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Verbände: 2020 Rekordeinsparung von Treibhausgasen durch Biokraftstoffe
Im Jahr 2020 sind laut Angaben mehrerer Verbände im Bereich der Bioenergie durch den Einsatz von Biokraftstoffen so viele Emissionen eingespart worden wie niemals zuvor. Insgesamt 13,2 Millionen Tonnen CO2-Emissionen seien im Jahr 2020 vermieden worden, erklärte der Bundesverband Bioenergie (BBE) am Montag. Die Emissionseinsparungen stiegen im Vorjahresvergleich somit um vier Millionen Tonnen an.
Bauministerin Geywitz fordert "gemeinsame Lebensorte" in Innenstädten
Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) hat sich zuversichtlich geäußert, dass die vom Bund bereitgestellte Förderung zur Rettung der Innenstädte Wirkung zeigen wird. "Neben der regulären Städtebauförderung stellen wir Hilfen in Höhe von 250 Millionen Euro bereit. 238 Kommunen werden eine Förderung bekommen", sagte Geywitz den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Montag. Mittlerweile sind laut Bauministerium alle Projekte ausgewählt. Die Gelder sollen im Laufe des ersten Halbjahres fließen.
Wirtschaftsweiser Wieland kritisiert EZB für Absage an Leitzinserhöhung im Jahr 2022
Angesichts der zuletzt hohen Inflationsraten im Euroraum hat der Wirtschaftsweise Volker Wieland die Europäische Zentralbank (EZB) dafür kritisiert, Zinserhöhungen im laufenden Jahr auszuschließen. Diese Entscheidung sei "schwer zu begründen und unnötig", sagte Wieland der "Wirtschaftswoche". Die Prognose, wonach die Inflation in den Folgejahren absinken werde, sei "sehr gewagt". Wieland warnte außerdem ausdrücklich vor der Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale in Deutschland.
Unilever weiterhin an Gesundheitspflegesparte von GSK interessiert
Der britische Konsumgüterriese Unilever hat am Montag nochmals sein Interesse an der Gesundheitspflegesparte des Pharmakonzerns GlaxoSmithKline (GSK) bekräftigt. Die Sparte würde gut zu Unilever und seiner Wachstumsstrategie auf den Feldern "Gesundheit, Schönheit und Hygiene" passen, erklärte das Unternehmen am Montag. GSK hatte am Samstag mitgeteilt, bereits drei Offerten von Unilever erhalten zu haben - die zuletzt gebotene Summe von 50 Milliarden Pfund (60 Milliarden Euro) sei aber zu niedrig.
Özdemir sieht in Kohlenstoffspeicherung neue Einkommensquelle für Landwirte
Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) sieht in der Bindung von Treibhausgasen eine künftige Einkommensquelle für Landwirte. "Das ist eine riesige Chance einerseits für die Landwirte, andererseits aber natürlich auch für das Thema Klimaschutz", sagte Özdemir am Montag vor der Sitzung des Agrar- und Fischereirats in Brüssel. Das Thema kohlenstoffarme Landwirtschaft ist demnach ein Schwerpunkt der französischen Ratspräsidentschaft und wird nun auch von der Kommission aufgegriffen.
Chef der Credit Suisse tritt wegen Verstoßes gegen Corona-Regeln zurück
Der Chef der Schweizer Großbank Credit Suisse, António Horta-Osório, ist wegen Verstoßes gegen die Corona-Regeln zurückgetreten - nur achteinhalb Monate nach Amtsantritt. Den Posten übernimmt mit sofortiger Wirkung Risikovorstand Axel Lehmann, wie die Bank am Montag mitteilte. Ordentlich gewählt werden soll der Schweizer bei der Ende April geplanten Hauptversammlung.
Bauernpräsident sieht in Trend zur veganen Ernährung Chance für Landwirtschaft
Bauernpräsident Joachim Rukwied sieht in dem Trend zur veganen Ernährung mehr Chancen als Bedrohung für deutsche Landwirte. "Es sind ja wir Bauern, die die Rohstoffe für die Ersatzprodukte anbauen", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Montag. Das gelte beispielsweise für Kichererbsen, die dann zu Fleischersatz weiterverarbeitet würden – viele Bauern seien bereits in den Anbau eingestiegen oder planten dies.
Bis November 2,8 Prozent mehr Baugenehmigungen als im Vorjahreszeitraum
Die Zahl der Baugenehmigungen ist im vergangenen Jahr voraussichtlich leicht gestiegen. Von Januar bis November wurden 341.037 Wohnungen genehmigt, das waren 2,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Das Plus betraf demnach Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Mehrfamilienhäuser. Wohnheime dagegen wurden deutlich weniger genehmigt.
Ukrainischer Energiekonzern sieht in Nord Stream 2 Vorbereitung für russische Invasion
Der Chef des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz, Juri Vitrenko, sieht die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 als Vorbereitung für eine russische Invasion. "Wir sind zu 100 Prozent sicher, dass Nord Stream 2 den alleinigen Zweck hat, die Ukraine beim Gastransit auszuschalten", sagte Vitrenko der "Süddeutschen Zeitung" vom Montag. Der russische Präsident Wladimir Putin bereite eine militärische Invasion vor, "und er will sicherstellen, dass dadurch keine negativen Folgen für den Handel mit Europa entstehen."
Chinas Wirtschaft wächst im Jahr 2021 um 8,1 Prozent
Chinas Wirtschaft ist vergangenes Jahr stark gewachsen - doch das Wachstum hat sich zum Jahresende deutlich verlangsamt. Daten der chinesischen Statistikbehörde zeigten am Montag beim Bruttoinlandsprodukt ein Wachstum von 8,1 Prozent für das gesamte Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr. Im vierten Quartal betrug das Wachstum jedoch nur noch vier Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
Land um vorläufiges Aussparen von Riffen bei Fehmarnbelttunnel-Bauarbeiten gebeten
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Planfeststellungsbehörde in Schleswig-Holstein gebeten, vorläufig sicherzustellen, dass bei den Baggerarbeiten für den Fehmarnbelttunnel noch nicht mit Eingriffen in Riffflächen begonnen wird. Grund sei ein in der vergangenen Woche gestellter und noch nicht entschiedener Eilantrag, sagte am Montag ein Gerichtssprecher auf Anfrage. Sollten gegen die Bitte Hinderungsgründe vorliegen, sei die Behörde wiederum gebeten worden, dies dem Gericht sofort mitzuteilen.
Corona-Krise stürzt 160 Millionen Menschen zusätzlich in Armut
Die Corona-Krise hat die weltweite soziale Ungleichheit weiter verschärft - mit dramatischen Folgen für Millionen von Menschen. Während "die Profitlogik unserer Wirtschaft" in der Pandemie dazu geführt habe, dass das Vermögen von allen Milliardärinnen und Milliardären um "beispiellose fünf Billionen Dollar" stieg, lebten nun mehr als 160 Millionen Menschen zusätzlich in Armut, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Oxfam-Bericht. Als Maßnahmen gegen diese massive Unwucht fordert die Hilfs- und Entwicklungsorganisation vor allem, Konzerne und Superreiche stärker in die Verantwortung zu nehmen.
Oxfam: Vermögen der zehn reichsten Männer während der Pandemie verdoppelt
Die zehn reichsten Männer der Welt haben ihr Vermögen seit Beginn der Corona-Pandemie laut einem Oxfam-Bericht verdoppelt. Die Wohltätigkeitsorganisation erklärte am Montag, dass deren Vermögen von 700 Milliarden Dollar (613 Milliarden Euro) auf 1,5 Billionen Dollar angestiegen sei, was einem Durchschnittszuwachs von 1,3 Milliarden Dollar pro Tag entspricht. Demnach stieg das Vermögen der Milliardäre während der Pandemie stärker als in den gesamten 14 Jahren zuvor.
Hersteller sollen künftig für Lebensdauer ihrer Produkte haften
Hersteller sollen nach dem Willen von Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) künftig verpflichtet werden, Angaben über die Lebensdauer ihrer Produkte zu machen - und dafür auch zu haften. "Sollte innerhalb dieser angezeigten Lebensdauer ein Mangel auftreten, so tritt ein Garantiefall ein und das Produkt muss repariert werden", sagte ein Ministeriumssprecher dem Berliner "Tagesspiegel" vom Montag. Die Hersteller sollten allerdings auch "null Jahre" angeben können, wenn sie keine Garantie übernehmen wollen.
Handel fordert Lockerung der 2G-Regel für Geschäfte
Angestellte im Einzelhandel werden nach Angaben des Handelsverbands HDE immer häufiger von Impfgegnern bei 2G-Kontrollen beleidigt, bedroht und körperlich angegriffen. "Vorfälle dieser Art sind unerträglich", sagte HDE-Chef Stefan Genth dem Portal t-online. "Den Menschen, die sich derart rücksichtslos verhalten, müssen klare Grenzen gesetzt werden."
Maduro: Venezuela hat jahrelange Hyperinflation überwunden
Venezuela hat die jahrelange Hyperinflation und die schwere Wirtschaftskrise nach Ansicht von Präsident Nicolás Maduro überwunden. Für das vergangene Jahr rechne seine Regierung mit einem Wirtschaftswachstum von vier Prozent, sagte Maduro am Sonntag in einer Rede. 2021 verzeichnete Venezuela zudem eine Inflation von 686,4 Prozent. Die monatliche Inflationsrate lag aber stets unter 50 Prozent - erst bei Teuerungsraten ab 50 Prozent sprechen Experten von einer Hyperinflation.
Gericht in Chile stoppt millionenschweres Projekt zur Lithum-Förderung
Ein Berufungsgericht in Chile hat eine umstrittene staatliche Ausschreibung für ein millionenschweres Projekt zur Lithium-Förderung gestoppt. Das Gericht in der nördlichen Stadt Copiapó legte den kürzlich erfolgten Zuschlag für eine chinesische und eine chilenische Firma am Freitag (Ortszeit) zunächst auf Eis. Die Ausschreibung hatte für Kontroversen gesorgt, weil sie nur zwei Monate vor dem Ende der Amtszeit des konservativen Präsidenten Sebastián Piñera erfolgt war.
Berufungsgericht in Chile stoppt millionenschweres Projekt zur Lithum-Förderung
Ein Berufungsgericht in Chile hat eine umstrittene staatliche Ausschreibung für ein millionenschweres Projekt zur Lithium-Förderung gestoppt. Das Gericht in der nördlichen Stadt Copiapó legte den kürzlich erfolgten Zuschlag für eine chinesische und eine chilenische Firma am Freitag (Ortszeit) zunächst auf Eis. Die Ausschreibung hatte für Kontroversen gesorgt, weil sie nur zwei Monate vor dem Ende der Amtszeit des konservativen Präsidenten Sebastián Piñera erfolgt war.
Klage: Führungsspitzen von Google und Meta an illegalen Absprachen beteiligt
Mehrere US-Bundesstaaten werfen Führungsspitzen von Google und des Facebook-Mutterkonzerns Meta vor, direkt an illegalen Absprachen für eine marktbeherrschende Stellung bei Online-Werbung beteiligt gewesen zu sein. Das von Texas angeführte Bündnis reichte am Freitag (Ortszeit) eine überarbeitete Fassung seiner gegen Google gerichteten Klageschrift vom Dezember 2020 ein. Demnach waren Google-Chef Sundar Pichai und sein Stellvertreter Philipp Schindler sowie offenbar auch Meta-Co-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg an den Absprachen beteiligt.
Vonovia-Chef Buch fordert Staatszuschuss für energetische Sanierung
Vonovia-Chef Rolf Buch fordert die Hilfe des Staates bei der Sanierung von Immobilien mit schlechter Energieeffizienz. Die Energiewende im Gebäudesektor in Deutschland sei ohne finanzielle Unterstützung nicht zu schaffen, sagte der Chef des Immobilienkonzerns der "Welt am Sonntag". "Wo das Geld für energetische Sanierung aus der Bewirtschaftung nicht ausreicht, sollte der Staat unterstützen", forderte Buch.
Ex-Besitzer Nordic Yards an insolventen Werften in Stralsund und Rostock interessiert
Der ehemalige Eigentümer der insolventen Werften in Wismar, Stralsund und Rostock, Nordic Yards, hat Interesse an den beiden Standorten Stralsund und Rostock. "Beide Standorte könnten im Verbund enorme Synergien im Bereich der Schiffsreparaturen, dem Bau von Offshore-Konverterstationen oder auch bei der Umrüstung von Schiffen auf grüne Energie hervorbringen", sagte die Geschäftsführerin von Nordic Yards Warnemünde, Olga Scholtz, der "Welt am Sonntag".
Umstrittener US-Investor Shkreli darf nach Haft nicht zurück in die Pharmabranche
Der einst als "meistgehasster Mann der USA" betitelte US-Pharma- und Hedgefondsmanager Martin Shkreli darf nach Verbüßung seiner Haftstrafe nicht mehr in der Pharma-Industrie arbeiten. Das ordnete eine US-Bundesrichterin am Freitag an. Zudem muss der verurteilte Finanzbetrüger seinen Opfern Entschädigungen in einer Gesamthöhe von 64,6 Millionen Dollar (56,4 Millionen Euro) zahlen.
Wirtschaftsexpertin Cook soll als erste schwarze Frau in Fed-Vorstand einziehen
Mit der Wirtschaftsprofessorin Lisa Cook soll erstmals eine schwarze Frau in den Vorstand der US-Notenbank Fed einziehen. US-Präsident Joe Biden nominierte Cook am Freitag für den sogenannten Gouverneursrat der Federal Reserve. Der Präsident nominierte außerdem den Wirtschaftsprofessor Philip Jefferson als Fed-Gouverneur. Jefferson würde bei einer Bestätigung durch den Senat der vierte schwarze Mann in diesem Amt in der Geschichte der Notenbank.
Kroatien verliert in einem Jahrzehnt fast zehn Prozent seiner Einwohner
Kroatien hat in einem Jahrzehnt fast zehn Prozent seiner Einwohner verloren. Wie das kroatische Statistikamt am Freitag mitteilte, leben in dem Land derzeit etwa 3,8 Millionen Menschen. Vor zehn Jahren seien es noch 4,2 Millionen gewesen. Der Demograph Stjepan Sterc sprach im Fernsehsender N1 von einem "unglaublichen Desaster".
Bericht: Strom- und Gasdiscounter nach Massenkündigungen im Visier der Behörden
Nach der Einstellung der Lieferungen und der Kündigung hunderttausender Strom- und Gaskunden durch die Energiediscounter Stromio, Grünwelt und Gas.de ist deren Geschäftsführer einem "Spiegel"-Bericht zufolge ins Visier der Behörden geraten. Wie das Nachrichtenmagazin am Freitag berichtete, geht die Bundesnetzagentur dem Verdacht nach, dass die von dem mutmaßlichen Eigentümer Ömer V. geleiteten Firmen Gas und Strom lieber gewinnbringend an Großhändler verkauften, anstatt die eigenen Endkunden zu beliefern.
Bericht: Nordkoreanische Hacker stahlen 2021 rund 400 Millionen Dollar Kryptowährung
Nordkoreanische Hacker haben nach Angaben von Experten im vergangenen Jahr Kryptowährungen im Wert von rund 400 Millionen Dollar (rund 350 Millionen Euro) erbeutet. Die Hacker hätten Cyberangriffe auf zahlreiche Plattformen für digitale Währungen unternommen und die Beträge auf nordkoreanisch kontrollierte Konten verschoben, schreibt die Blockchain-Datenplattform Chainalysis in einem neuen Bericht.
Frankreichs Stromkonzern EDF stürzt an der Börse ab
Der Kurs des französischen Stromkonzerns EDF ist wegen technischer Probleme seiner Atomkraftwerke und der von der Regierung beschlossenen Strompreisbremse abgesackt. Er fiel bis Freitagmittag um mehr als 16 Prozent.
Chinas Ausfuhren treiben Handelsüberschuss 2021 auf neuen Rekordwert
China hat seine Ausfuhren im vergangenen Jahr drastisch gesteigert und damit einen Rekord-Außenhandelsüberschuss erzielt. Die Exporte der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt wuchsen 2021 um 29,9 Prozent zum Vorjahr, wie der Zoll am Freitag mitteilte. Angetrieben wurden die Exporte von einer starken weltweiten Nachfrage nach medizinischen Produkten im Kampf gegen die Pandemie, wie etwa Masken, und nach elektronischen Gütern, zum Beispiel Computern für das Homeoffice.
Bildungsministerin fordert Heizkostenzuschuss auch für Bafög-Empänger
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) will, dass auch Studierende den geplanten Heizkostenzuschuss bekommen können. "Der Heizkostenzuschuss für Wohngeld-Empfänger ist angesichts der Preisentwicklung bei Gas und Öl genau richtig", sagte sie der "Bild". Allerdings seien Bafög-Empfängerinnen und -Empfänger bisher davon ausgenommen. "Das darf nicht so bleiben. Auch Schüler und Studenten, die Bafög beziehen, müssen vom einmaligen Heizkostenzuschuss profitieren."
Erneut weniger versteuerte Zigaretten in Deutschland
In Deutschland sind im vergangenen Jahr erneut weniger versteuerte Zigaretten geraucht worden. 2021 wurden 2,8 Prozent weniger Zigaretten versteuert als 2020, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Damit setzte sich ein langfristiger Trend fort: Seit 1991 hat sich die versteuerte Menge an Zigaretten mehr als halbiert. 2021 lag sie bei 71,8 Milliarden Stück. Insgesamt wurden Tabakwaren im Wert von 29,4 Milliarden Euro versteuert - ein Plus von zwei Prozent.
So viele Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung wie noch nie
Die Zahl der Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung ist im vergangenen Jahr auf einen neuen Höchststand gestiegen. Bei der Bundesnetzagentur gingen 2021 knapp 80.000 Beschwerden dazu ein, wie die Behörde in Bonn am Freitag mitteilte. Das waren 26 Prozent mehr als 2020. Besonders häufig sind demnach Werbeanrufe für Energie-, Versicherungs- und Finanzprodukte, aber auch Zeitschriftenabonnements und Gewinnspiele werden "aggressiv" beworben.
Deutschlands Wirtschaft erholt sich - aber nicht genug
Deutschlands Wirtschaft hat sich im vergangenen Jahr zwar von dem heftigen Corona-Einbruch erholt - konnte diesen Rückgang aber nicht wieder wettmachen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte 2021 um 2,7 Prozent zum Vorjahr zu, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Laut dem Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) trugen allein die Lizenzeinnahmen für den Impfstoff von Biontech 0,5 Prozentpunkte dazu bei.