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Zahl der Kinobesuche 2020 um mehr als zwei Drittel eingebrochen
Die Kinos in Deutschland haben im Corona-Jahr 2020 einen dramatischen Besucherschwund verzeichnet. Wie die Filmförderungsanstalt (FFA) am Dienstag mitteilte, wurden im vergangenen Jahr rund 38,1 Millionen Kinobesuche gezählt. Damit wurden 80,5 Millionen Tickets weniger als im Vorjahr verkauft - das entspricht einem Rückgang von rund 68 Prozent. Der Umsatz schrumpfte um 706 Millionen Euro auf 318 Millionen Euro.
Altmaier: Tests können definitiv helfen
Vor dem Wirtschaftsgipfel mit mehr als 40 Verbänden zur schwierigen Lage vieler Branchen in der Corona-Krise hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) die Bedeutung von Schnelltests etwa für die Gastronomie hervorgehoben. "Die Tests können definitiv helfen", sagte Altmaier am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". Er hoffe auf eine möglichst schnelle Zulassung. Zugleich betonte er, dass die Wirtschaft nicht florieren könne, "wenn wir eine dritte Welle von Infektionen bekommen".
Umfrage: Jeder vierte Erwerbstätige arbeitet hauptsächlich im Homeoffice
Jeder vierte Erwerbstätige in Deutschland bleibt coronabedingt mittlerweile wieder größtenteils daheim: 24 Prozent der Erwerbstätigen arbeiteten Ende Januar "vorwiegend oder ausschließlich im Homeoffice", wie die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung am Dienstag nach ihrer jüngsten repräsentativen Umfrage zur Homeoffice-Nutzung in der Krise mitteilte. Demnach ist der Anteil im Vergleich zum Vormonat Dezember um sieben Prozentpunkte gestiegen. Im April 2020 hatte er 27 Prozent betragen.
Altmaier lädt zu Wirtschaftsgipfel mit mehr als 40 Verbänden
Vor dem Hintergrund zunehmender Existenzängste in vielen Branchen und wachsenden Forderungen nach Lockerungen in der Corona-Krise hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) für Dienstag (10.00 Uhr) zu einem Wirtschaftsgipfel geladen. Per Videokonferenz will Altmaier dabei mit insgesamt mehr als 40 Verbänden über die schwierige Lage in der Pandemie sprechen. Dabei soll es neben den jüngsten Beschlüssen von Bund und Ländern für eine Lockdown-Verlängerung auch um die Wirtschaftshilfen und mögliche Öffnungsperspektiven gehen.
Norwegens Staatsfonds will mehr Frauen an der Spitze der Unternehmen
Norwegens riesiger Staatsfonds will mehr Gleichberechtigung an der Spitze börsennotierter Unternehmen weltweit. Im Verwaltungsrat eines Unternehmens sollten verschiedene Fähigkeiten und Hintergründe vereint sein, erklärte der Fonds am Montag. Führungsgremien, in denen eins der Geschlechter zu weniger als 30 Prozent repräsentiert sei, sollten darüber nachdenken, sich Ziele für Diversität zu setzen.
Nigerianerin Ngozi Okonjo-Iweala zur neuen WTO-Chefin ernannt
Die Welthandelsorganisation WTO hat eine neue Chefin. In Genf wurde am Montag die Nigerianerin Ngozi Okonjo-Iweala zur neuen Generaldirektorin der Organisation ernannt. Die ehemalige nigerianische Finanzministerin folgt auf den Karrierediplomaten Roberto Azevêdo, der im August vorzeitig aus dem Amt geschieden war.
Verbände pochen vor Wirtschaftsgipfel mit Altmaier auf Öffnungsstrategie
Vor dem für Dienstag geplanten Gipfeltreffen mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) drängen Einzelhändler, Gastronomen und auch Baumärkte auf eine Öffnungsperspektive. "Die Politik muss jetzt das liefern, was sie schon lange zugesagt hat: einen fairen und sich an transparenten Kriterien orientierenden Plan zum Ausstieg aus dem Lockdown", forderte am Montag der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth. Zudem müsse es beim Wirtschaftsgipfel um die effizientere und gerechtere Ausgestaltung der Corona-Hilfen gehen.
Russischer Milliardär will Teil seines Vermögens für Blutkrebsforschung spenden
Der russische Milliardär Oleg Tinkow will einen Teil seines Vermögens für den Kampf gegen Leukämie spenden. "Um ehrlich zu sein, habe ich nicht mehr die Motivation, Geschäfte zu machen", sagte der Gründer der Online-Bank Tinkoff laut russischen Nachrichtenagenturen am Sonntag auf der Audioplattform Clubhouse. Er werde aber weiter Tinkoff-Aktien halten und eine "Art Visionär" bleiben, sagte der 53-Jährige, der selbst an Blutkrebs erkrankt ist.
Britische Nobelmarke Jaguar will ab 2025 nur noch E-Autos anbieten
Die britische Automarke Jaguar will ab 2025 nur noch elektrische Fahrzeuge herstellen. Bis 2039 solle die Marke dann klimaneutral werden, kündigte das Unternehmen Jaguar Land Rover am Montag an. Jaguar solle "neu erfunden" werden, dafür würden pro Jahr 2,5 Milliarden Pfund (2,9 Milliarden Euro) investiert.
Dauerfrost steigert Nachfrage nach Brennholz - Vereinzelt Nachschubprobleme
Der starke Dauerfrost der vergangenen Tage hat die Nachfrage nach Brennholz steigen lassen. In den meisten Forstämtern sei noch ausreichend Holz verfügbar - in einigen Gebieten aber sei die Verfügbarkeit für Selbstabholer kurzfristig nicht sichergestellt, wie der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie am Montag mitteilte. Der Fall ist dies demnach etwa in Hannover, Rostock oder Kaiserslautern.
Mehr als 100 Unternehmen in Deutschland für Nutri-Score registriert
Seit dem Start im November in Deutschland haben sich mehr als 100 Unternehmen für die neue Lebensmittelkennzeichnung Nutri-Score registrieren lassen. Insgesamt seien es 116 Hersteller mit 236 Marken, teilte am Montag Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) mit. "Die Zahlen und der Zuspruch steigen kontinuierlich."
Auch US-Ölsorte WTI überspringt 60-Dollar-Schwelle pro Barrel
An den Ölmärkten herrscht weiter Zuversicht. Am Montag übersprang auch der Preis für die US-Ölsorte WTI die Marke von 60 Dollar pro Barrel. Ein Barrel (159 Liter) erreichte im asiatischen Handel den Kurs von 60,77 Dollar (umgerechnet rund 50 Euro). Das ist der höchste Stand seit Februar 2020. Der Preis für die Nordsee-Sorte Brent hatte schon vor einer Woche die 60-Dollar-Marke geknackt.
Geplanter Börsengang von Universal Music sorgt für Hoch bei Vivendi
Der angekündigte Börsengang der Universal Music Group (UMG) mit Stars wie den Beatles und Rihanna hat dem französischen Mutterkonzern Vivendi einen Höhenflug am Aktienmarkt verschafft. Der Vivendi-Kurs stieg am Montag in Paris zwischenzeitlich um mehr als 20 Prozent an. Der Medienkonzern hatte am Wochenende angekündigt, 60 Prozent der UMG-Aktien in Amsterdam an die Börse bringen zu wollen.
Autoindustrie pocht auf Ausnahmen für Speditionen von Grenzkontrollen
Deutschlands Autoindustrie drängt bei den Grenzkontrollen zu Tschechien und Österreich auf Ausnahmen für Zulieferungen. Die Lage an den Grenzen sei "sehr schwierig" und die Kontrollen hätten Auswirkungen auf die Transportlogistik vieler Betriebe in ganz Deutschland, erklärte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Montag. Er forderte unter anderem gesonderte Kontrollstellen, damit Lkw-Fahrer mit negativem Corona-Test "schnell durchkommen".
Autoindustrie fürchtet wegen strengerer Grenzkontrollen Lieferausfälle ab Montag
Die deutsche Autoindustrie fürchtet zum Wochenstart weiter Lieferprobleme wegen der Grenzkontrollen zu Tschechien und Österreich. Viele Zulieferprodukte "werden direkt ans Band geliefert, und das ist der Druck", sagte ein Sprecher des Branchenverbands VDA am Montag AFP. Es komme nun auf die aufgebauten Corona-Testkapazitäten an den Grenzen an. Wie sich die Lage im Tagesverlauf entwickle, "müssen wir jetzt einfach mal beobachten".
Okonjo-Iweala leitet als erste Frau die Welthandelsorganisation
An der Spitze der WTO steht erstmals eine Frau: Der Allgemeine Rat der Welthandelsorganisation bestimmte am Montag in Genf die Nigerianerin Ngozi Okonjo-Iweala zur neuen Generaldirektorin. Die 66-jährige Ökonomin ist auch die erste Afrikanerin in dem Amt, das vor ihr der brasilianische Karrierediplomat Roberto Azevêdo innehatte. Eine starke WTO sei für eine Erholung nach der Corona-Pandemie "lebenswichtig", erklärte die frühere Finanzministerin.
Nigerianerin Okonjo-Iweala als neue WTO-Chefin bestätigt
An der Spitze der WTO steht erstmals eine Frau: Der Allgemeine Rat der Welthandelsorganisation bestimmte am Montag in Genf die Nigerianerin Ngozi Okonjo-Iweala zur neuen Generaldirektorin. Die 66-jährige Ökonomin ist auch die erste Afrikanerin in dem Amt, das vor ihr der Karrierediplomat Roberto Azevêdo innehatte. Eine starke WTO sei für eine Erholung nach der Corona-Pandemie "lebenswichtig", erklärte die Ex-Finanzministerin.
Deutsche Industrie sieht in neuer WTO-Chefin "Hoffnungszeichen" für den Handel"
Die deutsche Industrie blickt erwartungsvoll auf die für Montag erwartete Kür der Nigerianerin Ngozi Okonjo-Iweala zur neuen Generaldirektorin der Welthandelsorganisation (WTO). Die Wahl Okonjo-Iwealas zur WTO-Chefin sei ein "Befreiungsschlag für dringend notwendige Reformen", erklärte Wolfgang Niedermark, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI). Zugleich sei die Einigung auf Okonjo-Iweala "ein Hoffnungszeichen für den internationalen regelbasierten Handel".
Japans Leitindex Nikkei bricht nach 30 Jahren die Marke von 30.000 Punkten
In Japan hat der Leitindex Nikkei am Montag erstmals seit mehr als 30 Jahren wieder die Marke von 30.000 Punkten überschritten. Bis Handelsschluss kletterte der Index um 1,91 Prozent auf 30.084,15 Punkte und damit den höchsten Wert seit 1990. Die Regierung hatte zuvor überraschend gute Zahlen mitgeteilt: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal wuchs zum Vorquartal um 3,0 Prozent, der Einbruch der Wirtschaft im Gesamtjahr 2020 war nicht so schlimm wie befürchtet.
Bericht: Tabaksteuer soll steigen und künftig auch für E-Zigaretten gelten
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will die Tabaksteuer erhöhen - und damit neben Rauchern offenbar auch Dampfer deutlich stärker zur Kasse bitten. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Montag berichtete, plant das Finanzministerium eine Tabaksteuererhöhung, die erstmals auch für nikotinhaltige E-Zigaretten gelten soll. Bei den sogenannten Verdampfern soll sie demnach den niedrigeren Steuersatz für Pfeifenprodukte ersetzen. Das Ministerium wollte sich zu Einzelheiten nicht äußern.
Bericht: Tabaksteuer soll künftig auch bei E-Zigaretten fällig werden
Neben Rauchern könnten künftig auch Dampfer stärker zur Kasse gebeten werden. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Montag berichtete, plant das Bundesfinanzministerium eine Erhöhung der Tabaksteuer, die erstmals auch für nikotinhaltige E-Zigaretten gelten soll. Auch für Verdampfer soll der höhere Steuersatz demnach gelten und nicht mehr der niedrigere Satz für Pfeifenprodukte.
Beschwerderekord bei Schlichtungsstelle für Flugverkehr
Im Corona-Jahr 2020 haben die Beschwerden von Verbrauchern zu Flugreisen ein Rekordhoch erreicht. Wie die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) am Montag berichteten, zählte die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) in diesem Bereich 34.652 Beschwerden - 60 Prozent mehr als im Jahr davor. Größtenteils ging es demnach um die Erstattung von Kosten für annullierte Flüge, die in Folge der Pandemie ausfielen.
Vivendi will US-Musikriesen Universal Music an die Börse bringen
Der französische Medienkonzern Vivendi will bis zum Jahresende seine US-Tochter Universal Music Group (UMG) an die Börse bringen. UMG ist neben Sony Music und Warner Music eines der drei größten Musiklabels der Welt und soll künftig an der Börse in Amsterdam gehandelt werden, wie Vivendi am Samstag mitteilte. 60 Prozent des dabei eingenommenen Kapitals werde über eine Sonderausschüttung an die Vivendi-Anteilseigner weitergegeben.
Verbände fordern vor Wirtschaftsgipfel Ausweitung der Überbrückungsgelder
Angesichts der fortgesetzten Corona-Beschränkungen erwarten die Wirtschaftsverbände von dem anstehenden Gipfeltreffen mit Minister Peter Altmaier (CDU) eine Ausweitung der Staatshilfen, konkrete Öffnungsplanungen und die Ermöglichung grenzüberschreitender Warenlieferungen. "Nach den Beschlüssen vom 10. Februar gibt es definitiv Gesprächsbedarf", sagte die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands Deutscher Hotels und Gaststätten (Dehoga), Ingrid Hartges, den RND-Zeitungen vom Samstag. Altmaier will am Dienstag mit Wirtschaftsverbänden über die schwierige Lage in der Corona-Krise sprechen.
Müller erwartet keine steigenden Verbraucherpreise durch Lieferkettengesetz
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat den Kompromiss zum Lieferkettengesetz gegen Kritik verteidigt und Sorgen vor einer Verteuerung vieler Produkte zurückgewiesen. "Steigende Verbraucherpreise wird das Gesetz nicht bringen, der Anteil der Lohnkosten am Endpreis ist verschwindend gering", sagte Müller der "Augsburger Allgemeinen" vom Samstag. Die FDP warnte, das Gesetz gefährde wegen der erweiterten Klagemöglichkeiten für Organisationen in Deutschland das Engagement deutscher Unternehmen in Entwicklungsländern.
Nigerianer können Shell in Großbritannien wegen Öl-Lecks verklagen
Das Oberste Gericht in Großbritannien hat mehr als 40.000 Bewohnern des nigerianischen Niger-Deltas das Recht zugesprochen, in England Schadenersatzklagen gegen den Ölkonzern Shell wegen Umweltverschmutzung einzureichen. Der Londoner Supreme Court hob am Freitag eine Entscheidung eines Berufungsgerichts von 2017 auf, derzufolge die Sammelklagen gegen den britisch-niederländischen Konzern vor einem Gericht in Nigeria verhandelt werden sollten.
Türkei entgeht erneut Schwarzer EU-Liste der Steueroasen
Die EU gewährt der Türkei einen weiteren Aufschub bei der Erfüllung ihrer Verpflichtungen im Kampf gegen Steuerbetrug. Die portugiesische Ratspräsidentschaft bestätigte am Dienstag, dass die Türkei nicht auf die Schwarze Liste mit Steueroasen gesetzt wird. Diplomaten zufolge wurden Ankara neue Fristen im Juni und September gesetzt, um verlangte Daten zu liefern. Dabei geht es insbesondere um Steuerinformationen von türkischen Staatsbürgern in Deutschland.
EU setzt Türkei weiter nicht auf Schwarze Liste der Steueroasen
Die EU gewährt der Türkei einen weiteren Aufschub bei der Erfüllung ihrer Verpflichtungen im Kampf gegen Steuerbetrug. Die Mitgliedstaaten einigten sich nach AFP-Informationen vom Dienstag darauf, das Land weiter nicht auf die Schwarze Liste der Steueroasen zu setzen. Gleichzeitig wurden Ankara Diplomaten zufolge neue Fristen im Juni und September gesetzt, um seine Verpflichtungen beim Austausch von Steuerinformationen zu erfüllen.
EU gibt Türkei weitere Schonfrist bei Schwarzer Liste der Steueroasen
Die EU wird der Türkei voraussichtlich eine weitere Schonfrist bei der Erfüllung ihrer Verpflichtungen im Kampf gegen Steuerbetrug einräumen. Eine Mehrheit der Mitgliedstaaten sprach sich nach Angaben mehrerer EU-Diplomaten vom Freitag dagegen aus, das Land auf die Schwarze Liste der Steueroasen zu setzen. Zu ihnen gehört demnach auch Deutschland.
Großbritannien Wirtschaft 2020 um fast zehn Prozent eingebrochen
Großbritanniens Wirtschaft ist angesichts der Corona-Krise im vergangenen Jahr drastisch geschrumpft. Das Londoner Statistikamt vermeldete am Freitag einen Einbruch des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 9,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr - das war trotz positiver Zahlen im zweiten Halbjahr 2020 ein Rekordrückgang. Finanzminister Rishi Sunak sagte, die Corona-Krise habe der britischen Wirtschaft einen "schweren Schock" versetzt.
Bericht: Lammert könnte im Streit zwischen Bauern und Lebensmittelhandel schlichten
Im Streit zwischen Bauern und Handel über die Lebensmittelpreise könnte nun der frühere Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) vermitteln. Wie der "Spiegel" am Freitag berichtete, gilt der Politiker als Wunschkandidat beider Seiten. Er soll demnach in dem Ende Januar gegründeten Lenkungsausschuss sitzen, der die Verhandlungen strukturieren soll.
Bund springt wichtigsten 15 Flughäfen mit Millionenhilfen bei
Die durch die Corona-Krise schwer angeschlagenen deutschen Flughäfen bekommen Millionenhilfen vom Bund: Wie Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am Freitag mitteilte, erhalten die 15 wichtigsten deutschen Flughäfen insgesamt eine Unterstützung in Höhe von 600 Millionen Euro. Der Flughafenverband ADV begrüßte das Rettungspaket, mahnte zugleich aber an, die kleineren Flughafenstandorte nicht aus dem Blick zu verlieren. Die Linke forderte, die Hilfen an Klimaschutzauflagen zu knüpfen.