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Letzte Nachrichten
Chef von US-Spielzeughersteller Hasbro im Alter von 58 Jahren gestorben
Der Chef des US-Spielzeugherstellers Hasbro, Brian Goldner, ist tot. "Brians Tod ist ein enormer Verlust für Hasbro und die ganze Welt", teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der 58-Jährige hatte sich nur zwei Tage zuvor krankschreiben lassen.
BAG prüft Lohn für Minijobberin bei coronabedingter Schließung
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt prüft am Mittwoch (09.00 Uhr), ob eine Minijobberin in einem Geschäft auch bei coronabedingter Schließung Anspruch auf ihren Lohn hat. Hintergrund ist, dass für Minijobber keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung abgeführt werden und Arbeitgeber daher auch keine Kurzarbeit anmelden können. (Az: 5 AZR 211/21)
Billigairline Easyjet rechnet mit weniger Verlusten als 2020
Die britische Billigfluggesellschaft Easyjet sieht sich nach großen Verlusten während der Corona-Pandemie auf dem Weg der Besserung. Die Erholung sei "im Gange" und die Verluste gingen zurück, wie das Unternehmen am Dienstag erklärte. Demnach stiegen die Passagierzahlen angesichts gelockerter Corona-Einschränkungen zuletzt wieder an. Die Verluste vor Steuern werden sich im Geschäftsjahr bis September 2021 dennoch auf 1,14 bis 1,18 Milliarden Pfund belaufen (1,34 bis 1,39 Milliarden Euro) belaufen.
Studie: Steuervorteile für Dienstwagen behindern Verkehrswende
Die geltenden Steuervorteile für Dienstwagen sind laut einer Analyse der Denkfabrik Agora Verkehrswende und des Öko-Instituts ein zentrales Hindernis für mehr Klimaschutz im Verkehrssektor. Gefördert werde damit zum einen die Anschaffung besonders klimaschädlicher Fahrzeuge mit hoher Motorleistung, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Analyse. Zum anderen profitierten überwiegend Haushalte mit einem besonders hohen Einkommen.
Drei Viertel der Einzelhändler haben Lieferprobleme
Die Lieferprobleme haben den Einzelhandel erreicht und könnten sich auch auf das Weihnachtsgeschäft auswirken: Nach einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts klagten im September 74 Prozent der Einzelhändler über Lieferprobleme. "Manches Weihnachtsgeschenk wird vielleicht nicht lieferbar sein oder teuer werden", resümierte das Institut am Dienstag. Der Handelsverband Deutschland (HDE) versicherte hingegen, die Weihnachtseinkäufe seien "auch in diesem Jahr gesichert". Die Beschaffungsprobleme aus der Industrie seien im Einzelhandel angekommen, gegenwärtig könne "nicht jede Bestellung erfüllt werden", erklärte das Ifo-Institut. "Gegenwärtig ist Sand im Getriebe der weltweiten Logistik." Zudem seien Frachtraten in der Schifffahrt deutlich erhöht worden. Im Fahrradeinzelhandel berichteten laut Ifo-Institut 100 Prozent aller befragten Unternehmen von Problemen bei ihren Bestellungen. Bei den Baumärkten (98,9 Prozent) und Möbelhäusern (94,5 Prozent) zeigen sich die Nachwirkungen der Holzpreisrally im ersten Halbjahr. Die Knappheit bei Chips und Halbleitern führe bei Händlern mit elektronischen Produkten aller Art dazu, dass nicht jedes Produkt sofort verfügbar ist. Das melden laut Ifo-Umfrage 97,4 Prozent der Einzelhändler von Unterhaltungselektronik. Im Kfz-Handel berichteten 88,1 Prozent der Betriebe von Lieferproblemen - insbesondere bei Elektroautos. Im Lebensmitteleinzelhandel waren es immerhin fast die Hälfte (46,9 Prozent). Die Folge seien Preiserhöhungen: "Die Industrie hat Preiserhöhungen angekündigt und diese kommen jetzt zwangsläufig im Einzelhandel an", erklärte das Münchner Forschungsinstitut. Die Gefahr von Leere unter dem Weihnachtsbaum sieht der HDE indes nicht - da müsse sich "niemand Sorgen machen", sagte Verbandssprecher Stefan Hertel der Nachrichtenagentur AFP. Natürlich könne es passieren, dass begehrte Produkte oder Neuerscheinungen "auch mal knapp werden" - das seien jedoch bekannte Phänomene aus den vergangenen Jahren. Besonders Händlerinnen und Händler von Nonfood-Artikeln wie Elektronik oder Spielzeug stünden dieses Jahr vor besonderen Herausforderungen, sagte der HDE-Sprecher. Besonders aus dem asiatischen Raum könne es Lieferprobleme geben und das sei auch "nicht übermorgen gelöst". Das jedoch "bringt das Geschäft insgesamt nicht in Gefahr". (W.Uljanov--DTZ)
Israel verdoppelt Menge der jährlichen Wasserlieferung an Jordanien
Israel wird künftig doppelt so viel Wasser an das Nachbarland Jordanien liefern wie bislang. Das hielten beide Länder am Dienstag in einem Abkommens fest, für dessen Unterzeichnung Israels Ministerin für Infrastruktur, Energie und Wasserversorgung, Karine Elharrar, nach Jordanien reiste. Die Vereinbarung sei ein Beweis dafür, dass "wir gute nachbarschaftliche Beziehungen wollen", erklärte Elharrar anlässlich der Vertragsunterzeichnung durch Vertreter des Gemeinsamen Wasserausschusses beider Länder.
IWF hebt Ausblick für die Eurozone 2021 auf Wachstum von 5,0 Prozent an
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Konjunkturprognose für die Eurozone für dieses Jahr angehoben. Die Wirtschaft in der Währungsunion werde 2021 um 5,0 Prozent statt wie im Juli prognostiziert um 4,6 Prozent zulegen, teilte der IWF am Dienstag mit. Grund für die bessere Prognose ist demnach ein höheres Wachstum in Frankreich und Italien als erwartet.
IG BAU erhöht vor zweiter Schlichtungsrunde im Tarifstreit Druck auf Arbeitgeber
Vor dem Beginn der zweiten Schlichtungsrunde im Tarifkonflikt im Baugewerbe hat die Gewerkschaft IG BAU den Druck auf die Arbeitgeber erhöht. Gewerkschaftschef Robert Feiger sprach am Dienstag von der "wirklich allerletzten Chance" für die Bauarbeitgeber, sich auf dem Verhandlungsweg auf einen neuen Tarifvertrag zu einigen. "Wenn es jetzt nicht zu einem vernünftigen Abschluss kommt, ist Arbeitskampf angesagt."
Pharmahersteller Curevac unternimmt neuen Anlauf für Corona-Impfstoff
Das deutsche Pharmaunternehmen Curevac unternimmt einen neuen Anlauf für die Einführung eines Corona-Impfstoffs. Gemeinsam mit dem britischen Pharmakonzern GSK konzentriert sich Curevac jetzt auf die Entwicklung eines Impfstoffkandidaten der zweiten Generation, wie das Unternehmen am Dienstag in Tübingen mitteilte. Der Zulassungsantrag bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) für seinen Corona-Impfstoff der ersten Generation, der in Tests nicht die erhoffte Wirksamkeit erzielte, wird zurückgezogen.
Verbände kritisieren Abschlussbericht von Kommission zur Zukunft der Mobilität
Bereits vor der Veröffentlichung wird Kritik am Abschlussbericht der Expertenkommission "Nationale Plattform Zukunft der Mobilität" (NPM) laut. Der Fahrradclub ADFC, die Allianz pro Schiene, der BUND, der Städtetag und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) monierten am Dienstag, die vorgeschlagenen Maßnahmen reichten nicht aus, um die Klimaziele im Verkehrssektor zu erreichen. Problematisch sei insbesondere der mangelnde Wille, den Autoverkehr "spürbar zu verringern".
Hering und Dorsch 2022 nur als Beifang in der Ostsee erlaubt
Fischer dürfen in weiten Teilen der Ostsee im kommenden Jahr keinen Hering und Dorsch fangen, außer wenn sie als Beifang in die Netze gehen. Darauf einigten sich nach langen Verhandlungen die EU-Fischereiminister bei der Festlegung der Fangquoten am Dienstag in Luxemburg. Wegen des weiterhin schlechten Zustands der Bestände hatte die EU-Kommission ein Fangverbot für Hering und Dorsch in der westlichen Ostsee vorgeschlagen.
Handelsverband: Weihnachtseinkäufe sind auch in diesem Jahr sicher
Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat Befürchtungen vor größeren Engpässen des Einzelhandels im Weihnachtsgeschäft zurückgewiesen. "Die Weihnachtseinkäufe sind auch in diesem Jahr gesichert, da muss sich niemand Sorgen machen", sagte HDE-Sprecher Stefan Hertel am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Natürlich könne es passieren, dass begehrte Produkte oder Neuerscheinungen "auch mal knapp werden" - das seien jedoch bekannte Phänomene aus den vergangenen Jahren.
Produkte an Raststätten in Deutschland im Schnitt teurer als an Autohöfen
Produkte an Raststätten sind einer ADAC-Erhebung zufolge im Schnitt teurer als an Autohöfen, die weiter abseits von Autobahnen liegen. 13 von 14 getesteten Produkten waren im Schnitt an Raststätten teurer, teilte der Automobilclub am Dienstag mit. Für belegte Brötchen, süß gefüllte Croissants oder eine Flasche Cola mussten die Tester im Schnitt etwa ein Drittel mehr bezahlen.
Konjunkturerwartungen von Finanzexperten fallen weiter - Grund sind Lieferengpässe
Die Konjunkturerwartungen von Finanzmarktexpertinnen und -experten in Deutschland sind im Oktober den fünften Monat in Folge gefallen. Der Index des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim sank um 4,2 Punkte auf 22,3 Punkte, wie das ZEW am Dienstag mitteilte. Auch die Einschätzung der aktuellen Konjunkturlage verschlechterte sich - das ist den Angaben zufolge der erste Rückgang seit Februar 2021.
Macron kündigt Hilfen von 30 Milliarden Euro für französische Industrie an
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat Staatshilfen in Höhe von 30 Milliarden Euro für die Industrie seines Landes angekündigt. Diese Hilfen sollten Frankreich in den kommenden Jahren zu einer Führungsrolle bei Innovationen und Forschung verhelfen, sagte Macron am Dienstag in einer Rede in Paris. Eine Milliarde Euro der Summe soll in den Ausbau der Atomenergie investiert werden.
Großhandelspreise so stark gestiegen wie zuletzt in Ölkrise 1974
Die Verkaufspreise im Großhandel sind im September so stark gestiegen wie zuletzt in der Ölkrise 1974. Die Preise nahmen im Vorjahresvergleich um 13,2 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Im Zuge der ersten Ölkrise 1974 waren die Großhandelspreise um 13,3 Prozent gestiegen. Die Entwicklung der Großhandelspreise nimmt die Entwicklung der Verbraucherpreise vorweg.
Deutlich weniger Fahrgäste in Fernbussen im Jahr 2020
Die Zahl der Fahrgäste in Fernbussen im Linienverkehr ist im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie deutlich zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag erklärte, sanken die Fahrgastzahlen gegenüber 2019 um 70 Prozent auf insgesamt 6,5 Millionen. Im Inlandsverkehr sanken die Fahrgastzahlen um 69 Prozent, im grenzüberschreitenden Verkehr waren es 74 Prozent. Grund für den stärkeren Rückgang waren laut Statistischem Bundesamt unter anderem Reisewarnungen und Grenzschließungen.
Lufthansa zahlt Teil der Coronahilfen früher als geplant zurück
Altkanzler Schröder: Hauptursache für steigende Gaspreise ist Nachfrage Chinas
Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder sieht die Hauptursache für den stark gestiegenen Gaspreis in der wachsenden Nachfrage Chinas. Die aktuelle Situation mache deutlich, dass sich der Handel mit Gas mittlerweile immer stärker globalisiere, schreibt Schröder in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" vom Dienstag. "Europa steht hier in einer scharfen Konkurrenz zu anderen Weltregionen, deren Energiehunger ungestillt ist."
Ifo-Umfrage: Einzelhandel klagt über Lieferprobleme
Die Beschaffungsprobleme der Industrie sind laut einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts im Einzelhandel angekommen. Im September klagten demnach 74 Prozent der Einzelhändler über Lieferprobleme, wie das Ifo am Dienstag mitteilte. "Gegenwärtig ist Sand im Getriebe der weltweiten Logistik", hieß es. Zudem seien Frachtraten in der Schifffahrt deutlich erhöht worden. "Manches Weihnachtsgeschenk wird vielleicht nicht lieferbar sein oder teuer werden."
IWF-Chefin Georgieva darf nach Vorwürfen wegen China-Berichts im Amt bleiben
Die wegen eines angeblich geschönten Berichts zugunsten Chinas unter Druck geratene IWF-Chefin Kristalina Georgieva darf ihr Amt behalten. "Nach Prüfung aller vorgelegten Beweise" erklärte das Exekutivdirektorium des Internationalen Währungsfonds (IWF) am Montagabend "sein volles Vertrauen" in die 68-Jährige, die ihre Aufgaben "weiterhin effektiv" erfüllen werde. Georgieva begrüßte die Entscheidung und bekräftigte erneut, die Anschuldigungen gegen sie seien "unbegründet".
IWF-Chefin Georgieva darf nach Vorwürfen wegen China-Bericht im Amt bleiben
Die wegen der angeblichen Schönung eines Berichts zugunsten Chinas unter Druck geratene IWF-Chefin Kristalina Georgieva darf ihr Amt behalten. "Nach Prüfung aller vorgelegten Beweise" erklärte das Exekutivdirektorium des Internationale Währungsfonds (IWF) am Montagabend "sein volles Vertrauen" in die 68-Jährige, die ihre Aufgaben "weiterhin effektiv" erfüllen werde. Georgieva begrüßte die Entscheidung und bekräftigte, die Anschuldigungen gegen sie seien "unbegründet".
Zeitfracht-Gruppe aus Berlin will Flughafen Rostock-Laage kaufen
Die Berliner Zeitfracht Gruppe will den zivilen Teil des Flughafens Rostock-Laage übernehmen und zu einem Logistik-Standort ausbauen. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, stehen die Verhandlungen darüber mit den Gesellschaftervertretern "kurz vor dem Abschluss". Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht - nach Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND), das zuerst darüber berichtet hatte, fließt aber Geld an die Verkäufer.
EU-Agrarminister beraten über Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik
Die EU-Landwirtschaftsminister haben am Montag über die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in den Mitgliedstaaten beraten. Dabei forderten sie von der EU-Kommission ein transparentes Vorgehen bei der Bewertung der Strategiepläne, die jedes Mitgliedsland bis Ende des Jahres vorlegen soll, berichtete der slowenische Agrarminister Jože Podgorsek nach einem Treffen der für Landwirtschaft und Fischerei zuständigen EU-Minister in Luxemburg.
Frankreich hebt Wachstumsprognose auf 6,25 Prozent an
Die französische Regierung hat ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr von 6,0 auf 6,25 Prozent angehoben. "Das Wachstum ist stark, solide und dynamisch", sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Montag in der Nationalversammlung. "Wir werden im Dezember 2021 wieder dasselbe Niveau der Aktivität wie vor der Krise haben", fügte er mit Blick auf die Corona-Krise hinzu.
Gurken mit Plastikhülle in Frankreich von 2021 an verboten
Eingeschweißte Gurken und in Plastik gehüllte Paprika sind in Frankreich bald verboten. Etwa 30 Obst- und Gemüsesorten seien von dem Verpackungsverbot betroffen, teilte die französische Regierung am Montag mit. "Eine Milliarde Plastikverpackungen" können demnach eingespart werden. Je empfindlicher die Sorten, desto länger haben die Anbieter Zeit für die Umstellung. Das Dekret soll am Dienstag veröffentlicht werden.
Roquefort-Lobby wehrt sich gegen negative Einstufung durch Nutri-Score
Die Roquefort-Lobby in Frankreich wehrt sich entschieden gegen eine negative Einstufung des traditionellen Blauschimmelkäses durch die Nährwertampel Nutri-Score. Der Roquefort-Verband sprach am Montag von einer Bestrafung und forderte eine Ausnahme für den bekannten Käse aus Schafsmilch, der in Aveyron in Südfrankreich hergestellt wird.
Bundesgerichtshof befasst sich mit dem Infinus-Skandal
Vor dem Bundesgerichtshof (BGH) ging es am Montag um einen großen Finanzskandal: Der fünfte Strafsenat verhandelte in Leipzig über die Revisionen von sechs früheren Mitarbeitern des Dresdner Finanzdienstleisters Infinus. Sie waren 2018 vom Landgericht Dresden zu Freiheitsstrafen zwischen viereinhalb und acht Jahren verurteilt worden. Der BGH prüft die Urteile auf mögliche Rechtsfehler. (Az. 5 StR 443/19)
Kanadische Firma Rock Tech Lithium plant Lithium-Fabrik in Brandenburg
Die kanadische Firma Rock Tech Lithium will im brandenburgischen Guben eine Fabrik zur Herstellung von batteriefähigem Lithium aufbauen. In der Fabrik, nach Unternehmensangaben die erste ihrer Art in Europa, sollen jährlich rund 24.000 Tonnen Lithium-Hydroxid hergestellt werden, wie Rock Tech Lithium am Montag mitteilte. Dies sei ausreichend, um eine halbe Million Elektroautos mit Lithium-Ionen-Batterien auszustatten.
Studie: Ein Drittel der EU-Importe sind anfällig für wirtschaftliche Schocks
Medizinprodukte oder Halbleiter für die Autoindustrie: Die Corona-Pandemie hat laut Studie viele Lieferketten an ihr Limit gebracht. 30 Prozent aller in die Europäische Union importierten Güter weisen bei weltwirtschaftlichen Schocks ein "Verfügbarkeitsrisiko" auf, wie das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) am Montag mitteilte. In Deutschland mit seiner starken Industrie falle ein überdurchschnittlich hoher Anteil von 35 Prozent der importierten Güter in die Kategorie "riskant".
Weltpremiere: Erste automatische fahrende Züge in Hamburg
Weltpremiere in Hamburg: Durch die Hansestadt ist am Montag die erste digitale S-Bahn gerollt. Die Deutsche Bahn und Siemens präsentierten gemeinsam den ersten Zug, der mittels digitaler Technik gesteuert wird und automatisch fährt. Die Lokführer und Lokführerinnen bleiben zur Überwachung der Fahrt mit Fahrgästen weiterhin an Bord. Das Rangieren erfolgt ohne Personal.
Experten setzen auf zweistufigen Sozialausgleich bei Klimakosten
Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung RWI und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) setzen beim Sozialausgleich für Mehrkosten für den Klimaschutz auf ein zweistufiges Modell. Zunächst sollten mit den Einnahmen aus der CO2-Bepreisung die Steuern und Abgaben auf Strom verringert werden, hieß es in einer gemeinsamen Analyse am Montag. Bei höheren CO2-Preisen sollten dann zusätzliche Einnahmen durch eine Pro-Kopf-Erstattung an die Bevölkerung zurückfließen.