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Ehrenvorsitzender von Fahrgastverband gegen Eingreifen Merkels in Bahn-Tarifkonflikt
Die Lokführergewerkschaft GDL und die Deutsche Bahn sollen laut dem Ehrenvorsitzenden des Fahrgastverbands Pro Bahn, Karl-Peter Naumann, ihren Tarifkonflikt ohne die Beteiligung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lösen. Bei einem solchen Eingriff "würde der gesamte DB-Vorstand ja sein Gesicht verlieren", sagte er der "Passauer Neuen Presse" (Mittwoch). Der Kanzlerkandidat der Linken, Dietmar Bartsch, hatte die Kanzlerin am Dienstag aufgefordert, "den Lokführerstreik zu beenden".
Eat Just kündigt Laborfleisch-Produktion in großem Maßstab in Katar an
Der Laborfleisch-Hersteller Eat Just hat eine Produktion in großem Maßstab im Golfstaat Katar angekündigt. Die US-Firma produziert seit Ende 2020 in Singapur Hühnchen-Nuggets im Labor - nun gehe es um weitaus größere Mengen, sagte der Chef von Eat Just, Josh Tetrick, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP in New York. Geplant seien auch weitere Werke in Singapur und in den USA.
Umsatz im Einzelhandel sinkt im Juli wieder
Deutschlands Einzelhändler haben im Juli weniger Umsatz gemacht als im Juni. Das lag aber zum großen Teil daran, dass der Juni aufgrund der bundesweit damals noch sinkenden Corona-Inzidenz und der Aufhebung der Bundesnotbremse ein umsatzstarker Monat war, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Der im Juli erzielte Umsatz lag auch weiterhin über dem Vorkrisenniveau - bei den Modehändlern allerdings nicht.
Dritter GDL-Streik bei der Bahn beginnt im Güterverkehr
Der dritte und bislang längste Streik der Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GDL) im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn beginnt am Mittwoch (17.00 Uhr) im Güterverkehr. Ab Donnerstagmorgen um 02.00 Uhr soll auch der Personenverkehr bestreikt werden. Enden sollen die Streiks am kommenden Dienstag um 02.00 Uhr morgens.
GDL lehnt neue Schlichtung im Tarifkonflikt mit der Bahn ab
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat kurz vor Beginn ihres mehrtägigen Streiks einen neuen Schlichtungsversuch im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn (DB) abgelehnt. "Die Bahn versucht nur Zeit zu gewinnen und mit Scheinangeboten die Öffentlichkeit und die Medienvertreter zu irritieren", sagte der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky der "Augsburger Allgemeinen" (Mittwochsausgabe). Der Gewerkschafter wies zugleich Vorwürfe zurück, die GDL verweigere sich Gesprächen.
"Zeit online": Vermögen der reichsten Haushalte deutlich gewachsen
Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich weiter: Zwischen 2013 und 2018 sind die Vermögen des reichsten Prozents der deutschen Haushalte um fast die Hälfte gewachsen - im Schnitt betrug das Vermögen dieser Haushalte elf Millionen Euro, wie "Zeit Online" am Dienstag unter Berufung auf eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) berichtete.
Lieferando-Fahrer wollen deutschlandweiten Tarifvertrag
Die Beschäftigten des Essenslieferdiensts Lieferando wollen einen flächendeckenden Tarifvertrag mit einem Stundenlohn von mindestens 15 Euro durchsetzen. Die Mitglieder der Tarifkommission beschlossen bereits am Freitag ein entsprechendes Forderungspaket, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Dienstag erklärte. Zentrale Forderungen seien außerdem die Zahlung eines 13. Monatsgehalts, Zuschläge für Schichten am Abend, an Sonn- und Feiertagen, sechs Wochen Urlaubsanspruch und die volle Bezahlung der letzten Fahrt zurück an den Wohnort.
Bahn empfiehlt Reisenden wegen des neuen GDL-Streiks Vorziehen von Fahrten
Kurz vor dem neuen Streik der Lokführergewerkschaft GDL hat die Deutsche Bahn Reisenden empfohlen, Fahrten möglichst vorzuziehen. Gebuchte Fahrkarten für den Fernverkehr im Zeitraum des Streiks von Donnerstag bis Dienstag könnten schon seit Montag und bis zum 17. September flexibel genutzt werden, erklärte die Bahn am Dienstag. Bei Sparpreisen sei die Zugbindung aufgehoben.
Google investiert eine Milliarde Euro in Deutschland
Der US-Internetkonzern Google will sein Geschäft in Deutschland ausbauen und investiert dazu eine Milliarde Euro. Geplant sind eine neue Anlage für Cloud-Kunden in Hanau nahe Frankfurt am Main sowie eine neue Cloud-Region in Berlin-Brandenburg, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Konzern will zudem in erneuerbare Energien investieren, um den Strombedarf durch CO2-freie Energie zu decken.
Autohersteller weltweit erwirtschaften mehr Gewinn als je zuvor
Die Autohersteller weltweit haben trotz Halbleitermangel und Lieferengpässen im ersten Halbjahr einer Studie zufolge mehr Gewinn gemacht als jemals zuvor. Die 16 größten Autokonzerne der Welt erzielten insgesamt einen operativen Gewinn von 71,5 Milliarden Euro – nach einem Verlust von 4,1 Milliarden Euro in der ersten Hälfte des Vorjahres, wie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY in Stuttgart am Dienstag mitteilte.
Streit um Abfrage von Corona-Impfstatus in Firmen
Ob Firmen von ihren Beschäftigten den Corona-Impfstatus abfragen dürfen, sorgt in Wirtschaft und Politik für Streit. Während sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) offen dafür zeigte, äußerte sich Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) skeptisch. Arbeitgebervertreter forderten die Regierung auf, die Möglichkeit einer solchen Abfrage zu schaffen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) wiederum nannte entsprechende Forderungen ein "No-go".
Arbeitgeberpräsident: Firmen müssen Corona-Impfstatus abfragen dürfen
Der Präsident der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA), Rainer Dulger, hat sich dafür ausgesprochen, dass Firmen den Corona-Impfstatus von Mitarbeitern abfragen dürfen. In der Wirtschaft gebe es zwar zur Frage der Einführung einer 2G-Regel verschiedene Ansichten, die jeweils nachvollziehbar seien, sagte Dulger am Dienstag der "Rheinischen Post". "Doch bevor wir über diese Frage entscheiden, muss endlich klar gestellt werden, dass der Arbeitgeber den Impfstatus seiner Beschäftigten erfragen darf."
Arbeitsmarkt in Deutschland hat sich im August weiter erholt
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist trotz der Sommerpause im August leicht um 12.000 gesunken. Damit waren 2,578 Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos gemeldet, wie die Nürnberger Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag mitteilte. Gegenüber dem August vergangenen Jahres lag die Arbeitslosenzahl um 377.000 niedriger. Die Arbeitslosenquote betrug 5,6 Prozent.
Tarifkonflikte verschärfen sich im ersten Halbjahr 2021 deutlich
Die Tarifkonflikte zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften sind in den ersten Monaten dieses Jahres deutlich schärfer ausgefallen als noch im Vorjahr. "Die Konfliktbereitschaft hat im ersten Halbjahr 2021 spürbar zugenommen", heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Nach zurückhaltenden Tarifverhandlungen im ersten Corona-Jahr 2020 sei 2021 die Lohnentwicklung wieder in den Mittelpunkt der Tarifverhandlungen gerückt.
Lufthansa rechnet wegen Corona-Pandemie erneut mit "langem, kaltem Winter"
Die Lufthansa rechnet vor dem Hintergrund einer möglichen vierten Corona-Welle erneut mit einem schwierigen Geschäft im Winter, blickt aber dennoch zuversichtlich in die Zukunft. Die Fluggesellschaft bereite sich auf einen "langen, kalten Winter" vor, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr am Montagabend vor Journalisten. Er hob zugleich hervor, dass er eine "positive Bilanz" des Sommers ziehen könne. Die Fluggesellschaft könne auch positiv in die letzten Monate der Pandemie schauen.
NRW-Arbeitgeberpräsident für 2G-Regeln in Betrieben
Nordrhein-Westfalens Arbeitgeberpräsident Arndt Kirchhoff hat sich für eine Ausweitung der 2G-Regeln auf die Betriebe ausgesprochen. "Ich bin überzeugt, dass sich das 2G-Prinzip in vielen Bereichen des täglichen Lebens durchsetzen wird. Wer sich nicht impfen lassen will, wird auf Dauer Einschränkungen in Kauf nehmen müssen, auch am Arbeitsplatz", sagte Kirchhoff dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstagsausgabe).
Apple kauft Streamingdienst für klassische Musik
Apple kauft Primephonic, einen Streamingdienst für klassische Musik. Bereits ab dem 7. September wird Primephonic vom Netz genommen und Teil von Apples Streamingdienst Apple Music, wie beide Unternehmen am Montag mitteilten. Wer Primephonic abonniert hat, bekommt noch sechs Monate lang kostenlos Zugang zu Apple Music. Beide Unternehmen kündigten für das nächste Jahr eine App für klassische Musik bei Apple Music an.
Spahn hält vorübergehende Gesetzesänderung für Impfabfrage bei der Arbeit für sinnvoll
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kann sich vorstellen, dass Arbeitgeber Mitarbeiter nach ihrem Corona-Impfstatus fragen dürfen. Er sei hin- und hergerissen, ob das Gesetz geändert werden solle, damit Arbeitgeber zumindest für die nächsten sechs Monate fragen dürften, sagte der CDU-Politiker am Montagabend in der ARD-Sendung "Hart aber fair". So werde es ja im Restaurant auch gemacht. Auf die Frage, wie seine Haltung dazu sei, sagte Spahn: "Ich tendiere zunehmend zu ja."
UNO: Verbleites Benzin weltweit abgeschafft
Fast ein Jahrhundert nach den ersten Warnungen vor den Gesundheitsgefahren von verbleitem Benzin hat Algerien als letztes Land alle Vorräte verbraucht. Die weltweite Umstellung auf bleifreie Kraftstoffe verhindere jedes Jahr mehr als 1,2 Millionen vorzeitige Todesfälle und spare 2,44 Billionen Dollar (2,07 Billionen Euro) an Kosten für die globale Volkswirtschaft, teilte das UN-Umweltprogramm (UNEP) am Montag mit.
Lokführergewerkschaft GDL kündigt neuen Streik ab Donnerstag im Personenverkehr an
Die Lokführergewerkschaft GDL hat im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn einen neuen, längeren Streik angekündigt als bisher. Wie GDL-Chef Claus Weselsky am Montag in Frankfurt am Main sagte, beginnen die Arbeitskampfmaßnahmen am Mittwoch um 17.00 Uhr im Güterverkehr und im Personenverkehr am Donnerstag um 02.00 Uhr morgens. Enden sollen die Streiks am Dienstag kommender Woche um 02.00 Uhr früh.
Verdi: Aktionstage zu Arbeitsbedingungen bei Amazon
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi), der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und mehrere Beratungsnetzwerke machen von Mittwoch bis Samstag mit bundesweiten Aktionstagen gegen die Arbeitsbedingungen von Zustellerinnen und Zustellern bei Amazon aufmerksam. Diese Beschäftigten arbeiteten oft bei Subunternehmen "unter prekären Bedingungen und unter enormen Zeitdruck", erklärte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Andrea Kocsis. Amazon wies die Vorwürfe zurück. "Der Online-Handel boomt, und Amazon als weltgrößter Online-Händler verdreifacht seinen Gewinn", sagte Kocsis. "Den Preis dafür zahlen auch die Beschäftigten, die die Pakete transportieren und zustellen". Die Aktionstage unter dem Motto "#ausgeliefert" finden nach Angaben von Verdi bundesweit an 30 Standorten statt, unter anderem in Hamburg, Dortmund, Essen, Nürnberg, Pforzheim und Gera. Bei den Aktionen sollen Betroffene auch auf mehreren Sprachen beraten und über ihre Rechte aufgeklärt werden. An der Auftaktveranstaltung am Mittwochmorgen in Berlin wollte neben Kocsis auch Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz teilnehmen. Kocsis forderte Amazon auf, die Angestellten von Subunternehmen direkt im eigenen Unternehmen anzustellen. Die Sozialversicherungsträger sollten außerdem prüfen, ob es sich bei den Beschäftigungsverhältnissen der Amazon-Flex-Fahrer um Scheinselbstständigkeiten handele. "Die Politik ist gefordert, die Kontrollen in der gesamten Branche auszuweiten, um Verstöße gegen geltendes Recht, etwa gegen das Mindestlohngesetz, konsequent zu ahnden", sagte Kocsis. Verdi und DGB forderten außerdem, das seit 2018 für die Paketbranche geltende Gesetz zur Nachunternehmerhaftung auf die gesamte Speditions- und Logistikbranche auszuweiten. Amazon müsste dann Sozialbeiträge für Beschäftigte nachzahlen, wenn einer ihrer Subunternehmer diese Beiträge nicht oder nicht vollständig gezahlt hat. Amazon erklärte am Mittwoch, die Vorwürfe entsprächen nicht der Wirklichkeit der Tausenden an Menschen, die bei Lieferpartnern in ganz Deutschland beschäftigt sind. "Wir haben hohe Erwartungen an unsere Lieferpartner und verlangen von ihnen, dass sie ihren Fahrer:innen eine erstklassige Arbeitserfahrung bieten." Alle Lieferpartner seien vertraglich verpflichtet, alle geltenden Gesetze einzuhalten, insbesondere in Bezug auf Löhne, Sozialabgaben und Arbeitszeiten; Amazon untersuche dies regelmäßig. In Deutschland habe das Unternehmen zudem eine Fahrer-Hotline eingerichtet. Dort könnten Zustellerinnen und Zusteller "ihr Feedback auch anonymisiert teilen". An Scholz gerichtet erklärte das Unternehmen, es würde sich freuen, mit ihm über "die bereits vorhandene, umfangreiche Vergütung, Sozialleistungen und modernen Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter:innen und Fahrer:innen zu sprechen". Amazon habe etwa den Einstiegslohn von zwölf Euro bereits eingeführt und "seit Juli für die meisten Amazon Mitarbeiter:innen in Deutschland Realität werden lassen". Auch die Lieferpartner würden entsprechend vergütet, damit sie ihre Beschäftigten gut bezahlen könnten. (M.Dorokhin--DTZ)
Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert Stärkung der Tarifbindung
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat von der Politik konkrete Maßnahmen für eine Stärkung der Tarifbindung gefordert. "Es ist erschreckend, dass nur noch die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland auf den Schutz durch Tarifverträge vertrauen kann", erklärte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger am Montag. Verdi will deshalb in den laufenden Tarifverhandlungen die Beantragung der Allgemeinverbindlichkeit der ausgehandelten Tarifverträge bei den zuständigen Arbeitsministerien erreichen.
Inflationsrate im August weiterhin auf Rekordhoch
Nachdem die Inflationsrate bereits im Juli sprunghaft auf 3,8 Prozent angestiegen war, stieg die Teuerungsrate im August weiter auf ein Rekordhoch von 3,9 Prozent im Vorjahresvergleich. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag auf Grundlage vorläufiger Ergebnisse mit. Im Vergleich zum Vormonat Juli blieben die Verbraucherpreise demnach unverändert. Eine höhere Inflationsrate gab es zuletzt im Dezember 1993 mit 4,3 Prozent.
Inflationsrate verbleibt im August auf Rekordhoch
Nach dem sprunghaften Anstieg der Verbraucherpreise im vergangenen Juli ist die Inflationsrate im Vorjahresvergleich auch im August auf einem Rekordhoch von 3,9 Prozent verblieben. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag auf Grundlage vorläufiger Ergebnisse mit. Im Vergleich zum Vormonat Juli blieben die Verbraucherpreise demnach unverändert. Eine höhere Inflationsrate gab es zuletzt im Dezember 1993 mit 4,3 Prozent.
Inflationsrate im August bei voraussichtlich 3,9 Prozent
Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im August dieses Jahres um voraussichtlich 3,9 Prozent im Vergleich zum August 2020 gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag auf Grundlage vorläufiger Ergebnisse mit. Im Vergleich zum Vormonat Juli blieben die Verbraucherpreise demnach unverändert.
Diesjährige IAA mit Schwerpunkt auf klimaneutraler Mobilität
Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) beschäftigt sich in diesem Jahr vorrangig mit der Transformation der Mobilitätsbranche hin zur Klimaneutralität. "Das Bekenntnis zur klimafreundlichen Mobilität steht", erklärte die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, am Montag. Ziel sei es, die Transformation zu einer "Erfolgsgeschichte für die deutsche Automobilindustrie" zu machen. An der Messe nehmen über 1000 Unternehmen und Redner teil, eröffnet wird die IAA am Dienstag kommender Woche von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).
Experten halten dreimal stärkere Anstrengungen beim Klimaschutz für notwendig
Um die im Juni verschärften deutschen Klimaziele erreichen zu können, müssen nach Einschätzung von Expertinnen und Experten die Anstrengungen dafür etwa verdreifacht werden. Die Thinktanks Agora Energiewende und Agora Verkehrswende sowie die Stiftung Klimaneutralität legten dafür am Montag in Berlin 22 Handlungsempfehlungen vor, mit deren Umsetzung die neue Bundesregierung bereits in den ersten hundert Tagen ihrer Amtszeit beginnen müsse.
Tiktok bei Jugendlichen immer beliebter
Die Videoplattform Tiktok erfreut sich bei Jugendlichen immer größerer Beliebtheit. Auch Whatsapp, Youtube und Instagram werden von einem Großteil der jungen Menschen verwendet, wie aus der am Montag vorgestellten Jugend-Digitalstudie der Postbank hervorgeht. 83 Prozent der 16- bis 18-Jährigen verwendeten Whatsapp, 77 Prozent nutzten die Fotoapp Instagram. Den größten Zuwachs verzeichnete mit einem Plus von 31 Prozentpunkten demnach Tiktok.
Umfrage: Mehrheit rechnet mit gleichbleibend hoher oder steigender Inflation
Angesichts der zuletzt stark gestiegenen Inflationsrate rechnet eine Mehrheit der Menschen in Deutschland mit einer gleichbleibenden Steigerung der Verbraucherpreise oder sogar mit einer noch stärkeren Zunahme der Inflation. Eine Rückkehr zu einer niedrigeren Inflationsrate erwartet hingegen nur eine Minderheit, wie das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) am Montag erklärte. Insbesondere ältere Menschen rechneten demnach mit einer weiteren Zunahme der Inflation.
KfW: Keine Erholung am Ausbildungsmarkt in Sicht
Aufgrund der Corona-Pandemie haben im vergangenen Jahr viele Betriebe die Anzahl ihrer Ausbildungsplätze reduziert. Und auch 2021 sei keine Erholung auf dem Ausbildungsmarkt absehbar, wie die staatliche Förderbank KfW am Montag erklärte. Demnach reduzierten 28 Prozent aller mittelständischen Ausbildungsunternehmen im Jahr 2020 die Anzahl ihrer Ausbildungsplätze. Jeder vierte Ausbildungsbetrieb erwartete zum Jahresende 2021 außerdem, noch weniger Azubis unter Vertrag zu haben als zum Jahresende 2020.
GDL informiert über weiteres Vorgehen im Tarifstreit mit der Bahn
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) will am Montagnachmittag über ihr weiteres Vorgehen im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn informieren. Um 17.00 Uhr soll es eine Pressekonferenz mit GDL-Chef Claus Weselsky geben, erklärte die GDL am Montag. In den vergangenen Wochen hatte es in dem noch ungelösten Tarifstreit bereits zwei Streikrunden der Gewerkschaft gegeben, die Fronten sind weiter verhärtet.
Tarifverdienste steigen im zweiten Quartal um durchschnittlich 1,9 Prozent
Beschäftigte mit Tarifvertrag haben im zweiten Quartal im Schnitt mehr Geld bekommen - die Entwicklung liegt allerdings hinter der Steigerung bei den Verbraucherpreisen zurück. Die Tarifverdienste legten um durchschnittlich 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Im gleichen Zeitraum stiegen die Verbraucherpreise um 2,4 Prozent.