen ebenfalls wieder erlaubt werden. Einzelheiten wollte Premierminister Boris Johnson am späten Nachmittag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz vorstellen.
Experte: Hinweise auf schlechtere Wirkung von Impfung gegen Delta-Variante in Israel
Die steigende Zahl von Corona-Neuinfektionen in Israel könnte laut einem Experten ein "erstes Signal" für eine verminderte Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe gegen die Delta-Variante sein. Es sei jedoch noch "zu früh, um präzise Aussagen über die Impfstoff-Wirksamkeit gegen die Variante zu machen", sagte der Vorsitzende des israelischen Expertengremiums zu Covid-19, Ran Balicer, am Montag.
Herzogin Kate nach Corona-Kontakt für zehn Tage in Selbstisolation
Die britische Herzogin Kate hat sich nach einem Corona-Kontakt für zehn Tage in Selbstisolation begeben. Wie der Kensington-Palast am Montag mitteilte, hatte die Frau von Prinz William in der vergangenen Woche Kontakt zu einem Menschen, der später positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Sie hat demnach keinerlei Symptome, "befolgt aber alle Vorgaben der Regierung und isoliert sich zu Hause".
Lockdown in chinesischer Stadt an Grenze zu Myanmar
Chinas Behörden haben wegen neuer Corona-Fälle einen Lockdown in der Stadt Ruili an der Grenze zu Myanmar verhängt. Die mehr als 210.000 Einwohner müssen sich binnen zwei Tagen alle auf das Coronavirus testen lassen, wie die Stadtverwaltung am Montag mitteilte. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden der Provinz Yunnan waren zuvor drei Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Einer der Infizierten stammt demnach aus Myanmar.
Ein Toter und 29 Verletzte bei Explosion und Feuer in Plastikfabrik in Bangkok
Bei einer Explosion und einem Feuer in einer Plastikfabrik in Bangkok ist ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen. 29 Menschen wurden nach Angaben der thailändischen Behörden am Montag verletzt, als es in der Fabrik der taiwanischen Firma Ming Dih Chemical aus zunächst ungeklärter Ursache zu einer Explosion kam.
Ein Toter und 27 Verletzte bei Explosion und Feuer in Plastikfabrik in Bangkok
Bei einer Explosion und einem Feuer in einer Plastikfabrik in Bangkok ist ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen. 27 Menschen wurden nach Angaben der thailändischen Behörden am Montag verletzt, als es in der Fabrik der taiwanischen Firma Ming Dih Chemical aus zunächst ungeklärter Ursache zu einer Explosion kam.
Feuerwehr bringt riesigen Waldbrand auf Zypern unter Kontrolle
Nach zwei Tagen hat die Feuerwehr in Zypern einen riesigen Waldbrand unter Kontrolle gebracht. Das Feuer im Süden der Mittelmeerinsel sei nun "vollständig unter Kontrolle", teilte die Forstbehörde am Montag mit. Rund um das Dorf Arakapas seien aber immer noch viele Feuerwehrleute im Einsatz, um mögliche neue Brandherde zu löschen. Bei der Bekämpfung des Feuers halfen auch Löschflugzeuge aus Israel, Griechenland und Großbritannien.
Queen Elizabeth II. verleiht britischem Gesundheitsdienst das Georgs-Kreuz
Drittes Todesopfer nach Erdrutsch in Japan geborgen
Nach dem gewaltigen Erdrutsch in Japan ist ein drittes Todesopfer geborgen worden. Während die Bergungsarbeiten am Montagmorgen fortgesetzt wurden, wuchs die Sorge um dutzende weitere Bewohner der zerstörten Häuser. Das Schicksal von 113 Menschen, die sich während des Erdrutsches am Unglücksort in Atami aufgehalten haben sollen, sei noch nicht abschließend geklärt, sagte ein Vertreter der Stadtbehörden nach Information von Deutsche Tageszeitung in einem Interview. Bürgermeister Sakae Saito betonte, die anfänglich genannte Zahl von rund 20 Vermissten sei eine erste Schätzung gewesen und könne sich noch erhöhen. Die massive Schlammlawine, die am Samstag nach tagelangen schweren Regenfälle auf ein Wohngebiet in der Küstenstadt Atami niedergegangen war, hatte rund 130 Häuser zerstört. Die Einsatzkräfte setzen ihre Suche nach Überlebenden unter den Schlamm- und Geröllmassen am Montagmorgen fort. "Sie tun ihr Bestes, um möglichst viele Menschen möglichst bald zu retten", sagte Regierungschef Yoshihide Suga. Der beliebte Ferienort Atami in der zentraljapanischen Präfektur Shizuoka liegt rund hundert Kilometer südwestlich der Hauptstadt Tokio. Die Behörden warnten wegen der anhaltenden Regenfälle vor weiteren Erdrutschen. Für mehrere Städte in der Region galten Evakuierungsanordnungen. Während der Regenzeit in Japan kommt es häufig zu Überschwemmungen und Erdrutschen. Experten gehen davon aus, dass der Klimawandel das Phänomen verstärkt, weil eine wärmere Atmosphäre mehr Wasser speichert, was wiederum zu intensiveren Regenfällen führt. (A.Stefanowych--DTZ)
Noch immer dutzende Menschen nach Erdrutsch in Japan vermisst
Zwei Tage nach dem gewaltigen Erdrutsch in Japan sind auch am Montagabend noch dutzende Menschen vermisst worden. Das Schicksal von mindestens 64 Menschen sei noch ungeklärt, sagte ein Sprecher des Katastrophenschutzes in der Stadt Atami. Vier Todesopfer seien inzwischen geborgen worden. Die Einsatzkräfte suchten unter den Schlamm- und Geröllmassen weiter nach Überlebenden. Nach einer nächtlichen Pause soll die Suche am Dienstag fortgesetzt werden.
Dutzende Menschen nach Erdrutsch in Japan weiterhin vermisst
Zwei Tage nach dem gewaltigen Erdrutsch in Japan werden dutzende Menschen weiterhin vermisst. Das Schicksal von 80 Menschen sei noch ungeklärt, sagte ein Sprecher des Katastrophenschutzes in der Stadt Atami am Montag. Zuvor hatten die Helfer ein drittes Todesopfer geborgen. Die Einsatzkräfte suchten unter den Schlamm- und Geröllmassen weiter nach Überlebenden.
Ein Toter nach Messerangriff in Flüchtlings- und Obdachlosenheim in Greven
Bei einem Messerangriff in einer Flüchtlings- und Obdachlosenunterkunft in Greven ist am Sonntagabend ein Mann getötet und ein weiterer verletzt worden. Ein Tatverdächtiger sei in der Umgebung festgenommen worden, erklärte die Staatsanwaltschaft. Bei ihm handelt es sich nach Angaben der Polizei um einen 25-jährigen Afghanen, der in der Unterkunft lebt.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bleibt bei 5,0
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen stagniert auf einem niedrigen Niveau. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter am Montagmorgen mitteilte, lag die Inzidenz wie am Vortag bei fünf Fällen pro 100.000 Einwohnern. Am Montag vergangener Woche ermittelte das RKI eine Inzidenz von 5,6.
Niederländisches Königspaar kommt zu dreitägigem Staatsbesuch nach Berlin
Das niederländische Königspaar kommt am Montag zu einem dreitägigen Staatsbesuch nach Berlin. König Willem-Alexander und Königin Máxima werden zunächst von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender im Schloss Bellevue empfangen (11.45 Uhr). Anschließend nimmt Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) das Paar am Brandenburger Tor und später im Roten Rathaus in Empfang.
Mutmaßlicher Autodieb fährt gegen Außenspiegel von Berliner Polizeiauto
In Berlin hat sich ein mutmaßlicher Autodieb durch einen Zusammenstoß mit einem Mannschaftswagen der Polizei quasi selbst überführt. Wie die Beamten in der Hauptstadt am Sonntag erklärten, beschädigte der 38-Jährige mit seinem Kleintransporter am Samstagabend einen Außenspiegel des Gruppenfahrzeugs einer Einsatzhundertschaft, das wegen eines Einsatzes am Straßenrand hielt. Die Beamten stellten den Fahrer an der nächsten roten Ampel und bemerkten zunächst Alkoholgeruch.
Papst Franziskus unterzieht sich Darm-OP in römischem Krankenhaus
Papst Franziskus hat sich am Sonntag wegen einer Entzündung des Dickdarms einer Operation unterzogen. Der Pontifex habe gut auf den Eingriff am Darm im Gemelli-Universitätskrankenhaus in Rom reagiert, erklärte der Vatikan am Abend. Demnach handelte es sich um eine "geplante" OP. Zuvor hatte das Oberhaupt der Katholiken noch wie gewohnt das Angelus-Gebet auf dem Petersplatz abgehalten.
Münchner Kinder retten Biber vor sicherem Tod in verwaistem Swimmingpool
In München haben Kinder einen Biber vor dem sicheren Tod in einem verwaisten Swimmingpool gerettet. Sie entdeckten das bereits völlig entkräftete Tier beim Spielen auf einem verlassenen Grundstück und riefen kurzerhand die Feuerwehr, wie diese am Sonntag in der bayerischen Landeshauptstadt mitteilte.
Experten warnen vor weiterer vulkanischer Aktivität auf den Philippinen
Angesichts von gesteigerten Aktivitäten des Vulkans Taal in den Philippinen haben Experten vor weiteren Eruptionen gewarnt. Eruptionen wie jene am vergangenen Donnerstag könnten "jederzeit wieder auftreten", warnte am Sonntag das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie. Fast 4500 Menschen flüchteten nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde bereits aus ihren Häusern nahe des Vulkans. Zuvor hatten die Behörden eine Evakuierungsanordnung erlassen.
29-Jähriger ertrinkt bei Hilfsaktion auf Chiemsee
Bei einem Bootsausflug auf dem Chiemsee in Bayern ist ein 29-Jähriger ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Sonntag in Rosenheim mitteilte, ging der Mann bei einer Hilfsaktion für einen ins Wasser gesprungenen Begleiter unter, der nach einem Sprung in den See plötzlich in Schwierigkeiten geraten war. Dieser überstand den Vorfall vom Samstag unbeschadet. Die Rettungsaktion für den 29-Jährigen blieb jedoch vergeblich.
Russland verzeichnet höchste Zahl an Corona-Neuinfektionen seit Januar
Russland hat mit mehr als 25.000 Neuinfektionen die meisten Corona-Fälle binnen einen Tages seit Januar verzeichnet. Die Behörden gaben am Sonntag 25.142 neue Corona-Fälle bekannt. Zuvor hatten die Behörden zudem an fünf Tagen in Folge neue Höchststände bei der Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorbenen Menschen registriert. In Russland breitet sich derzeit die besonders ansteckende Delta-Variante des Virus aus.
73-jähriger Tourist aus den USA stürzt in Berchtesgadener Alpen in den Tod
Ein 73-jähriger Tourist aus den USA ist am Berg Jenner am bayerischen Königssee mehr als 100 Meter tief in den Tod gestürzt. Der Mann geriet nach Angaben der Polizei in Rosenheim am Samstag während eines Gruppenausflugs wenige Meter unterhalb des Gipfelkreuzes aus dem Gleichgewicht und fiel durch steiles, felsdurchsetztes Gelände.
Zwei Motorradfahrer in Thüringen von schleuderndem Auto erfasst und getötet
Bei einem schweren Verkehrsunfall in Thüringen sind zwei Motorradfahrer von einem ins Schleudern geratenen Auto erfasst und getötet worden. Wie die Polizei in Gotha in der Nacht zu Sonntag mitteilte, ereignete sich das Unglück auf einer bei Motorradfahrern beliebten kurvenreichen Strecke nahe Neustadt am Rennsteig. Nach den Zusammenprall am Samstag gingen das Auto und die beiden Motorräder in Flammen auf.
Vier Tote bei riesigem Waldbrand auf Zypern
Bei einem riesigen Waldbrand auf Zypern sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Wie Innenminister Nicos Nouris am Sonntag mitteilte, wurden vier verbrannte Leichen im Süden der Mittelmeerinsel gefunden, wo das Feuer am zweiten Tag in Folge wütete. Bei den Toten handle es sich offenbar um ägyptische Staatsbürger. Ein 67-jähriger Mann wurde wegen mutmaßlicher Brandstiftung in Untersuchungshaft genommen.
Vier Tote bei Waldbrand auf Zypern
Auf Zypern sind vier verbrannte Leichen im Süden der Insel gefunden worden, wo den zweiten Tag in Folge ein großer Waldbrand wütet. Bei den Toten handle es sich offenbar um ägyptische Staatsbürger, sagte Innenminister Nicos Nouris am Sonntag zu Reportern. Die Opfer seien wahrscheinlich vier Vermisste, nach denen seit Samstag gesucht worden war. Laut Medienberichten wurden sie 400 Meter von ihrem ausgebrannten Fahrzeug gefunden.
Kind auf Bauernhof in Baden-Würrtemberg von Heuballen lebensgefährlich verletzt
Ein neunjähriger Junge ist auf einem Bauernhof in Baden-Württemberg von einem mehrere hundert Kilogramm schweren Heuballen begraben und lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei in Ulm in der Nacht zu Sonntag mitteilte, hatte er seinem 19-jährigen Cousin beim Stapeln von Heuballen geholfen. Dabei kippte ein Stapel aus noch ungeklärten Gründen um und erfasste den Jungen.