Vorgestellt
Letzte Nachrichten
Geberkonferenz für den Jemen will mehr als drei Milliarden Euro einsammeln
Bei einer von der UNO, der Schweiz und Schweden organisierten Geberkonferenz für den Jemen will die internationale Gemeinschaft am Montag Hilfsgelder für die unter dem jahrelangen Krieg leidende Zivilbevölkerung mobilisieren. Die UNO gab als Ziel aus, rund 3,2 Milliarden Euro bei dem virtuellen Treffen in Genf einzusammeln.
Mützenich dringt auf gemeinsame Kriterien von Bund und Ländern für Corona-Lockerungen
SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich hat auf gemeinsame Kriterien von Bund und Ländern für weitere Lockerungen und Rücknahmen der Corona-Restriktionen gedrungen. "Die Menschen müssen endlich wissen, wann und nach welchen Kriterien gelockert oder gegebenenfalls auch wieder verschärft wird", sagte Mützenich der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe). Das gelte für Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus, aber auch für einzelne Öffnungsschritte.
Polizei in Thailand setzt Gummigeschosse und Tränengas gegen Demonstranten ein
Erstmals seit Monaten sind Polizisten in Bangkok wieder mit Gummigeschossen, Tränengas und Wasserwerfern gegen Demonstranten der thailändischen Demokratiebewegung vorgegangen. Rund 2000 Menschen demonstrierten am Sonntag vor einer Militärkaserne, in der Ministerpräsident Prayut Chan-O-Cha lebt. Als hunderte Demonstranten versuchten, eine Absperrung um die Kaserne zu überwinden, kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei.
Ultra-orthodoxe Juden bewerfen an Purim-Feiertag Polizisten mit Steinen
Bei den Feierlichkeiten zum jüdischen Purim-Fest haben dutzende ultra-orthodoxe Juden in Jerusalem Steine auf Polizisten geworfen. Die Beamten hatten am Sonntag im größtenteils von strenggläubigen Juden bewohnten Stadtviertel Mea Shearim Polizeipuppen von Stromleitungen entfernen wollen, teilten die Sicherheitsbehörden mit. Manche Bewohner nannten die Polizisten "Nazis", andere warfen Flaschen und Steine, wie ein AFP-Reporter berichtete.
Bukele hofft bei Parlamentswahl in El Salvador auf absolute Mehrheit
El Salvador hat am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Vor den Wahllokalen in dem zentralamerikanischen Land bildeten sich ab 07.00 Uhr Ortszeit (14.00 MEZ) lange Schlangen. Jüngsten Umfragen zufolge darf sich Präsident Nayib Bukele, dem die Opposition zunehmend autoritäre Methoden vorwirft, Hoffnungen auf eine absolute Mehrheit für seine Partei machen. Mit ersten Hochrechnungen wird am Sonntagabend gerechnet, bis zu einem offiziellen Ergebnis könnte es bis zu zwei Wochen dauern.
Forderungen nach einer Lockerung der Impfreihenfolge
Wegen des liegen gebliebenen Corona-Impfstoffs von Astrazeneca mehren sich Forderungen nach einer Lockerung der Impfreihenfolge, um das Vakzin flexibler verabreichen zu können. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) schlug in einer Zeitung vor, hunderttausende ungenutzte Dosen aus den Depots der Bundesländer zur Impfung für alle freizugeben. Auch der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert, Astrazeneca sofort für alle Menschen unter 65 in den drei Prioritätengruppe zur Verfügung zu stellen. Söder sagte nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview: "Bevor er liegen bleibt: impfen, wer will. Es darf keine Dose von Astrazeneca übrig bleiben oder weggeschmissen werden." Denn jeder Geimpfte schütze sich und andere. Deutschland müsse beim Impfen Tempo machen, verlangte Söder: "Jeder Tag zählt." Es könne nicht sein, dass einerseits zu wenig Impfstoff vorhanden sei, aber andererseits Astrazeneca-Vakzin "in hohen Zahlen nicht verimpft wird". Der bayerische Regierungschef strebt daher eine bundesweite Regelung an, für das Astrazeneca-Vakzin die Impfreihenfolge zu lockern. Zudem solle der Impfstoff auch durch Hausärzte verabreicht werden können. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sprach sich ebenfalls dafür aus, den Zugang zu Impfstoff für alle Bevölkerungsgruppen zu öffnen, solange einige Vakzine auf Vorbehalte stoßen. "Die Priorisierung ist unbedingt wichtig - zumindest solange der Impfstoff noch Mangelware ist. Zugleich können wir es uns nicht leisten, dass Impfstoff herumsteht und nicht verimpft wird, weil Teile der Berechtigten ihn ablehnen. Dann müssen wir dieses strenge Regiment auflockern und Menschen impfen, die nach der Priorisierung noch nicht an der Reihe wären", sagte Kretschmann der "Welt am Sonntag". Der Corona-Impfstoff von Astrazeneca stößt in Deutschland auf Akzeptanzprobleme. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt das Mittel bisher nur für Menschen unter 65 Jahren, hat aber angekündigt, ihre Empfehlung rasch zu ändern. Auch SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach sagte nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview, das Präparat von Astrazeneca solle auch bei über 65-jährigen "sofort eingesetzt werden dürfen". Darüber hinaus forderte der Epidemiologe, der Abstand zwischen erster und zweiter Impfung solle "bei allen Impfstoffen innerhalb der Zulassung soweit gestreckt werden wie möglich". Mit möglichst vielen Erstimpfungen gelinge es, Menschen vor schwerer Krankheit und Tod zu bewahren. Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) forderte ebenfalls eine Aufhebung der Priorisierung bei Astrazeneca. "Die Priorisierung ist ein Mittel der Mangelverwaltung", sagte er nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview. "Jetzt sehen wir, dass mehr davon vorhanden ist, als kurzfristig verimpft werden kann." Mit der Öffnung ließen sich schnell Fortschritte erzielen. Perspektivisch könnten auch die Hausärzte die Patienten aufklären und Vertrauen in den Impfstoff schaffen. Kretschmer schloss zugleich eine Impfpflicht für die Zukunft nicht aus. Zwar sei jetzt "der falsche Zeitpunkt für diese Debatte". In einigen Monaten will er seine Position aber überdenken. "Reden wir mal Ende des Sommers darüber." Möglicherweise stelle sich diese Frage dann neu. "Wenn sechzig, siebzig Prozent geimpft sind, dann kann man noch mal über die Impfpflicht reden." (A.Nikiforov--DTZ)
Deutschland: 7890 Corona-Neuinfektionen, 70.045 Tote
In Deutschland sind inzwischen mehr als 70.000 Menschen an oder mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen mitteilte, wurden innerhalb der vorangegangenen 24 Stunden 157 weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Toten stieg damit auf 70.045. Seit Pandemie-Beginn wurden fast 2,5 Millionen Corona-Infektionen behördlich registriert. Bei den Todesfällen werden sowohl Menschen gezählt, die unmittelbar an der Erkrankung verstarben, als auch Menschen mit Vorerkrankungen, die mit Sars-CoV-2 infiziert waren und bei denen sich nicht abschließend nachweisen lässt, was die genaue Todesursache war. Das RKI meldete am Sonntagmorgen unter Berufung auf die Gesundheitsämter 7890 neu festgestellte Corona-Infektionen. Damit liegt die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz wie bereits am Samstag bei 63,8. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Infektionen in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg auf 2.442.336. Etwa 2.248.400 Menschen gelten als genesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz pendelt seit Tagen um die Marke 60. Während des seit Dezember andauernden harten Lockdowns war der Wert wochenlang zurückgegangen, bevor er im Verlauf der vergangenen Tage wieder stieg, dann erneut sank und nun den dritten Tag in Folge wieder zunahm. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz handelt es sich um die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb dieses Zeitraums. Die Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab bei der Verhängung oder Lockerung von Corona-Restriktionen. Ziel von Bund und Ländern ist es derzeit, den Wert auf unter 35 zu drücken. Am Mittwoch wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länderchefs über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten. (S.A.Dudajev--DTZ)
Weiter keine Spur von 317 in Nigeria verschleppten Schülerinnen
Nach dem erneuten Angriff auf eine Schule in Nigeria haben Eltern und Angehörige am Wochenende vergeblich auf ein Lebenszeichen der mehr als 300 verschleppten Schülerinnen gewartet. Eine gemeinsame Suchaktion von Polizei und Militär brachte zunächst kein Ergebnis. Die Freilassung von Dutzenden früheren Entführungsopfern konnte das Entsetzen nur kurze Zeit mildern. Papst Franziskus verurteilte am Sonntag in Rom die "abscheuliche" Tat.
Großteil der Bundesbürger laut Umfrage für baldige Laden-Öffnungen
Nach monatelangem Lockdown spricht sich ein Großteil der Bundesbürger für weitreichende Öffnungen aus, doch viele Politiker warnen vor zu großen Lockerungen. In einer Umfrage des Instituts Insa für die "Bild am Sonntag" plädierten sich 75 Prozent für eine Öffnung des Einzelhandels im März, nur 17 Prozent waren dagegen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) warnte vor einem "Blindflug in die dritte Welle".
Nawalny in russisches Straflager 200 Kilometer östlich von Moskau gebracht
Der in Russland inhaftierte Kreml-Kritiker Alexej Nawalny ist in die Region Wladimir, 200 Kilometer östlich von Moskau, gebracht worden. "Er wird zunächst in Quarantäne bleiben und dann in seine Strafkolonie verlegt werden", teilte Alexej Melnikow von der zuständigen Kommission für die Rechte Inhaftierter am Sonntag der russischen Nachrichtenagentur Interfax mit. Medienberichten zufolge verbüßen in der Kleinstadt Pokrow rund 800 Menschen ihre Strafe, die Bedingungen seien weniger hart als in anderen Lagern.
Dutzende Verletzte bei Protest in Bangladesch nach Tod von Schriftsteller in Haft
Dutzende Menschen sind am dritten Tag der Proteste in Bangladesch gegen den Tod eines bekannten Schriftstellers in Haft verletzt worden. Die Beamten hätten Gummigeschosse und Tränengas gegen protestierende Studenten eingesetzt, die die Einsatzkräfte mit Stöcken und Steinen angegriffen hätten, teilte der Vize-Polizeichef von Dhaka der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag mit. Der 53-jährige Mushtaq Ahmed war am Donnerstag in einem Hochsicherheitsgefängnis gestorben.
Spahn rechtfertigt Teilnahme an privatem Abendessen
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Teilnahme an einem privaten Abendessen mit einem Dutzend Teilnehmern im Oktober gerechtfertigt. "Die damalige Veranstaltung entsprach den Corona-Regeln", sagte er der "Bild am Sonntag". Spahn, der am Tag nach dem Dinner sein positives Corona-Testergebnis erhalten hatte, betonte: "Jemanden unwissentlich anzustecken, hätte ich zutiefst bedauert." Das sei wohl auch aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen nicht passiert.
Netanjahu wirft dem Iran Angriff auf israelischen Frachter vor
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den Iran am Montag für einen Angriff auf ein israelisches Frachtschiff im Golf von Oman verantwortlich gemacht. "Es geht auf das Konto des Irans, das ist klar", sagte Netanjahu dem öffentlich-rechtlichen Sender Kan. Der Iran sei "der größte Feind Israels" und er sei entschlossen, diesen zu "stoppen". Teheran wies die Anschuldigungen zurück.
Sicherheitskräfte in Myanmar erschießen mindestens acht Demonstranten
Es war der bisher blutigste Tag der Proteste gegen den Militärputsch in Myanmar seit der Machtübernahme der Armee vor rund einem Monat: Am Sonntag sind nach Angaben von Behörden und Rettungskräften mindestens acht Menschen bei pro-demokratischen Demonstrationen erschossen worden. Bei den Massenprotesten am Wochenende wurden zudem hunderte Menschen festgenommen. Der UNO liegen nach eigenen Angaben "glaubhafte" Berichte über 18 Tote vor.
Sicherheitskräfte in Myanmar erschießen mindestens sechs Demonstranten
Es war der bisher blutigste Tag der Proteste gegen den Militärputsch in Myanmar seit der Machtübernahme der Armee vor rund einem Monat: Am Sonntag sind nach Angaben von Behörden und Rettungskräften mindestens sechs Menschen bei pro-demokratischen Demonstrationen erschossen worden. Bei den Massenprotesten am Wochenende wurden zudem hunderte Menschen festgenommen.
Mindestens sechs Demonstranten in Myanmar von Polizisten erschossen
Knapp vier Wochen nach dem Militärputsch in Myanmar gehen die Sicherheitskräfte immer gewaltsamer gegen die Straßenproteste vor. Am Sonntag wurden mindestens sechs Demonstranten erschossen, wie Rettungskräfte und ein Behördenvertreter mitteilten.
Mindestens drei Demonstranten in Myanmar von Polizisten erschossen
Die Sicherheitskräfte in Myanmar gehen mit zunehmender Gewalt gegen Demonstranten vor, die gegen den Militärputsch vor bald einem Monat demonstrieren. Am Sonntag wurden mindestens drei Menschen getötet, als in der südlichen Küstenstadt Dawei neben Tränengas, Wasserwerfern und Gummigeschossen auch scharfe Munition eingesetzt wurde, wie ein Rettungssanitäter der Nachrichtenagentur AFP sagte.
Lehrerverband schlägt freiwilliges Zusatzschuljahr vor
Um Lerndefizite durch die Schulschließungen in der Corona-Krise auszugleichen, schlägt der Deutsche Lehrerverband ein freiwilliges Zusatzschuljahr vor. "Aber nicht komplett in allen Fächern, sondern in eigenen Lerngruppen, in denen der Stoff wiederholt wird, in dem es Defizite gibt", sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Zielgruppe seien Kinder, bei denen Ferienkurse und Nachhilfe nicht weiterhelfen.
Steinmeier lobt Geduld der Kinder in der Corona-Pandemie
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Geduld der Kinder in der Corona-Pandemie gelobt. "Ich bin ganz, ganz tief beeindruckt, wie ihr das macht", sagte er am Sonntag in einem Auftritt in der "Sendung mit der Maus" der ARD. "Ihr seid die meiste Zeit Zuhause bei den Eltern, kein Spielen, keine Freunde treffen", beschrieb das Staatsoberhaupt die Situation der Kleinsten in der Pandemie.
Huthi-Rebellen greifen Ziele in Riad an und drohen mit weiteren Attacken
Die Huthi-Rebellen im Jemen haben sich zu Luftangriffen auf die saudiarabische Hauptstadt Riad bekannt und mit weiteren Attacken gedroht. Die Angriffe in der Nacht zum Sonntag seien mit einer Rakete und 15 Drohnen ausgeführt worden, sagte Rebellensprecher Jahja al-Saree dem Huthi-Fernsehsender Al Masirah. Bei einem Angriff auf ein Wohnhaus in der jemenitischen Hafenstadt Hodeida wurden unterdessen fünf Zivilisten getötet, unter ihnen ein Kind.
Dutzende Aktivisten in Hongkong der "Verschwörung zum Umsturz" beschuldigt
In Hongkong sind am Sonntag Dutzende Mitglieder der Demokratiebewegung der "Subversion" beschuldigt worden. 47 Menschen werde "Verschwörung zum Umsturz" vorgeworfen, teilte die Polizei in der chinesischen Sonderverwaltungszone mit. Es handelte sich um die bislang größte Polizeiaktion auf Grundlage des umstrittenen Sicherheitsgesetzes. Die Liga der Sozialdemokraten teilte mit, unter den Beschuldigten seien die bekannten Demokratie-Aktivisten Leung Kwok Hung und Jimmy Sham.
Proteste nach "VIP-Impfungen" in Argentinien
Nach einem Skandal um so genannte VIP-Impfungen sind in Argentinien tausende Menschen auf die Straße gegangen. In der Hauptstadt Buenos Aires versammelten sich die Demonstranten vor dem Regierungssitz und forderten eine gerechte Verteilung des Corona-Impfstoffs.
Bundesärztekammer fordert zentrale Erfassung von Schnelltest-Ergebnissen
Die Bundesärztekammer fordert eine zentrale Erfassung der Ergebnisse von Corona-Schnelltests durch das Robert-Koch-Institut. "Mit der wachsenden Bedeutung der Antigen-Schnelltests in Deutschland sollten die Ergebnisse dieser Testverfahren detailliert ausgewertet werden", sagte Ärztepräsident Klaus Reinhardt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Unkomplizierte digitale Meldeverfahren und eine zentrale Erfassung der Testergebnisse durch das RKI würden das Dunkelfeld nicht registrierter Infektionen aufhellen und ein umfassenderes Lagebild der Pandemie in Deutschland ermöglichen.
Weitere Frau wirft New Yorks Gouverneur Cuomo sexuelle Belästigung vor
Eine weitere Frau hat dem einflussreichen Gouverneur des US-Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, Belästigung vorgeworfen. Eine Ex-Mitarbeiterin sagte der "New York Times" vom Samstag, Cuomo habe sie im vergangenen Jahre belästigt. Unter anderem habe der 63-Jährige ihr gesagt, er sei offen für Beziehungen mit jungen Frauen und sie gefragt, wie sie die Frage des Altersunterschiedes sehe, sagte die 25-Jährige der Zeitung.
Forderungen aus den Bundesländern nach Lockerung von Impfreihenfolge
Aus den Bundesländern kommen Forderungen nach einer Lockerung der Impfreihenfolge, um die Verschwendung von liegen gebliebenem Corona-Impfstoff zu vermeiden. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (SCU) schlug vor, hunderttausende ungenutzte Dosen des Astrazeneca-Impfstoffs aus den Depots der Bundesländer zur Impfung für alle freizugeben. "Bevor er liegen bleibt: impfen wer will. Es darf keine Dose von Astrazeneca übrig bleiben oder weggeschmissen werden. Denn jeder Geimpfte schützt sich und andere", sagte Söder der "Bild am Sonntag"
Erneut Ausschreitungen wegen Inhaftierung von Rapper in Spanien
In Barcelona hat es am Samstagabend erneut gewaltsame Proteste gegen die Inhaftierung des spanischen Rappers Pablo Hasél gegeben. Wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, beteiligten sich mehrere hundert Menschen an einer Demonstration. Später schlug der Protest in Gewalt um. Teilnehmer setzten ein Polizeifahrzeug sowie Mülleimer in Brand und verwüsteten mehrere Bankfilialen. In einer davon wurde Feuer gelegt. Etwa zehn Demonstranten wurden festgenommen.
Gewaltsame Proteste gegen Corona-Lockdown in Irland
In Irlands Hauptstadt Dublin haben hunderte Menschen gewaltsam gegen den Corona-Lockdown protestiert. Nach Polizeiangaben versammelten sich die Menschen am Samstag zu einer geplanten Demonstration im Stadtzentrum. Nachdem die Polizei den Protestzug umstellte, hätten Teilnehmer die Beamten aus geringer Entfernung mit Feuerwerkskörpern beworfen. Die Polizisten hätten daraufhin Schlagstöcke gegen die Demonstranten eingesetzt. 23 Teilnehmer seien festgenommen worden.
Proteste in Tunesien gegen Blockade von Regierungsumbildung durch Präsidenten
Im Machtkampf mit Präsident Kais Saied hat die in Tunesien regierende islamistische Ennahda-Partei zahlreiche Menschen für eine Solidaritätskundgebung mobilisiert. Dem Aufruf der Ennahda zu einer Demonstration in der Hauptstadt Tunis folgten am Samstag mehrere tausend Menschen.
EU ruft ihren Botschafter in Havanna wegen Appells an Biden zurück
Nach seiner Unterzeichnung eines Appells an US-Präsident Joe Biden, die Sanktionen gegen Kuba aufzuheben, hat die Europäische Union ihren Botschafter in Havanna zurückgerufen. Der spanische Diplomat Alberto Navarro solle in Brüssel die Gründe für seinen Schritt erklären, teilte ein Sprecher des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell am Samstag der Nachrichtenagentur AFP mit. Demnach haben 16 EU-Abgeordnete bereits gefordert, Navarro den Botschafterposten zu entziehen.
Dutzende weitere Tote bei Kämpfen um jemenitische Provinz Marib
Bei erneuten Kämpfen in Jemens strategisch bedeutsamer Provinz Marib sind am Samstag etwa 50 Soldaten und Rebellen getötet worden. Es seien "mehr als 28" schiitische Huthi-Rebellen sowie 22 Mitglieder der Regierungstruppen in den vergangenen 24 Stunden gestorben, hieß es am Samstag aus Armeekreisen. Unter ihnen sei auch der Kommandeur eines Sondereinsatzkommandos, General Abdel Ghani Schaalan.
Ex-US-Präsident Trump hält erste Rede seit Ende seiner Amtszeit
Der frühere US-Präsident Donald Trump hält heute (21.40 Uhr MEZ) seine erste Rede seit seinem Amtsende. Fünfeinhalb Wochen nach seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus wird der Republikaner in Orlando im Bundesstaat Florida bei der Konferenz CPAC auftreten, einem jährlichen Treffen konservativer Politiker und Aktivisten. Der 74-Jährige will sich dabei zur Zukunft der Republikanischen Partei äußern - und zur Politik seines Nachfolgers Joe Biden.
Biden ruft US-Senat zu raschem Ja zu Corona-Hilfspaket auf
Nach der Billigung eines Corona-Hilfspakets im Umfang von 1,9 Billionen Dollar (1,6 Billionen Euro) durch das Repräsentantenhaus hat US-Präsident Joe Biden den Senat aufgerufen, ebenfalls rasch zuzustimmen. "Ich hoffe, es wird schnell mit ihm verfahren", erklärte Biden am Samstag mit Blick auf das Maßnahmenpaket. "Wir haben keine Zeit zu verlieren. Wenn wir jetzt entschieden, schnell und mutig handeln, können wir bei diesem Virus endlich vorankommen."