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Deutsche Hilfsorganisationen verzeichnen Spenden für Ukraine in Millionenhöhe
Hilfsorganisationen in Deutschland haben seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs Spenden in Millionenhöhe für die Ukraine verzeichnet. Bei der Aktion Deutschland Hilft wurden seit Beginn der Spendenaktion am 24. Februar 50,8 Millionen Euro verbucht, wie eine Sprecherin am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP sagte. Die Aktion ist ein Zusammenschluss mehrerer Hilfsorganisationen.
Anklage gegen Krankenschwester in Skandal um unwirksame Corona-Impfungen
Im Skandal um unwirksame Corona-Impfungen in einem Impfzentrum in Ostfriesland hat die Staatsanwaltschaft eine frühere Angestellte wegen Körperverletzung in 15 Fällen angeklagt. Wie die Behörde am Dienstag im niedersächsischen Oldenburg mitteilte, soll die Krankenschwester 15 Spritzen absichtlich derart stark mit Kochsalzlösung verdünnt haben, dass sie faktisch keine Wirkung mehr hatten. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie dies tat, weil sie die Coronaschutzmaßnahmen ablehnte.
Tausende Ukrainer fliehen aus belagerten Städten
Tausende Menschen sind am Dienstag aus belagerten ukrainischen Städten in nicht umkämpfte Gebiete geflohen. Aus dem nordöstlichen Sumy brachte eine lange Kolonne von Bussen Zivilisten über einen eingerichteten Evakuierungskorridor Richtung Westen. Im bombardierten Irpin bei Kiew ging die gefährliche Flucht vieler Bewohner über eine improvisierte Brücke weiter. Im südlichen Mariupol machten sich Kiew und Moskau weiterhin gegenseitig für gescheiterte Evakuierungsversuche verantwortlich.
Verzweifelte Fluchtversuche aus umkämpften ukrainischen Städten
Nach mehreren gescheiterten Evakuierungen haben tausende Ukrainer am Dienstag erneut versucht, aus ihren von russischen Truppen belagerten Städten zu fliehen. Zahlreiche Busse mit Zivilisten an Bord verließen die Stadt Sumy im Nordosten des Landes. In der Hafenstadt Mariupol wurde die Evakuierung nach Angaben der ukrainischen Regierung durch russische Angriffe blockiert. Die Gesamtzahl der Flüchtlinge aus der Ukraine überschritt nach UN-Angaben inzwischen die Marke von zwei Millionen.
Erste Evakuierungen aus nordostukranischer Stadt Sumy begonnen
Nach mehreren gescheiterten Evakuierungsversuchen hat Russland für Dienstag erneut eine Feuerpause sowie die Einrichtung von Fluchtwegen für Zivilisten aus umkämpften Städten in der Ukraine angekündigt. Aus der Stadt Sumy im Nordosten des Landes, wo am Vorabend mindestens 21 Menschen nach ukrainischen Angaben bei einem russischen Luftangriff auf ein Wohngebiet getötet worden waren, begannen am Morgen tatsächlich erste Evakuierungen. Kiew blieb jedoch skeptisch. Präsident Wolodymyr Selenskyj machte Moskau für zuvor gescheiterte Evakuierungen verantwortlich.
Berlin dringt auf bessere Verteilung der Flüchtlinge aus der Ukraine
Der Berliner Senat dringt auf eine bessere Verteilung der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland. Sozialsenatorin Katja Kipping (Linke) sagte am Dienstag dem RBB-Sender Radio Eins: "Wenn wir eine gute Unterbringung für die Flüchtlinge wollen, ist es wichtig, dass die anderen Bundesländer mit zum Einsatz kommen." Andere Länder bereiteten sich darauf auch vor.
UNO: Bereits über zwei Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen
Die Zahl der Flüchtlinge aus der Ukraine hat am Dienstag zwei Millionen überschritten. Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) meldete insgesamt mehr als 2,01 Millionen Menschen, die seit dem russischen Einmarsch am 24. Februar in die Nachbarländer der Ukraine geflüchtet sind. Mehr als die Hälfte von ihnen, über 1,2 Millionen, wurde demnach von Polen aufgenommen.
Generalbundesanwalt ermittelt wegen russischer Kriegsverbrechen in der Ukraine
Wegen möglicher russischer Kriegsverbrechen in der Ukraine ermittelt der Generalbundesanwalt in Karlsruhe. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP vom Dienstag hat die Behörde Anhaltspunkte dafür, dass solche Verbrechen bereits begangen wurden oder in Zukunft begangen werden könnten. Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) sagte der "Passauer Neuen Presse", dass ein sogenanntes Strukturermittlungsverfahren eingeleitet worden sei.
EuGH-Generalanwalt zweifelt an lettischer Sprachenregelung an Hochschulen
Lettland darf seine Hochschulen womöglich verpflichten, ausschließlich auf Lettisch zu unterrichten - aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Diese Auffassung formulierte der zuständige Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Dienstag in seinem Gutachten. Er meldete zugleich Zweifel an, ob alle diese Voraussetzungen erfüllt seien. (Az. C-391/20)
22.000 Beschäftigte in Kitas und sozialen Diensten im Warnstreik
Im Tarifkonflikt der Beschäftigten in sozialen Berufen und der Erziehung sind am Dienstag tausende Beschäftigte einem Aufruf zum Warnstreik gefolgt. Kitas blieben geschlossen, an bundesweiten Kundgebungen und Demonstrationen beteiligten sich zahlreiche Beschäftigte. Wie eine Sprecherin der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sagte, beteiligten sich insgesamt 22.000 Beschäftigte an den Warnstreiks. Verdi hatte diese bewusst auf den Weltfrauentag gelegt, um auch auf die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern aufmerksam zu machen.
Warnstreiks in Kitas und bei sozialen Diensten
Im Tarifkonflikt der Beschäftigten in sozialen Berufen und der Erziehung sind am Dienstag tausende Beschäftigte einem Aufruf zum Warnstreik gefolgt. Kitas blieben geschlossen, an bundesweiten Kundgebungen und Demonstrationen beteiligten sich zahlreiche Beschäftigte. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hatte die Warnstreiks bewusst auf den Weltfrauentag gelegt, um auch auf die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern aufmerksam zu machen.
Warnstreiks in Kitas und bei sozialen Diensten angelaufen
Im Tarifkonflikt der Beschäftigten in sozialen Berufen und der Erziehung sind am Dienstag bundesweit Beschäftigte auf die Straßen gegangen. Allein in Dortmund versammelten sich nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi 1300 Beschäftigte zu einer Kundgebung und Demonstration. Nordrhein-Westfalen ist mit großen Protestveranstaltungen in zwölf Städten einer der Schwerpunkte der Warnstreikaktionen, aber auch in den anderen Bundesländern sollten Proteste stattfinden.
Kölner Verwaltungsgericht verhandelt über AfD-Klagen gegen Verfassungsschutz
Das Kölner Verwaltungsgericht verhandelt seit Dienstag über vier Klagen der AfD beziehungsweise ihrer Jugendorganisation Junge Alternative gegen das Bundesamt für Verfassungsschutz. Die zweitägige Verhandlung begann am Vormittag in der Domstadt. Dabei geht es unter anderem um die Einstufung der Gesamtpartei sowie der Jungen Alternative als Verdachtsfälle oder als gesicherte Fälle für eine rechtsextremistische Bestrebung.
Habeck rechnet nicht mit Gas-Lieferstopp durch Russland
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) geht nicht davon aus, dass die russische Regierung den angedrohten Lieferstopp von Gas durch die Pipeline Nord Stream 1 umsetzt. "Ich rechne nicht damit, weil Russland wissen muss, wenn sie das tun, dann sind sie ein unzuverlässiger Lieferant", sagte Habeck am Dienstag in der Sendung "Frühstart" von RTL/ntv. Dann werde, auch wenn "es wieder Frieden gibt, Europa nicht zurückkommen".
Stiftung Patientenschutz mahnt rasche Einigung bei Infektionsschutzgesetz an
Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat eine rasche Einigung beim geplanten Infektionsschutzgesetz angemahnt, mit dem Corona-Schutzmaßnahmen auch nach dem 20. März möglich sein sollen. Die Bundesregierung müsse unverzüglich sicherstellen, "dass das Infektionsgeschehen nicht ungebremst an Fahrt aufnehmen kann", sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). "Dafür braucht es eine Kanzler-Mehrheit im Parlament. Die fehlt aktuell."
Thüringer Verfassungsschutzchef für Registrierung aller Ukraine-Flüchtlinge
Thüringens Verfassungsschutzpräsident Stephan Kramer hat davor gewarnt, dass mögliche Extremisten und Kriminelle mit dem Flüchtlingsstrom aus der Ukraine nach Westeuropa gelangen könnten. Im "Handelsblatt" forderte Kramer nach einem Bericht vom Dienstag daher die Registrierung aller Ukraine-Flüchtlinge.
Stalin und Putin, verdiente Mörder des Volkes - Сталин и Путин, заслуженные убийцы
Der russische Terror-Despot Wladimir Putin lässt ukrainische Städte in Schutt und Asche legen und die Führer der sogenannten "westlichen Wertegemeinschaft" schauen zu! Angefangen von Deutschlands SPD-Bundeskanzler Olaf Scholz, Dutz-Freund des Ex-Kanzlers Gerhard Schröder, welcher ein Dutz-Freund des Terror-Despoten Putin ist und welcher offenbar nicht zu verstehen will, dass es dringend kurzfristig ein maximales Embargo gegen Russland geben muss, sodass keinerlei Ware mehr nach Russland transportiert werden darf und keinerlei Ware mehr aus Russland nach Deutschland transportiert werden kann! Auch muss die ukrainische Arme schnell mit schweren Waffen ausgerüstet werden, nur so ist der von Putin und seinem kriminellen Clan bewusst geplante Genozid am ukrainischen Volk zu verhindern! Der Flughafen der Stadt Winnyzja, rund 200 Kilometer südwestlich von Kiew, wurde durch russische Raketenangriffe angegriffen. „Der Flughafen ist komplett zerstört worden“, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Videobotschaft, viele Raketen hat der russische Terror-Staat und seine Terror-Armee auf die Stadt Winnyzja mit knapp 370.000 Einwohnern abgefeuert. All diesen Terror finanziert der deutsche Steuerzahler, unter den Augen des deutschen SPD-Kanzlers Olaf Scholz - denn Russland kassierte alleine im Februar 2022 im Schnitt mehr als 200 Millionen Euro für Gaslieferungen und das pro Tag, das macht zusammengerechnet mehr als 5,6 Milliarden Euro im Monat, Danke Herr Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Danke Herr Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), wird der russische Diktator Putin da sagen! Bei Putin sieht man nicht nur komplette Parallelen zum Massenmörder Stalin, Putin scheint in seinem nazistischen Wahn der Bestie Josef Wissarionowitsch Dschugaschwilli, genannt Stalin - nachzueifern. Über diesen sagte der russische Dichter Jewgeni Jewtuschenko:"...die Ruhe bleibt mir versagt, solange die Erben Stalins noch unter uns weilen, wird mir so sein, als sei Stalin noch immer im Mausoleum - und ich appelliere an unsere Regierung, die Wachen am Grab zu verdoppeln und zu verdreifachen, auf dass Stalin und mit ihm die Vergangenheit nie wieder auferstehen mögen.” Stalins Unsterblichkeit war in den Jahren seiner Herrschaft in einem solchen Ausmaß beschworen worden, dass sein Tod tatsächlich unvorstellbar schien, Stalin hatte sich wie Putin als gottgleicher Alleswisser, Führer und Übervater inszeniert und Stalin ging, wie Wladimir Putin es wird, als "verdienter Mörder des Volkes" in die Geschichte ein! "Wladimir Putin wird wie Josef Stalin verachtet und gehasst - und kann man nur hoffen, dass unser Planet schnell von einem Diktator und Despoten wie Wladimir Putin erlöst wird, sterbend im Urin liegend, so wie Stalin die letzten Stunden seines erbärmlichen Lebens vor sich hin siechte, denn Putin wird letztendlich dem russischen Volk den Untergang bringen und nur ein toter Putin ist ein guter Putin, sagen sogar russische Bürger in Berlin, vor der in diesen Tagen noch mehr verhassten russischen Botschaft nahe dem Berliner Brandenburger Tor!" Vor diesem Hintergrund fordern wir als Vertreter der Presse, einer freien, nicht wie in Russland unterdrückten und zensierten Presse:"Herr Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Herr Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP), Frau Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) und Herr Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), beschließen Sie sofort den Gas-Stopp von Russland nach Deutschland und liefern Sie schwere Waffen an die Ukraine, bevor der russische Terror des Wladimir Putin nach Deutschland kommt, bevor es zu spät ist - Sie haben es in ihren Händen, ob unschuldige Kinder in der Ukraine sterben oder nicht! (P.Hansen--BTZ) ======== Россия: Сталин и Путин - заслуженные убийцы народа Российский деспот Владимир Путин превращает украинские города в руины, а лидеры так называемого "западного сообщества" наблюдают за этим! Начиная с канцлера СДПГ Германии Олафа Шольца, друга экс-канцлера Герхарда Шрёдера, который является закадычным другом террористического деспота Путина и который, очевидно, не хочет понять, что необходимо срочно ввести максимальное эмбарго против России в краткосрочной перспективе, чтобы больше не было поставок товаров в Россию и не было поставок товаров из России в Германию! Украинская армия также должна быть быстро оснащена тяжелым вооружением; это единственный способ предотвратить геноцид украинского народа, преднамеренно запланированный Путиным и его преступным кланом! Аэропорт города Винница, расположенного примерно в 200 километрах к юго-западу от Киева, был атакован российскими ракетными ударами. "Аэропорт полностью разрушен, - сказал президент Владимир Зеленский в видеообращении, - много ракет было выпущено российским террористическим государством и его террористической армией по городу Винница с населением почти 370 000 человек". Весь этот террор финансируется за счет немецких налогоплательщиков, под пристальным взглядом канцлера СДПГ Олафа Шольца - ведь только в феврале 2022 года Россия собрала в среднем более 200 миллионов евро за поставки газа, и это в день, что в сумме составляет более 5,6 миллиарда евро в месяц, спасибо вам, канцлер Олаф Шольц (СДПГ) и спасибо вам, бывший канцлер Герхард Шредер (СДПГ), скажет российский диктатор Путин! В случае с Путиным не только видны полные параллели с массовым убийцей Сталиным, но Путин, похоже, подражает чудовищу Иосифу Виссарионовичу Дшугашвилли по кличке Сталин в его нацистском безумии. О последнем русский поэт Евгений Евтушенко сказал:"...мне отказано в покое, пока наследники Сталина еще среди нас, я буду чувствовать себя так, как будто Сталин все еще в мавзолее - и я призываю наше правительство удвоить и утроить охрану у могилы, чтобы Сталин, а вместе с ним и прошлое никогда не воскресли". На бессмертие Сталина в годы его правления ссылались до такой степени, что его смерть казалась немыслимой, Сталин, как и Путин, изображал из себя богоподобного всезнайку, вождя и отца, и Сталин вошел в историю, как и Владимир Путин, как "заслуженный убийца народа"! "Владимира Путина презирают и ненавидят, как Иосифа Сталина - и можно только надеяться, что наша планета будет быстро избавлена от такого диктатора и деспота, как Владимир Путин, лежащего при смерти в моче, как Сталин томился последние часы своей жалкой жизни, потому что Путин в конечном итоге принесет гибель русскому народу, а только мертвый Путин - хороший Путин, говорят даже российские граждане в Берлине, перед посольством России у Бранденбургских ворот в Берлине, которое в эти дни еще более ненавистно!". На этом фоне мы, как представители прессы, свободной прессы, а не прессы, которая подавляется и подвергается цензуре, как в России, требуем:"Господин федеральный канцлер Олаф Шольц (СДПГ), господин федеральный министр финансов Кристиан Линднер (СвДП), госпожа федеральный министр иностранных дел Анналена Баербок (Bündnis 90/Die Grünen) и господин федеральный министр экономики Роберт Хабек (Bündnis 90/Die Grünen), немедленно примите решение о прекращении поставок газа из России в Германию и поставках тяжелого вооружения в Украину, пока российский террор Владимира Путина не пришел в Германию, пока не стало слишком поздно - в ваших руках решение, погибнут ли невинные дети в Украине или нет! (П.Хансен - БТЗ)
Aktivisten besprühen Tankschiff mit russischem Öl mit Schriftzug gegen Krieg
Mehrere Aktivisten in Schlauchbooten haben in Bremen ein mit Öl aus Russland beladenes Tankschiff mit Farbe besprüht. Das 200 Meter lange Tankschiff war am Montagnachmittag unter deutscher Flagge auf der Weser unterwegs und wurde mit dem Schriftzug "PEACE - NOT OIL" ("Frieden - kein Öl") besprüht, wie die Bremer Polizei am Dienstag mitteilte. Der Öltanker konnte anschließend in den Bremer Industriehafen einlaufen.
Washington und Caracas bestätigen Besuch von US-Delegation
Das Weiße Haus hat Gespräche einer US-Delegation mit dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro am Wochenende in Caracas bestätigt. Dabei sei es auch um die Energieversorgung gegangen, sagte Pressesprecherin Jen Psaki am Montag. Das Weiße Haus hatte am Freitag angedeutet, dass es Möglichkeiten prüfe, wie Ölimporte aus Russland reduziert werden könnten, ohne US-Verbrauchern zu schaden oder die globale Versorgung zu beeinträchtigen. Öllieferungen aus Venezuela könnten dabei eine große Rolle spielen.
Bericht: Neuer Höchststand bei Rentnern in Hartz IV
Die Zahl der auf Hartz IV angewiesenen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland hat einem Bericht zufolge einen neuen Rekordstand erreicht. Im vergangenen September bezogen 579.095 Ruheständler Grundsicherung im Alter, wie laut Funke-Mediengruppe aus einer Datenabfrage der Linken-Bundestagsfraktion beim Statistischen Bundesamt hervorgeht. Das sei der höchste Wert seit fast zwei Jahrzehnten, berichteten die Zeitungen am Dienstag.
Ukrainische Rettungskräfte melden neun Tote bei Luftangriff auf Sumy
Bei einem russischen Luftangriff auf die ukrainische Stadt Sumy sind nach Angaben ukrainischer Rettungskräfte mindestens neun Menschen getötet worden. "Feindliche Flugzeuge haben heimtückisch Wohngebäude angegriffen", teilte der Rettungsdienst am Dienstag im Messenger-Dienst Telegram mit. Unter den Todesopfern der Angriffe vom Montagabend seien auch zwei Kinder.
Wohlfahrtverband fordert mehr Unterstützung für Bedürftige wegen steigender Preise
Vor dem Hintergrund rasant gestiegener Gaspreise fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband mehr Unterstützung für Menschen, die auf Wohngeld oder Grundsicherung angewiesen sind. "Die derzeit signifikant steigenden Gaspreise werden sich auch auf andere Güter und Dienstleistungen des täglichen Lebens wie Strom und Lebensmittel auswirken", sagte der Geschäftsführer des Verbands, Werner Hesse, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben).
Deutsches Rotes Kreuz kritisiert Fluchtkorridore im Ukraine-Krieg
Der Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes, Christian Reuter, hat das Konzept von Fluchtkorridoren wie im Ukraine-Krieg kritisiert. "Ich sehe humanitäre Fluchtkorridore durchaus zweischneidig", sagte Reuter am Montagabend im ZDF. Natürlich sei es gut, wenn möglichst viele Menschen in der Ukraine gerettet werden könnten. "Aber ein humanitärer Fluchtkorridor darf dann nicht in der Konsequenz heißen, dass alle Menschen, die dort nicht fliehen, dann sozusagen angegriffen werden können".
Ausländische Tänzer verlassen wegen Ukraine-Krieg russische Ballett-Kompanien
Mehrere ausländische Tänzer haben aus Solidarität mit den Opfern des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ihren Rücktritt von berühmten russischen Ballett-Kompanien bekanntgegeben. "Mit tiefer Trauer" habe er das Moskauer Bolschoi-Theater "verlassen", erklärte der brasilianische Tänzer David Motta Soares am Montag auf der Internetplattform Instagram. Er betonte, dass er "viele Freunde" in der Ukraine habe: "Ich kann mir nicht vorstellen, wie sehr sie jetzt leiden müssen, mein Herz ist bei ihnen".
Wirtschafts- und Umweltministerium gegen Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken
Wirtschaftsminister Robert Habeck und Umweltministerin Steffi Lemke (beide Grüne) sind trotz möglicher Energieversorgungsengpässe wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine gegen eine Laufzeitverlängerung der verbliebenen Atomkraftwerke. "Im Ergebnis einer Abwägung von Nutzen und Risiken ist eine Laufzeitverlängerung der drei noch bestehenden Atomkraftwerke auch angesichts der aktuellen Gaskrise nicht zu empfehlen", zitierten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben) aus einem gemeinsamen Prüfvermerk des Wirtschafts- und des Umweltministeriums.
Selenskyj macht Russland für gescheiterte Evakuierungen verantwortlich
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland für die gescheiterte Evakuierung umkämpfter Städte verantwortlich gemacht. "Es gab eine Vereinbarung über humanitäre Korridore", sagte Selenskyj am Montagabend in einem auf Telegram veröffentlichten Video. "Hat es funktioniert? Die russischen Panzer haben stattdessen funktioniert, die russischen ’Grad’ (Raketenwerfer), die russischen Minen."
Russland kündigt Einrichtung humanitärer Korridore in der Ukraine an
Russland hat die Einrichtung mehrerer "humanitärer Korridore" in der Ukraine angekündigt. In den Städten Kiew, Charkiw, Mariupol, Tschernihiw und Sumy sollen am Dienstag ab 10.00 Uhr (08.00 Uhr MEZ) lokale Waffenruhen gelten, wie das Verteidigungsministerium in Moskau am Montagabend nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen ankündigte.
UNO fordert "sichere Korridore" für humanitäre Hilfslieferungen in Ukraine
Die UNO hat Sicherheitskorridore für humanitäre Hilfslieferungen in die Ukraine gefordert. Es seien "sichere Korridore nötig, um humanitäre Hilfe in die umkämpften Gebiete" in der Ukraine zu bringen, sagte der UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths am Montag vor dem UN-Sicherheitsrat. Zivilisten in Städten wie Mariupol, Charkiw, Melitopol und in anderen Orten warteten verzweifelt auf Hilfe und seien insbesondere auf "lebenswichtige medizinische Versorgung" angewiesen.
USA: Russland mit fast allen mobilisierten Soldaten in die Ukraine einmarschiert
Russland ist nach US-Angaben inzwischen mit nahezu allen für den Einmarsch in die Ukraine vorgesehenen Truppen in das Land eingerückt. "Fast 100 Prozent" der in den vergangenen Wochen an der ukrainischen Grenze zusammengezogenen "Kampfkraft" befinde sich inzwischen in der Ukraine, sagte ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums am Montag. Nach westlichen Angaben hatte Russland vor Beginn seines Angriffs auf die Ukraine mehr als 150.000 Soldaten an den Grenzen aufmarschieren lassen.
USA: Westliche Staaten wollen höhere "Kosten" für Russland wegen Ukraine-Kriegs
Westliche Staaten erwägen nach Angaben der US-Regierung weitere Sanktionen gegen Russland wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine. "Die Staats- und Regierungschefs haben ihre Entschlossenheit bekräftigt, die Kosten für Russland wegen des unprovozierten und ungerechtfertigten Einmarsches in die Ukraine weiter zu erhöhen", erklärte das Weiße Haus am Montag nach einer Videokonferenz von US-Präsident Joe Biden, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Boris Johnson.
UNO sorgt sich um Kinder in ukrainischen Heimen und Internaten
Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR und das UN-Kinderhilfswerk Unicef haben am Montag in einem gemeinsamen Appell ihre Sorge um das Schicksal von Kindern in ukrainischen Heimen und Internaten des Landes zum Ausdruck gebracht. Wie die beiden Organisationen in Genf mitteilten, leben rund 100.000 Kinder in dem Land in Internaten und vergleichbaren Institutionen. Bevor Kinder wegen der russischen Invasion außer Landes gebracht würden, müsse das Einverständnis der Eltern eingeholt werden, erklärten UNHCR und Unicef.