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Deutsche Exporte nach Großbritannien im Januar um 30 Prozent eingebrochen
Im Außenhandel zwischen Deutschland und Großbritannien zeigen sich deutliche Auswirkungen des Brexits: Die deutschen Exporte nach Großbritannien brachen im Januar 2021 um rund 30 Prozent zum Vorjahresmonat ein, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Die Ausfuhren ins Königreich gehen demnach schon seit 2016, dem Jahr des Brexit-Referendums, zurück.
FDP hält nichts von einer Steuer auf Fleisch für mehr Tierwohl
Die FDP-Fraktion im Bundestag ist gegen eine Steuer auf Fleisch für mehr Tierwohl. "Mit zusätzlichen Steuern, sei es durch eine Anhebung der Mehrwertsteuer oder einer gesonderten Fleischsteuer, ein Mehr an Tierwohl erreichen zu wollen, ist schlichtweg Augenwischerei", sagte am Dienstag FDP-Vize-Fraktionschef Frank Sitta der Nachrichtenagentur AFP. Es sei "klar", dass Gelder aus einer Fleischsteuer überhaupt nicht zielgerichtet bei den Landwirten im Stall ankommen, "sondern im Staatshaushalt versickern werden".
Arbeitgeber kritisieren Warnstreiks in der Metallindustrie
Die Arbeitgeber in der Metallindustrie kritisieren die Warnstreiks der IG Metall am Dienstag und Mittwoch. "Die Warnstreiks haben wirklich nichts mit dem aktuellen Verhandlungsstand zu tun", sagte Stefan Wolf, Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Dienstag. Die Gewerkschaft habe ihre Warnstreiks lange im Voraus beschlossen und geplant: "Alleine dadurch wird deutlich, dass die IG Metall keine schnelle Lösung in der Friedenspflicht wollte."
Umsatz von Mode- und Schuhläden stürzt im Januar um 77 Prozent ab
Der Lockdown seit Mitte Dezember hat den Umsatz von Mode- und Schuhläden abstürzen lassen. Der Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren sowie der Einzelhandel mit Waren verschiedener Art zum Beispiel in Waren- und Kaufhäusern brach im Januar um 77 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ein, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Der Umsatz des Handels mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf ging um rund 43 Prozent zurück.
Zahl der Milliardäre in China auch im Coronajahr weiter gestiegen
Die Zahl der Superreichen in China ist trotz der Coronapandemie auch im vergangenen Jahr weiter gestiegen. In der Volksrepublik inklusive Hongkong kamen im vergangenen Jahr 253 neue Milliardäre hinzu, die Zahl kletterte damit auf 922, wie es im am Dienstag veröffentlichten jährlichen Hurun Report heißt. Damit liegt China weit vor den USA mit 696 Milliardären und Indien mit 177 dieser Superreichen.
Klöckner stellt Ergebnisse einer Studie zum Umbau in der Nutztierhaltung vor
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) stellt am Dienstag (11.00 Uhr) die Ergebnisse einer Studie zum Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland vor. Eine von Klöckner eingesetzte Kommission hatte bereits vor einem Jahr eine Steuer von 40 Cent pro Kilogramm Fleisch zur Finanzierung des Um- und Neubaus von Ställen vorgeschlagen - seitdem wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt, um zu beleuchten, wie genau ein Wandel hin zu mehr Tierwohl finanziert werden kann.
Startschuss für Kompetenzzentrum "Power to X" in Cottbus
Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (beide SPD) geben am Dienstag gemeinsam den Startschuss für das Kompetenzzentrum PtX Lab Lausitz in Cottbus. Das Zentrum soll internationaler Anlaufpunkt für Innovationen für den Einsatz von grünem Wasserstoff werden, bei dem aus Strom (Power) erst Wasserstoff und anschließend weitere Kraft- und Treibstoffe (X) werden. Im PtX Lab sollen innovative Projekte zur Entwicklung neuer Power-to-X-Technologien angestoßen werden.
Verbraucherpreise im Februar um 1,3 Prozent gestiegen
Die Verbraucherpreise in Deutschland steigen weiter. Im Februar kletterten sie nach vorläufigen Angaben um 1,3 Prozent im Vorjahresvergleich, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Im Vergleich zum Januar betrug der Anstieg demnach voraussichtlich 0,7 Prozent. Teurer wurden im Jahresvergleich vor allem Nahrungsmittel und Dienstleistungen.
Facebook startet Nachrichtenangebot im Mai auch in Deutschland
Nach der Einführung in Großbritannien startet Facebook nun auch mit seinem Nachrichtenangebot in Deutschland. "Facebook News" werde ab Mai in der Bundesrepublik angeboten, teilte das US-Unternehmen am Montag mit. Facebook verbreitet dann Nachrichteninhalte einer ganzen Reihe von Medienhäusern und bezahlt auch dafür. In den USA gibt es "Facebook News" bereits seit Ende 2019.
Studie: Deutschland als Standort für Rechenzentren nur Mittelmaß
Deutschland bietet IT-Dienstleistern einer Studie des Beratungsunternehmens Arcadis zufolge nur "mittelmäßige Rahmenbedingungen" für den Betrieb ihrer Rechenzentren. Beim Vergleich von 50 "der wichtigsten etablierten und aufstrebenden Länder weltweit" für Rechenzentren belegt die Bundesrepublik demnach den 26. Platz, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Die günstigsten Rahmenbedingungen bieten demnach die USA; dahinter folgen Singapur, Japan, Schweden und Norwegen.
Corona-Selbsttests ab kommender Woche bei Drogeriekette dm erhältlich
Bei der Drogeriemarktkette dm können Kundinnen und Kunden ab kommender Woche Corona-Schnelltests zur Selbstanwendung kaufen. Die Tests seien "voraussichtlich" ab dem 9. März erhältlich, sofern der Hersteller die Lieferzusagen einhalte, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Tests würden "so günstig wie möglich" angeboten, hieß es. Auf Nachfrage wollte die Kette jedoch noch "keine genauen Angaben zum Verkaufspreis" machen, da dazu noch Gespräche liefen.
Geschäftsklima im deutschen Mittelstand steigt auf höchsten Stand seit Oktober
Die Stimmung der mittelständischen Unternehmen hat sich im Februar aufgehellt: Das Geschäftsklima stieg im am Montag veröffentlichten Mittelstandsbarometer der KfW und des Ifo-Instituts um 4,2 Punkte zum Vormonat auf minus 10,1 Zähler. Das war der beste Wert seit Oktober 2020. "Während im Januar noch der verschärfte Lockdown verdaut werden musste, weht im Februar ein Hauch von Frühling", erklärte die Förderbank.
Altmaier und Länder-Wirtschaftsminister wollen Öffnungsschritte schon im März
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und die Wirtschaftsminister der Länder dringen auf branchenübergreifende Öffnungsschritte aus dem Lockdown bereits im März. In einem mit den Wirtschaftsverbänden abgestimmten Öffnungskonzept, das AFP am Montag vorlag, rücken sie dabei von der "ausschließlichen Orientierung" an bundesweiten Inzidenzwerten ab. Der Einzelhandel forderte vor den Bund-Länder-Beratungen erneut dringend eine Öffnung der Geschäfte bereits ab kommender Woche.
Einzelhandel fordert Öffnung der Geschäfte schon ab nächster Woche
Vor den Bund-Länder-Beratungen dringt der Einzelhandel auf eine Öffnung der Geschäfte schon ab nächster Woche. Am Montag verlangten unter anderem der Spielwaren- und der Technik-Handel eine sofortige Öffnung. Einzelhandelsfirmen legten ein Sieben-Punkte-Konzept vor, das unter anderem einheitliche Zugangsbeschränkungen für die Läden vorsieht. In Baden-Württemberg können die Geschäfte ab dem 8. März mit einem "Click & Meet"-Konzept mit vorab gebuchten Terminen öffnen.
Spielwarenbranche und Technik-Handel warnen vor gesamtgesellschaftlichem Schaden
Die Spielwarenindustrie hat angesichts der Lockdown-Maßnahmen vor einem "gesamtgesellschaftlichen Schaden" gewarnt und die Politik zur sofortigen Öffnung des stationären Einzelhandels gedrängt. Für immer mehr Unternehmer sei die derzeitige Entwicklung "existenzgefährdend", hieß es in einem offenen Brief mehrerer Spielwarenhändler und Branchenverbände an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Landesregierungen. In den vergangenen Monaten hätten die stationären Spielwarenhändler Einnahmeverluste von über 300 Millionen Euro angehäuft.
Markenstreit zwischen Coty und Amazon muss teilweise neu verhandelt werden
Der Rechtsstreit zwischen Amazon und dem Kosmetikkonzern Coty wegen des von Coty nicht erlaubten Verkaufs von Parfüm über Amazon-Marketplace muss in Teilen neu verhandelt werden. Amazon hätte bei der Verkäuferin Informationen über die Herkunft der Ware einholen können, teilte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Montag mit. Das Berufungsgericht muss nun herausfinden, ob Amazon seine Prüfungspflicht verletzt hat. (Az. I ZR 20/17)
Nachfrage nach Arbeitskräften im Februar stabil
Die Arbeitskräftenachfrage deutscher Unternehmen stagniert im anhaltenden Lockdown. Im Vorfeld der Frühjahresbelebung sei der Kräftebedarf stabil, erhalte wegen der pandemiebedingten Wirtschaftsbeschränkungen aber keine zusätzlichen Impulse, erklärte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Montag. Ihr Stellenindex (BA-X) blieb mit 97 Punkten im Februar auf dem Wert des Vormonats Januar. Im Vergleich zum Februar 2020 lag der Indikator 18 Punkte im Minus.
Okonjo-Iweala tritt als erste Frau an der WTO-Spitze ihr Amt an
Als erste Frau an der Spitze der Welthandelsorganisation hat die Nigerianerin Ngozi Okonjo-Iweala am Montag ihr Amt angetreten. Sie komme in "eine der wichtigsten Institutionen der Welt" und es gebe "viel zu tun", sagte die neue Generaldirektorin am frühen Montagmorgen bei ihrer Ankunft am Sitz der WTO in Genf: "Ich fühle mich bereit."
IG Metall macht in Tarifrunde mit bundesweitem Aktionstag Druck auf Arbeitgeber
Die IG Metall will mit einem bundesweiten Aktionstag am Montag Druck auf die Arbeitgeber in der Tarifrunde machen. Am Nachmittag starten lokale Aktionen an gut 150 Orten sowie ein Online-Programm im Livestream, wie eine Gewerkschaftssprecherin AFP sagte. Im Fokus steht dabei der Tarifstreit in der Metall- und Elektroindustrie: Die Industriegewerkschaft hat hier zu Warnstreiks ab Dienstag um Mitternacht aufgerufen.
US-Präsident Biden stellt sich hinter Amazon-Arbeiter
US-Präsident Joe Biden hat sich hinter Arbeiter des Online-Handelsriesen Amazon gestellt, die sich in den USA erstmals gewerkschaftlich organisieren wollen. "Arbeiter in Alabama und überall in Amerika stimmen darüber ab, an ihrem Arbeitsplatz eine Gewerkschaft zu gründen", sagte Biden am Sonntag in einem Twitter-Video. Das sei von "großer Bedeutung". Die Arbeiter dürften nicht eingeschüchtert, bedroht oder mit "Propaganda" gegen Gewerkschaften beeinflusst werden.
Handelsverband: Konsumlaune der Verbraucher steigt erstmals seit Monaten wieder
Erstmals seit Monaten hat sich die vom Handelsverband Deutschland (HDE) erhobene Verbraucherstimmung wieder verbessert. Für die bevorstehenden Monate zeige der Index einen Anstieg an, teilte der HDE am Montag mit. Die Umfrage unter 2000 Bürgerinnen und Bürgern wurde allerdings gemacht, bevor der rückläufige Trend bei den Infektionszahlen zum Erliegen kam, schränkte der Verband ein.
Tarifverdienste 2020 so gering gestiegen wie zuletzt 2016
Die Tarifverdienste in Deutschland sind im Coronajahr so gering gestiegen wie zuletzt 2016. Die Tarifbeschäftigten bekamen im Schnitt 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 0,5 Prozent.
Einzelhandelsfirmen legen Sieben-Punkte-Konzept für Öffnung vor
Vor den Bund-Länder-Beratungen über mögliche Lockerungen des Lockdowns hat ein Zusammenschluss von Einzelhandelsfirmen ein Sieben-Punkte-Konzept vorgelegt, das eine sichere Öffnung ermöglichen soll. Das Konzept sehe einheitliche Zugangsbeschränkungen für die Läden, Abstandsregelungen, umfangreiche Hygienemaßnahmen sowie strikte Kontrollen vor, ob die Regeln eingehalten werden, wie das "Handelsblatt" am Montag berichtete. Diskutiert werde auch eine Kontaktnachverfolgung mittels einer App.
Ifo-Umfrage: Lage der deutschen Autohersteller leicht verbessert
Deutschlands Autohersteller und ihre Zulieferer bewerten ihre aktuelle Geschäftslage laut Umfrage des Ifo-Instituts etwas besser als im Vormonat. Der Indikator der Münchner Wirtschaftsforscher stieg von minus 7,7 Punkten im Januar auf minus 2,3 Punkte im Februar, wie das Ifo am Montag mitteilte.
Facebook zahlt in den USA 650 Millionen Dollar wegen Verletzung von Privatsphäre
Zur Beilegung eines Rechtsstreits um die Verletzung der Privatsphäre von 1,6 Millionen Nutzern in den USA zahlt der Internetkonzern Facebook 650 Millionen Dollar (538 Millionen Euro) Entschädigung. Wie aus Dokumenten hervorgeht, in die die Nachrichtenagentur AFP am Sonntag Einsicht hatte, billigte ein Bundesgericht die Vereinbarung zwischen Facebook und 1,6 Millionen seiner Nutzer im Bundesstaat Illinois.
Neue WTO-Generaldirektorin Okonjo-Iweala tritt ihr Amt an
Zwei Wochen nach ihrer Ernennung zur neuen WTO-Generaldirektorin tritt die Nigerianerin Ngozi Okonjo-Iweala am Montag offiziell ihr Amt an der Spitze der Welthandelsorganisation an. Die 66-jährige Entwicklungsökonomin war Mitte Februar als erste Frau zur WTO-Chefin ernannt worden. Sie ist auch die erste Afrikanerin in dem Amt, das vor ihr der Brasilianer Roberto Azevêdo innehatte.
Studie: Corona-Krise könnte Geschlechter-Ungleichheit bei Arbeitszeit vertiefen
Die Folgen der Corona-Krise könnten die Ungleichheit zwischen erwerbstätigen Frauen und Männern langfristig verschärfen. Möglich sei vor allem eine "dauerhafte Verschlechterung der Arbeitszeit-Situation" von Frauen, heißt es in einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Daher müsse an dieser Stelle rechtzeitig gegengesteuert werden. Die Ergebnisse lagen AFP am Sonntag exklusiv vor.
Großbritannien gründet Staatsbank zur Förderung von Infrastrukturprojekten
Zur Stützung der Wirtschaft in der Corona-Krise will die britische Regierung eine Staatsbank für milliardenschwere Infrastrukturprojekte gründen. Finanzminister Rishi Sunak werde das Vorhaben am Mittwoch im Rahmen des Haushaltsentwurfs offiziell vorstellen, teilte sein Ministerium am Samstag in London mit. Die Bank werde im Frühling mit einem Kapital von zwölf Milliarden Pfund (13,8 Milliarden Euro) gegründet. Hinzu kommen den Angaben zufolge Staatsgarantien in Höhe von zehn Milliarden Pfund.
Umfrage: Viele Deutsche trinken im Homeoffice mehr Kaffee als im Büro
Viele Deutsche trinken bei der Arbeit im Homeoffice mehr Kaffee als im Büro. In einer Umfrage im Auftrag des Deutschen Kaffeeverbands gab etwa die Hälfte der im Homeoffice Tätigen an, dass sie dort mehr Kaffee konsumierten als sonst auf der Arbeit, wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtete. Lediglich 17 Prozent kommen demnach Zuhause mit weniger Koffein aus.
Tiktok muss in den USA wegen Streits um Datenschutz 92 Millionen Dollar zahlen
Die Videoplattform Tiktok muss in den USA wegen mutmaßlicher Datenschutzverstöße 92 Millionen (rund 75 Millionen Euro) Dollar zahlen. Im Gegenzug sollen mehrere laufende Verfahren eingestellt werden, in denen Tiktok das rechtswidrige Sammeln von Daten minderjähriger Nutzer zur Last gelegt wird.
USA räumen wichtige Hürde für Digitalsteuer aus dem Weg
In der Frage der Besteuerung großer Digitalkonzerne wie Facebook, Google und Amazon hat die neue US-Regierung auf dem Weg zu einer internationalen Verständigung eine wichtige Hürde aus dem Weg geräumt. Wie das US-Finanzministerium mitteilte, kündigte Finanzministerin Janet Yellen im Rahmen des G20-Treffens am Freitag an, dass die USA nicht länger für eine sogenannte Safe-Harbor-Klausel eintreten, die den US-Konzernen letztlich Freiwilligkeit bei der Wahl des Besteuerungssystems zugestanden hätte.
Bundesgerichtshof verhandelt "fiktive" Kosten für Wohnungsreparatur
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am Freitag erneut über die Frage "fiktiver" Kosten für eine Wohnungsreparatur verhandelt. Es ging darum, ob der Verkäufer einer Wohnung im Schadensfall die tatsächlichen Reparaturkosten erstatten muss oder aber sogenannte fiktive Mängelbeseitigungskosten. Im letzteren Fall bekämen die Käufer Geld, auch wenn sie gar keine Reparatur vornähmen. (Az. V ZR 33/19)