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"Touchdown confirmed": Nasa-Rover "Perseverance" auf dem Mars gelandet
"Touchdown confirmed": Der Mars-Rover "Perseverance" ist erfolgreich auf dem Roten Planeten gelandet. "Landung bestätigt", sagte Operationsleiterin Swati Mohan am Donnerstag bei der Live-Übertragung der US-Weltraumagentur Nasa. In dem Kontrollzentrum im kalifornischen Pasadena brach Jubel aus. Kurz darauf wurde ein erstes von "Perseverance" aufgenommenes Schwarz-Weiß-Foto von der Mars-Oberfläche veröffentlicht.
US-Rover "Perseverance" in Mars-Atmosphäre eingedrungen
Der Mars-Rover "Perseverance" ist vor seiner geplanten Landung in die Atmosphäre des Roten Planeten eingedrungen. Das zeigte die Live-Übertragung der US-Weltraumagentur Nasa am Donnerstag. Bis zur Landung des eine Tonne schweren Gefährts im Jezero-Krater des Mars sollten dann noch rund sieben Minuten vergehen.
Biontech/Pfizer untersuchen Wirkung von Corona-Impfstoff bei Schwangeren
Das US-Pharmaunternehmen Pfizer und sein Mainzer Partner Biontech haben eine klinische Studie gestartet, um ihren Corona-Impfstoff bei Schwangeren zu testen. Bei der Phase-2/3-Studie werden rund 4000 schwangere Frauen unter anderem in den USA, Großbritannien, Spanien, Brasilien und Südafrika geimpft, wie die Pharmaunternehmen am Donnerstag mitteilten. Erste Teilnehmerinnen seien in den USA bereits geimpft worden.
Country-Star Dolly Parton lehnt Denkmal in Tennessee ab
Die US-Country-Sängerin Dolly Parton hat ein Denkmal in ihrem Heimat-Bundesstaat Tennessee dankend abgelehnt. Sie sei "geehrt von dem Anliegen", aber sie habe das Parlament des Bundesstaates gebeten, den Gesetzesvorschlag fallen zu lassen, schrieb die 75-Jährige am Donnerstag im Onlinedienst Twitter. Bei allem, was in der Welt derzeit geschehe, halte sie es nicht für angemessen, "mich auf ein Podest zu stellen".
Urteil gegen Waldläufer von Oppenau erwartet
Vor dem Landgericht Offenburg wird am Freitag (14.00 Uhr) das Urteil gegen den sogenannten Waldläufer von Oppenau erwartet. Der heute 32-jährige Yves R. entwaffnete im vergangenen Sommer in einer Waldhütte nahe der baden-württembergischen Stadt vier Polizisten, floh in den Schwarzwald und wurde von Polizeihundertschaften tagelang gesucht. Der Großeinsatz, der auch zur Schließung von Schulen und Geschäften in Oppenau führte, sorgte bundesweit für Schlagzeilen.
Anteil britischer Corona-Variante in Frankreich bei 36 Prozent
Auch in Frankreich breitet sich die britische Coronavirus-Variante schnell aus: 36 Prozent aller positiv Getesteten sind inzwischen damit infiziert, wie Gesundheitsminister Olivier Véran am Donnerstagabend in Paris mitteilte. Vor gut einem Monat lag der Anteil noch bei rund einem Prozent, allerdings wurden die Tests auch weniger auf Mutanten analysiert. In Deutschland liegt der Anteil der britischen Variante derzeit laut Bundesregierung bei über 22 Prozent.
Mehr als 100.000 Corona-Tote in Afrika seit Beginn der Pandemie
In Afrika sind seit dem Beginn der Pandemie mehr als 100.000 Corona-Tote registriert worden. In den 54 afrikanischen Ländern wurden insgesamt mehr als 3,3 Millionen Infektionen gemeldet, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag unter Berufung auf die Gesundheitsbehörden ergab. Damit ist Afrika bisher in weit geringerem Ausmaß von der Pandemie betroffen als Europa, Lateinamerika oder Nordamerika.
Bericht: Biontech und Pfizer verlangten im Juni 54 Euro pro Impfdosis
Die Pharmaunternehmen Pfizer und Biontech sollen Medienberichten zufolge im Juni für den von ihnen entwickelten Corona-Impfstoff von der EU 54,08 Euro pro Dosis verlangt haben. Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Recherche von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" behaupteten die Unternehmen in dem Angebot auch, die Entwicklung des Corona-Vakzins "komplett selbst finanziert" zu haben. Im November einigten sich dem Bericht zufolge beide Seiten auf 15,50 Euro pro Dosis.
Corona-Pandemie lässt Lebenserwartung in den USA um ein Jahr sinken
Die Corona-Pandemie hat die Lebenserwartung in den USA um ein Jahr sinken lassen. Im ersten Halbjahr 2020 betrug die Lebenserwartung der US-Bevölkerung im Schnitt 77,8 Jahre, der niedrigste Wert seit 2006, wie die Gesundheitsbehörde CDC am Donnerstag auf Grundlage einer vorläufigen Schätzung mitteilte. 2019 hatte die Lebenserwartung noch 78,8 Jahre betragen.
Fünf Verhaftungen bei Razzia wegen Waffen- und Drogenhandels in Rheinland-Pfalz
Mit einer Razzia sind Ermittler in Rheinland-Pfalz gegen eine Gruppe von mutmaßlichen Waffen- und Drogenhändlern vorgegangen. Fünf Beschuldigte kamen in Untersuchungshaft, wie die Polizei Mainz am Donnerstag mitteilte. Ihnen werfen die Beamten Verstöße gegen das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz sowie banden- und gewerbsmäßigen Drogenhandel vor.
Erstes Corona-sicheres Hotel in Singapur eröffnet
In der südostasiatischen Millionenmetropole Singapur hat ein Hotel- und Kongresszentrum eröffnet, in dem durch scharfe Sicherheitsvorkehrungen keine Übertragung des neuartigen Coronavirus möglich sein soll. Der am Donnerstag der Öffentlichkeit vorgestellte Neubau richtet sich an Geschäftsreisende, die sich nur für wenige Tage in Singapur aufhalten und in dem Spezialhotel die sonst vorgeschriebene zweiwöchige Quarantäne umgehen können. Allerdings müssen sie vor und während ihres Aufenthalts Corona-Tests machen lassen und dürfen das Hotel nicht verlassen.
Drei vermisste Bergsteiger am K2 offenbar tot
Drei am K2 in Pakistan verschollene Bergsteiger sind offenbar tot. Alle an der groß angelegten Suchaktion beteiligten Experten seien sich einig, dass "Menschen nicht so lange unter so harten Bedingungen überleben können", sagte der örtliche Tourismusminister Raja Nasir Ali Khan am Donnerstag. Die Suche nach den Leichen werde fortgesetzt.
35-jähriger Stalker wegen Mordes an junger Frau zu lebenslanger Haft verurteilt
Etwas mehr als ein Jahr nach einem Mord an einem jungen Stalkingopfer ist ihr Verfolger vom Landgericht Hannover zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Die Richter sahen es nach Angaben eines Gerichtssprechers vom Donnerstag als erwiesen an, dass der 35-Jährige seiner 23-jährigen Bekannten mehr als zwei Jahre nachstellte und sie schließlich im Januar 2020 in ihrer Wohnung in Hannover tötete.
Vatikan-Bediensteten droht bei Ablehnung von Corona-Impfung die Entlassung
Den rund 5000 Bediensteten des Vatikans droht künftig bei einer Verweigerung der Corona-Impfung die Entlassung. Das geht aus einem Dekret hervor, das am Donnerstag vom Kirchenstaat veröffentlicht wurde. Wer keine medizinischen Gegen-Indikationen vorweise und die Impfung gegen das Coronavirus verweigere, müsse mit "mehr oder weniger schweren Konsequenzen" rechnen, die "bis zur Unterbrechung des Arbeitsverhältnisses führen" könnten, heißt es in dem Dekret.
Niederländische Ermittler wollen Verfahren gegen Vater isolierter Kinder einstellen
Mehr als ein Jahr nach der Entdeckung einer vollkommen von der Außenwelt isoliert lebenden Großfamilie auf einem niederländischen Bauernhof will die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen den Familienvater einstellen. Der Gesundheitszustand des 68-jährigen Gerrit Jan van D. mache ein faires Gerichtsverfahren unmöglich, erklärte die Ermittlungsbehörde am Donnerstag. Durch einen vor fünf Jahren erlittenen Gehirnschlag seien seine geistigen Fähigkeiten stark eingeschränkt.
Luxus-Yacht "Le Phocéa" in Malaysia in Brand geraten
Vor der malaysischen Touristen-Insel Langkawi ist die Luxux-Yacht "Le Phocéa" in Brand geraten, zu deren Vorbesitzern der französische Geschäftsmann Bernard Tapie gehört. Der 75 Meter lange Viermaster stand am Donnerstag vier Kilometer vor Langkawi in Flammen, wie die Küstenwache mitteilte. Sieben Besatzungsmitglieder konnten unverletzt gerettet werden.
Haareschneiden auf einem zugefrorenem See oder im Wald
Friseure haben derzeit in Lettland wie in Deutschland wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Einige von ihnen haben sich deshalb etwas einfallen lassen, um ihrem Beruf trotzdem nachgehen zu können: Sie schneiden und färben Haare auf einem zugefrorenen See oder in Wäldern am Rande der Hauptstadt Riga. "Anders können wir nicht arbeiten", sagte Friseurin Diana Silina der Nachrichtenagentur AFP zu ihrem ungewöhnlichen Arbeitsort auf dem vereisten See.
Taschenrechner am Steuer ist verboten
Autofahrer dürfen am Steuer keinen Taschenrechner bedienen. Ein solches elektronisches Gerät diene der Information und sei damit laut Straßenverkehrsordnung verboten, teilte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Donnerstag mit. Wer als Fahrer während der Fahrt einen Taschenrechner nutze, müsse ein Bußgeld zahlen. (Az. 4 StR 526/19)
Bochumer Zivilpolizisten entdecken Geheimtür zu scheinbar geschlossenem Lokal
Durch eine Geheimtür sind Polizisten in Bochum in ein scheinbar geschlossenes Lokal gelangt und haben dort eine Pokerrunde mitsamt Schankbetrieb beendet. Zwar war die eigentliche Eingangstür der Gaststätte ordnungsgemäß verschlossen und mit einem Rollgitter gesichert, wie die Ordnungshüter am Donnerstag mitteilten. Beim Observieren des Lokals fiel Polizisten aber ein benachbarter Hausflur auf.
Mehr als 30 Verletzte durch Erdbeben im Südwesten des Iran
Bei einem schweren Erdbeben im Südwesten des Iran sind in der Nacht zum Donnerstag mehr als 30 Menschen verletzt worden. Wie die iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete, richtete das Beben in 78 Dörfern schwere Schäden an; einige Häuser wurden vollständig zerstört. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS lag das Zentrum des Bebens in einer Bergregion in der Nähe der Stadt Sisacht.
Brandstiftungsverdacht gegen Jugendliche nach Feuer mit einem Toten in Celle
Nach dem Fund eines Toten bei einem Feuer in einem leerstehenden alten Bahnhofsgebäude im niedersächsischen Celle haben Polizisten vier Jugendliche unter Brandstiftungsverdacht vorläufig festgenommen. Nach Angaben der Beamten wurden die 15- bis 18-Jährigen in der Nacht zum Donnerstag in der Nähe des Brandorts gefasst. Auf dem Gelände eines ehemaligen Güterbahnhofsgelände war ein Gebäude in Brand geraten, bei den Löscharbeiten fand die Feuerwehr einen Toten.
Hälfte aller Südafrikaner hatte laut Schätzungen Covid-19
Rund die Hälfte aller Menschen in Südafrika könnte nach Berechnungen von Statistik-Experten eine Covid-19-Erkrankung hinter sich haben. Auch die Sterberate durch die Corona-Pandemie könnte nach Angaben des Südafrikanischen Medizinischen Forschungsrats deutlich höher liegen als bislang angenommen. Seit Mai 2020 starben dem Forschungsrat zufolge 140.000 mehr Menschen als üblich. Die größte private Krankenversicherung des Landes Discovery schätzt, dass rund 90 Prozent dieser Todesfälle auf eine Covid-19-Erkrankung zurückzuführen sind.
Japans Olympia-Ministerin wird neue Cheforganisatorin der Sommerspiele
Die japanische Olympia-Ministerin Seiko Hashimoto wird neue Cheforganisatorin der Olympischen Sommerspiele in Tokio. Die siebenmalige Olympia-Teilnehmerin Hashimoto wurde am Donnerstag zur Nachfolgerin des bisherigen Cheforganisators Yoshiro Mori ernannt, der vor wenigen Tagen nach frauenfeindlichen Äußerungen zurückgetreten war. Sie werde "keine Mühen scheuen, um die Spiele von Tokio zu einem Erfolg zu machen", kündigte die 56-Jährige an. Dabei stünden Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie ganz oben auf ihrer Agenda.
Diebe stehlen 50 Tonnen Streusalz aus Silo von Straßenmeisterei in Niedersachsen
Rund 50 Tonnen Streusalz haben Diebe in Niedersachsen aus einem Silo einer Straßenmeisterei gestohlen. Wie die Polizei am Donnerstag in Diepholz mitteilte, entwendeten die unbekannten Täter das Salz unbemerkt zwischen Dienstag vergangener Woche und Montag dieser Woche in der Gemeinde Sulingen.
DRK-Studie: Übergriffe gehören im Rettungsdienst zum Alltag
Fast jeder fünfte Mitarbeiter des DRK-Rettungsdiensts wird mindestens ein- bis zweimal pro Woche im Einsatz beleidigt oder beschimpft. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hervor, für die Angaben von 425 Mitarbeitern im Rettungsdienst ausgewertet wurden. Die Daten für die nicht repräsentative Studie wurden von August bis November 2019 erhoben.
"Spiegel": Fast vier von fünf Übergriffen auf Sanitäter gehen von Patienten aus
Fast vier von fünf Angriffen auf Sanitäter gehen nach "Spiegel"-Informationen von den Patienten aus. Laut einer Untersuchung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sehen sich die Helfer vor allem Beschimpfungen und Beleidigungen ausgesetzt, wie das Magazin am Donnerstag vorab berichtete. Für die Erhebung wertete das DRK die Angaben von 425 Mitarbeitern seiner Rettungsdienste aus.
Zwei Festnahmen bei Großrazzia in Berlin und Brandenburg
Bei einer Großrazzia in Berlin und Brandenburg sind am Donnerstag zwei Verdächtige festgenommen worden. Die Ermittler vollstreckten mehr als 20 Durchsuchungsbefehle und zwei Haftbefehle wegen organisierten Drogen- und Waffenhandels, wie die Berliner Generalstaatsanwaltschaft erklärte. Hintergrund der Ermittlungen waren laut der Behörde "Clanauseinandersetzungen" zwischen Angehörigen einer arabischstämmigen Großfamilie und russischen Staatsangehörigen tschetschenischer Herkunft im November 2020.
Bericht: Luftverschmutzung verursacht 160.000 Todesfälle in fünf größten Städten
Durch Luftverschmutzung sind in den fünf bevölkerungsreichsten Städten der Welt laut Umweltschützern im vergangenen Jahr 160.000 Menschen vorzeitig gestorben. Das geht aus einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht von Greenpeace Südostasien hervor. Am schlimmsten betroffen war demnach die indische Hauptstadt Neu Delhi. Dort starben geschätzt rund 54.000 Menschen an den Folgen des besonders schädlichen Feinstaubs der Partikelgröße PM2,5.
Immunmediziner schlagen bei Astrazeneca Nachimpfung mit anderem Produkt vor
Wegen der Skepsis mancher Menschen gegenüber dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca schlagen Immunmediziner vor, für dieses Vakzin eine Nachimpfung mit einem anderen Wirkstoff zu garantieren. "Man kann die Immunität, die man mit dem Astrazeneca Impfstoff ausgelöst hat, ohne Probleme mit einem mRNA-Impfstoff später noch einmal verstärken", sagte der Generalsekretär der Deutsche Gesellschaft für Immunologie, Carsten Watzl der "Augsburger Allgemeinen" vom Donnerstag.
Großrazzia gegen organisierte Clankriminalität in Berlin und Brandenburg
In Berlin und Brandenburg sind mehrere hundert Polizisten am Donnerstag zu einer Großrazzia gegen die organisierte Clankriminalität ausgerückt. Nach Angaben der Berliner Polizei steht diese im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen Drogen- und Waffenhandels sowie einer "Auseinandersetzung zwischen arabisch- und tschetschenischstämmigen Personen".
Wintereinbruch sorgt in Texas weiter für Chaos
Nach dem Wintereinbruch in weiten Teilen der USA bleibt die Lage im Südstaat Texas dramatisch. Mehr als 500.000 Haushalte und Geschäfte waren am Donnerstag noch ohne Strom, rund sieben Millionen Menschen mussten ihr Trinkwasser abkochen. Auch in den Südstaaten Louisiana und Mississippi hatten hunderttausende Haushalte keinen Strom. Derweil zog der Schneesturm Richtung Nordosten, wegen starken Schneefalls und Glatteis drohte in den Bundesstaaten Virginia, West Virginia, Maryland und Pennsylvania Verkehrschaos.
Millionen Texaner nach Wintereinbruch ohne Strom und Trinkwasser
Nach dem Wintereinbruch im Südosten der USA sind in Texas Millionen von Menschen weiterhin ohne Strom und fließendes Wasser. Am Donnerstagmorgen waren nach Behördenangaben rund zwei Millionen Haushalte noch immer von der Stromversorgung abgeschnitten. An fast sieben Millionen Haushalte erging die Warnung, wegen Problemen mit der Wasserversorgung ihr Wasser vor dem Trinken abzukochen.