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Gericht: Mietervereine dürfen Verbandsklage erheben
Ein Mieterverein, der seine Mitglieder berät, darf Verbandsklage erheben. Dass die Beratung auf die eigenen Mitglieder beschränkt sei, verhindere den Eintrag in die entsprechende Liste des Bundesamts für Justiz nicht unbedingt, teilte das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster in einer Grundsatzentscheidung mit. Die Beratung des Vereins müsse dabei einen solchen Umfang haben, "dass sie für eine größere Anzahl von Verbrauchern im Tätigkeitsbereich des Vereins merkbar ist". (Az. 4 A 1073/20)
Nestlé stellt vegane Ersatzprodukte für Ei und Shrimps vor
Der Lebensmittelkonzern Nestlé will vegane Ersatzprodukte für Ei und Shrimps auf den Markt bringen. Mit den neuen Produkten baue das Unternehmen sein Angebot an pflanzlichen Lebensmitteln aus, erklärte Nestlé am Donnerstag. Seit mehreren Jahren versucht der Konzern, der von Schokolade über Kaffee und Babynahrung eine Vielzahl an Produkten herstellt, sein Sortiment mehr auf Gesundheit und Wellness auszurichten. Die neuen Produkte erscheinen unter den Namen "vEGGie" und "Vrimp".. Mit den neuen Produkten baue das U
Moderna will Impfstofffabrik auf dem afrikanischen Kontinent aufbauen
Der US-Pharmakonzern Moderna will eine Fabrik für mRNA-Impfstoffe auf dem afrikanischen Kontinent bauen. Das Unternehmen werde eine "hochmoderne mRNA-Produktionsstätte in Afrika zur Herstellung von bis zu 500 Millionen Impfstoffdosen pro Jahr" errichten, erklärte Moderna am Donnerstag. Moderna hatte bereits zuvor bekanntgegeben, die Produktion seines mRNA-Vakzins global hochzufahren. Im August kündigte der Konzern außerdem an, eine Fabrik in Kanada zu eröffnen.
Vonovia sichert sich rund 60 Prozent der Anteile an Deutsche Wohnen
Der Wohnungskonzern Vonovia hat sich rund 60 Prozent der Anteile an seinem Konkurrenten Deutsche Wohnen gesichert. Wie das Unternehmen am Donnerstag bekanntgab, verfügte es über knapp 65 Prozent der Anteile und der Stimmrechte der Deutsche Wohnen. Es handelte sich um den insgesamt dritten Versuch einer Übernahme. Zuvor hatte Vonovia mit einem Verzicht auf eine Mindestannahmeschwelle seines Aktienkaufangebots mögliche Hindernisse aus dem Weg geräumt.
Deutsche Energie-Agentur: Klimaneutralität ist gewaltige Aufgabe - aber machbar
Für das Erreichen der Klimaziele darf es nach Einschätzung der Deutschen Energie-Agentur (Dena) kein "Weiter so" geben. Gleichwohl sei der Weg zur Klimaneutralität als gesamtgesellschaftliche Aufgabe machbar, erklärte die Dena am Donnerstag und rief die künftige Bundesregierung zu "massiven Anstrengungen" in allen Sektoren auf. Eine besondere Rolle spielen demnach auch die internationale Zusammenarbeit und die Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern.
Bahn und EVG erzielen Einigung in erneuten Tarifverhandlungen
Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft EVG haben eine Einigung in den erneuten Tarifverhandlungen erzielt und damit die laufende Tarifrunde endgültig abgeschlossen. Bis mindestens Februar 2023 seien Bahnstreiks ausgeschlossen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die EVG erklärte, der Betriebsfrieden sei wieder hergestellt und eine Spaltung der Belegschaft verhindert worden.
Bericht: Fahrer von Lieferdienst Gorillas kritisieren schlechte Arbeitsbedingungen
Eine Vielzahl der Fahrerinnen und Fahrer des Lieferdiensts Gorillas kritisiert schlechte Arbeitsbedingungen und mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen bei ihrem Arbeitgeber. "Die Fahrräder werden nicht richtig gewartet, mir ist mal die Sattelstange beim Fahren abgebrochen. Das ist richtig gefährlich", sagte ein Gorillas-Lieferant dem Nachrichtenportal "Watson". Zuletzt waren laut Watson wegen anhaltender Proteste und eines nach Ansicht des Unternehmens nicht rechtmäßigen Streiks hunderte Gorillas-Fahrer entlassen worden.
Studie: Ein Fünftel der Erwerbstätigen teilt Corona-Zweifel und Verschwörungserzählungen
Fast ein Fünftel der Erwerbstätigen in Deutschland teilt laut einer aktuellen Studie Zweifel an der Gefährlichkeit der Corona-Pandemie und glaubt an Verschwörungserzählungen. Der Glaube an solche Verschwörungen hängt auch eng mit einer erhöhten Bereitschaft zu riskantem Verhalten zusammen, wie die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung am Donnerstag erklärte. Besonders ausgeprägt waren Corona-Zweifel demnach bei Menschen mit niedrigem Einkommen oder Schulabschluss, sowie bei Menschen, die finanziell unter der Pandemie gelitten hatten.
Twitter stößt Werbefirma MoPub für gut eine Milliarde Dollar ab
Der Internetdienst Twitter verkauft die auf mobile Werbung spezialisierte Firma MoPub. Der Kaufpreis betrage 1,05 Milliarden Dollar (etwa 908 Millionen Euro) in bar, teilte Twitter am Mittwoch mit. Neuer Eigentümer wird demnach die Technologiefirma AppLovin, die Betreibern bei der Verbreitung von Apps hilft und eigene Anwendungen im Angebot hat, darunter Spiele. Die Übernahme soll "in den kommenden Monaten" abgeschlossen werden.
Höchster Preisanstieg beim Häuserbau seit über 50 Jahren
Die Preise für den Neubau von Wohnhäusern sind im August so stark angestiegen wie seit über 50 Jahren nicht mehr. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, stiegen die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 12,6 Prozent. Dies ist der höchste Anstieg seit November 1970. Grund für den Preisanstieg sind neben Basiseffekten durch die Rückkehr zur regulären Mehrwertsteuer auch die stark angestiegenen Materialpreise.
Industrieproduktion erleidet im August wieder ordentlichen Dämpfer
Die Industrieproduktion hat im August wieder einen ordentlichen Dämpfer erlitten: Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, war die Produktion im gesamten produzierenden Gewerbe - also inklusive der Baubranche und dem Energiebereich - 4,0 Prozent niedriger als im Juli. Verglichen mit dem Vorjahresmonat August 2020 legte das produzierende Gewerbe um 1,7 Prozent zu.
Bahn wirbt mit neuen Sprinterverbindungen um Fluggäste
Mehr Verbindungen und kürzere Fahrtzeiten: Mit neuen Sprinterangeboten will die Deutsche Bahn verstärkt Inlandsflügen Konkurrenz machen. Auf acht der zehn stärksten innerdeutschen Flugstrecken biete die Bahn künftig eine "schnelle und umweltfreundliche Alternative zum Flugzeug", teilte der Konzern am Donnerstag zum Fahrplan 2022 mit. Demnach soll unter anderem zwischen Berlin und Köln künftig dreimal täglich ein Sprinter in unter vier Stunden fahren - eine halbe Stunde schneller als bisher.
Bahn will mit neuen Sprinterverbindungen Fliegen unattraktiv machen
Die Bahn will mit neuen Sprinterverbindungen Inlandsflüge unattraktiver machen: Auf acht der zehn stärksten innerdeutschen Flugstrecken biete die Bahn ab 2022 eine "schnelle und umweltfreundliche Alternative zum Flugzeug", teilte der Konzern am Donnerstag mit. Demnach soll unter anderem zwischen Berlin und Köln künftig dreimal täglich ein Sprinter in unter vier Stunden fahren - eine halbe Stunde schneller als bisher.
Lambrecht fordert nach Facebook-Enthüllungen "stramme" Zügel für Plattformen
Nach den jüngsten Enthüllungen rund um den US-Konzern Facebook hat Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) eine strenge Regulierung von Online-Netzwerken verlangt. Es sei festgestellt worden, "dass Appelle an Verantwortungsbewusstsein und Selbstregulierung des Netzwerks nichts fruchten und Profitinteressen im Zweifel über gesellschaftliche Verantwortung gestellt werden", sagte Lambrecht den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Donnerstag. Es sei daher "wichtig, Facebook & Co. Zügel anzulegen und diese stramm anzuziehen".
EU-Kommissar: Whistleblowerin Bestätigung für geplante Regulierung von Facebook
EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton sieht sich durch die Vorwürfe der Whistleblowerin Frances Haugen gegen Facebook in seinen Plänen bestärkt, das US-Onlinenetzwerk stärker zu regulieren. Nach Haugens Enthüllungen sei es "wirklich dringend", das Vorhaben in Gesetze zu gießen und es "nicht abzuschwächen", sagte Breton am Mittwoch in Brüssel.
ADAC: Benzinpreis erreicht höchsten Stand seit 2013
Autofahren ist derzeit so teuer wie lange nicht mehr. Für einen Liter E10 müssen Autofahrer derzeit im bundesweiten Schnitt 1,609 Euro bezahlen, wie der ADAC am Mittwoch erklärte. Im Vergleich zur Vorwoche sind das 2,8 Cent mehr. Der Preis für Diesel stieg noch deutlicher an, um 3,4 Cent auf insgesamt 1,478 Euro. Die Ursache für die hohen Spritpreise sind laut ADAC die hohen Rohölpreise.
Experten erwarten mehr Insolvenzen im Jahr 2022
Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen dürfte im kommenden Jahr weltweit wieder ansteigen - allerdings ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau. Für 2022 sei ein Anstieg der Insolvenzen um rund 15 Prozent zu erwarten, erklärte die Kreditversicherungsgesellschaft Euler Hermes am Mittwoch. Trotz des erwarteten Anstiegs werden die globalen Fallzahlen im Jahr 2022 jedoch weiterhin vier Prozent niedriger liegen als im Jahr 2019. Grund für die aktuell niedrigen Insolvenzzahlen seien staatliche Unterstützungsmaßnahmen.
Preise für Weihnachtsbäume sollen weitgehend konstant bleiben
Steigende Preise lassen Verbraucherinnen und Verbraucher bei vielen Produkten derzeit aufhorchen - bei Weihnachtsbäumen allerdings soll es nach Branchenangaben in diesem Jahr keine nennenswerte Teuerung geben. Erwartet würden "weitgehend konstante Preise", prognostizierten am Mittwoch der Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger in Deutschland (BWS) und der Verband natürlicher Weihnachtsbaum (VNWB). Demnach gab es flächendeckend eine gute Witterung, weshalb mit einer ausreichenden Menge an Bäumen gerechnet wird.
BGH entscheidet im Zinsstreit über Prämiensparverträge zugunsten der Verbraucher
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat im Zinsstreit über sogenannte Prämiensparverträge im Sinne der Verbraucher entschieden. Für die Berechnung der Zinsen bei alten Verträgen müsse ein Referenzzinssatz gerichtlich festgelegt werden. Dabei müsse die Bank einen relativen Abstand zum Referenzzinssatz halten und den Zinssatz monatlich anpassen, entschied der BGH am Mittwoch. Er gab damit der Revision der Verbraucherzentrale Sachsen teilweise statt, die gegen die Sparkasse Leipzig vorging. (Az. XI ZR 234/20)
BGH entscheidet im Zinsstreit um Prämiensparverträge zugunsten der Verbraucher
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat im Zinsstreit um sogenannte Prämiensparverträge im Sinne der Verbraucher entschieden. Für die Berechnung der Zinsen bei alten Verträgen müsse ein Referenzzinssatz gerichtlich festgelegt werden. Dabei müsse die Bank den relativen Abstand zum Referenzzinssatz beibehalten und den Zinssatz monatlich anpassen, entschied der BGH am Mittwoch. Er gab damit der Revision der Verbraucherzentrale Sachsen teilweise statt, die gegen die Sparkasse Leipzig vorging. (Az. XI ZR 234/20)
Putin sieht Verantwortung für steigende Gaspreise bei Europäern
Der russische Präsident Wladimir Putin macht die Europäer für die derzeit stark ansteigenden Gaspreise verantwortlich. "Sie haben Fehler gemacht", sagte Putin bei einer im Fernsehen übertragenen Debatte mit Vertretern der russischen Energiebehörden am Mittwoch. Zuletzt waren Anschuldigungen laut geworden, wonach Russland absichtlich Gaslieferungen zurückhalte, um Druck auf den Westen auszuüben. Für die Inbetriebnahme der umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2 fehlt noch die Zertifizierung deutscher Behörden.
Digitalverband kürt Hamburg erneut zur "smartesten" Stadt Deutschlands
Hamburg ist zum dritten Mal in Folge zur "smartesten" Stadt Deutschlands gekürt worden. Wie der Digitalverband Bitkom am Mittwoch mitteilte, ließ die Hansestadt in dem Ranking mit 88,1 von 100 möglichen Punkten die Konkurrenz erneut hinter sich. Auf dem zweiten Platz landete Köln; Karlsruhe verdrängte München vom dritten Platz.
TUI will mit Hilfe von Kapitalerhöhung staatliche Kredite zurückzahlen
Der Reiseanbieter TUI will mittels einer Kapitalerhöhung über eine Milliarde Euro aufnehmen um staatliche Corona-Kredite zurückzuzahlen. "Nach Transformation und Umbau von Geschäftsfeldern und dem Neustart des Tourismus in den letzten Monaten liegt unser Fokus jetzt auf Refinanzierung und Reduzierung der Inanspruchnahme der Staatskredite", erklärte TUI-Vorstandschef Fritz Joussen am Mittwoch. "Wir wollen, wir können und werden zu wirtschaftlicher Stärke zurückfinden".
Gaspreise auf europäischen Märkten erreichen Rekordniveau
Die Gaspreise auf den europäischen Märkten haben am Mittwoch kurzzeitig ein neues Rekordniveau erreicht und Sorgen vor einem Mangel im Winter geschürt. Zwischenzeitlich lagen die Preise achtmal über dem Niveau von vor einem halben Jahr. Der Kreml wies Spekulationen zurück, Russland drossele absichtlich Gaslieferungen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte dazu, nach ihrer Information halte sich Russland an vereinbarte Bestellungen.
Gaspreise auf europäischen Märkten steigen um 25 Prozent
Die Preise auf den europäischen Gasmärkten ziehen weiter deutlich an. An den europäischen und britischen Referenzmärkten erreichten sie am Mittwoch neue Rekordwerte. Grund für die deutlichen Preissteigerungen sind sowohl niedrige Lagerbestände als auch eine steigende Nachfrage angesichts des nahenden Winters. Auch ein eingeschränktes Angebot trägt zu den Preissteigerungen bei.
EuGH weist Klagen von Fährunternehmen gegen Finanzierung der Fehmarnbeltquerung ab
Im Streit um staatliche Gelder zur Finanzierung der Fehmarnbeltquerung zwischen Deutschland und Dänemark haben drei klagende Fährunternehmen vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) eine Niederlage erlitten. Das Luxemburger Gericht wies am Mittwoch eine Revision von Scandlines Danmark, Scandlines Deutschland und Stena Line Scandinavia gegen einen Beschluss des Gerichts der EU zurück. (Az. C-174/19 P und C-175/19 P)
Post will Briefporto auf 85 Cent erhöhen - Postkarte soll 70 Cent kosten
Auf Verbraucherinnen und Verbraucher kommen höhere Portokosten für Briefe und Postkarten zu: Nach fast drei Jahren Preisstabilität plant die Deutsche Post zum Jahreswechsel eine Erhöhung des Briefportos von 80 auf 85 Cent sowie bei Postkarten von 60 auf 70 Cent, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Auch die Preise für Einschreiben sowie Bücher- und Warensendungen sollen zum 1. Januar 2022 "moderat" steigen.
Versicherungswirtschaft: Ersatzteile für Autos werden immer teurer
Die Preise für Auto-Ersatzteile sind nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in den vergangenen zwölf Monaten erneut deutlich angestiegen. "Die Preise von Pkw-Ersatzteilen stiegen von August 2020 bis August 2021 im Schnitt um über sechs Prozent, ein Kühlergrill kostet sogar fast neun Prozent mehr", erklärte die stellvertretende GDV-Hauptgeschäftsführerin, Anja-Käfer-Rohrbach, am Mittwoch. Damit setze sich ein bereits seit 2013 anhaltender Trend fort, in dem die Ersatzteilpreise deutlich stärker stiegen als die Inflationsrate.
EuGH: Streik bei Eurowings zählt nicht als "außergewöhnlicher Umstand"
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) sieht in einem Streik der Belegschaft der Lufthansa-Tochtergesellschaft Eurowings aus Solidarität mit Angestellten der Lufthansa keinen "außergewöhnlichen Umstand". Wenn die Gewerkschaft einer Muttergesellschaft zum Streik aufrufe, sei vorhersehbar, dass sich die Beschäftigten anderer Konzernteile aus Solidarität anschlössen, erklärte der EuGH am Mittwoch. Geklagt hatte ein Fluggast, dessen Reise von Salzburg nach Berlin aufgrund eines Streiks des Eurowings-Kabinenpersonals gestrichen worden war. (Az. C-613/20)
Keine Bewegung bei Tarifverhandlungen im Baugewerbe
Im Schlichtungsverfahren im Tarifkonflikt des Baugewerbes gibt es bislang keine Bewegung. "Die Positionen der Tarifpartner liegen nach wie vor weit auseinander", erklärte die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) gegenüber AFP am Mittwoch. Die Gewerkschaft stelle sich auf "lange und zähe Verhandlungen ein". Am Mittwochmorgen hatte ein Schlichtungsverfahren begonnen, die Schlichtung ist bis zum Freitag angesetzt. Der IG BAU-Bundesvorsitzende Martin Feiger warnte, ein bundesweiter Streik auf deutschen Baustellen sei "so wahrscheinlich wie seit 20 Jahren nicht mehr".
Tarifkonflikt im Baugewerbe spitzt sich zu
Bisher war keine Einigung möglich: Im Tarifkonflikt im deutschen Baugewerbe hat am Mittwoch ein Schlichtungsverfahren begonnen. Ein bundesweiter Streik auf deutschen Baustellen sei "so wahrscheinlich wie seit 20 Jahren nicht mehr", warnte der Bundesvorsitzende der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Robert Feiger. Streitpunkt ist insbesondere eine höhere Entschädigung für die oft langen Arbeitswege zu Baustellen.
Gewerkschaft: Bundesweiter Streik auf dem Bau wird immer wahrscheinlicher
Zum ersten Mal seit Jahrzehnten könnte es zu einem bundesweiten Streik auf deutschen Baustellen kommen. "Ein bundesweiter Streik am Bau ist so wahrscheinlich wie seit 20 Jahren nicht mehr", sagte der Bundesvorsitzende der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Robert Feiger, der "Süddeutschen Zeitung" vom Mittwoch. Für die knapp 900.000 Arbeitnehmer im Bauhauptgewerbe fordert die IG BAU mehr Lohn und insbesondere eine höhere Entschädigung für die oft langen Arbeitswege zu Baustellen.