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Impfstoffhersteller Johnson & Johnson wechselt seinen Chef aus
Der US-Pharmakonzern und Corona-Impfstoffhersteller Johnson & Johnson wechselt seinen Chef aus. Der langjährige Vorsitzende Alex Gorsky werde den Posten aus "familiären gesundheitlichen Gründen" am 3. Januar 2022 abgeben, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Er übergibt demnach an Vorstandsmitglied Joaquin Duato, der selbst bereits seit über 30 Jahren für den Konzern arbeitet. Gorsky bleibt der Mitteilung zufolge aber Vorsitzender des Verwaltungsrats.
Erzeugerpreise im Juli so stark gestiegen wie seit 1975 nicht mehr
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte steigen weiter rasant an: Im Juli dieses Jahres lagen sie um 10,4 Prozent über den Preisen des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Das war der höchste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Januar 1975 - damals waren die Preise im Zusammenhang mit der ersten Ölkrise stark gestiegen.
Rund 1,2 Millionen Mini-Jobbern zwischen 25 und 65 droht später Altersarmut
Mehr als die Hälfte der ausschließlich gering Beschäftigten zwischen 25 und 65 Jahren zahlt keine Beiträge in die Rentenkasse ein und ist damit von Armut im Alter bedroht. Insgesamt ergäben sich 1,2 Millionen Mini-Jobber in dieser Altersgruppe, denen Altersarmut drohe, berichtete die "Rheinische Post" am Freitag unter Berufung auf eine Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Linksfraktion.
US-Kartellbehörde reicht überarbeitete Monopol-Klage gegen Facebook ein
Im Streit um die Marktmacht von Facebook hat die US-Kartellbehörde FTC eine überarbeitete Monopol-Klage gegen den Internetriesen eingereicht. In der am Donnerstag vorgelegten Klage wirft die FTC dem Online-Netzwerk unter anderem vor, seine marktbeherrschende Stellung mit "wettbewerbsfeindlichen Übernahmen" verteidigt zu haben. Verwiesen wird auf den Kauf der Online-Dienste Instagram im Jahr 2012 und Whatsapp 2014.
Lokführergewerkschaft GDL informiert über weiteres Vorgehen im Bahn-Tarifstreit
Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn will die Lokführergewerkschaft GDL am Freitagvormittag über ihr weiteres Vorgehen informieren. GDL-Chef Claus Weselsky äußert sich nach Angaben der Gewerkschaft um 11.00 Uhr auf einer Pressekonferenz in Berlin. Zuletzt hatte die GDL mit weiteren Streiks gedroht, die Bahn rief die Gewerkschaft wiederholt zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf.
Entscheidung zu Auslieferung früherer Huawei-Finanzdirektorin an USA rückt näher
In Kanada sind die Anhörungen im Auslieferungsverfahren der früheren Finanzdirektorin des chinesischen Telekommunikationsriesens Huawei, Meng Wanzhou, an die USA zu Ende gegangen. Einen Termin für die Entscheidungsverkündung werde sie voraussichtlich am 21. Oktober festlegen, sagte die stellvertretende Vorsitzende Richterin des Obersten Gerichtshofs der Provinz British Columbia, Heather Holmes, am Mittwoch in Vancouver. Das bereits über zweieinhalb Jahre dauernde Verfahren beeinträchtigt weiterhin die Beziehungen Kanadas zu China.
Lokführergewerkschaft GDL will am Freitag über weiteres Vorgehen informieren
Die Lokführergewerkschaft GDL hatte zuletzt mit neuen Streiks gedroht - am Freitag will die Gewerkschaft nun über ihr weiteres Vorgehen im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn informieren. Eine gütliche Lösung scheine "nicht in Sicht", erklärte die GDL am Donnerstag. Die Bahn rief die Gewerkschaft abermals zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf.
Trotz Corona-Pandemie viele Neugründungen in Deutschland
Die Corona-Pandemie hat im Jahr 2020 viele Gründer zu einer Verschiebung ihres Vorhabens, nicht aber zur Aufgabe bewogen. Knapp 165.000 Unternehmen gingen 2020 an den Start, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Erhebung der Wirtschaftsauskunftei Creditreform und des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hervorgeht. Die Gesamtzahl der Unternehmen in Deutschland erhöhte sich somit leicht auf insgesamt 3,3 Millionen. Bei Gründungszeitpunkt und Tätigkeitsfeld der Startups machte sich die Pandemie jedoch bemerkbar.
Superfood oftmals weniger super als angenommen
Açaí, Chia, Goji, Maqui und Moringa: Sogenanntes Superfood wird von Verkäufern häufig als Allheilmittel für Gesundheit, Schönheit und Fitness vermarktet. Wissenschaftliche Belege für diese positiven Eigenschaften fehlten jedoch häufig, bemängelte die Verbraucherzentrale Sachsen am Donnerstag. "Besonders problematisch ist, dass bei Superfood-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln die genaue Zusammensetzung nicht bekannt ist und die in den Produkten hervorgehobenen Vitamine und Mineralstoffe oft extra hinzugefügt werden", erklärte Ernährungsexpertin Birgit Brendel.
Toyota drosselt Produktion im September wegen Chipmangels um 40 Prozent
Der weltweite Chipmangel zwingt den japanischen Autobauer Toyota im September zu einer deutlichen Produktionskürzung: Die Fahrzeugproduktion werde im kommenden Monat um 40 Prozent gekürzt, erklärte der zuletzt weltgrößte Autohersteller und bestätigte damit einen Medienbericht. Beim Hersteller Audi wurde wegen der "volatilen" Versorgung mit Halbleitern die produktionsfreie Zeit im Sommer verlängert.
Bericht: Chipmangel führt bei Toyota zu erheblichem Produktionsrückgang
Der weltweite Chipmangel zwingt den japanischen Autobauer Toyota einem Medienbericht zufolge im kommenden Monat zu einer deutlichen Produktionskürzung. Wie die japanische Zeitung "Nikkei" am Donnerstag berichtete, muss der Konzern seine Fahrzeugproduktion im September um 40 Prozent drosseln.
Milliardenvertrag zur Rückführung deutschen Atommülls vereinbart
Die großen deutschen Energiekonzerne haben mit Frankreich einen Milliardenvertrag zur Rückführung des noch verbleibenden Atommülls nach Deutschland geschlossen. Der mehrheitlich staatliche französische Atomkonzern Orano teilte am Donnerstag in Paris mit, bis Ende 2024 würden die Brennstäbe aus der Wiederaufbereitungsanlage La Hague in Nordfrankreich in die Bundesrepublik gebracht. Der Vertrag hat demnach einen Umfang von mehr als einer Milliarde Euro.
Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt erholt sich weiter
Deutsche Unternehmen suchen wieder verstärkt nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. "Insgesamt zeigt sich auf breiter Front ein Erholungseffekt am deutschen Arbeitsmarkt", erklärte Arbeitsmarktforscher Alexander Kubis vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Donnerstag. Laut der aktuellen IAB-Stellenerhebung gab es im zweiten Quartal 2021 insgesamt 1,16 Millionen offene Stellen, ein Plus von drei Prozent gegenüber dem Vorquartal. Insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe gab es demnach mehr unbesetzte Arbeitsplätze.
Umfrage: Gesamte deutsche Wirtschaft von Lieferengpässen und Rohstoffmangel betroffen
Lieferengpässe und deutliche Preissteigerungen bei Rohstoffen machen der gesamten deutschen Wirtschaft weiter zu schaffen. Über alle Wirtschaftszweige hinweg gaben in einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) 83 Prozent der Unternehmen an, von Preisanstiegen oder Lieferengpässen bei Rohstoffen, Vorprodukten und Waren betroffen zu sein. "Die aktuelle Entwicklung kann den wirtschaftlichen Erholungsprozess nach der Krise merklich erschweren", erklärte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier.
In Bonn radeln die Fahrradfahrer am schnellsten
In der ehemaligen Hauptstadt Bonn radeln Fahrradfahrer im bundesweiten Durchschnitt am schnellsten. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt dort mit 16 Stundenkilometern deutlich über dem bundesweiten Schnitt von 14 Stundenkilometern, wie die Betreiber der Fahradapp Bikemap am Donnerstag erklärten. Für die Erhebung werteten die Betreiber anonymisiert die Daten von Nutzerinnen und Nutzern in den 25 größten Städten Deutschlands aus. Die vergleichsweise niedrige Durchschnittsgeschwindigkeit erklärten die Betreiber der App mit den häufigen Fahrtunterbrechungen in Großstädten, auch durch schlecht ausgebaute Radwege.
Mittelstand wehrt sich gegen Klimaschutzpläne der EU-Kommission
Im deutschen Mittelstand regt sich Unmut gegen die Klimaschutzpläne der EU-Kommission: Die Zeitungen der Funke Mediengruppe zitierten am Donnerstag aus einem Schreiben des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) an Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), in dem dieser dazu aufgefordert wird, sich dem Paket "Fit for 55" entgegenzustellen.
Drogeriekette dm stellt Betrieb ihrer Corona-Testzentren ein
Die Drogeriekette dm stellt einem Bericht zufolge den Betrieb ihrer mehr als 200 eigenen Corona-Schnelltestzentren ein. Wie die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf Unternehmensangaben berichtete, beendet die Kette dieses Angebot Ende September. Diese Entscheidung sei "im Zuge sinkender Nachfrage und auf Basis der Entscheidungen von Bund und Ländern" getroffen worden. So sei der Bedarf wegen der steigenden Impfquote zuletzt zurückgegangen, zudem sollen die Tests ab Oktober kostenpflichtig sein.
Daten von Millionen Kunden von Hackerangriff auf T-Mobile betroffen
Von dem großangelegten Hackerangriff auf die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US sind die Daten von dutzenden Millionen Menschen betroffen. Gestohlen worden seien nach bisherigen Erkenntnissen Kundendaten von 7,8 Millionen Vertragskunden, erklärte T-Mobile am Mittwoch. Die Hacker hätten zudem Daten von mehr als 40 Millionen früheren oder potenziellen Kunden erbeutet, die sich um einen Kredit bei T-Mobile beworben hatten. Betroffen sind demnach auch 850.000 Prepaid-Kunden.
Scheuer macht Deutschlandtakt zur "Dringlichkeit"
Der sogenannte Deutschlandtakt wird für Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) zur Dringlichkeit: Nach Angaben seines Ministeriums wurden 181 zusätzliche Schienenprojekte mit einem vordringlichen Bedarf versehen - sie haben damit im Bedarfsplan für die Schiene nun die höchste Dringlichkeits-Kategorie, wie das Ministerium am Mittwoch ausführte. Für die Projekte mit einem Investitionsvolumen von 40 Milliarden Euro kann demnach nun die Planung vorbereitet werden.
Norwegischer Pensionsfonds macht fast 100 Milliarden Euro Gewinn
Der staatliche Pensionsfonds von Norwegen hat angesichts starker Entwicklungen an den Aktienmärkten im ersten Halbjahr 2021 fast hundert Milliarden Euro Gewinn gemacht. Dies erklärte am Mittwoch die norwegische Zentralbank, die den weltweit größten Staatsfonds verwaltet. Das ölreiche Norwegen legte den Fonds in den Neunzigerjahren auf, um die Wirtschaft gegen die Volatilität bei den Ölpreisen zu schützen und die umfangreichen Leistungen des norwegischen Sozialstaats zu finanzieren.
Versicherungen zahlen Vorschüsse von 700 Millionen Euro an Flutopfer aus
Nach der Unwetterkatastrophe in Deutschland sind nach Angaben der Versicherungswirtschaft bei den Betroffenen mittlerweile Vorschüsse in Höhe von 700 Millionen Euro für die versicherten Schäden angekommen. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Mittwoch mitteilte, entfallen davon gut 500 Millionen Euro auf Schäden im privaten Bereich, etwa Häuser und Autos, und knapp 200 Millionen Euro gingen an Versicherungskunden für gewerbliche Risiken.
Umfrage: Akzeptanz für Fleisch aus dem 3D-Drucker wächst
Ein Sechstel der Menschen in Deutschland (17 Prozent) ist laut einer aktuellen Umfrage bereit, künstlich erzeugtes Fleisch aus einem 3D-Drucker in den Speiseplan zu integrieren. 2019 lag der Wert lediglich bei einem Achtel der Bevölkerung (13 Prozent), wie der Digitalverband Bitkom am Mittwoch mitteilte.
Kabinett bestellt Sonderbeauftragten für Gastransit durch die Ukraine
Mit einem Sonderbeauftragten für den russischen Gastransit durch die Ukraine untermauert die Bundesregierung die Unterstützung des Transitlandes. Das Kabinett bestellte am Mittwoch Georg Graf Waldersee zum Sonderbeauftragten, der bereits 2019 diesen Posten innehatte. Mit dem Auftrag an Waldersee setzt die Bundesregierung eine Verpflichtung aus der Einigung mit den USA zur Beilegung des Streits um die Pipeline Nord Stream 2 um.
Streik beim weltweit größten Kupferproduzenten in Chile
Beim weltweit größten Kupferproduzenten Codelco in Chile sind die Beschäftigten nach einem Aufruf von gleich drei Gewerkschaften in einen Streik getreten. Die Führung des Staatskonzerns wolle "Arbeitskosten reduzieren, indem sie Gesundheitsrechte und Kompensationsleistungen für jahrelange Arbeit streicht", sagte der Präsident der Gewerkschaft Suplant, Clodomiro Vasquez, am Dienstag. "Das werden wir nicht zulassen."
Große Unterschiede zwischen Bundesländern bei Erreichbarkeit von Bus und Bahn
Die Bewohner verschiedener Bundesländer müssen mitunter sehr unterschiedlich lange Wege zur nächstgelegenen Busstation oder zum nächsten Bahnhof zurücklegen. Wie eine am Mittwoch veröffentlichte Erhebung der Allianz pro Schiene ergab, müssen besonders die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern und Bayern lange Wege in Kauf nehmen. In Hessen und im Saarland gibt es hingegen ein besonders dichtes Netz an Haltestellen und Bahnhöfen.
Australische Airline Qantas führt Impfpflicht für Beschäftigte ein
Die australische Airline Qantas führt eine Impfpflicht für alle Beschäftigten ein. Piloten, Kabinen- sowie Flughafenpersonal hätten bis Mitte November Zeit, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen, alle anderen Beschäftigten bis Ende März kommenden Jahres, wie das Unternehmen am Mittwoch ankündigte. Ein komplett geimpftes Personal schütze nicht nur die eigenen Leute, sondern auch Kunden und die Menschen am Zielort, sagte Qantas-Chef Alan Joyce.
Scheuer ruft im Bahn-Tarifstreit zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf
Im Tarifkonflikt der Lokführergewerkschaft GDL mit der Deutschen Bahn appelliert Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) an die Tarifparteien, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. "Wir brauchen Licht am Ende des Tunnels, nämlich eine Einigung, die nicht zu Lasten des Standorts Deutschland und zu Lasten der vielen Fahrgäste geht, die dann an den Bahnsteigen stehen", sagte Scheuer am Mittwoch im Bayerischen Rundfunk. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnte unterdessen vor mehr Corona-Infektionen durch weitere Streiks.
Scheuer dringt auf Einigung im Tarifkonflikt zwischen Bahn und GDL
Im Tarifkonflikt der Lokführergewerkschaft GDL mit der Deutschen Bahn appelliert Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) an die Tarifparteien, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. "Wir brauchen Licht am Ende des Tunnels, nämlich eine Einigung, die nicht zu Lasten des Standorts Deutschland und zu Lasten der vielen Fahrgäste geht, die dann an den Bahnsteigen stehen", sagte Scheuer am Mittwoch im Bayerischen Rundfunk.
Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe erreicht im Juni Höchststand
Der Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe hat laut vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes im Juni den höchsten Stand seit Einführung der Statistik im Januar 2015 erreicht. Demnach lag der Auftragsbestand um 2,8 Prozent höher als im Vormonat, wie das Bundesamt am Mittwoch mitteilte.
Arbeitskosten steigen trotz Kurzarbeiteffekts 2020 nur unterdurchschnittlich
Die durchschnittlichen Kosten für eine Stunde Arbeit haben sich in Deutschland trotz Kurzarbeit und staatlicher Unterstützungszahlungen im Jahr 2020 stabil entwickelt. Demnach stiegen die Arbeitskosten um 2,3 Prozent, wie das Institut für Makroökomoie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung am Mittwoch mitteilte. Im Vorkrisenjahr 2019 waren die Arbeitskosten etwas stärker um 2,4 Prozent gestiegen. Im europäischen Vergleich lag Deutschland im Jahr 2020 an siebter Stelle.
Greenpeace fordert mehr Maßnahmen gegen hohen CO2-Ausstoß im Verkehr
Die Umweltorganisation Greenpeace hat anlässlich des Autogipfels am Mittwoch mehr Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Straßenverkehr gefordert. Wie eine aktuelle Studie des Wuppertal Instituts im Auftrag von Greenpeace ergab, können die CO2-Ziele im Verkehrsbereich bis 2030 nur noch mit einer Kombination aus verschiedenen Maßnahmen erreicht werden. Demnach summiert sich die CO2-Lücke im Verkehr in den Jahren 2021 bis 2030 auf 218 Millionen Tonnen.
Zinssatz auf Steuernachforderungen ist verfassungswidrig
Die Verzinsung von Steuernachforderungen und -erstattungen mit einem Zinssatz von monatlich 0,5 Prozent ist für den Verzinsungszeitraum ab 2014 verfassungswidrig. Für den Zeitraum bis Ende 2018 könne das bisherige Recht noch angewandt werden. Für den Zeitraum danach müsse der Gesetzgeber bis Ende Juli 2022 eine Neuregelung finden, erklärte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am Mittwoch. (Az. 1 BvR 2237/14 und 1 BvR 2422/17)