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Energieanbieter Neckermann Strom AG stellt Insolvenzantrag
Der Stromanbieter Neckermann Strom AG hat beim Amtsgericht Norderstedt in Schleswig-Holstein die Insolvenz beantragt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Justus von Buchwaldt der Kanzlei BBL Brockdorff Rechtsanwaltsgesellschaft bestellt, wie aus einem am Montag veröffentlichten Beschluss des Amtsgerichts hervorgeht. Bei dem Unternehmen handelt es sich nach eigenen Angaben um einen "Ökostromanbieter mit Schwerpunkt auf Grünstromtarifen für Privathaushalte und Gewerbe, Nachtspeicher- und Elektroheizsysteme und Elektrofahrzeuge".
Weltwirtschaftsforum in Davos wird wegen Omikron verschoben
Wegen der sich rasant ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus wird das traditionell im Januar stattfindende Weltwirtschaftsforum in Davos verschoben. Das Jahrestreffen sei "angesichts der anhaltenden Unsicherheit" bezüglich des Omikron-Ausbruchs nun für den Frühsommer geplant, teilte das Weltwirtschaftsforum (WEF) am Montag in Genf mit. Eigentlich hätte das Treffen vom 17. bis zum 21. Januar stattfinden sollen.
Erneut Vogelgrippe in der französischen Stopfleber-Region im Südwesten entdeckt
In der für ihre Stopfleber bekannten Region Les Landes im Südwesten Frankreichs ist erneut ein Fall von Vogelgrippe aufgetreten. In dem betroffenen Betrieb seien alle Tiere geschlachtet worden, teilte die Landwirtschaftskammer am Sonntagabend mit. Zudem sei eine Schutzzone rund um den betroffenen Betrieb eingerichtet worden. Es ist der zweite Ausbruch von Vogelgrippe in diesem Winter im Südwesten.
Menge an Haushaltsabfall während Corona-Pandemie um vier Prozent gestiegen
Verbraucher in Deutschland haben während der Corona-Pandemie 2020 deutlich mehr private Hausabfälle produziert als im Vorjahr. Im Vergleich zu 2019 stieg die Menge um vier Prozent, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mit. Das Pro-Kopf-Aufkommen stieg im selben Zeitraum um 19 Kilogramm von 457 auf 476 Kilogramm. Zwischen 2018 und 2019 war das Pro-Kopf-Aufkommen lediglich um drei Kilogramm gewachsen.
Angst vor Omikron-Folgen lässt Ölpreise sinken
Die Ölpreise sind am Montag stark gesunken. Sie fielen an der Börse in London um jeweils mehr als fünf Prozent. Grund ist nach Angaben von Beobachtern die nachlassende Nachfrage wegen der Befürchtungen, mehr Länder als bisher könnten strikte Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung der neuen Coronavirus-Variante Omikron verhängen.
Ölpreise sinken stark
Die Ölpreise sind am Montag stark gesunken. Sie fielen an der Börse in London um jeweils mehr als fünf Prozent. Grund ist nach Angaben von Beobachtern die nachlassende Nachfrage wegen der Befürchtungen, mehr Länder als bisher könnten strikte Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung der neuen Coronavirus-Variante Omikron verhängen.
Joachim Nagel soll neuer Präsident der Bundesbank werden
Nach dem vorzeitigen Rückzug von Jens Weidmann als Bundesbankpräsident soll künftig der Volkswirt Joachim Nagel für Kontinuität an der Spitze der deutschen Zentralbank sorgen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) schlugen Nagel als neuen Präsidenten der Bundesbank vor, wie Lindner am Montag auf Twitter mitteilte. Ökonomen und Bankenvertreter begrüßten die Nominierung Nagels.
Joachim Nagel soll neuer Bundesbankpräsident werden
Nach dem vorzeitigen Abgang von Jens Weidmann als Bundesbankpräsident soll künftig der Volkswirt Joachim Nagel für Kontinuität an der Spitze der deutschen Zentralbank sorgen. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) gab die Personalie am Montag bekannt und verwies auf die Bedeutung einer "stabilitätsorientierten Geldpolitik" angesichts der zuletzt deutlich gestiegenen Inflation. Ökonomen begrüßten die Nominierung Nagels.
Lindner: Joachim Nagel soll neuer Bundesbankpräsident werden
Der Volkswirt Joachim Nagel soll Jens Weidmann an der Spitze der Bundesbank ablösen. Das teilte Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) am Montag mit. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und er schlügen Nagel "als neuen Präsidenten der Bundesbank vor", schrieb Lindner auf Twitter.
Druck auf türkische Zentralbank wegen starken Kursverfalls der Lira wächst
Angesichts des anhaltenden Kursverfalls der türkischen Lira und einer galoppierenden Inflation wächst der Druck auf die türkische Zentralbank, das niedrige Zinsniveau zu beenden. Der Unternehmerverband Tüsiad forderte Präsident Recep Tayyip Erdogan am Wochenende zu einer Korrektur seiner Geldpolitik auf. Dieser wandte sich am Sonntagabend erneut gegen eine Leitzinserhöhung. Der Kurs der türkischen Lira fiel daraufhin am Montag um sechs Prozent.
Erdogan verspricht niedrigere Inflation
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat erneut versprochen, den starken Anstieg der Verbraucherpreise im Land zu drosseln. "Die Inflation wird sobald wie möglich fallen - so Gott will", sagte Erdogan am Sonntagabend. Gleichzeitig bekräftigte er seinen Widerstand gegen eine Leitzinserhöhung. Der Kurs der türkischen Lira fiel daraufhin am Montag um fünf Prozent.
Berichte: Joachim Nagel soll neuer Bundesbankpräsident werden
Der Volkswirt Joachim Nagel soll Medienberichten zufolge Jens Weidmann an der Spitze der Bundesbank ablösen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) habe den 55-jährigen Nagel für diesen Posten vorgeschlagen, schrieb am Montag zunächst das "Handelsblatt". Auch der "Spiegel" und die "Süddeutsche" berichteten unter Berufung auf Regierungskreise über die Personalie. EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel gratulierte Nagel im Kurzbotschaftendienst Twitter zur Nominierung als Bundesbank-Präsident.
"Handelsblatt": Joachim Nagel soll neuer Bundesbankpräsident werden
Der Volkswirt Joachim Nagel soll laut "Handelsblatt" Jens Weidmann an der Spitze der Bundesbank ablösen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) habe den 55-jährigen Nagel für diesen Posten vorgeschlagen, berichtete das "Handelsblatt" am Montag unter Verweis auf Angaben aus Regierungskreisen. Das Vorschlagsrecht liegt bei Scholz, die Personalie solle aber im Einvernehmen mit Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) erfolgen.
Über sieben Millionen Beschäftigte würden von Mindestlohn von zwölf Euro profitieren
Von dem von der Bundesregierung angekündigten Mindestlohn in Höhe von zwölf Euro würden mehr als sieben Millionen Beschäftigte profitieren. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden erklärte am Montag, im April 2021 arbeitete gut jede und jeder fünfte abhängig Beschäftigte (21 Prozent) im Niedriglohnsektor; 7,8 Millionen Jobs lagen unterhalb der Niedriglohnschwelle. Von der Mindestohnerhöhung würden demnach knapp 7,2 Millionen Beschäftige profitieren.
Umsatz im Gastgewerbe im Oktober weiter zurückgegangen
Der Umsatz von Hotels, Kneipen und Restaurants ist wegen der verschärften Corona-Regeln im Oktober erneut zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte, sank der Umsatz im Gastgewerbe von September bis Oktober preisbereinigt um 0,6 Prozent. Damit lag er knapp 18 Prozent unter dem Niveau des Februars 2020 im Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.
Ifo-Umfrage: Stimmung in der Exportindustrie im Dezember gesunken
Die Stimmung in der deutschen Exportindustrie hat sich laut Umfrage des Münchner Ifo-Instituts verschlechtert. Die Erwartungen der Unternehmen sanken von 15,8 Punkten im November auf 12,1 Punkte im Dezember, wie das Ifo am Montag mitteilte. Die Exporte werden demnach im ersten Quartal 2022 wohl zulegen - aber langsamer, wie Ifo-Präsident Clemens Fuest erklärte.
Mehrere Vorstandschefs plädieren für Impfpflicht
Mehrere Vorstandschefs von bekannten Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sprechen sich für eine allgemeine Impfpflicht aus. Frank Appel etwa, der Konzernchef von Deutsche Post DHL, befürwortete die Impfpflicht in der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Wir kommen langsam an einen Punkt, wo wir sagen müssen: Es gibt eine Verantwortung von jedem Bürger für sich und für die Allgemeinheit", sagte Appel der Zeitung.
Mehr als die Hälfte der Kommunen ohne öffentliche Ladesäule für E-Autos
In mehr als der Hälfte der Gemeinden in Deutschland steht einem Bericht zufolge keine öffentlich zugängliche Ladesäule für E-Autos. Diese Zahl stamme von der Bundesnetzagentur und gehe aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage des Linken-Fraktionschefs Dietmar Bartsch hervor, berichten die Zeitungen der "Funke"-Mediengruppe (Montagsausgaben). Der Vorsitzende der IG Metall, Jörg Hofmann, forderte mehr Tempo beim Ausbau der Ladeinfrastruktur.
IG-Metall-Chef warnt vor "Crash" bei E-Mobilität
Der Vorsitzende der IG Metall, Jörg Hofmann, fordert von der neuen Bundesregierung deutlich mehr Tempo beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos. "Es gibt einen Crash, wenn wir da nicht nacharbeiten", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe). Förderprogramme liefen, Fabriken würden umgestellt und Kunden wollten die Fahrzeuge - gleichzeitig gebe es zu wenige Ladesäulen.
Chef der Mindestlohnkommission warnt Ampelparteien vor zu kurzfristiger Anhebung
Der Chef der Mindestlohnkommission, Jan Zilius, hat die Ampel-Parteien davor gewarnt, die geplante Anhebung der Lohnuntergrenze auf zwölf Euro zu schnell vorzunehmen. Bei einer ganz kurzfristigen Anhebung bereits zum Jahreswechsel wären etwa 40 Prozent der Tarifverträge betroffen, sagte Zilius in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview mit MDR Aktuell - und fügte hinzu: "Das ist viel." Die Unternehmen bräuchten eine Übergangszeit.
Finanzminister Lindner will Steuerklärungen schnell vereinfachen
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) will schnell Erleichterungen bei der Steuererklärung umsetzen. "Die Steuererklärung muss einfacher werden", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). Daten, die den Behörden bereits vorliegen, sollen nach dem Willen des Ministers künftig vorausgefüllt angeboten werden, sodass Bürgerinnen und Bürger nicht nach jeder einzelnen Information in ihren Unterlagen suchen müssen. "Wir leiten jetzt die erforderlichen Schritte ein, um diese Erleichterung schnellstmöglich in die Praxis zu bekommen."
Taiwaner stimmen in Referendum gegen neues Importverbot für US-Schweinefleisch
Die Taiwaner haben in einem Referendum gegen ein erneutes Importverbot für US-Schweinefleisch gestimmt. Bei der Abstimmung am Samstag wurden mehr als 4,13 Millionen Nein- und nur rund 3,94 Millionen Ja-Stimmen abgegeben. Damit wurde die erforderliche Zahl von fast 4,96 Millionen Ja-Stimmen für ein Einfuhrverbot deutlich verfehlt. Das Ergebnis zeige, dass die Taiwaner bereit seien, "ein aktiver Teil der internationalen Gemeinschaft" zu werden, sagte Präsidentin Tsai Ing-wen.
Airport Düsseldorf: Meiste Ausfälle und Verspätungen
Der Berliner Airport BER ist für so manche Panne bekannt - doch bei den Verspätungen belegt ein anderer deutscher Flughafen in diesem Jahr den Spitzenrang. Wie die Fluggastrechteorganisation Airhelp am Samstag mitteilte, musste fast jeder fünfte in Deutschland startende Fluggast Verzögerungen hinnehmen (19,3 Prozent) - am häufigsten kam es dabei in Düsseldorf zu Problemen (24,34 Prozent). Dahinter folgten Karlsruhe und Frankfurt am Main. Der BER landete laut Airhelp auf dem fünften Rang, hier waren 2021 insgesamt 18,4 Prozent der Gäste von Verspätungen betroffen. Demnach waren insgesamt 180.000 Reisende in Deutschland "von besonders schweren Flugproblemen betroffen, also von Ausfällen oder Verspätungen von mehr als drei Stunden". Rund 130.000 von ihnen hätten voraussichtlich Anspruch auf Entschädigung, denn deren Probleme seien durch die Fluggesellschaften verschuldet worden und nicht durch außergewöhnliche Umstände wie schlechtes Wetter. Europaweit konnten in diesem Jahr trotz der noch immer andauernden Pandemie fast 270 Millionen Menschen in Flugzeugen umherreisen - vor der Pandemie war es fast eine Milliarde Menschen. Größtes Problemland in Europa war in diesem Jahr Mazedonien, dort flog rund ein Viertel aller Passagiere mit Verspätung ab. Deutschland kam auf Platz fünf. Besonders pünktlich ging es in Irland und Malta zu. Im internationalen Vergleich gab es in Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten und in der Dominikanischen Republik die meisten Flugstörungen. Am pünktlichsten waren außerhalb von Europa die Flughäfen in Peru. Die Höhe der Entschädigung bei Ausfall oder Verspätung berechnet sich dabei prinzipiell nach der Länge der Flugstrecke, bis zu 600 Euro sind möglich. Auch die tatsächliche Verspätungszeit am Ankunftsort und der Grund für die Verspätung spielen eine Rolle. Fluggäste können ihren Entschädigungsanspruch bis zu drei Jahre nach dem Flugtermin einfordern. (L.Møller--DTZ)
Branchenverband will gegen Feuerwerksverbot an Silvester klagen
Der Branchenverband der Feuerwerksindustrie geht gerichtlich gegen das Böllerverbot zu Silvester vor. Sobald das am Freitag vom Bundesrat bestätigte Verbot rechtskräftig ist, will der Bundesverband Pyrotechnik dagegen im Eilverfahren Klage einlegen, wie Vorstand Ingo Schubert am Samstag ankündigte. Der Verband unterstütze darüber hinaus verschiedene Klagen gegen Abbrennverbote von Feuerwerk in Bremen, Hamburg und Sachsen. Branchenvertreter sprachen von einer existenzgefährdenden Lage.
Heil kündigt Gesetzentwurf zu Mindestlohn als erste Amtshandlung 2022 an
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will den Gesetzentwurf zur Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro als erste Amtshandlung Anfang des neuen Jahres vorlegen. "Ich werde Anfang des Jahres einen Gesetzentwurf vorlegen, um den Mindestlohn im Jahr 2022 auf zwölf Euro zu erhöhen", sagte Heil der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vom Samstag. Auf die Frage, ob das seine erste Tat im neuen Jahr sein werde, sagte der Minister: "Ja".
Deutsch-französische Bahnstrecken öffnen sich der Konkurrenz
Sieben Bahnstrecken zwischen Deutschland und Frankreich sollen von 2024 auch von privaten Bahngesellschaften befahren werden. Eine gemeinsame Ausschreibung der Region Grand Est und der drei an Frankreich grenzenden Bundesländer soll Ende des Monats veröffentlicht werden. Das beschloss am Freitag der Regionalrat der Region Grand Est. Betroffen sind Verbindungen unter anderem von Trier, Saarbrücken, Neustadt, Karlsruhe, Offenburg und Müllheim.
Bafin findet deutliche Mängel in Anlageberatung von Banken
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat bei einer anonymen Untersuchung deutliche Mängel in der Anlageberatung mehrerer Banken und Sparkassen gefunden. In einer Stichprobe von 36 Beratungen gab es bei einem Drittel "schwerwiegende Beanstandungen", wie es im "Bafin-Journal" vom Dezember heißt. Wichtige Informationsdokumente wurden nicht übergeben, wie der Leiter der Bafin-Abteilung Verbraucherschutz, Christian Bock, erklärte.
IG Metall will keine weiteren "Ausbrüche" von VW-Chef Diess mehr hinnehmen
Im Machtkampf um die Führung von Volkswagen will die IG Metall keine weiteren Provokationen von Konzernchef Herbert Diess mehr hinnehmen. "Das ist jetzt nochmal ein letzter Versuch der Zusammenarbeit", sagte der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Metall, Jörg Hofmann, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe). "Wir tun das in der Hoffnung, dass seine erratischen Ausbrüche ein Ende finden."
Bundesrat stimmt Verordnungen zur GAP zu - fordert aber Nachbesserungen
Der Bundesrat hat den Verordnungen zur Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) zugestimmt - allerdings mit Einschränkungen. Die Länderkammer billigte am Freitag zwei Verordnungen zur Umsetzung der GAP ab 2023 und leitete seine Forderungen in einer begleitenden Entschließung an die neue Bundesregierung weiter.
Birkenstock will neues Werk im Industriepark Berlin-Stettin bei Pasewalk bauen
Der Schuhhersteller Birkenstock aus Linz am Rhein will sein neues Werk in Mecklenburg-Vorpommern bauen. Der Industriepark Berlin-Stettin in der Stadt Pasewalk habe "gute Aussichten", Standort für das neue Werk mit mittelfristig 1000 neuen Arbeitsplätzen zu werden, teilte am Freitag Till Backhaus (SPD) mit, Minister für ländliche Räume in Mecklenburg-Vorpommern. Die Stadtvertreter in Pasewalk stimmten demnach mit großer Mehrheit dem Verkauf einer 120.000-Quadratmeter-Fläche an Birkenstock zu.
Brüssel untersucht Frankreichs Verbot kurzer Inlandsflüge
Brüssel will das in Frankreich beschlossene Verbot kurzer Inlandsflüge prüfen. Die EU-Kommission habe einen "formalen Dialog" mit den französischen Behörden begonnen, sagte ein Kommissionssprecher am Freitag. Das französische Parlament hatte im vergangenen Juli ein Gesetz verabschiedet, das Inlandsflüge verbietet, wenn eine alternative Zugverbindung von höchstens zweieinhalb Stunden existiert.
Zweiter Strang von Nord Stream 2 wird befüllt
Der zweite Strang der umstrittenen Pipeline Nord Stream 2 wird seit Freitag mit Erdgas befüllt. Dies diene dazu, den erforderlichen Druck aufzubauen, teilte die Nord Stream 2 AG am Freitag in Zug in der Schweiz mit. Er ist nötig für einen Gastransport durch die Röhre.