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Greenpeace fordert Mehrwertsteuererhöhung für Fleisch
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace setzt sich für eine Mehrwertsteuererhöhung für Fleisch ein. "Die neue Bundesregierung sollte die Mehrwertsteuer für Fleisch und Milchprodukte an den regulären Satz von 19 Prozent anpassen", sagte der Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Matthias Lambrecht den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). "Im Gegenzug kann sie die Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse absenken oder ganz streichen".
Bundesverband deutscher Banken erwartet höhere Inflation für die kommenden Jahre
Der Präsident des Bundesverbands deutscher Banken (BdB), Christian Sewing, rechnet für die kommenden Jahre nicht damit, dass die Inflation wieder auf das niedrige Niveau der Jahre vor der Corona-Pandemie sinken wird. "Beim Inflationstrend erleben wir gerade einen ’Etagenwechsel’, also von Inflationsraten unter zwei Prozent im vergangenen Jahrzehnt zu Raten von voraussichtlich 2,5 bis drei Prozent in den nächsten Jahren", sagte Sewing den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben).
Atomausstieg in Deutschland geht in die Endphase
Mit der Abschaltung von drei weiteren Atomkraftwerken geht der Atomausstieg in Deutschland am Silvesterabend in die Endphase. Ein Jahr später sollen dann auch die drei letzten Akw vom Netz gehen. Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) warnte allerdings ebenso wie SPD-Chefin Saskia Esken vor einer Renaissance der Atomkraft in Europa.
Lemke warnt vor Renaissance der Atomkraft in Europa
Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) hat in scharfen Worten vor einer Renaissance der Atomkraft in Europa gewarnt. Es sei "abstrus, wie viele ungedeckte Versprechungen aktuell zu möglichen neuen Reaktortypen zirkulieren", sagte die Grünen-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). "Atomkraftwerke sind und bleiben Hochrisikoanlagen, die hochradioaktiven Atommüll verursachen", fügte sie hinzu. Der Atomausstieg sei in einem parteiübergreifenden Konsens beschlossen worden und mache Deutschland "sicherer", sagte Lemke.
Zweiter Strang von Nord Stream 2 vollständig mit Gas befüllt
Der zweite Strang der umstrittenen Pipeline Nord Stream 2 ist vollständig mit Gas befüllt worden. Die Befüllung hatte Mitte Dezember begonnen und wurde am Mittwoch abgeschlossen, wie die Nord Stream 2 AG in Zug in der Schweiz mitteilte. Damit sei "wie geplant und in Übereinstimmung mit den Systemdesignanforderungen" der zweite Strang mit etwa 177 Millionen Kubikmetern Erdgas befüllt worden.
IW: Bis 50 Milliarden Euro Konjunkturschäden durch Corona im ersten Quartal 2022
Die deutsche Wirtschaft könnte nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) durch die neue Omikron-Variante des Coronavirus zusätzlich Schäden in zweistelliger Milliardenhöhe im ersten Quartal 2022 erleiden. Bisher gingen seit Beginn der Pandemie rund 335 Milliarden Euro an Wertschöpfung verloren, wie das IW am Mittwoch mitteilte. Ohne Omikron dürften demnach im nächsten Quartal 35 Milliarden Euro hinzukommen - mit der Virusvariante noch einmal bis zu 15 Milliarden Euro.
Deutsche Reisewirtschaft blickt wenig optimistisch ins neue Jahr
Nur ein kleiner Teil der deutschen Reisewirtschaft blickt optimistisch ins neue Jahr: Nach einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Deutschen Reiseverbands (DRV) rechnen nur knapp fünf Prozent der Unternehmen und DRV-Mitglieder für 2022 mit einem Gesamtjahresumsatz auf dem Niveau vor der Corona-Krise. Demnach erwarten 43 Prozent der Befragten erst 2023 und 37 Prozent erst 2024 eine nachhaltige Erholung – 16 Prozent sogar noch später.
VDA-Präsidentin fordert branchenübergreifenden Ladenetz-Gipfel
Die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, hat einen branchenübergreifenden Ladenetz-Gipfel gefordert. Tankstellen, Gebäudewirtschaft, Parkplatzbetreiber, Kommunen und Energieversorger sollten gemeinsam "einen konkreten Plan entwickeln, wie der Ausbau beschleunigt und Laden für die Menschen einfacher sowie schneller wird", sagte Müller dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". Demnach müssen sich immer mehr Autos eine Ladesäule teilen.
ADAC: Tanken zum Jahreswechsel nochmal deutlich teurer
Autofahrerinnen und Autofahrer müssen an der Tankstelle zum Jahreswechsel noch einmal tiefer in die Tasche greifen: Wie der ADAC am Mittwoch mitteilte, kletterte der Preis für einen Liter Super E10 im Vergleich zur Vorwoche um 2,3 Cent und lag zuletzt im bundesweiten Mittel bei 1,613 Euro. Diesel kostete im Schnitt 1,527 Euro - ein Anstieg von 2,1 Cent.
Bücher werden in der Türkei zum Luxusgut
Der Verfall der türkischen Lira, die hohe Inflation und die immensen Papierkosten haben Bücher in der Türkei zu einem Luxusgut gemacht. Einige türkische Verlage entschieden sich dieser Tage bereits dazu, weniger Bücher zu veröffentlichen. Sie befürchten gleichzeitig, dass dadurch weniger kritische und alternative Stimmen Gehör finden.
IW: Paare ohne Kinder im Haushalt gehören zur Einkommensspitze
Wer als Paar noch nicht oder nicht mehr mit Kindern im Haushalt lebt, hat hohe Chancen auf einen Spitzenplatz bei der Einkommensverteilung: Wie eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ergab, sind diese beiden Gruppen in den oberen zehn Prozent überrepräsentiert. Wer als Paar ohne Kinder im selben Haushalt lebt, gehört demnach mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 5550 Euro zu den reichsten zehn Prozent.
Vietnams Wirtschaftswachstum 2021 auf 30-Jahres-Tief
Die anhaltende Corona-Pandemie hat Vietnam im Jahr 2021 das geringste Wirtschaftswachstum seit mehr als 30 Jahren beschert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des stark exportorientierten südostasiatischen Landes wuchs nach offiziellen Angaben vom Mittwoch im zu Ende gehenden Jahr um 2,58 Prozent und unterbot damit noch einmal den Wert von 2020 von 2,91 Prozent.
Bafin verdonnert Deutsche Bank zu Millionengeldbuße
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat die Deutsche Bank zu einem Bußgeld in Höhe von 8,66 Millionen Euro verdonnert. Zur Begründung verwies die Finanzaufsicht am Mittwoch auf Verstöße der Bank gegen die Referenzwerte-Verordnung: Deutschlands größtes Geldhaus habe es "zeitweise" versäumt, Präventivmaßnahmen gegen die Manipulation des Zinssatzes Euribor umzusetzen.
Debatte über angemessene Lebensmittelpreise hält an
Die Debatte über angemessene Lebensmittelpreise in Deutschland hält an: Das Landwirtschaftsministerium stellte am Mittwoch klar, dass es nicht um eine staatliche Preisregulierung, sondern um eine "Wertschätzung" für Lebensmittel gehe - CSU-Chef Markus Söder forderte hingegen weniger Preisdruck auf Bauern durch die Handelskonzerne. Verbraucherschützer drängten die Regierung angesichts der hohen Inflation zu Steuersenkungen auf Obst und Gemüse.
Verbraucherschützer fordern wegen Inflation Steuersenkungen auf Obst und Gemüse
Angesichts der derzeit besonders hohen Preissteigerungen bei vielen Alltagsgütern haben die Verbraucherzentralen von der Bundesregierung Steuersenkungen auf Obst und Gemüse gefordert. "Wir fordern eine Steuersenkung für Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte", sagte der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Dies sei "ein guter und gesunder Ausgleich" für die Inflation, der auch den Umstieg auf klimafreundliche Produkte erleichtert".
China legt wegen Vorfällen mit Musk-Satelliten im Weltall Beschwerde gegen USA ein
China hat wegen zweier Vorfälle mit Satelliten der US-Raumfahrtfirma SpaceX von Elon Musk bei der UNO Beschwerde gegen die USA eingereicht. "Die USA ignorieren ihre Verpflichtungen aus internationalen Verträgen und stellen eine ernsthafte Bedrohung für das Leben und die Sicherheit der Astronauten dar", sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, am Dienstag. Zuvor hatte sein Land eine Beschwerdenote bei der UN-Weltraumbehörde eingereicht.
Zehntausende Hühner nach Vogelgrippe-Ausbruch in Tschechien getötet
Auf einem Hof in Tschechien müssen nach dem Nachweis des Vogelgrippevirus zehntausende Hühner getötet werden. Nach Angaben der Veterinärbehörden sollten im Laufe des Dienstag insgesamt 80.000 infizierte Tiere gekeult werden, nachdem seit Ende vergangener Woche auf dem Hof in Libotenice nördlich von Prag bereits mehr als 100.000 Tiere der Seuche zum Opfer gefallen waren.
Riot Games zahlt wegen Diskriminierungsvorwürfen 100 Millionen Dollar
Der für das Computerspiel "League of Legends" bekannte US-Entwickler Riot Games zahlt wegen Vorwürfen der Diskriminierung und Belästigung von Frauen 100 Millionen Dollar (rund 88 Millionen Euro). Davon sind 80 Millionen Dollar als Entschädigung für mehr als 2300 derzeitige und frühere Mitarbeiterinnen vorgesehen, wie das Unternehmen und die kalifornischen Behörden am Montagabend (Ortszeit) mitteilten.
Energiewirtschaftsverband gegen starre Ziele beim Ausbau von E-Ladesäulen
Der Energiewirtschaftsverband BDEW wehrt sich gegen feste Ziele beim Ausbau von E-Ladesäulen. Es bestehe die Gefahr, "dass wir ein Überangebot erzeugen und viele Ladesäulen schlicht nicht genutzt werden", sagte BDEW-Hauptgeschäftsführerin Kerstin Andreae den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Dienstag.
Justiz untersagt Shell vorerst Erkundung von Rohstoffvorkommen vor Südafrikas Küste
Die südafrikanische Justiz hat Untersuchungen des Energieriesen Shell von Öl- und Gasvorkommen vor Südafrikas Küste vorerst gestoppt. Das Hohe Gericht in Grahamstown in der Provinz Ostkap untersagte dem Unternehmen am Dienstag, "seismische Erkundungen" an der Wild Coast vorzunehmen - ein bedeutender Erfolg für Umweltschützer, die seit Wochen gegen das Projekt protestieren und zum Boykott von Shell aufrufen.
DUH fordert dringende Nachbesserungen bei Ausweitung der Pfandpflicht
Umweltschützer haben Nachbesserungen bei der ab dem Jahreswechsel geltenden Ausweitung der Pfandpflicht gefordert. Auch die erweiterte Einwegpfandpflicht werde nicht ausreichen, "um den Trend von den derzeit marktdominanten unökologischen Einwegverpackungen hin zur gesetzlich festgelegten Mehrwegquote für Getränkeflaschen umzusteuern", erklärte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) am Dienstag.
Bauernpräsident fordert zum regionalen Lebensmitteleinkauf auf
Bauernpräsident Joachim Rukwied hat Verbraucher in Deutschland zum bewussten Einkauf regionaler Lebensmittel aufgefordert. Kurze Transportwege schonten das Klima, daher sollten Verbraucher bewusst auf heimische Erzeugnisse achten, "am besten direkt vom Bauern", sagte er der "Rheinischen Post" aus Düsseldorf vom Dienstag. Unterdessen forderten die Schweinehalter in Deutschland von Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) rasch ein tragfähiges Konzept für den Stallumbau.
HDE: "Dramatisch" schlechtes Weihnachtsgeschäft
Der Handelsverband Deutschland (HDE) beklagt erhebliche Umsatzeinbußen für den Einzelhandel im diesjährigen Weihnachtsgeschäft. Für große Teile des deutschen Handels sei das Weihnachtsgeschäft "dramatisch schlecht" verlaufen, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth nach Information von Deutsche Tageszeitung in einem aktuellen Interview, wie das Nachrichtenmagazin am Montag berichtete. "Bis November konnten wir noch einiges aufholen von den Lockdown-Monaten im Frühjahr", sagte Genth. "Aber der positive Trend wurde durch die Einführung der 2G-Regeln abrupt gestoppt." Im Schnitt habe es ein Drittel weniger Umsatz bei 40 Prozent weniger Kunden gegeben, bilanzierte Genth. "Und manche Einzelhändler gerade aus dem Textilbereich hat es natürlich sogar noch weit härter erwischt, wenn man bedenkt, dass zugleich der Online-Handel mit einem erneuten Plus von 20 Prozent weiter boomt und der Lebensmittelbereich ebenfalls weiter gut funktioniert", sagte er. "Gerade die Innenstädte hat es erneut besonders hart getroffen." Genth kritisierte, die 2G-Regel für weite Teile des Einzelhandels sei "keine medizinisch sinnvolle Maßnahme, sondern wurde von der Politik vor allem dazu genutzt, Druck auf die Ungeimpften auszuüben". Dabei sei "längst klar, dass die Geschäfte in keiner Weise zum Infektionsgeschehen beitragen", sagte er dem "Focus" und verwies auf das Gerichtsurteil in Niedersachsen zur Aussetzung der 2G-Regel im Einzelhandel. "Da reicht nun wieder eine normale Maskenpflicht", sagte Genth. Alles andere sei "auch nicht nachvollziehbar und stellt eine klare Ungleichbehandlung dar, gegen die viele unserer Mitglieder gerichtlich vorgehen" Es gebe zudem "bislang keinerlei Plan für Entschädigungsleistungen", kritisierte er. Das niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg hatte Mitte Dezember die 2G-Regel für den Einzelhandel in Niedersachsen vorläufig außer Vollzug gesetzt. Das Gericht argumentierte, dass die Regel derzeit keine notwendige Schutzmaßnahme sei. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) verwies nach dem Gerichtsurteil indes darauf, dass 2G im Einzelhandel sinnvoll und auch "sehr viel wirksamer als eine Maskenpflicht" sei. (N.Loginovsky--DTZ)
Özdemir-Vorstoß gegen "Ramschpreise" löst Rufe nach sozialem Ausgleich aus
Nach der Kritik von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) an Dumping-Preisen für Lebensmittel hat der Paritätische Wohlfahrtsverband einen sozialen Ausgleich angemahnt. "Es geht nur ökosozial, sonst verliert man die Unterstützung der Bevölkerung", sagte Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider der "Welt" vom Montag. Mit Blick auf Sozialhilfeempfänger forderte er, entsprechende Preissteigerungen müssten "zwingend mit einer deutlichen Erhöhung der Regelsätze einhergehen".
Umfrage: Wirtschaftsverbände setzen große Hoffnungen ins Jahr 2022
Nach zwei enorm herausfordernden Jahren in der Corona-Pandemie schauen nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) die "allermeisten Verbände" optimistisch auf 2022. Trotz der erneuten Infektionswelle und Produktionsstörungen infolge fehlender Vorprodukte berichteten derzeit nur sechs von insgesamt 48 befragten Verbänden von einer schlechteren Geschäftslage in ihrer Branche, teilte das IW am Montag mit. Vor allem der Blick auf 2022 sei "sehr zuversichtlich".
Massiver Anstieg bei Energiekosten belastet Verbraucher auch im kommenden Jahr
Der massive Preisanstieg von Strom, Gas und Heizöl hat für Verbraucherinnen und Verbraucher die Energiekosten in diesem Jahr deutlich nach oben getrieben - und auch in den nächsten Monaten zeichnet sich keine Entspannung ab. "Zum kommenden Jahreswechsel ziehen die Energiepreise noch weiter an", erklärte das Vergleichsportal Verivox am Montag. Gründe dafür sind demnach unter anderem "weitere preistreibende Effekte" beim Gas und steigende Netzgebühren beim Strom.
2021 für deutsche Versicherer bislang teuerstes Naturgefahrenjahr
Die verheerende Sturzflut im Juli und der Hagelschlag im Frühsommer haben das Jahr 2021 nach Angaben der deutschen Versicherungswirtschaft zum teuersten Jahr seit Beginn der Erhebung gemacht. "Noch nie haben Naturgefahren in Deutschland so hohe Schäden verursacht wie im zu Ende gehenden Jahr", teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Montag mit. Insgesamt summieren sich die versicherten Schäden demnach auf rund 12,5 Milliarden Euro.
Wirtschaftsverbände fordern Nachbesserungen bei staatlichen Coronahilfen
Wirtschaftsverbände haben angesichts der fortdauernden Coronapandemie eine Ausweitung der aktuellen staatlichen Coronahilfen für Unternehmen gefordert. "Die Stimmung in unserer Branche ist verheerend, die Unternehmen haben null Planungssicherheit", sagte die Hauptgeschäftsführerin des Hotel- und Gaststättenverbands, Ingrid Hartges, dem "Handelsblatt" laut Vorabmeldung vom Sonntag.
Gazprom bestreitet Einschränkung von Gaslieferungen in die EU
Der russische Energieriese Gazprom hat den Vorwurf zurückgewiesen, Gaslieferungen in die EU einzuschränken. "Sämtliche Vorwürfe gegen Russland und Gazprom, wonach wir nicht genügend Gas an den europäischen Markt liefern würden, sind absolut unbegründet, inakzeptabel und unwahr", sagte ein Unternehmenssprecher am späten Samstagabend im Staatsfernsehen. Den Weiterverkauf russischer Gaslieferungen an Polen durch Deutschland inmitten des europaweiten Preisanstiegs für Energie verurteilte er scharf.
Deutscher Verkehrssektor dürfte CO2-Budget auch in diesem Jahr einhalten
Der deutsche Verkehrssektor hat nach Berechnungen der Kraftstoffindustrie auch in diesem Jahr sein gesetzlich vorgeschriebenes CO2-Budget eingehalten. Wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf den Verband en2x berichtete, setzte der inländische Verkehr 145 Millionen Tonnen CO2 frei und blieb damit unter seinem Jahressektorziel, das im deutschen Klimaschutzgesetz verbindlich vorgegeben wird. Die Bundesregierung käme damit auch um zusätzliche kurzfristige Gegenmaßnahmen herum.
Mehr als 7000 Flüge weltweit über Weihnachten abgesagt oder ausgefallen
Über Weihnachten sind weltweit mehr als 7000 Flüge ausgefallen oder abgesagt worden. Wie Daten der Website Flightaware.com zeigten, wurden allein am Sonntag weltweit mehr als 2000 Flüge gestrichen, davon mehr als 570 mit Ziel oder Start in den USA. Zudem gab es mehr als 4000 Verspätungen. Die vielen Flugausfälle sind nach Angaben der Fluggesellschaften darauf zurückzuführen, dass viele Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert sind oder unter Quarantäne stehen. In den USA durchkreuzten zudem Unwetterwarnungen die Pläne der Reisenden.
Weltweit an Weihnachtstagen bereits 6300 Flüge abgesagt
Über Weihnachten sind weltweit mehr als 6000 Flüge ausgefallen oder abgesagt worden. Wie Daten der Website Flightaware.com vom Samstagabend zeigten, wurden am Samstag weltweit fast 2800 Flüge gestrichen, davon knapp 1000 mit Ziel oder Start in den USA. Zudem gab es mehr als 8000 Verspätungen. Am Freitag gab es bereits 2400 Annullierungen und 11.000 Verspätungen. Für Sonntag sind bislang rund 1100 Flugabsagen verzeichnet.