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Spitzengespräch zu Corona-Schnelltests in Betrieben geplatzt
Aus einer schnellen Einführung kostenloser Schnelltests für alle Beschäftigten in Unternehmen wird wohl nichts: Eine für diesen Freitag geplante Gesprächsrunde der Bundesregierung mit Wirtschafts- und Gewerkschaftsvertretern zu dem Thema ist geplatzt. Es seien noch weitere Vorarbeiten nötig, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Einem Zeitungsbericht zufolge gibt es Streit ums Geld. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) forderte, "rechtliche und logistische" Fragen schnell zu klären.
Bundestag reformiert Beförderungsrecht zugunsten neuer Fahrdienste wie Uber
Der Bundestag hat am Freitag die umstrittene Erneuerung des Personenbeförderungsgesetzes beschlossen. Damit schafft die Politik erstmals explizite Rechtsgrundlagen für digitale Mobilitätsdienste und lässt neue Anbieter wie Uber oder Free Now regulär zu. Die besonders umstrittene Rückkehrpflicht für Mietwagen bleibt; Taxiverbände reagierten erleichtert, Mobilitätsdienstleister und die FDP dagegen kritisierten das Gesetz.
Bundestag reformiert Beförderungsrecht für Hochlauf neuer Fahrdienste
Der Bundestag hat am Freitag die lange umstrittene Erneuerung des Personenbeförderungsgesetzes zur Förderung neuer Mobilitätsdienste beschlossen. Mit der Novelle schafft die Politik erstmals eigene Rechtsgrundlagen für digitale Fahrtenvermittler und Shuttle-Dienste und lässt die neuen Angebote so regulär zu. Nach scharfer Kritik – insbesondere von Taxifahrern – am Kabinettsentwurf aus dem Dezember soll die sogenannte Rückkehrpflicht für Mietwagen nun allerdings bestehen bleiben.
IAB-Umfrage: Weniger Betriebe als im Sommer bauen ihre Mitarbeiterzahl aus
Die meisten Unternehmen in Deutschland halten sich aktuell mit Einstellungen zurück. Im Februar stellten nur neun Prozent von 1500 befragten Betrieben mehr Beschäftigte ein als sie entließen, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit am Freitag mitteilte. Im August und September 2020 hatte der Anteil demnach noch 17 Prozent betragen.
Bund zahlt für Atomausstieg 2,4 Milliarden Euro an Energieversorger
Für den nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima beschlossenen Atomausstieg in Deutschland entschädigt die Bundesregierung die Energieversorger mit rund 2,4 Milliarden Euro. Wie Bundesumweltministerium, Bundeswirtschaftsministerium und Bundesfinanzministerium am Freitag mitteilten, einigte sich die Bundesregierung mit den vier Unternehmen Vattenfall, RWE, EnBW und Eon auf einen finanziellen Ausgleich in dieser Höhe. Zugleich würden damit alle Rechtsstreitigkeiten beigelegt.
Bundesrat beschließt Gesetz für Ausbau von Elektro-Ladepunkte in Gebäuden
Ladesäulen für Elektroautos in der Tiefgarage oder auf dem Parkplatz vor dem Mietshaus sollen künftig schon bei der Planung eines Neubaus oder einer Renovierung berücksichtigt werden. Der Bundesrat billigte am Freitag das sogenannte Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG). Es soll die Voraussetzungen schaffen, dass Privatleute ihr E-Auto zu Hause, am Arbeitsplatz und bei der Erledigung alltäglicher Besorgungen auf Parkplätzen von Wohn- und Nicht-Wohngebäuden laden können.
Bericht: Bund zahlt für Atomausstieg 2,4 Milliarden Euro an Energieversorger
Für den beschleunigten Atomausstieg nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima entschädigt die Bundesregierung die Energieversorger einem Zeitungsbericht zufolge mit einer Milliardensumme. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Freitag unter Berufung auf Regierungskreise berichtete, muss Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) den Energieversorgern Vattenfall, RWE, Eon und EnBW 2,4 Milliarden Euro zum Ausgleich für entgangene Restlaufzeiten und Gewinne zahlen.
Konzerne bieten Regierung ihre Hilfe beim Impfen an
Die deutsche Wirtschaft bietet der Bundesregierung ihre Hilfe beim Impfen an. Mehrere Großunternehmen und Verbände schlagen vor, angesichts des bisher langsamen Impftempos in Deutschland mit eigenen Kräften Beschäftigte sowie Familien und zum Teil sogar Nichtmitarbeiter zu impfen, wie DEUTSCHE TAGESZEITUNG am Freitag erfuhr. Der Vorschlag solle am Freitag Thema bei einem Treffen zwischen Wirtschaft und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sein.Viele Fragen seien noch ungeklärt, erfuhr DTZ hierzu aus Wirtschaftskreisen. Dabei gehe es etwa um die Haftung oder die Dokumentation. "Wir wollen pragmatisch dazu beitragen, so schnell wie möglich Herdenimmunität in Deutschland zu erreichen", sagte der Chef der Deutschen Bank, Christian Sewing, nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview. "Wir sind deshalb grundsätzlich bereit, Menschen eine Impfung zu ermöglichen, auch wenn sie nicht für uns arbeiten." Auch die Konzerne Allianz, Adidas, Deutsche Post, Deutsche Telekom, Siemens und Axel Springer wollen laut dem Bericht zum schnelleren Abarbeiten des nationalen Impfprogramms beitragen. Die Allianz plane, bis zu 25 Impfstraßen auf ihren Betriebsgeländen einzurichten, sagte Konzernchef Oliver Bäte gegenüber Medienvertretern. Die Vorbereitungen würden bereits getroffen – losgehen könne es, sobald genügend Impfstoff bereitstehe und die Mitarbeiterimpfungen gemäß der nationalen Impfstrategie möglich seien. Adidas-Chef Kasper Rorsted sagte nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview, vorstellbar sei auch, andere Unternehmen dabei zu unterstützen, ein Impfangebot für ihre Mitarbeiter zu schaffen, "sofern das logistisch machbar ist" und genügend Impfstoffe vorhanden seien. Post-Chef Frank Appel betonte: "Bereits Anfang des Jahres haben wir gesagt, dass wir bei ausreichender Verfügbarkeit Impfstoff für unsere Mitarbeiter kaufen und diesen impfen würden, wenngleich unsere Aktivitäten die Anstrengungen der Regierung nur ergänzen können." Der Chef von Axel Springer, Mathias Döpfner, erklärte, der Konzern habe "diese Idee schon vor Wochen an die Politik herangetragen. Unsere Betriebsärzte könnten im Einklang mit der vorgesehenen Impfreihenfolge sowohl unsere Mitarbeiter als auch perspektivisch deren Familienangehörige, soweit sie im selben Hausstand leben, impfen." (L.Møller--DTZ)
Drei von vier Müttern mit minderjährigen Kindern berufstätig
Im Jahr 2019 waren 74,7 Prozent der Mütter in Deutschland mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren erwerbstätig. Die Quote sei in den vergangenen Jahren gestiegen - 2009 habe sie noch bei 66,7 Prozent gelegen, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mit. Väter sind allerdings deutlich häufiger berufstätig: Hier blieb die Quote nahezu konstant und lag 2019 bei 92,9 Prozent.
Taxiverband lobt Kompromiss bei Personenbeförderungsgesetz
Vor der Abstimmung im Bundestag zur geplanten Änderung des Personenbeförderungsgesetzes hat der Taxi- und Mietwagenverband (TMV) den ausgehandelten Kompromiss begrüßt. "Gerade den Erhalt der Rückkehrpflicht für auftragslose Mietwagen sehen wir als Erfolg an", erklärte TMV-Präsident Michael Müller am Freitag. Dies stärke die Chancengleichheit des mit der Betriebs-, Beförderungs- und Tarifpflicht versehenen Taxigewerbes.
Corona-Krise drückt Stromerzeugung 2020 um fast sechs Prozent
Deutschlands Bedarf nach Strom ist in der Corona-Krise zurückgegangen. 2020 wurde 5,9 Prozent weniger Strom erzeugt als 2019, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Dies sei zumindest teilweise auf den niedrigeren Bedarf infolge des Lockdowns im Frühjahr zurückzuführen. Die Windkraft löste 2020 die Kohle als wichtigsten Energieträger ab.
Tourismusbeauftragter hofft auf Lockerungen für Reisebranche in einigen Wochen
Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß(CDU), ist vorsichtig optimistisch, dass es in einigen Wochen Lockerungen für die Reisebranche geben kann. Er habe die Hoffnung, dass nach der nächsten Bund-Länder-Konferenz am 22. März auch Gastronomie und Hotels erste große Schritte gehen könnten, sagte Bareiß am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". Sicherheit gehe aber auch dieses Jahr noch vor.
Auftragseingang in der Industrie im Januar über Vorkrisenniveau
Deutschlands Industrie hat im Januar ein deutliches Auftragsplus verzeichnet. Preisbereinigt, saison- und kalenderbereinigt lag der Auftragseingang im ersten Monat des Jahres um 2,5 Prozent über dem im Januar 2020 und 3,7 Prozent höher als im Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Corona-Einschränkungen in Deutschland, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Im Vergleich zum Dezember kletterte der Auftragseingang um 1,4 Prozent.
Opec+ erhöht Ölfördermenge weniger stark als erwartet
Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) und ihre Partnerländer lassen bei der Fördermenge angesichts der in der Corona-Pandemie weiterhin fragilen Ölnachfrage Vorsicht walten. Bei ihrem Treffen am Donnerstag in London verständigten sich die Opec und ihre Partner wie beispielsweise Russland auf eine weniger starke Erhöhung der Förderung für April als Analysten erwartet hatten.
Armut in Italien hat durch Corona-Krise deutlich zugenommen
Wegen der Corona-Pandemie sind in Italien im vergangenen Jahr eine Million Menschen unter die Armutsgrenze gerutscht. Wie eine Erhebung der italienischen Statistikbehörde Istat am Donnerstag zeigte, ist die Anzahl der Armen in Italien auf 5,6 Millionen gestiegen. Das entspricht 9,4 Prozent der italienischen Bevölkerung und ist der höchste Wert, der in den vergangenen 15 Jahren verzeichnet wurde.
IG Metall: Fast 164.000 Beschäftigte seit Dienstag im Warnstreik
Im Tarifstreit in der deutschen Metall- und Elektroindustrie haben sich nach Angaben der Gewerkschaft seit Dienstag fast 164.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an Warnstreiks beteiligt. Schwerpunkt am Donnerstag war der Bezirk Bayern, wie die IG Metall mitteilte. Dort legten knapp 5900 Beschäftigte aus 30 Betrieben kurzzeitig die Arbeit nieder.
Gläubiger von Containervermittler P&R bekommen erste Abschlagszahlung
Rund drei Jahre nach der Pleite des Containervermittlers P&R erhalten zehntausende Gläubiger erste Abschlagszahlungen. Wie der Insolvenzverwalter Michael Jaffé am Donnerstag mitteilte, bekommen rund 54.000 Gläubiger insgesamt 206,7 Millionen Euro. Ausgezahlt werden soll das Geld demnach voraussichtlich im zweiten Quartal.
USA setzen Importzölle auf britische Produkte aus
Großbritannien und die USA haben sich im Streit um Importzölle auf britische Produkte geeinigt. Für die kommenden vier Monate sollen die von Ex-US-Präsident Donald Trump eingeführten Sonderzölle auf schottischen Whisky oder Stilton-Käse entfallen. In dieser Zeit wollen die Regierungen in London und Washington nach eigenen Angaben in weiteren Verhandlungen eine "ausgeglichene Lösung" für den Handelsstreit finden.
Amazon eröffnet auch in London Geschäft ohne Kassen und Kassierer
Drei Jahre nach dem Start in den USA hat Amazon am Donnerstag einen ersten Supermarkt ohne Kassen und Kassierer in Großbritannien eröffnet, und zwar in London. Der "Amazon Fresh" genannte Laden in einem Einkaufszentrum im Stadtteil Ealing sei zudem der erste stationäre Laden des US-Onlineriesen außerhalb der USA, teilte Amazon mit. Die Kunden können sich die gewünschten Waren in die Taschen füllen und den Laden dann einfach verlassen, ohne an einer Kasse Schlange zu stehen.
Twitter-Chef Dorsey übernimmt Mehrheit an Jay-Zs Streamingdienst Tidal
Der von Twitter-Chef Jack Dorsey gegründete Onlinebezahldienst Square übernimmt die Mehrheit am Musikstreamingdienst Tidal des Rappers Jay-Z. Square zahlt dafür 297 Millionen Dollar (246 Millionen Euro) in Geld und Aktien, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. "Letztlich geht es um eine einfache Idee: Neue Wege zu finden, um die Arbeit von Künstlern zu unterstützen", erklärte Dorsey.
Deutsche Bahn und Lufthansa wollen Zusammenarbeit ausbauen
Reisende sollen für innerdeutsche Verbindungen vermehrt die Deutsche Bahn (DB) statt das Flugzeug nutzen. Die Bahn und die Lufthansa wollen dafür ihre Zusammenarbeit deutlich ausbauen, wie sie in einer Einladung zu einer Pressekonferenz am kommenden Montag mitteilten. Die "Bild"-Zeitung berichtete am Donnerstag, mehrere Zugverbindungen unter anderem aus Düsseldorf, München und Hamburg sollten besser als bisher an den internationalen Flughafen Frankfurt/Main angeschlossen werden.
Airbus in Deutschland verzichtet auf betriebsbedingte Kndigungen bis Ende 2023
Der Flugzeugbauer Airbus verzichtet in Deutschland auf tausende betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2023. Stattdessen gebe es in der "bisher schwersten Krise des Unternehmens" "intelligente Lösungen", wie die Industriegewerkschaft (IG) Metall am Donnerstag mitteilte: freiwilliges Ausscheiden von Beschäftigten, Kurzarbeit und Arbeitszeitabsenkungen mit teilweisem Lohnausgleich. "Im Fall der Fälle reduzieren wir Stunden statt Menschen zu entlassen", erklärte der Leiter des Bezirks IG Metall Küste, Daniel Friedrich.
Deliveroo geht in London an die Börse
Der britische Essenslieferdienst Deliveroo geht in London an die Börse. London sei ein "toller Ort um zu leben, zu arbeiten, Geschäfte zu machen und zu essen", erklärte Deliveroo-Chef Will Shu am Donnerstag. Er sei daher "stolz und aufgeregt", dort an die Börse zu gehen. Deliveroo könnte einen Börsenwert von mehr als sieben Milliarden Dollar (5,8 Milliarden Euro) erreichen. Medienberichten zufolge ist der Börsengang im Frühling geplant.
Möbelindustrie begrüßt Einzelberatungstermine als "ersten Schritt"
Die Möbelindustrie hat die Beschlüsse der Bund-Länder-Runde begrüßt. Die Entscheidungen zur Corona-Politik zeigten für den Möbelverkauf und damit auch für die Möbelindustrie nach elf Wochen Handelsschließungen zumindest eine Perspektive auf, erklärte am Donnerstag der Branchenverband VDM in Bad Honnef. Die von der Branche geforderten Einzelberatungstermine nach vorheriger Buchung "sind ein erster Schritt, zumindest den dringendsten Einrichtungsbedarf der Bevölkerung zu decken".
Altmaier: "Für die Wirtschaft wurde viel erreicht"
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat sich zufrieden mit den Ergebnissen der Bund-Länder-Beratungen gezeigt. "Für die Wirtschaft wurde viel erreicht", sagte Altmaier am Donnerstag in der Sendung "Frühstart" von RTL/ntv. Bereits im März werde es erste wichtige, aber verantwortbare Öffnungsschritte geben. Zudem habe sich die Runde von der umstrittenen 35er-Inzidenz verabschiedet.
Einzelhandel und Gastronomie tief enttäuscht von Bund-Länder-Beschlüssen
Von "Katastrophe" über "unverständlich" bis zu "ersten Schritten" hin zu einer Öffnungsperspektive: Die Bund-Länder-Beschlüsse zur Corona-Krise sind in der Wirtschaft auf ein geteiltes Echo gestoßen. Besonders der Einzelhandel und die Gastronomie kritisierten am Donnerstag, bis auf wenige Ausnahmen ändere sich am Lockdown faktisch nichts. Branchen mit großen Verkaufsflächen wie die Möbelindustrie und Autohändler zeigten sich angesichts der Möglichkeit, mit Termin einzukaufen, immerhin vorsichtig optimistisch.
Einzelhandel bezeichnet jüngste Corona-Beschlüsse als "Katastrophe"
Mit Enttäuschung und Unverständnis hat der Einzelhandel auf die Bund-Länder-Beschlüsse zur Corona-Pandemie reagiert. Diese seien eine "Katastrophe", erklärte der Handelsverband Deutschland (HDE) am Donnerstag. Denn faktisch werde der Lockdown für die große Mehrheit der Nicht-Lebensmittelhändler bis Ende März verlängert und es drohten weitere zehn Milliarden Euro Umsatzverluste, warnte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.
Lufthansa meldet Rekordverlust von 6,7 Milliarden Euro
Ein dramatischer Einbruch der Nachfrage hat der Lufthansa im Corona-Jahr einen Rekordverlust beschert. Unter dem Strich stand ein Minus von 6,7 Milliarden Euro, wie die größte deutsche Fluggesellschaft am Donnerstagmorgen mitteilte. Der Umsatz sank demnach von 36,4 Milliarden Euro im Jahr 2019 auf nur noch 13,6 Milliarden Euro im vergangenen Jahr.
Energiekonzern Siemens Energy steigt in den Dax auf
Der Energiekonzern Siemens Energy steigt in den deutschen Leitindex Dax auf. Siemens Energy werde dort den Konsumgüterkonzern Beiersdorf ersetzen, teilte die Deutsche Börse mit. Beiersdorf wechselt in den MDax der mittelgroßen Unternehmen. Die Änderung soll zum 22. März umgesetzt werden. Siemens Energy zeigte sich am Donnerstag erfreut.
Siemens Energy steigt in den Dax auf
Der Energiekonzern Siemens Energy steigt in den deutschen Leitindex Dax auf. Siemens Energy werde dort den Konsumgüterkonzern Beiersdorf ersetzen, teilte die Deutsche Börse am Mittwochabend mit. Beiersdorf wechselt in den MDax der mittelgroßen Unternehmen. Die Änderung soll zum 22. März umgesetzt werden.
EU-Staaten für Offenlegung der Steuern von Großunternehmen nach Ländern
Nach jahrelanger Blockade haben die EU-Staaten ein besseres Vorgehen gegen Steuervermeidung durch international tätige Großunternehmen auf den Weg gebracht. Die EU-Botschafter der 27 Mitgliedsländer gaben am Mittwoch grünes Licht für Verhandlungen mit dem Europaparlament über einen entsprechenden Vorschlag. Demnach sollen große Firmen zur Offenlegung ihrer Gewinne und Steuerzahlungen in einzelnen Ländern verpflichtet werden. Deutschland enthielt sich bei der Abstimmung wegen eines Koalitionsstreits.
Opel-Mutter PSA und Fiat Chrysler mit deutlichen Gewinneinbrüchen im Jahr 2020
Die Autobauer PSA und Fiat Chrysler (FCA) haben im Corona-Jahr 2020 erhebliche Geschäftseinbrüche hinnehmen müssen - ihr neuer Mutterkonzern Stellantis blickt dennoch zufrieden auf die verbliebenen Jahresgewinne. Wie Stellantis am Mittwoch mitteilte, sank der PSA-Nettogewinn um 44 Prozent im Vergleich zum Rekordjahr 2019 auf rund zwei Milliarden Euro. Bei FCA brach der Jahresgewinn von 2,7 Milliarden auf nur noch 24 Millionen Euro ein.