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Diesel im Oktober so teuer wie nie
Der Preis für Diesel an den Zapfsäulen ist im Oktober auf einen historischen Höchststand geklettert: Am 27. Oktober lag er im bundesweiten Durchschnitt bei 1,567 pro Liter, wie der ADAC am Dienstag mitteilte. Der Benzinpreis erreichte demnach am selben Tag mit 1,679 Euro pro Liter einen neuen Jahreshöchststand.
Festgesetzter britischer Fischkutter bleibt weiter in Le Havre
Ein im britisch-französischen Fischereistreit festgesetzter britischer Fischkutter liegt weiter im Hafen von Le Havre. Das bestätigte ein Sprecher des Hafens am Dienstag der AFP. Er widersprach damit der Ankündigung des britischen Umweltministers George Eustice auf dem Sender Sky, dass das Boot freigelassen sei. Die französische Justiz sollte am Mittwoch über das weitere Vorgehen entscheiden.
Rund 2500 Amazon-Beschäftigte beteiligen sich an Streik
Rund 2500 Beschäftigte des Online-Handelskonzerns Amazon in Deutschland haben sich nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Dienstag an Streiks beteiligt. Betroffen waren sieben Standorte, wie Verdi erklärte. Die Gewerkschaft fordert von Amazon, die Entgelterhöhungen der in den vergangenen Wochen erzielten Tarifabschlüsse im Einzelhandel "umgehend" an die Amazon-Beschäftigten weiterzugeben.
Tchibo vermittelt Öko-Strom von Privatpersonen für Privatpersonen
Tchibo vermittelt ab sofort Ökostrom von Privatpersonen an Privatpersonen. Die Kundinnen und Kunden können wählen, wie ihr Strom erzeugt wird, und suchen sich den Produzenten oder die Produzentin persönlich aus, wie das Hamburger Handelshaus am Dienstag mitteilte. Auf Wunsch können sie die Anlagen auch besuchen. Tchibo kooperiert mit der Plattform Enyway.
Junge Arbeitslose in Frankreich sollen 500 Euro für Suche nach Lehrstelle erhalten
Junge Arbeitslose in Frankreich sollen künftig bis zu 500 Euro monatlich erhalten, wenn sie sich bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz professionelle Hilfe holen. Die Unterstützungsleistung solle ab März 2022 gezahlt werden, kündigte Präsident Emmanuel Macron am Dienstag auf Facebook an. Berechtigt seien "alle jungen Menschen unter 26, die seit mehreren Monaten weder in einer Ausbildung sind noch Arbeit haben".
Greenpeace fordert mehr Alternativen zu Neuwaren in deutschen Innenstädten
Die Umweltorganisation Greenpeace sieht im Konsum von Waren den Haupttreiber der Klimakrise und fordert daher einen Umbau des Einzelhandels: In den kommenden fünf Jahren sollten zehn Prozent der Verkaufsflächen in deutschen Innenstädten für Alternativen zum Neukauf bereitgestellt werden, forderte die Greenpeace-Konsumexpertin, Viola Wohlgemuth, in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Dienstag: "Secondhand und Kreislaufwirtschaft müssen normal werden."
Reederei Maersk versechsfacht Gewinn wegen hoher Frachtpreise
AP Möller-Maersk, die größte Containerschiffsreederei der Welt, profitiert von der enormen Nachfrage nach Frachtkapazitäten und den gestiegenen Preisen: Im dritten Quartal versechsfachte sich der Gewinn im Vorjahresvergleich auf 5,4 Milliarden Dollar (4,7 Milliarden Euro), wie Maersk am Dienstag mitteilte. Der Umsatz stieg um 67 Prozent auf 16,6 Milliarden Dollar.
US-Elektroautobauer Rivian kann bei Börsengang Wert von 50 Milliarden Dollar erreichen
In den USA könnte der Elektroautobauer Rivian bereits kommende Woche an die Börse gehen - und dort einen Wert von mehr als 50 Milliarden Dollar (43 Milliarden Euro) erreichen. Das Startup aus Kalifornien wurde bereits 2009 gegründet und hat seitdem mehr als zehn Milliarden Dollar von Investoren bekommen - unter anderem von Amazon. Der Onlineriese hat laut Rivian den Kauf von 100.000 elektrischen Lieferwagen zugesagt.
Mediziner fordern von Ampel-Parteien Maßnahmen gegen Übergewicht bei Kindern
Im Kampf gegen Fehlernährung rufen Mediziner und Verbraucherschützer die Ampel-Parteien zu einer Beschränkung von an Kinder gerichteter Werbung für ungesunde Lebensmittel auf. Die Unterzeichner des Appells, der AFP am Dienstag vorlag, fordern von SPD, Grünen und FDP, in ihrem angestrebten Koalitionsvertrag eine klare Formulierung zu verankern, wonach es verbindliche Regeln dafür geben soll, dass "nur ausgewogene Produkte an Kindern beworben werden dürfen".
Eskalation im Fischereistreit zwischen Paris und London bleibt vorerst aus
Im Fischereistreit zwischen Frankreich und Großbritannien bleibt eine Eskalation zunächst aus: Der französische Präsident Emmanuel Macron sicherte zu, auf Sanktionen zu verzichten, solange Verhandlungen über den Konflikt liefen. Die britische Regierung begrüßte das. Eigentlich hatte Frankreich ab Dienstag schärfere Warenkontrollen und ein Anlegeverbot für britische Schiffe geplant - Großbritannien drohte bereits mit "Vergeltungsmaßnahmen".
Frankreich verhängt vorerst keine Strafmaßnahmen gegen London im Fischereistreit
Im Streit um Fischereilizenzen verhängt Frankreich vorerst keine Strafmaßnahmen gegen Großbritannien. Bis zu einem für Donnerstag geplanten Treffen zwischen dem britischen Brexit-Beauftragten David Frost und Frankreichs Europa-Staatssekretär Clément Beaune werde es keine Sanktionen geben, erklärte das Präsidialamt in Paris am Montagabend. Zuvor hatte Frankreich damit gedroht, ab Mitternacht in der Nacht zum Dienstag Strafmaßnahmen in Kraft zu setzen.
Macron stoppt vorerst Strafmaßnahmen gegen Großbritannien im Fischereistreit
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat im Streit um Fischerei-Lizenzen das Inkrafttreten von Strafmaßnahmen gegen Großbritannien um Mitternacht vorerst gestoppt. Macron verwies am Montagabend am Rande der Weltklimakonferenz in Glasgow auf laufende Verhandlungen mit der Regierung in London. "Wir werden keine Sanktionen verhängen, während wir verhandeln."
Kunden warnen vor Vertragsabschlüssen bei Vodafone / Kabel Deutschland
Vodafone kämpft mit Kundenverlusten. Zwar konnte der Mobilfunk-Netzbetreiber viele neue Prepaidkunden gewinnen, dafür ging aber die Zahl werthaltiger Vertragskunden zurück. Nicht viel besser sieht es im Geschäft mit TV-Kunden aus. Nach einem Verlust von 20.000 Vertragskunden im ersten Quartal 2021 kam im zweiten Quartal noch einmal ein Minus von 27.000 dazu. Das war die mit Abstand schlechteste Performance im Neukundengeschäft mit Vertragskunden seit vielen Jahren. Der Trend an Kundenverlusten im TV-Geschäft hält unterdessen an. Nach einem Minus von 76.000 Anschlüssen in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres waren es bis zum Herbst 2021, noch einmal 80.000 Kunden, die ausgebucht werden mussten. Vodafone will bis zum Jahr 2023 die Internetgeschwindigkeit von rund vier Millionen Bestandskunden im Kabelnetz deutlich erhöhen. In Potsdam gibt es unterdessen immer mehr Beschwerden durch Kunde, diese warnen zudem gegenüber DEUTSCHE TAGESZEITUNG vor "einem Abschluss von Kabel-Verträgen wegen des katastrophalen Services bei Störungen"... Besonders in Großstädte wie Berlin, Hamburg, Stuttgart, München, Düsseldorf, Essen, Dortmund und Köln treten immer wieder anhaltende Störungen teilweise samt ihrer umliegenden Metropolregion auf. Wie auf der Vodafone-Website selbst bekannt gab, waren im Oktober 2021 weite Teile Deutschlands durch Netzausfälle betroffen. Unterdessen wurde bekannt, dass sich Vodafone-Kunden über untergeschobene Verträge beschweren sollen. Verbraucherzentralen haben in diesem Zusammenhang großen Zulauf.Quelle: https://www.inside-digital.de/news/vodafone-mitarbeiter-packt-aus-warum-kunden-reingelegt-werden-und-wer-dahintersteckt In den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen beschweren sich laut Verbraucherzentrale Bundesverband auffällig viele Menschen über Vodafone. Die Verbraucherschützer fassen das so zusammen: „Kommen Verbraucherinnen und Verbraucher in eine Verbraucherzentrale, um sich über einen einzelnen Anbieter zu beschweren, fällt am häufigsten der Name ‚Vodafone‘“. Unter dem Namen von Vodafone sind auch Beschwerden über Unitymedia und Kabel Deutschland (beiden wurden von Vodafone aufgekauft) und Otelo enthalten. Fragwürdig ist, wie uns Kunden mitteilten, der Umstand, dass, auch wenn eine Terminvereinbarung abgesagt wird, die externen Unternehmen, welche die Störung beheben sollen, nach einer "Bewertung" durch die Kunden fragen! Dass Kunden sich schlecht behandelt fühlen, kann in diesem Zusammenhang zumindest nachvollzogen werden, weshalb die sachliche Frage zu stellen ist, will man wirklich bei Vodafone / Kabel Deutschland so Kunden gewinnen oder diese gar behalten? (P.Kabuchin--DTZ)
Coca-Cola kauft Getränkehersteller BodyArmor ganz
Der Getränkeriese Coca-Cola übernimmt den auf Getränke für Sportler spezialisierten Hersteller BodyArmor ganz. Nach 15 Prozent 2018 kaufe Coca-Cola nun den Rest für 5,6 Milliarden Dollar (4,8 Milliarden Euro), wie der Konzern am Montag mitteilte. BodyArmor war vor zehn Jahren gegründet worden, 2013 stieg der vergangenes Jahr tödlich verunglückte Basketballstar Kobe Bryant mit rund sechs Millionen Dollar ein.
Rezesson? Umsatz der Einzelhändler zurückgegangen
Der Umsatz der Einzelhändler in Deutschland ist im September zurückgegangen. Im Vergleich zum August betrug das Minus preisbereinigt 2,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Im Vergleich zum September 2020 waren es 0,9 Prozent weniger. Der Umsatz lag aber mit 3,7 Prozent weiterhin über dem Vorkrisenniveau. Besonders schlecht lief im September das Geschäft mit Bekleidung und Schuhen - hier betrug das Minus zum Vormonat 9,6 Prozent, wie das Statistikamt weiter mitteilte. Der Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren lag damit mit 7,8 Prozent deutlich unter Vorkrisenniveau. Der Umsatz der Kaufhäuser lag nur noch 0,4 Prozent unter dem Wert vom Februar 2020, der Umsatz mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf erreichte im September ein Plus von 4,5 Prozent über Vorkrisenniveau. Deutlich über dem Niveau vom Februar 2020 mit 27,2 Prozent lag im September der Umsatz des Internet- und Versandhandels. Der Handelsverband Deutschland (HDE) veröffentlichte am Montag seine aktuelle Umfrage zur Konsumstimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher: Demnach steigt das Konsumbarometer nach drei Monaten Abwärtstrend wieder an: "Im anlaufenden Weihnachtsgeschäft steigt die Anschaffungsneigung der Verbraucherinnen und Verbraucher." Für den monatlichen Stimmungstest lässt der HDE 1600 Menschen befragen. Das Konsumbarometer bildet nicht das aktuelle, sondern das in den kommenden drei Monaten erwartete Verbraucherverhalten ab. (W.Budayev--DTZ)
Im Fischereistreit droht nun Großbritannien Frankreich mit Vergeltung
Im Fischereistreit zwischen Frankreich und Großbritannien schlagen die Wogen weiter hoch: Am Montag drohte die britische Handelsministerin Liz Truss mit "Vergeltungsmaßnahmen", sollte Paris wie angekündigt ab Dienstag mit schärferen Warenkontrollen und einem Anlegeverbot für britische Schiffe Ernst machen. Auch ein persönliches Gespräch zwischen den Präsident Emmanuel Macron und Premier Boris Johnson hatte am Wochenende keine Lösung gebracht.
Britischer Bankchef tritt wegen Verbindungen zu Epstein zurück
Der Chef der britischen Großbank Barclays, Jes Staley, ist wegen seiner Verbindungen zum verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zurückgetreten. Staley wolle die vorläufigen Ergebnisse der Ermittlungen der britischen Finanzaufsicht gegen ihn anfechten, teilte die Bank am Montag mit. Sie betonte, im vorläufigen Ergebnis sei nirgends festgestellt worden, dass Staley die mutmaßlichen Verbrechen Epsteins "gesehen" oder davon Kenntnis gehabt habe.
Konzerne führen Extra-Kantinenbereiche für Geimpfte und Genesene ein
Geimpfte und vom Coronavirus Genesene sollen bei großen Konzernen in Nordrhein-Westfalen künftig eigene Kantinenbereiche oder Cafeterias bekommen. Wie die "Rheinische Post" am Montag berichtete, setzen Bayer, Eon und Alltours auf solche Sonderbereiche. Dort sollen demnach Beschäftigte ohne Einschränkungen zusammensitzen können, während diejenigen, die sich nicht impfen lassen oder keine Auskunft über ihren Impfstatus geben, weiterhin Abstandsregeln, Masken oder Trennwände akzeptieren müssen.
Ryanair steigert Umsatz in sechs Monaten um 83 Prozent - Verlust verringert
Der irische Billigflieger Ryanair hat in den sechs Monaten bis September kräftig aufgeholt, erwartet im Gesamtjahr aber unter dem Strich weiterhin einen Verlust. Von April bis Ende September flogen 39,1 Millionen Menschen mit Ryanair, 128 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der Umsatz stieg um 83 Prozent auf 2,15 Milliarden Euro, der Verlust verringerte sich.
Knapp neun von zehn Tarifbeschäftigten bekommen Weihnachtsgeld
Fast neun von zehn Beschäftigten mit Tarifvertrag (87,2 Prozent) bekommen in diesem Jahr Weihnachtsgeld. Brutto sind es im Durchschnitt 2677 Euro und damit 1,9 Prozent mehr als im vergangenen Jahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Tarifbeschäftigte im Westen bekommen demnach im Schnitt 2695 Euro brutto, das sind 5,5 Prozent mehr als die Tarifbeschäftigten im Osten erhalten.
Verdi ruft Beschäftigte an sieben Amazon-Standorten zu Streiks auf
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten des Online-Handelskonzerns Amazon an sieben Standorten zu Streiks aufgerufen. Verdi fordere Amazon auf, die Entgelterhöhungen der in den letzten Wochen erzielten Tarifabschlüsse im Einzelhandel "umgehend" an die Amazon-Beschäftigten weiterzugeben, erklärte die Gewerkschaft am Montag. Verdi fordert seit mehr als acht Jahren von Amazon, die Flächentarifverträge des Einzel- und Versandhandels anzuerkennen und einen Tarifvertrag abzuschließen.
Biden berät mit G20-Ländern über Lieferketten-Probleme
US-Präsident Joe Biden hat angesichts von weltweiten Lieferengpässen am Rande des G20-Gipfels über eine Stärkung der globalen Lieferkette beraten. Wie das Weiße Haus in Washington am Sonntag mitteilte, haben an dem Treffen in Rom Vertreter der EU und die Staats- und Regierungschefs von 14 anderen Ländern teilgenommen, darunter Indien, Australien und Südkorea.
Söder fordert ermäßigte Mehrwertsteuer für Energie und Kraftstoffe
Angesichts der rasant steigenden Gas- und Benzinpreise hat CSU-Chef Markus Söder eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Energie und Kraftstoffe gefordert. "Wir müssen den Bürgern steuerlich in dieser schweren Zeit entgegenkommen", sagte Söder der "Bild am Sonntag". Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, lehnte diese Forderung klar ab. Der Grünen-Politiker Sven Giegold sprach sich für eine "kurzfristige Entlastung der Bürger" aus.
USA und EU legen von Trump entfachten Handelsstreit vorerst bei
Die USA und die EU haben den vor drei Jahren vom damaligen US-Präsidenten Donald Trump entfachten Handelskonflikt um Stahl- und Aluminiumexporte vorerst beigelegt. Trumps Nachfolger Joe Biden begrüßte am Sonntag auf dem G20-Gipfel in Rom eine entsprechende Einigung als Beginn einer "neuen Ära" der transatlantischen Beziehungen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Biden von einer "wichtigen Etappe".
USA und EU einigen sich im Streit um Strafzölle auf Stahl und Aluminium
Die USA und die EU haben ihren Handelskonflikt um Stahl- und Aluminiumexporte beigelegt. Wie US-Handelsministerin Gina Raimondo am Samstag am Rande des G20-Gipfels in Rom bekanntgab, werden die vor drei Jahren von Ex-Präsident Donald Trump verhängten US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus Europa aufgehoben. "Begrenzte Mengen" von Stahl und Aluminium aus der EU könnten nun wieder zollfrei in die USA importiert werden.
G20-Staaten geben grünes Licht für globale Mindeststeuer
Die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten haben einer globalen Mindeststeuer von 15 Prozent für global agierende Unternehmen grünes Licht gegeben. US-Finanzministerin Janet Yellen sprach am Samstag auf dem G20-Gipfel in Rom von einem "historischen" Schritt. Damit werde der "schädliche Wettlauf nach unten bei der Unternehmensbesteuerung beendet".
Umfrage: Hälfte der Deutschen für längere Laufzeit der Atomkraftwerke
Vor dem Hintergrund hoher Strompreise und ambitionierter Klimaziele befürwortet rund die Hälfte der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger eine längere Laufzeit der deutschen Atomkraftwerke. Wie eine Umfrage des Instituts Yougov für die "Welt am Sonntag" ergab, sind 50 Prozent der Befragten der Meinung, die geplante Abschaltung der Kraftwerke sollte "auf jeden Fall" oder "eher" zurückgenommen werden. Dies verneinten 36 Prozent der Befragten, 14 Prozent machten keine Angabe.
Flughafen BER benötigt dringend weitere Finanzhilfen
Der vor einem Jahr eröffnete Flughafen BER benötigt dringend die nächste Finanzspritze, um eine Insolvenz abzuwenden. "Wir brauchen schnell Geld, wir brauchen Cash", sagte die neue Chefin Aletta von Massenbach dem Berliner "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe). Demnach reicht die Liquidität der Flughafengesellschaft Berlins, Brandenburgs und des Bundes (FBB) noch "bis zum ersten Quartal 2022".
Airbus testet Flugzeug mit nachhaltigem Treibstoff auf Pflanzenöl-Basis
Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat eine Testreihe mit nachhaltig hergestelltem Kerosin gestartet. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, flog am Vortag eine Maschine des Typs A319neo drei Stunden lang ausschließlich mit sogenanntem Sustainable Air Fuel (SAF) im Tank über dem Firmensitz in Toulouse. Der Treibstoff wurde hauptsächlich aus altem Speiseöl hergestellt.
Russland und Moldau einigen sich auf Verlängerung von Gaslieferungen
Der russische Staatskonzern Gazprom und die Republik Moldau haben sich nach einem erbitterten Streit auf eine Verlängerung des Liefervertrags für Erdgas um fünf Jahre geeinigt. Wie ein Sprecher des moldauischen Außenministeriums am Freitag mitteilte, einigten sich die Parteien auf die Preise sowie einen "Dialog über die Rückzahlung von Schulden" aus früheren Gaslieferungen. Gazprom erklärte, dass der Vertrag zum 1. November zu "für beide Seiten vorteilhaften Bedingungen" verlängert wurde.
Gaspreise in Europa sinken stark
Nach der Anweisung des russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Erhöhung der Gaslieferungen nach Europa ist der Preis am Gasmarkt TTF in den Niederlanden stark gefallen. Zwischen Mittwochabend und Freitag fiel der Preis um rund ein Fünftel auf unter 70 Euro pro Megawattstunde. Am frühen Nachmittag betrug der Preis exakt 68,53 Euro.
Versicherer wollen nur noch Wohngebäudepolicen mit Elementarschutz anbieten
Drei Monate nach der Flutkatastrophe im Ahrtal haben Deutschlands Versicherer einen Vorschlag für die Versicherung von Hausbesitzern in hochwassergefährdeten Gebieten vorgelegt: Sie wollen nur noch Wohngebäudeversicherungen verkaufen, die auch Elementargefahren wie Hochwasser und Starkregen abdecken, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Freitag mitteilte. Bislang sind bundesweit weniger als 50 Prozent aller Gebäude derart versichert.