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ADAC: Super E10 im August so teuer wie nie
Die Spritpreise sind im vergangenen Monat laut ADAC-Auswertung deutlich gestiegen. Für Super E10 war der August im Monatsmittel der teuerste Monat seit Beginn der ADAC-Auswertung 1950, wie der Verein in München am Dienstag mitteilte. Ein Liter kostete demnach 2,145 Euro und damit fast fünf Cent mehr als noch im Juli.
Dänische Bauern protestieren gegen schärfere Düngeregeln
In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen haben am Dienstag hunderte Landwirte gegen ein geplantes Gesetz zur Düngemittel-Regulierung protestiert. Wie eine AFP-Journalistin berichtete, beteiligten sich mehr als tausend Bäuerinnen und Bauern mit rund 200 Traktoren an dem Protest. Sie beklagten unter anderem, dass es "kein Verständnis und keine Unterstützung mehr für den Erhalt der Landwirtschaft in Dänemark" gebe, wie die 63-jährige Landwirtin Lene Otte zu AFP sagte.
Äußerungen zu queeren Menschen: Gericht lässt Anklage gegen AfD-Abgeordnete teilweise zu
Die niedersächsische AfD-Landtagsabgeordnete Vanessa Behrendt soll sich wegen mutmaßlich herabwürdigender Äußerungen über queere Menschen in sozialen Netzwerken vor Gericht verantworten. Das Landgericht Braunschweig ließ eine entsprechende Anklage der Staatsanwaltschaft Göttingen nach Angaben vom Dienstag zu - allerdings nur teilweise. Verantworten soll sich Behrendt demnach unter anderem wegen vier Fällen von Beleidigung vor dem Amtsgericht in Helmstedt.
"Überraschend stark aufgehellt": Stimmung im Mittelstand deutlich verbessert
In der deutschen Wirtschaft hat zunehmend wieder Optimismus Konjunktur: Im August habe sich die Stimmung in den mittelständischen Unternehmen "überraschend stark aufgehellt", teilte die Förderbank KfW am Dienstag mit. Das Mittelstandsbarometer der KfW und des Münchner Ifo-Instituts stieg demnach den vierten Monat in Folge an. Die aktuelle Geschäftslage verbessere sich merklich, erklärte die KfW. "Noch stärker" hätten sich die Aussichten aufgehellt.
Umwelthilfe: Politikerinnen und Politiker nutzen wieder stärker Verbrenner-Autos
Spitzenpolitikerinnen und -politiker legen laut des aktuellen Dienstwagen-Checks der Deutschen Umwelthilfe (DUH) beim Klimaschutz wieder den Rückwärtsgang ein. Der Anteil reiner Elektrofahrzeuge ging laut der am Dienstag veröffentlichten Analyse in Bund und Ländern zurück, die EU-Flottengrenzwerte würden teils erheblich überschritten. Besonders deutlich zeigt sich der Rückschritt demnach bei neu beschafften Dienstwagen.
EU setzt Fleischimporte aus Brasilien wegen Antibiotika-Regeln aus
Die EU setzt nach eigenen Angaben ab Donnerstag die Einfuhr von Fleisch und anderen tierischen Produkten aus Brasilien aus. Brasilien habe bislang keine ausreichenden Garantien dafür vorgelegt, dass Produkte des Landes die EU-Vorgaben zum Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung erfüllten, erklärte die EU-Kommission am Montag. Betroffen sind unter anderem Rind- und Geflügelfleisch sowie Honig.
Privates Bahn-Unternehmen Velvet erhält Lizenz in Frankreich
Das private Bahnunternehmen Velvet hat eine Lizenz für das französische Netz erhalten. "Dies ist ein wichtiger Schritt, wir können bei der Vorbereitung unserer Züge und unserer Teams vorangehen", erklärte Velvet-Chefin Rachel Picard am Dienstag. Das Unternehmen will ab 2028 vier Hochgeschwindigkeitsstrecken von Paris in den Westen des Landes anbieten, unter anderem nach Bordeaux und Nantes.
Preise für Werbung: US-Behörde und 22 Bundesstaaten klagen gegen Amazon
Für Werbeplätze bei Amazon zahlen Unternehmen Geld - doch die US-Verbraucherschutzbehörde FTC und 22 Bundesstaaten werfen dem Onlinehandelsriesen vor, bei der Versteigerung von Werbeplätzen die Preise manipuliert zu haben. Der US-Konzern habe durch diese Praxis seit 2019 zusätzliche Einnahmen in Höhe von mehr als 20 Milliarden Dollar (rund 17,3 Milliarden Euro ) erzielt, heißt es in der am Montag eingereichten Klage. Amazon wies die Vorwürfe zurück.
In Frankreich werden Abgaben für Wegwerfmode von Onlinehändlern fällig
Für Billigmode asiatischer Plattformen müssen in Frankreich seit Dienstag Abgaben gezahlt werden: Für eine Billigjacke eines Onlinehändlers wie Shein, Temu oder AliExpress werden bis zu zwölf Euro fällig. Für Unterhosen oder Socken beträgt der von dem Unternehmen geforderte Malus 50 Cent, für ein T-Shirt zwei Euro und für Jeans neun Euro.
Fast-Fashion-Händler Shein legt schwaches Börsendebüt in Hongkong hin
Der Online-Modehändler Shein ist bei seinem lange erwarteten Börsendebüt in Hongkong nur auf verhaltenes Interesse der Anleger gestoßen. Das für sein "Fast Fashion"-Geschäftsmodell bekannte Unternehmen verzeichnete bei seinem Gang aufs Parkett am Dienstag deutliche Kursverluste. Zeitweilig sackte die Aktie um rund zehn Prozent ab.
Verkauf des Berliner Luxushotels Adlon vorerst geplatzt - Neuer Versuch angestrebt
Das Luxushotel Adlon in Berlin wird zunächst nicht verkauft. Bei einer entsprechenden Abstimmung unter den Anlegerinnen und Anlegern des Fonds, dem das Hotel gehört, sei die erforderliche Kapitalmehrheit von 75 Prozent mit einem Ergebnis von 71,04 "knapp verpasst" worden, erklärte die Jagdfeld-Gruppe am Dienstag. Sie managt den Fonds.
Mieterbund: Steigende Wohnkosten belasten Mehrheit der Mieter
Die steigenden Wohnkosten in Deutschland belasten zusehends die Mieterinnen und Mieter: In einer Umfrage des Deutschen Mieterbunds (DMB) sagten 58 Prozent der Befragten, ihre Wohnkosten seien allein in den vergangenen zwölf Monaten gestiegen. Fast jede und jeder zweite habe deshalb bei Freizeit und Urlaub gespart, fast ebenso viele bei Kleidung, Möbeln oder Haushaltsgeräten. Die Wohnkrise greife mittlerweile "tief" in den Alltag ein, erklärte der DMB am Dienstag.
Länderparlamente: Ein Drittel der Abgeordneten sind Frauen
Frauen sind in den Länderparlamenten nach wie vor unterrepräsentiert. Etwa ein Drittel der Sitze dort entfallen auf Frauen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Zum Stichtag 1. September waren im Schnitt demnach 33,4 Prozent der Abgeordneten weiblich.
China: Leistung von Solaranlagen erstmals höher als Leistung von Kohlekraftwerken
China, weltgrößter Treibhausgasproduzent, treibt die Energiewende voran: Ende Juli lag die Leistung aus den Solaranlagen im Land erstmals über der Leistung der Kohlekraftwerke, wie die chinesische Energieagentur am Dienstag mitteilte. Peking strebt an, dass der CO2-Ausstoß von 2030 an sinkt, um bis 2060 Klimaneutralität zu erreichen.
Schwaches Börsendebüt von Online-Händler Shein in Hongkong
Der Online-Versandhändler Shein hat am Dienstag bei seinem Gang an die Börse in Hongkong einen schwachen Start hingelegt. Bei dem mit Spannung erwarteten Schritt verzeichnete das Unternehmen einen Kursrückgang von acht Prozent, nachdem es damit umgerechnet bis zu 1,5 Milliarden Euro eingenommen hatte. Kurz nach Handelsbeginn notierte der Modekonzern bei umgerechnet 4,91 Euro pro Aktie, der Ausgabepreis lag bei umgerechnet 5,34 Euro.
Deutsche-Post-Konzern wird in DHL umbenannt
Die Deutsche Post legt am Dienstag ihren Konzernnamen ab und heißt ab dann offiziell DHL. Dies war bei der Hauptversammlung in Bonn im Mai zusammen mit einer neuen Konzernstruktur beschlossen worden. Den ursprünglichen Markennamen "Deutsche Post DHL" hatte der Konzern bereits 2023 in "DHL" umgewandelt, damals blieb aber die Konzernbezeichnung "Deutsche Post AG" im Handelsregister bestehen.
Apple-Chef Tim Cook übergibt an seinen Nachfolger John Ternus
Bei dem iPhone-Hersteller Apple steht am Dienstag ein Führungswechsel an: Vorstandschef Tim Cook (65) übergibt seinen Posten an Nachfolger John Ternus. Der 51-jährige Ternus soll den Konzern ins Zeitalter Künstlicher Intelligenz (KI) führen. Cook übernimmt den Vorsitz des Verwaltungsrats. Er bleibt damit nach rund 15 Jahren an der Spitze von Apple als eine Art "Mentor" erhalten.
G20-Treffen in den USA: Klingbeil irritiert über Teilnahme Russlands
Erstmals seit gut vier Jahren haben die USA Russland die Teilnahme an einem G20-Finanzministertreffen ermöglicht und damit Protest bei Deutschland und anderen europäischen Partnern hervorgerufen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) äußerte sich am Montag am Rande der Beratungen in Asheville im US-Bundesstaat North Carolina irritiert über das US-Vorgehen. Er habe zusammen mit anderen Europäern ein Foto mit dem russischen Finanzminister Anton Siluanow boykottiert, sagte Klingbeil.
Wadephul will Energiepartnerschaft mit Tunesien ausbauen
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) ist auf seiner Reise nach Nordafrika am Montag in Tunis mit dem tunesischen Staatschef Kais Saied und seinem Amtskollegen Mohammed Ali Nafti zusammengekommen. Deutschland wolle künftig noch stärker mit Tunesien zusammenarbeiten, um "gegenseitige Potenziale" etwa bei der "Versorgung mit klimafreundlicher Energie" zu nutzen, sagte Wadephul bei einem Pressekonferenz. Außerdem gratulierte er den Tunesiern zum 70. Jahrestag der Staatsgründung.
G20-Treffen: USA wollen den Iran wirtschaftlich isolieren
US-Finanzminister Scott Bessent will mit Hilfe der G20-Gruppe den Iran wirtschaftlich isolieren. "Wir werden weiterhin Druck ausüben", sagte Bessent am Montag zum Auftakt eines zweitägigen Treffens der Finanzminister und Notenbankchefs der führenden Industrie- und Schwellenländer in Asheville im US-Bundesstaats North Carolina. Darüber habe er mit den Partnerländern bilateral bereits "sehr gute Gespräche geführt", sagte Bessent, der das Treffen leitet.
Online-Modehändler Shein vor Börsengang mit 22,6 Milliarden Euro bewertet
Der asiatische Online-Modehändler Shein ist vor seinem für Dienstag geplanten Börsengang in Hongkong mit umgerechnet 22,6 Milliarden Euro bewertet worden. Das Unternehmen strebt nach eigenen Angaben vom Montag mit dem Gang aufs Parkett Einnahmen in Höhe 1,5 Milliarden Euro an. Die Bewertung fällt damit deutlich niedriger aus als 2022, als Shein im Rahmen einer Finanzierungsrunde mit fast 86 Milliarden Euro bewertet worden war.
Inflation im August voraussichtlich bei 2,9 Prozent - Anstieg lediglich bei Energie
Die Inflation hat im August nach vorläufigen Daten erneut leicht angezogen, allerdings scheinen sich die hohen Energiepreise weiterhin nicht auf andere Bereiche auszuwirken. Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag in einer ersten Schätzung mitteilte. Im Juli hatte der Anstieg bei 2,8 Prozent gelegen.
EU-Kommission zieht die Schrauben an: Strengere Auflagen für ChatGPT
Mit ChatGPT stellt die EU-Kommission erstmals ein KI-Sprachmodell unter verschärfte Beobachtung: Der KI-Chatbot des US-Unternehmens OpenAI wird als "sehr große Suchmaschine" eingestuft und unterliegt so künftig den "strengsten Vorschriften des Gesetzes über digitale Dienste" (DSA). ChatGPT werde künftig "strengeren Kontroll- und Rechenschaftspflichten unterliegen, die den Auswirkung auf unsere Bürger und unsere Gesellschaft angemessen sind", erklärte EU-Digitalkommisarin Henna Virkkunen.
Leichter Anstieg: Inflation im August voraussichtlich bei 2,9 Prozent
Die Inflation hat im August nach vorläufigen Daten erneut leicht angezogen. Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag in einer ersten Schätzung mitteilte. Im Juli hatte der Anstieg bei 2,8 Prozent gelegen; nach wie vor sind vor allem die Energiepreise inflationstreibend, während die Lebensmittelpreise nahezu stagnieren.
Volkswagen: Arbeitnehmer enttäuscht von Vorstand - Gewerkschaft warnt vor Streiks
Nach einer Reihe von Betriebsversammlungen des Volkswagen-Konzerns hat sich der niedersächsische IG-Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger enttäuscht von den Äußerungen des Konzernvorstands zu den Sparplänen bei dem kriselnden Autobauer gezeigt. Die Erwartungen seien "unglaublich groß" gewesen, sagte Gröger am Montag nach der letzten Versammlung in Hannover. Im Großen und Ganzen falle die Bilanz nun aber "schon ein Stück weit enttäuschend" aus, denn den Beschäftigten sei keine klare Zukunftsperspektive über 2030 hinaus aufgezeigt worden.
Nach Kritik von Bas: Merz hält an Plänen für Attestpflicht fest
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hält an der Einführung einer Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag von Arbeitnehmenden fest. Darauf habe sich die Koalition bereits verständigt, und "diese Vereinbarung gilt und bildet die Grundlage für die weitere Arbeit innerhalb der Bundesregierung", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag in Berlin. Zuvor hatte Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) die Sinnhaftigkeit der Pläne angezweifelt.
Weniger USA, mehr UK: Ausländische Investitionen in Deutschland stark gestiegen
Die Investitionen ausländischer Unternehmen in Deutschland sind 2025 stark gestiegen. Die Ausländischen Direktinvestitionen (FDI) legten im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent auf 86 Milliarden Euro zu, wie das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW Köln) am Montag mitteilte. Bei der Herkunft des Kapitals gibt es demnach große Verschiebungen: US-Unternehmen investierten bedeutend weniger in Deutschland, dafür kam deutlich mehr Geld aus Großbritannien.
EU-Kommission: ChatGPT fällt unter strengere EU-Regeln
Mit ChatGPT stellt die EU-Kommission erstmals ein KI-Sprachmodell unter verschärfte Beobachtung. Der KI-Chatbot des US-Unternehmens OpenAI wird als "sehr große Suchmaschine" eingestuft und unterliegt so künftig den "strengsten Vorschriften des Gesetzes über digitale Dienste" (DSA), wie die Brüsseler Behörde am Montag mitteilte. ChatGPT habe die dafür vorgesehene Schwelle von durchschnittlich 45 Millionen Nutzern in der EU überschritten.
Umsatz mit Unterhaltungselektronik sechstes Jahr in Folge rückläufig
Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland geben immer weniger Geld für Unterhaltungselektronik aus. Der Umsatz auf dem Markt dürfte in diesem Jahr um 2,4 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro zurückgehen, wie der Digitalverband Bitkom in einer am Montag vorgestellten Prognose mitteilte. 2020 war der Umsatz mit der Corona-Pandemie auf einen Rekordwert von 9,3 Milliarden Euro gestiegen, seitdem sinkt er stetig.
Ökonomen warnen vor staatlicher Wohnungsbaugesellschaft
Ökonomen haben vor der Gründung einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft gewarnt, wie sie die Bundesregierung Anfang Juli angekündigt hatte. Das Vorhaben berge "große verfassungsrechtliche Risiken", denn die Zuständigkeit für Wohnungsbau liege laut Grundgesetz bei den Ländern, nicht beim Bund, erklärte das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung (IMK) am Montag. Stattdessen könne der Bund eine neue Fördersäule etwa über die KfW für kostengünstige Wohnungen auflegen.
Spotter Semantics schafft einheitliche Datengrundlage für Self-Service-BI
Bislang bremsen widersprüchliche Definitionen Dashboards und KI-Agenten aus
"Export-Lawine": Chinas BYD verkauft massenhaft Plugin-Hybrid-Autos in Deutschland
Der chinesische Autobauer BYD hat in den vergangenen Monaten mehr Plugin-Hybride in Deutschland verkauft als manch heimischer Hersteller. Im Mai lagen die Chinesen gemessen am Anteil aller neu zugelassenen Plugin-Hybride in Deutschland sogar auf Platz eins, wie aus einer Analyse des Center Automotive Research in Bochum (CAR) hervorgeht. Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer spricht von einer "Export-Lawine" chinesischer Autos, die auch von der deutschen E-Autoprämie befeuert werde.