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Corona-Impfkampagne in Marokko begonnen
In Marokko haben am Donnerstag die Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. König Mohammed VI. erhielt in seiner Residenz in Fes seine erste Impfdosis, wie der Palast mitteilte. In dem nordafrikanischen Land werden nach Palastangaben schrittweise alle Bürger über 17 Jahren geimpft. Die Impfung soll kostenlos sein und für eine breite Immunisierung in der Bevölkerung sorgen, "mit dem Ziel, schrittweise zum normalen Leben zurückzukehren", teilte der Königspalast mit.
Belgiens Gesundheitsbehörde inspiziert Astrazeneca-Werk
Vor dem Hintergrund des Streits um verzögerte Impfstoff-Lieferungen hat die belgische Gesundheitsbehörde eine Produktionsstätte des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca inspiziert. Wie die belgische Arzneimittelbehörde (AFMPS) am Donnerstag mitteilte, erfolgte der Besuch der Anlage in Seneffe auf Wunsch der EU-Kommission. "Wir prüfen jetzt Dokumente und Daten", sagte AFMPS-Sprecherin Ann Eeckhout der Nachrichtenagentur AFP.
Berliner Abgeordnetenhaus beschließt bundesweit erstes Fußgängergesetz
Das Berliner Abgeordnetenhaus hat am Donnerstag das bundesweit erste Fußgängergesetz beschlossen. Das Gesetz sei "ein großer Schritt für ein lebenswerteres Berlin", erklärte Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) dazu. Das von SPD, Linken, Grünen und FDP unterstützte Gesetz sieht längere Grünphasen für Fußgänger, abgeflachte Bordsteine und mehr "Sitzgelegenheiten ohne Konsumzwang", also öffentliche Sitzbänke, vor.
Entlaufene Kaimane erschrecken Stadtbewohner in Paraguay
In Paraguay haben sieben entlaufene Kaimane die Bewohner einer Stadt stundenlang in Atem gehalten. Die bis zu zwei Meter langen Reptilien spazierten am Mittwoch durch die Stadt Itá im Süden des Landes, schauten durch Geschäftseingänge und erschreckten Passanten, bevor Feuerwehrmänner die Tiere wieder einfingen.
Prozess um mutmaßlichen Auftragsmord vor 23 Jahren beginnt in Berlin
Knapp 23 Jahre nach einem mutmaßlichen Auftragsmord muss sich ab Freitag (10.00 Uhr) ein 59-Jähriger vor dem Berliner Landgericht verantworten. Der Angeklagte Serghei N. soll im März 1998 im Auftrag eines gesondert verfolgten Manns seinen Chef erschossen und dafür 1500 Mark erhalten haben. Das Ermittlungsverfahren war bereits eingestellt, wurde aber nach einer Zeugenaussage im Jahr 2017 von der Staatsanwaltschaft Berlin wieder aufgenommen.
Europäische Arzneimittelbehörde entscheidet über Impfstoff von Astrazeneca
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) entscheidet am Freitag über eine Zulassungsempfehlung für den Coronavirus-Impfstoff von Astrazeneca. Sollten die Experten grünes Licht für das Mittel "Covishield" des britisch-schwedischen Pharmakonzerns geben, dann wäre eine endgültige Zulassung durch die EU-Kommission erfahrungsgemäß reine Formsache. Das Vakzin von Astrazeneca wäre der dritte Impfstoff, der EU-weit eine Zulassung erhält.
Erste Fälle der südafrikanischen Corona-Mutante in den USA entdeckt
Die zuerst in Südafrika entdeckte Corona-Mutante hat auch die USA erreicht. Im Bundesstaat South Carolina sei die Variante bei zwei Erwachsenen unabhängig voneinander festgestellt worden, teilten die Gesundheitsbehörden des Bundesstaats am Donnerstag mit. Beide hätten sich zuvor nicht im Ausland aufgehalten.
Botticelli-Gemälde für 92 Millionen Dollar versteigert
Ein Gemälde des italienischen Renaissance-Meisters Sandro Botticelli ist für den Rekordpreis von 92 Millionen Dollar versteigert worden. Das ist der höchste jemals für ein Werk des Malers gezahlte Preis, wie das Auktionshaus Sotheby’s am Donnerstag in New York mitteilte. Das Porträt "Junger Mann mit Medaillon" entstand rund um das Jahr 1480, das genaue Datum ist unbekannt.
Berliner Unternehmer wegen hundertfachen Betrugs zu fünf Jahren Haft verurteilt
Wegen hundertfacher Betrugsvergehen hat das Berliner Landgericht den 63-jährigen ehemaligen Vorstand einer Berliner Aktiengesellschaft zu fünf Jahren Haft verurteilt. Robert S. wurde nach Angaben des Gerichts am Donnerstag unter anderem wegen Betrugs, Insolvenzverschleppung und Untreue in 467 Fällen verurteilt. Zudem wurde die Einziehung von fast zwei Millionen Euro angeordnet. Parallel erklärte die Berliner Generalstaatsanwaltschaft, Mitte Januar sei auch die Wohnung der Ehefrau von S. durchsucht worden.
Medienberichte: Profifußballer Ronaldo bricht Corona-Regeln
Der Fußball-Star Cristiano Ronaldo hat Medienberichten zufolge mit einem Ausflug in die Berge gegen Italiens Corona-Regeln verstoßen. Wie die Zeitung "Gazetta dello Sport" am Donnerstag berichtete, reiste der Juventus-Stürmer anlässlich des Geburtstags seiner Partnerin Georgina Rodríguez in den Alpenort Courmayeur. Rodríguez, die am Mittwoch 27 Jahre alt wurde, veröffentlichte offenbar ein Video des Paares auf einem Schneemobil bei Instagram - und entfernte es später wieder.
Ermittlungen gegen 48-jährige Tiktok-Nutzerin nach Tod von Zehnjähriger in Italien
Nach dem Tod einer Zehnjährigen bei einem sogenannten Erstickungsspiel auf der Videoplattform Tiktok ermittelt die italienische Polizei wegen Anstiftung zum Suizid gegen eine 48-jährige Frau. Die Frau habe ein "äußerst gefährliches" Video hochgeladen, erklärte die Polizei am Donnerstag. Es sei ohne Einschränkungen für alle Tiktok-Nutzer sichtbar gewesen, auch für Kinder.
Britische Corona-Variante breitet sich in Frankreich schnell aus
Die hoch ansteckenden Coronavirus-Varianten breiten sich in Frankreich schnell aus: Gesundheitsminister Olivier Véran sagte am Donnerstag in Paris, die festgestellten Infektionen mit einer mutierten Form des Virus hätten sich zuletzt vervierfacht. Sie stiegen demnach in den vergangenen Wochen von täglich 500 auf 2000 an. Laut dem Minister ist vor allem die britische Variante B.1.1.7 auf dem Vormarsch.
Chinas Behörden stoppen Neujahrsfest-Reisepläne von Millionen Menschen
Millionen Chinesen sehen derzeit ihre Reisepläne zum chinesischen Neujahrsfest gestoppt: Zu Beginn der wichtigsten Reisezeit des Jahres wurden vor allem in Peking am Donnerstag Flüge und Zugverbindungen gestrichen. Die Gesundheitsbehörden in der Hauptstadt warnten vor einer "komplexen Covid-19-Situation" und veröffentlichten den "Ratschlag", zu Hause zu bleiben.
Bewaffneter erschießt zwei Frauen in Südfrankreich
Ein Bewaffneter hat in Südfrankreich zwei Frauen getötet. In der Stadt Valence erschoss er nach Polizeiangaben am Donnerstag zunächst eine Mitarbeiterin eines Arbeitsamtes. Danach zielte er in einer nahe gelegenen Firma auf eine Angestellte, die kurz darauf ihren Verletzungen erlag. Der mutmaßliche Täter wurde auf der Flucht von der Polizei festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft bestätigte.
Krokodil ist Zootier des Jahres 2021
Das Krokodil ist als "Nützling mit Imageproblem" zum Zootier des Jahres 2021 gekürt worden. Mit der Kampagne sollen Projekte zum Erhalt von Kuba-, Siam- und Philippinenkrokodile unterstützt werden, wie die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) am Donnerstag erklärte. "Krokodile sind keine schwimmende Handtaschen", sagte der stellvertretende ZGAP-Vorsitzende Sven Hammer. "Ohne akute Schutzmaßnahmen werden einige Krokodilarten bald gänzlich von unserem Planeten verschwinden."
Deutlich mehr Vergewaltigungen während Corona-Pandemie in Frankreich
Während der Corona-Pandemie hat Frankreich einen massiven Anstieg von Vergewaltigungen und Gewalt in der Familie verzeichnet: 2020 wurden elf Prozent mehr Vergewaltigungen angezeigt sowie neun Prozent mehr Fälle innerfamiliärer Gewalt, wie das Innenministerium in Paris am Donnerstag mitteilte. Die Regierung sieht demnach einen "Zusammenhang mit der Gesundheitskrise".
42-Jähriger soll 15-jährige Jugendliche in Berlin erwürgt haben
Knapp sechs Monate nach dem mutmaßlichen Mord an einem 15-jährigen Mädchen in Berlin hat am Donnerstag der Prozess gegen einen 42-Jährigen begonnen. Bekim H. soll die Jugendliche Anfang August auf einem Brachgelände an der Rummelsburger Bucht erwürgt haben. Zuvor soll er versucht haben, sie zu vergewaltigen. Dem Mann wird vorgeworfen, das Mädchen aus Angst vor einer Strafverfolgung getötet zu haben.
Australier wehrt Krokodil mit bloßen Händen ab
Ein Schwimmer in Australien hat einen wahrhaft kühlen Kopf bewiesen und so einen Krokodil-Angriff überlebt. Dem 44-Jährigen gelang es, den Kiefer des Tieres mit bloßen Händen von seinem Kopf zu lösen und zu entkommen, wie Rettungskräfte am Donnerstag mitteilten.
Zwei kleine Jaguare in Nicaragua aus Fängen von Tierhändlern befreit
Dank einer Kampagne in Internet-Netzwerken haben Tierschützer in Nicaragua zwei kleine Jaguare im letzten Moment vor dem illegalen Verkauf ins Ausland bewahrt. Tierhändler hätten die beiden drei Monate alten, streng geschützten Raubkatzen unter schrecklichen Bedingungen in einem Käfig in der nördlichen Karibikregion gefangen gehalten, berichtete der an der Rettung beteiligte Zoodirektor Eduardo Sacasa. Die Kriminellen hatten demnach zuvor die Mutter der Jungtiere getötet, um das Weibchen und das Männchen an einen chinesischen Interessenten zu verkaufen.
Regeneron: Antikörper-Mittel wirkt gegen britische und südafrikanische Mutanten
Neun Festnahmen nach brutalem Angriff auf 15-Jährigen in Paris
Nach dem brutalen Angriff auf einen 15-Jährigen in einem Pariser Einkaufsviertel hat es neun Festnahmen gegeben. Die Polizei nahm acht Minderjährige und einen Erwachsenen in Gewahrsam, wie die Ermittler am Donnerstag mitteilten. Den Verdächtigen wird versuchte Tötung, Bandenbildung und Diebstahl vorgeworfen.
WHO-Experten: Coronvirus kommt aus China-Labor
Nach zweiwöchiger Quarantäne hat ein Expertenteam der Weltgesundheitsorganisation (WHO) seine Arbeit im chinesischen Wuhan zur Erkundung der Ursprünge des Coronavirus begonnen. Die Mitglieder der Expertengruppe bestiegen am Donnerstag einen Bus vor dem Hotel, in dem sie nach der Ankunft in China ihre Quarantäne verbracht hatten, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Das erste Ziel der Experten in Wuhan war zunächst unklar. Dem WHO-Team gehört auch Fabian Leendertz vom Robert-Koch-Institut in Berlin an. In der zentralchinesischen Millionenmetropole Wuhan war Ende 2019 der weltweit erste Infektionsherd des neuartigen Erregers festgestellt worden. Die meisten Wissenschaftler gehen davon aus, dass Fledermäuse die ursprünglichen Wirte der Coronaviren waren. Ungeklärt ist aber, welches Tier bei der Übertragung auf den Menschen als sogenannter Zwischenwirt diente. (A.Nikiforov--DTZ)
Bei Großrazzia in Hessen mehr als halbe Millionen Euro beschlagnahmt
Bei einer Großrazzia in Hessen im Zusammenhang mit Betrugsfällen im Baugewerbe haben die Ermittler insgesamt Bargeldbeträge in Höhe von mehr als 500.000 Euro beschlagnahmt. Die Durchsuchungen am Mittwoch erstreckten sich auf insgesamt 20 Einsatzorte, davon 15 in Hessen und fünf in Bayern, wie die Polizei in Darmstadt am Donnerstag erklärte.
Studie: Deutschlands Umgang mit der Corona-Pandemie nur mittelmäßig
Deutschland landet mit seinem Corona-Management im internationalen Vergleich nur im Mittelfeld. Eine am Donnerstag veröffentlichte Studie des Lowy Institute im australischen Sydney sieht die Bundesrepublik auf Platz 55 von 98 Ländern. Am besten schnitt demnach Neuseeland ab, auf dem letzten Platz landete Brasilien. "Einige Länder haben die Pandemie besser gehandhabt als andere - aber die meisten Länder übertrafen sich gegenseitig nur durch ihre unzureichende Leistung", erklärten die Forscher.
RKI: Coronavirus-Inzidenz in Deutschland erstmals seit drei Monaten unter 100
Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei der Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland liegt erstmals seit drei Monaten wieder unter der Marke von 100. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) sank der Wert am Donnerstag auf 98. Zudem meldete das RKI 941 neue Todesfälle von Corona-Infizierten innerhalb von 24 Stunden.
Biontech: Vakzin gegen wichtigste britische und südafrikanische Mutanten wirksam
Der Corona-Impfstoff von Biontech ist nach Angaben des Mainzer Unternehmens gegen die wichtigsten Virus-Mutanten aus Großbritannien und Südafrika wirksam. Erste Ergebnisse von In-Vitro-Tests wiesen darauf hin, dass die Entwicklung eines neuen Impfstoffs für diese Varianten nicht notwendig sei, teilten Biontech und sein US-Partner Pfizer am Donnerstag mit. Derweil ging der Streit um die Lieferungen des Impfstoffs von Astrazeneca, über dessen EU-weite Zulassung am Freitag entschieden werden soll, weiter.
Biontech-Vakzin gegen wichtigste britische und südafrikanische Virus-Mutanten wirksam
Der Impfstoff von Biontech ist gegen die wichtigsten in Großbritannien und Südafrika aufgetauchten Coronavirus-Mutanten wirksam. In-Vitro-Tests hätten gezeigt, dass die Entwicklung eines neuen Impfstoffs für diese Varianten des Coronavirus nicht notwendig sei, teilten das Mainzer Unternehmen und sein US-Partner Pfizer am Donnerstag mit. Die Virus-Varianten würden jedoch weiterhin auf mögliche Resistenzen gegen den Impfstoff beobachtet.
WHO-Experten beginnen in Wuhan mit Untersuchungen zu Corona-Ursprung
Begleitet von einem heftigen Schlagabtausch zwischen Washington und Peking hat ein Expertenteam der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag seine Untersuchungen zum Ursprung des Coronavirus im zentralchinesischen Wuhan begonnen. Washington forderte eine tiefgehende Untersuchung ohne "Falschinformation" durch China, während Peking vor einer "Politisierung" der Mission warnte.
Sanders spendet Einnahmen aus Foto mit dicken Fäustlingen für wohltätige Zwecke
Ein Foto des US-Senators Bernie Sanders im Parka und in Fäustlingen aus dicker gemusterter Wolle bei der Amtseinführung des neuen Präsidenten Joe Biden hat für Furore gesorgt - und Sanders hat das Bild benutzt, um Geld für wohltätige Zwecke zu sammeln. Innerhalb von fünf Tagen habe er 1,8 Millionen Dollar (1,5 Millionen) mit Waren eingenommen, auf denen er in dieser Kleidung während der feierlichen Zeremonie zu sehen ist, teilte Sanders am Mittwoch mit.
Britische Reiserückkehrer aus Hochrisikogebieten müssen in Hotel-Quarantäne
Britische Reiserückkehrer, die aus Corona-Hochrisikogebieten eintreffen, müssen sich zukünftig für zehn Tage in eine Hotel-Quarantäne begeben. Das kündigte Innenministerin Priti Patel am Mittwoch im Parlament in London an, ohne zunächst ein Datum für das Inkrafttreten dieser Regelung zu nennen. Zu den Hochrisikogebieten werden 22 Länder gerechnet, darunter Portugal und Südafrika.
42-Jähriger wegen mutmaßlichen Mordes an 15-Jähriger vor Berliner Gericht
Knapp sechs Monate nach dem mutmaßlichen Mord an einem 15-jährigen Mädchen in Berlin beginnt am Donnerstag (09.30 Uhr) der Prozess gegen einen 42-Jährigen. Bekim H. soll die Jugendliche Anfang August auf einem Brachgelände an der Rummelsburger Bucht erwürgt haben. Zuvor soll er versucht haben, sie zu vergewaltigen. Dem Mann wird vorgeworfen, das Mädchen aus Angst vor einer Strafverfolgung getötet zu haben.
Film-Festival von Cannes auf den Monat Juli verschoben
Das Film-Festival von Cannes, das eigentlich im Mai hätte stattfinden sollen, wird um zwei Monate verschoben. Die Organisatoren kündigten das Festival am Mittwoch für den Zeitraum vom 6. bis 17. Juli an. Nach den bisherigen Planungen hätte das Festival in der südfranzösischen Stadt vom 11. bis 22. Mai abgehalten werden sollen.