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Bundesregierung will Heizkostenzuschuss noch im Januar auf den Weg bringen
Die Bundesregierung will noch in diesem Monat einen Heizkostenzuschuss für Bezieherinnen und Bezieher von Wohngeld beschließen. Nach der Einleitung der Ressortabstimmung am Montag sei eine Kabinettsbefassung bereits am 26. Januar "sehr wahrscheinlich", teilte das Bundesbauministerium in Berlin mit. Der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, kritisierte, dass die geplante Höhe des einmaligen Zuschusses mit 135 Euro für eine Einzelperson "deutlich zu niedrig" angesetzt sei.
MV Werften melden Insolvenz an
Die MV Werften mit Standorten in Wismar, Rostock und Stralsund sowie die Lloyd-Werft in Bremerhaven haben am Montag Insolvenzanträge gestellt. Das bestätigten am Montag Sprecher der Amtsgerichte in Schwerin und Bremerhaven der Nachrichtenagentur AFP. Die Unternehmen gehören zur Genting-Gruppe in Hongkong.
Pro-Kopf-Verbrauch von Kartoffeln steigt um zwei Kilogramm
In der Corona-Pandemie haben die Deutschen mehr frische Kartoffeln gekauft und weniger Pommes frites oder Kartoffelsalat. Der Verbrauch frischer Kartoffeln stieg von Juli 2020 bis Juni 2021 um drei Kilogramm auf 24,2 Kilogramm pro Kopf, wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) am Montag mitteilte. Insgesamt lag der Verbrauch bei 59,4 Kilogramm Kartoffeln pro Bundesbürger - das waren zwei Kilo mehr als im Vorjahreszeitraum.
Fahrerinnen und Fahrer von Lieferando bekommen Dienstfahrrad und -smartphone
Der Essenslieferdienst Lieferando verbessert die Arbeitsbedingungen und erhöht den Lohn: Fahrerinnen und Fahrer würden ein Dienst-Fahrrad und ein Dienst-Smartphone inklusive Daten-Flatrate angeboten, teilte Lieferando am Montag mit. Der Basislohn sei seit 1. Januar auf elf Euro pro Stunde gestiegen. Vorher betrug er zehn Euro.
Großdemonstration für Agrarwende Ende Januar abgesagt
Das Aktionsbündnis "Wir haben es satt" hat seine jährliche Großdemonstration in Berlin coronabedingt verschoben. Stattdessen ist am 22. Januar eine "bildstarke Aktion" am Reichstagsgebäude geplant; zudem ein Traktor-Protest am Bundeslandwirtschaftsministerium, wie das Bündnis am Montag mitteilte. Der Zusammenschluss von über 60 Organisationen fordert von der Ampel-Regierung einen "agrarpolitischen Neustart".
Verbraucherschützer Müller fordert rasche Energiepreisentlastung
Deutschlands oberster Verbraucherschützer Klaus Müller hat wegen der stark gestiegenen Energiekosten "Erste-Hilfe-Sofortmaßnahmen" wie einen Heizkostenzuschuss für ärmere Haushalte gefordert. Nötig seien überdies "grundsätzliche Entscheidungen, um die Preiskrise der fossilen Energien zu lösen", sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) der "Passauer Neuen Presse" vom Montag. Die größte Sorge der Verbraucherinnen und Verbraucher zu Jahresbeginn seien die Lebenshaltungskosten - "ganz eindeutig".
2021 rund eine Million Tonnen Äpfel geerntet - Menge auf Vorjahresniveau
Rund eine Million Tonnen Äpfel sind im vergangenen Jahr in Deutschland geerntet worden. Das entspricht in etwa der Erntemenge des Vorjahres, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Mehr als drei Viertel der Ernte wurden als Tafelobst zum Verkauf angeboten; der Rest - bis auf einen kleinen Anteil für den Eigenverbrauch - wurde zu Fruchtsaft, Konserven oder Apfelwein verarbeitet.
Baupreise so stark gestiegen wie seit mehr als 50 Jahren nicht mehr
Die stark gestiegenen Preise für Baumaterialien wie Holz haben die Baupreise für Wohngebäude in die Höhe getrieben. Von November 2020 bis November 2021 stiegen sie um 14,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Das war demnach der höchste Anstieg der Baupreise gegenüber dem Vorjahresmonat seit August 1970, als die Preise binnen Jahresfrist um 17 Prozent zugelegt hatten.
Baupreise für Wohngebäude im November um 14 Prozent gestiegen
Die stark gestiegenen Preise für Baumaterialien wie Holz haben die Baupreise für Wohngebäude in die Höhe getrieben. Von November 2020 bis November 2021 stiegen sie um 14,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Das war demnach der höchste Anstieg der Baupreise gegenüber einem Vorjahr seit August 1970.
Ifo-Umfrage: 14 Prozent der Unternehmen sehen sich in Existenz bedroht
Knapp jedes siebte Unternehmen in Deutschland (14 Prozent) sieht sich einer Umfrage des Ifo-Instituts zufolge durch die Folgen der Corona-Pandemie in seiner Existenz bedroht. Besonders gefährdet fühlen sich die Reisebüros und -veranstalter mit 73,2 Prozent sowie Unternehmen aus der Veranstaltungswirtschaft mit 67,4 Prozent, wie das Ifo in München am Montag mitteilte. Im Einzelhandel sprachen demnach im Dezember 17,1 Prozent der Betriebe von einer existenzbedrohenden Lage.
Personalmangel bei den Pflegekräften in Krankenhäusern verschärft
Der Personalmangel bei den Pflegefachkräften in den Krankenhäusern hat sich im vergangenen Jahr weiter zugespitzt. Auf den Normalstationen seien sechs Prozent der Stellen und auf den Intensivstationen zwölf Prozent der Stellen unbesetzt geblieben, sagte der Vorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Montagsausgaben). "Das ist gerade in Zeiten andauernd hoher Belastung eine sehr schwierige Situation", erklärte Gaß.
Linken-Politiker Ernst will schnellen Start von Nord Stream 2
Mit Blick auf steigende Energiepreise will der Linken-Politiker Klaus Ernst eine schnelle Zertifizierung der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2. "Angesichts der leeren Erdgasspeicher ist Nord Stream 2 durchaus eine Möglichkeit, das Angebot zu erhöhen und die Erdgasspeicher rasch aufzufüllen", sagte der Vorsitzende des Ausschusses für Klimaschutz und Energie im Bundestag der "Wirtschaftswoche" nach Angaben vom Sonntag. "Hierdurch könnte man den schmerzlich hohen Energiepreisen entgegenwirken."
Verbraucherschutzministerin fordert längere Lebensdauer für Akku-Zahnbürsten
Bundesverbraucherschutzministerin Steffi Lemke (Grüne) hat die Pläne der Koalition für ein Recht auf Reparatur bekräftigt und eine längere Lebensdauer auch für elektrische Zahnbürsten gefordert. Lemke will die Hersteller dazu verpflichten, dass es bei elektrischen Zahnbürsten künftig eine Akku-Wechselmöglichkeit geben muss, wie sie dem "Tagesspiegel" (Montagsausgabe) sagte. "Eine elektrische Zahnbürste sollte kein Wegwerfprodukt sein."
Umweltministerin will weitgehendes Exportverbot für Plastikmüll durchsetzen
Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) will ein weitreichendes Exportverbot für Plastikmüll aus Deutschland durchsetzen. "Ich setze mich auf EU-Ebene für ein weitgehendes Exportverbot ein", sagte Lemke dem "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). Illegale Abfallexporte müssten aufhören. Das lasse sich sinnvollerweise aber nur im Rahmen des EU-Binnenmarkts regulieren, damit es in der Praxis nicht immer wieder unterlaufen werde.
Bericht: Im vergangenen Jahr gaben 39 Energieversorger Geschäft auf
Angesichts der stark gestiegenen Strom- und Gaspreise haben im vergangenen Jahr 39 Energielieferanten in Deutschland ihr Geschäft aufgegeben. Dies berichtete das Portal "Business Insider" unter Berufung auf die Bundesnetzagentur. Demnach hat sich die Zahl der Pleiten im Vergleich zu den vergangenen Jahren nahezu verdoppelt. Zwischen 2016 und 2020 hätten im Schnitt 20 Energieversorger ihre Lieferungen beendet.
Apple-Chef Tim Cook verdient 2021 fast hundert Millionen Dollar
Für Apple-Chef Tim Cook hat sich das vergangene Jahr ausgezahlt: Fast hundert Millionen Dollar strich Cook im Jahr 2021 als Chef des iPhone-Herstellers ein, wie aus am Donnerstag an die US-Börsenaufsicht SEC übermittelten Dokumenten hervorgeht. Demnach erhielt Cook insgesamt 98,73 Millionen Dollar (rund 87,2 Millionen Euro) - den Großteil davon in Form von Aktienzuteilungen, die mehr als 82 Millionen Dollar ausmachten.
US-Arbeitslosenquote rutscht erstmals seit Pandemie-Beginn unter vier Prozent
In den USA ist die Arbeitslosenquote erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie unter die Marke von vier Prozent gerutscht. Die Quote sank im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Punkte auf 3,9 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte. Allerdings wurden im Dezember lediglich 199.000 neue Jobs geschaffen und damit deutlich weniger als erwartet. Analysten hatten mit rund 440.000 neuen Arbeitsplätze gerechnet.
Ryanair zieht sich vom Flughafen Frankfurt zurück
Der irische Billigflieger Ryanair zieht sich nach fast fünf Jahren wieder vom Flughafen Frankfurt am Main zurück. Zum 31. März werde die dortige Basis geschlossen, alle danach geplanten Flüge von und nach Frankfurt würden storniert, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Grund seien gestiegene Flughafengebühren.
Steinmeier ernennt Nagel zum neuen Bundesbankpräsidenten
Joachim Nagel ist zum neuen Präsidenten der Bundesbank ernannt worden. Der 55-Jährige bekam am Freitag im Schloss Bellevue in Berlin seine Ernennungsurkunde von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht. Das Bundeskabinett hatte die Berufung von Nagel an die Spitze der deutschen Zentralbank bereits im Dezember beschlossen. Er folgt auf Jens Weidmann, der im Oktober angekündigt hatte, seinen Posten zum Jahresende "aus persönlichen Gründen" vorzeitig zu verlassen.
Joachim Nagel ist neuer Präsident der Bundesbank
Joachim Nagel ist neuer Präsident der Bundesbank. Der 55-Jährige bekam am Freitag im Schloss Bellevue in Berlin seine Ernennungsurkunde von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht. Das Bundeskabinett hatte die Berufung von Nagel an die Spitze der deutschen Zentralbank bereits im Dezember beschlossen. Er folgt auf Jens Weidmann, der im Oktober angekündigt hatte, seinen Posten zum Jahresende "aus persönlichen Gründen" vorzeitig zu verlassen.
Inflation in der Eurozone steigt auf neues Rekordhoch von 5,0 Prozent im Dezember
Die hohen Energiepreise haben die Inflation in der Eurozone auf einen neuen Höchststand getrieben: Die Verbraucherpreise stiegen im Dezember im Schnitt um 5,0 Prozent im Vorjahresvergleich, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Freitag auf Grundlage einer ersten Schätzung mitteilte. Die Preise für Energie legten dabei um 26,0 Prozent zu. Nahrungsmittel wurden um 3,2 Prozent teurer, Dienstleistungen um 2,4 Prozent.
Frauenanteil in Vorständen deutscher Konzerne mit 13 Prozent auf neuem Höchststand
In die Vorstände der börsennotierten Unternehmen in Deutschland ziehen mehr und mehr Frauen ein. Ihr Anteil erreichte im Januar 13,4 Prozent und damit einen neuen Höchststand, wie die Unternehmensberatung EY mitteilte. Binnen fünf Jahren habe sich der Frauenanteil damit verdoppelt. Dennoch: Die Hälfte aller börsennotierten Unternehmen (52 Prozent) hat aktuell keine einzige Frau im Vorstand. EY erwartet, dass sich das wegen der seit August 2021 gültigen Frauenquote für Vorstände "signifikant" ändern wird.
Industrieproduktion legt im November leicht zu
Lieferprobleme haben die deutsche Industrie im vergangenen Jahr wiederholt gebremst - im November hat die Industrieproduktion nun erneut zugelegt, wenn auch nur leicht. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, erhöhten die Industrieunternehmen die Produktion im Vergleich zum Vormonat Oktober 2021 um 0,2 Prozent. Die Produktion im gesamten verarbeitenden Gewerbe - also inklusive der Baubranche und des Energiebereichs - sank hingegen um 0,2 Prozent.
Der Weg zum Führerschein soll digitaler werden
Mehr Online-Unterricht in Fahrschulen und die stärkere Berücksichtigung von elektronischen Fahrassistenten: Die Bundesregierung hat eine Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung auf den Weg gebracht, die nach Angaben von Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) bei der Ausbildung stärker auf "die Chancen der Digitalisierung" setzen soll. Außerdem droht Fahrschülerinnen und Fahrschülern eine längere Sperrfrist, wenn sie bei der theoretischen Führerscheinprüfung zu täuschen versuchen.
Regierung will Täuschung bei Führerscheinprüfung stärker sanktionieren
Angesichts der steigenden Zahl von Manipulationsversuchen bei der Führerscheinprüfung plant die Regierung schärfere Sanktionen. Wie das Bundesverkehrsministerium am Freitag mitteilte, sollen die Sperrfristen für die Wiederholung einer Fahrerlaubnisprüfung verlängert werden, wenn die Prüfung wegen einer Täuschungshandlung nicht bestanden wurde. Das Ministerium legte demnach dem Bundesrat gemeinsam mit dem Innenministerium eine Verordnung zur Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften vor.
Deutschlands Exporte im November gestiegen - vor allem wegen höherer Preise
Deutschlands Exporte sind im November weiter gewachsen: Im Vergleich zum schwachen Vorjahresmonat legten sie um 12,1 Prozent zu, im Vergleich zum Oktober immerhin um 1,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Grund seien aber überwiegend Preissteigerungen, nicht ein Mehr an Gütern, erläuterte der DIHK. Und nach China, dem zweitwichtigsten Handelspartner, waren die Ausfuhren rückläufig. Der DIHK sieht den Export "weiterhin in schwierigem Fahrwasser".
Deutsche Exporte legen im November weiter zu
Die deutschen Exporte haben im November weiter zugelegt: Die Ausfuhren stiegen verglichen mit dem Vormonat um 1,7 Prozent auf einen Umfang von 125,7 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Verglichen mit dem Vorjahresmonat November 2020 legten sie sogar um 12,1 Prozent zu. Damit lagen sie laut Statistikamt außerdem kalender- und saisonbereinigt 5,7 Prozent über dem Vorkrisenniveau.
Ifo-Institut: Materialengpässe auf dem Bau entspannen sich etwas
Die Materialengpässe auf dem Bau haben sich zum Jahresende leicht entspannt. Wie das Münchner Ifo-Institut am Freitag unter Berufung auf eine aktuelle Umfrage in der Branche mitteilte, erlebten auf dem Hochbau im Dezember noch 31,3 Prozent der Firmen Lieferprobleme, im Vormonat waren es aber noch 34,5 Prozent. Im Tiefbau waren 23,1 Prozent betroffen, nach 28,7 Prozent im November.
Samsung Electronics meldet kräftigen Sprung beim operativen Ergebnis
Der südkoreanische Elektronikriese Samsung Electronics hat im vierten Quartal 2021 nach vorläufigen Ergebnissen einen kräftigen Gewinnanstieg verbucht. Der größte Smartphone-Hersteller der Welt meldete am Freitag eine voraussichtliche Zunahme des operativen Gewinns um 52,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 13,8 Billionen Won (10,2 Milliarden Euro). Gleichzeitig legten die Umsätze um 23,5 Prozent auf den Rekordwert von 76 Billionen Won zu.
Chinese gibt Wirtschaftsspionage gegen Monsanto in USA zu
Ein chinesischer Staatsangehöriger hat in den USA Wirtschaftsspionage gegen den mittlerweile zum deutschen Bayer-Konzern gehörenden Agrarriesen Monsanto zugegeben. Der 44-jährige Bildgebungswissenschaftler Xiang Haitao bekannte sich laut US-Justizministerium am Donnerstag der Verschwörung zur Wirtschaftsspionage im Namen Chinas für schuldig. Nach Angaben des Justizministeriums stahl Xiang eine von Monsanto entwickelte Software, die Landwirten helfen sollte, ihre Ernteerträge zu verbessern.
Lauterbach verteidigt 2G-Plus-Regel für Gaststätten
Vor der Bund-Länder-Konferenz über neue Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie am Freitag hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die geplanten Zugangsbeschränkungen für Gaststätten verteidigt. "Die Gastronomie ist ein Problembereich, da sitzt man ohne Maske oft für Stunden", sagte Lauterbach dem Sender RTL am Donnerstagabend. Kritik kam von der Gaststätten-Lobby. Unterdessen kamen Zweifel auf, ob die steigenden Infektionszahlen die Coronatest-Infrastruktur in Deutschland überfordern könnte.
Dehoga kritisiert Pläne für 2G-Plus in der Gastronomie
Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hat die Pläne von Bund und Ländern kritisiert, in der Gastronomie bundesweit die 2G-Plus-Regel einzuführen. Die Hauptgeschäftsführerin des Verbandes, Ingrid Hartges, sagte der "Bild" (Freitagsausgabe): "Flächendeckend 2G-Plus wäre eine Katastrophe für Kneipen und Restaurants." Hartges warnte, Wirte dürften nicht die Leidtragenden sein, wenn die Regierung "offenbar Anreize für die dritte Impfung" schaffen wolle.