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ADAC: Spritpreise ziehen weiter an
Die Preise für Sprit sind erneut gestiegen. Laut einer aktuellen Auswertung des ADAC stieg der Preis für einen Liter Super E10 im Vergleich zur Vorwoche um 0,5 Cent auf 1,563 Euro im bundesweiten Durchschnitt, wie der Automobilclub am Mittwoch erklärte. Auch der Preis für Diesel verteuerte sich demnach um 0,7 Cent auf aktuell 1,394 Euro. Der Preis von Rohöl der Sorte Brent fiel im gleichen Zeitraum von gut 73 auf 72 Dollar pro Barrel.
Chinas Staatsmedien: Land hält an Öffnung der Wirtschaft fest
Zur Beruhigung von Investoren angesichts der Maßregelung vieler Konzerne hat China versichert, an der Öffnung seiner Wirtschaft festzuhalten. "Die Öffnung zur Außenwelt ist Chinas fundamentale nationale Politik und das wird an keinem Punkt wanken", hieß es am Mittwoch in einem Leitartikel der Staatszeitung "People’s Daily". Die "unerschütterlichen" Prinzipien, die Entwicklung der Privatwirtschaft "zu ermutigen, zu unterstützen und zu führen", seien unverändert.
Özdemir (Grüne) mit fragwürdigem Benzin-Wahlkampf
Es scheint den Grünen jedes Propagandamittel vor der Bundestagswahl recht zu sein und sei es noch so geistlos. Nun wirft Grünen-Politiker Cem Özdemir dem Bundesverkehrsminister gar Andreas Scheuer (CSU) vor, den Benzinpreis mit seiner Politik zu erhöhen, dass dies vollkommener Ufug ist, dürften die Grünen selber wissen, aber was macht man eben nicht alles im Wahlkampf um die Stimmen der Wähler vor der Wahl zu bekommen. Özdemir kritisierte die Forderung Scheuers, künftig neben Elektromobilität auch auf Verbrennungsmotoren mit synthetischen Kraftstoffen zu setzen. "Dann können künftig nur noch reiche Menschen sich das Autofahren leisten, die alleinerziehende Altenpflegerin aber nicht mehr", fabulierte Özdemir in einem Interview vom Mittwoch. Denn mit synthetischen Kraftstoffen könne "der Spritpreis nach Angaben der Bundesregierung auf bis zu 4,50 Euro steigen", sagte der Vorsitzendes des Verkehrsausschusses im Bundestag. CDU, CSU und FDP befänden sich auf einem "Feldzug gegen die E-Mobilität, während uns die Chinesen und Amerikaner davonfahren", sagte Özdemir dem "Tagesspiegel" anlässlich der Automesse IAA in München weiter. Sie seien "falsche Freunde" der Autoindustrie. (P.Vasilyevsky--DTZ)
Materialmangel in der Industrie verschärft sich weiter
Materialmangel und steigende Preise für Rohstoffe machen der deutschen Industrie weiter zu schaffen. 69,2 Prozent der Industriefirmen beklagten in einer Umfrage des Ifo-Instituts im August Engpässe und Probleme bei Vorprodukten und Rohstoffen, wie das Wirtschaftsforschungsinstitut am Mittwoch in München erklärte. Dabei handelte es sich um einen neuen Höchststand, im Juli waren es noch 63,8 Prozent gewesen. Immer mehr Unternehmen planen deshalb Preiserhöhungen.
Auftragslage in der deutschen Elektroindustrie verbessert sich deutlich
Die Auftragslage der deutschen Elektroindustrie hat sich deutlich verbessert. Im Juli 2021 verzeichnete die Branche knapp 22 Prozent mehr Auftragseingänge als im Vorjahresmonat, wie der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie (ZVEI) am Mittwoch mitteilte. "Damit lag die Zuwachsrate ähnlich hoch wie im Vormonat", erklärte ZVEI-Chefsvolkswirt Andreas Gontermann. Der sechsprozentige Rückgang aus dem Juli 2020 sei somit "deutlich überkompensiert" worden. Gleichzeitig verschlechterte sich das Geschäftsklima im August jedoch deutlich.
Eisenbahngewerkschaft EVG will bei GDL-Tarifabschluss Sonderkündigungsrecht prüfen
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat bekräftigt, bei einem möglicherweise höheren Tarifabschluss der konkurrierenden Lokführergewerkschaft GDL mit der Deutschen Bahn ihr Sonderkündigungsrecht prüfen zu wollen. "Fakt ist, die aktuelle Tarifrunde für alle Beschäftigten der Deutschen Bahn wird von der EVG beendet", sagte der EVG-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Mittwoch.
Umweltministerin schlägt Kommission für den Ausbau Erneuerbarer Energien vor
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat die Einsetzung einer Kommission für den raschen Ausbau der Erneuerbaren Energien nach der Bundestagswahl vorgeschlagen. "Die neue Bundesregierung sollte gleich zu Beginn eine Erneuerbare-Energien-Kommission einsetzen, nach dem Vorbild der Kohle-Kommission", sagte Schulze der "Augsburger Allgemeinen" (Mittwochausgabe). "Der gesellschaftliche Konsens, der uns beim Kohleausstieg gelungen ist, muss auch beim Ausbau von Wind- und Solaranlagen gelingen".
Neuer Berliner Radverkehrsplan soll Netz mit 3000 Kilometern Radwegen schaffen
Die Berliner Landesregierung will mithilfe eines neuen Radverkehrsplans ein Netz von Radwegen mit einer Gesamtlänge von mehr als 3000 Kilometern schaffen. Der neue Radverkehrsplan wurde an den Rat der Bürgermeister überwiesen und soll nach dessen Stellungnahme als Rechtsverordnung beschlossen werden, wie der Senat nach seiner Sitzung am Dienstag mitteilte.
Berliner Senat will Länderöffnungsklausel für Mietenregulierung
Nach dem Scheitern des Berliner Mietendeckels vor dem Bundesverfassungsgericht will die rot-rot-grüne Landesregierung nun mithilfe einer Bundesratsinitiative die Einführung eines Mietendeckels ermöglichen. Ein Antrag für eine solche Initiative zur Schaffung einer Länderöffnungsklausel zur Mietenregulierung wurde am Dienstag beschlossen, wie der Senat nach seiner Sitzung mitteilte.
Konjunkturerwartungen von Finanzexperten sinken zum vierten mal in Folge
Die Konjunkturerwartungen von Finanzmarktexpertinnen und -experten in Deutschland haben sich im September erneut verschlechtert. Der Index des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sank um 13,9 Punkte auf einen neuen Wert von 26,5 Punkten, wie das ZEW am Dienstag erklärte. Es handelte sich demnach um den vierten Rückgang in Folge. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage verbesserte sich hingegen leicht um 2,6 Punkte auf insgesamt 31,9 Punkte.
Frankreich fordert strengere Importregeln für Agrarprodukte
Frankreich wird sich während seines im Januar beginnenden Vorsitzes im Rat der EU-Mitgliedstaaten für strengere EU-weite Importregeln bei Agrarprodukten einsetzen. Importierte landwirtschaftliche Produkte sollten zukünftig den gleichen Umwelt- und Gesundheitsstandards unterliegen wie in der EU hergestellte Erzeugnisse, forderte der französische Landwirtschaftsminister Julien Denormandie am Montag am Rande eines Treffens mit Amtskollegen in Slowenien. Für ihn sei dies eine der Prioritäten während der EU-Ratspräsidentschaft.
Proteste in Berlin gegen "Megaställe" in der Massentierhaltung
In Berlin haben Vertreterinnen und Vertreter von Bauernverbänden sowie von Verbraucher- und Umweltorganisationen vor dem Bundestag gegen den Neubau "nicht tiergerechter Megaställe" protestiert. Der Betrieb solcher "Tierfabriken" widerspreche den Zielen im Tierschutz, im Klimaschutz und einer klimagerechten Ernährung, kritisierte das Aktionsbündnis "Wir habe es satt!" am Dienstag. Die nächste Bundesregierung müsse eine Reduktion der Tierzahlen voranbringen und gleichzeitig die Bauernhöfe erhalten.
Streik der GDL endet ohne Annäherung im Tarifkonflikt mit der Bahn
Die jüngste Streikwelle der Lokführergewerkschaft GDL ist ohne eine Annäherung im festgefahrenen Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn zu Ende gegangen. Die GDL beendete ihren Ausstand planmäßig in der Nacht zum Dienstag und zog eine positive Bilanz - sie verzichtete zudem vorerst auf weitere Streikankündigungen. Die Bahn rief die Gewerkschaft erneut zu Verhandlungen auf. Der Zugverkehr normalisierte sich am Dienstag zusehends.
Bahn fordert GDL erneut zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf
Die Deutsche Bahn hat nach dem Ende der dritten Streikrunde der GDL die Lokführergewerkschaft erneut zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch aufgerufen. "Wir sind fest davon überzeugt, dass wir am Verhandlungstisch eine Lösung erreichen können", sagte eine Bahn-Sprecherin am Dienstag. Sie verwies darauf, dass ein Angebot des Konzerns auf dem Tisch liege, das "bereits wesentliche Forderungen der Gewerkschaft" erfülle - dieses Angebot hatte die GDL in der vergangenen Woche allerdings als nicht annehmbar zurückgewiesen.
Britische Finanzaufsicht für strenge Regulierung von Werbung für Kryptowährungen
Die britische Finanzaufsicht hat sich kritisch zu Werbung von Social-Media-Stars für Kryptowährungen geäußert und eine strenge Regulierung gefordert. Das Leben finde zunehmend online statt und "wir können Online-Unternehmen nicht Praktiken erlauben, die wir bei anderen Firmen nicht tolerieren würden", sagte der Chef der Obersten Finanzbehörde (FCA), Charles Randell. Nötig seien Regeln, die Menschen vor Investitionsbetrug und Tricks schützten.
CO2-Emissionen beim Wohnen seit 2000 um 14 Prozent gesunken
Ob durchs Heizen oder beim Strom: Im eigenen Zuhause verbrauchen private Haushalte die meiste Energie. Seit dem Jahr 2000 sind die hierbei anfallenden CO2-Emissionen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bis 2019 um 14 Prozent gesunken - unter anderem weil seltener mit Öl geheizt wird und die Stromerzeugung emissionsärmer geworden ist.
Bundeskanzlerin Merkel eröffnet ihre letzte IAA in München
Begleitet von Protesten ist die diesjährige Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in München von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) offiziell eröffnet worden. "Ich freue mich, dass jetzt unübersehbar ist, dass der Trend ganz klar zur Elektromobilität geht", sagte Merkel bei der Eröffnungszeremonie am Dienstag. Umweltaktivisten hatten sich am Morgen von mehreren Autobahnbrücken im Münchner Umland abgeseilt. Sie kritisierten den Fokus der diesjährigen IAA auf klimaneutrale Mobilität als "Greenwashing".
Demonstranten seilen sich bei Protesten gegen IAA von Autobahnbrücken ab
Umweltaktivisten haben sich am Eröffnungstag der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in München von mehreren Autobahnbrücken im Umland der bayerischen Landeshauptstadt abgeseilt. Die Münchner Polizei bestätigte auf Anfrage am Dienstag, dass es an mindestens sechs Orten zu Protestaktionen kam. Die entsprechenden Straßenabschnitte wurden gesperrt, ein Teil konnte bereits wieder freigegeben werden. Die Aktivisten erklärten, mit ihrer Aktion "der Öffentlichkeit die allgegenwärtige Gefahr der Klimakrise vor Augen" führen zu wollen.
El Salvador akzeptiert als weltweit erstes Land Bitcoin als Zahlungsmittel
Als erstes Land der Welt akzeptiert das kleine mittelamerikanische Land El Salvador den Bitcoin als offizielle Währung - trotz erheblicher Skepsis in der Bevölkerung und Warnungen von Experten. "Zum ersten Mal in der Geschichte werden morgen alle Augen der Welt auf El Salvador gerichtet sein", schrieb Staatspräsident Nayib Bukele am Montagabend im Internetdienst Twitter. Kurz vor Mitternacht Ortszeit verkündete er, gleich werde das Land Geschichte schreiben.
Deutsche Telekom und Tele2 verkaufen T-Mobile Netherlands für 5,1 Milliarden Euro
Die Deutsche Telekom und der schwedische Telekommunikationskonzern Tele2 haben am Dienstag den Verkauf von T-Mobile Netherlands bekanntgegeben. Der Verkauf an das Konsortium aus Apax Partners und Warburg Pincus sei zu einem Unternehmenswert von 5,1 Milliarden Euro erfolgt, wie die Telekom am Dienstag mitteilte. Die Deutsche Telekom hielt 75 Prozent der Anteile an dem Unternehmen, der schwedische Tele2-Konzern die restlichen 25 Prozent.
Chinas Außenhandel übertrifft im August die Erwartungen
Chinas Außenhandel hat im August deutlich zugelegt und damit die Erwartungen von Analysten übertroffen. Die Exporte der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft legten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 25,6 Prozent und die Importe noch kräftiger um 33,1 Prozent zu, wie aus am Dienstag veröffentlichten Zahlen der Zollbehörde hervorging.
Industrieproduktion zieht im Juli wieder an
Nach dem Rückgang der Industrieproduktion im zweiten Quartal wegen Materialengpässen hat das produzierende Gewerbe im Juli wieder zugelegt. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, war die Produktion im gesamten produzierenden Gewerbe - also inklusive der Baubranche und dem Energiebereich - um 1,0 Prozent höher als im Vormonat Juni. Verglichen mit dem Vorjahresmonat Juli 2020 legte das produzierende Gewerbe um 5,7 Prozent zu.
Vermögende Deutsche bunkern Milliarden in Steueroasen
Vermögende Deutsche bunkern Milliarden von Euro in Steueroasen. Allein auf der britischen Kanalinsel Guernsey lagerten im Jahr 2019 etwa 11,9 Milliarden Euro von Bundesbürgern, wie Deutsche Tageszeitung unter Berufung auf eine Aufstellung des Bundesfinanzministeriums erfuhr Dieselbe Summe fand sich demnach in Liechtenstein. Auf den karibischen Cayman Inseln lagerten dem Bericht zufolge im Jahr 2019 knapp 8,5 Milliarden Euro von Deutschen. Die Schweiz fehlt in der Aufstellung - das Land hatte laut einem Medienbericht, einer Veröffentlichung der Statistik widersprochen. Im Jahr 2018 waren etwas mehr als 133 Milliarden Euro gemeldet worden, die deutsche Steuerzahler bei Schweizer Banken geparkt hatten. Der finanzpolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Fabio De Masi, kritisierte die Rückhaltung von Daten einiger Länder. "So verhindern diese Staaten Transparenz und schützen Steuerkriminelle", sagte De Masi der "Süddeutschen Zeitung". (N.Loginovsky--DTZ)
Bahn: Zugverkehr startet nach GDL-Streik "weitgehend normal"
Der Zugverkehr ist nach dem Ende des GDL-Streiks nach Angaben der Deutschen Bahn am Dienstagmorgen "weitgehend normal" gestartet. Die Bahn ist laut einer Sprecherin "ganz zuversichtlich", dass die für den Tag geplanten 860 Züge im Fernverkehr als auch 21.000 Regional- und S-Bahnzüge wieder planmäßig fahren werden. "In einzelnen Fällen kann es noch zu Unregelmäßigkeiten kommen", warnte das Staatsunternehmen jedoch.
GDL-Streik bei der Deutschen Bahn zu Ende gegangen
Der Streik der Lokführergewerkschaft GDL bei der Deutschen Bahn (DB) ist zu Ende. Wie die Bahn am Dienstagmorgen mitteilte, ist der Streik im Personen- und Güterverkehr am Dienstag um 2 Uhr zu Ende gegangen. Die DB hatte demnach bereits am Montag begonnen, Vorbereitungen für den Betriebsbeginn zu treffen, um am Dienstag einen möglichst reibungslosen Anlauf des Fahrplans sicherzustellen.
VW-Chef: Übergang zu Elektro-Mobilität durch Diesel-Subventionen verlangsamt
Der Übergang zur elektronischen Mobilität ist laut dem Vorstandschef von Volkswagen, Herbert Diess, durch Subventionen für Diesel verlangsamt worden. Werde der Preis von Diesel durch Steuervorteile künstlich niedrig gehalten, "wird sich niemand ein Elektroauto kaufen", sagte Diess der AFP. Mit der Geschwindigkeit der Transformation im eigenen Konzern zeigte sich Diess jedoch zufrieden. "Ich bezweifle wirklich, dass jemand schneller sein könnte als wir", sagte der VW-Chef weiter.
Deutsche Bahn rechnet für Dienstag wieder mit normalem Zugbetrieb
Die Deutsche Bahn rechnet für Dienstag wieder mit normalem Zugbetrieb. Am frühen Morgen um 02.00 Uhr will die Lokführergewerkschaft GDL ihren fünftägigen Streik im Personenverkehr beenden. Bereits am Montag liefen Vorbereitungen, um den Zugverkehr danach wieder nach Fahrplan aufnehmen zu können, teilte das Unternehmen dazu mit.
Bundeswirtschaftsministerium will deutsche Raumfahrtindustrie stärken
Das Bundeswirtschaftsministerium will die deutsche Raumfahrtindustrie insbesondere in der Entwicklung und Nutzung von Kleinsatelliten stärken. "Kleinsatelliten sind Trendsetter, ihnen gehört die Zukunft", erklärte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Montag. Das Bundeswirtschaftsministerium plane deshalb eine "New-Space-Kleinsatelliten-Initiative". Vier europäische Raketenhersteller unterzeichneten außerdem am Montag Absichtserklärungen für die Zusammenarbeit mit der German Offshore Spaceport Alliance (GOSA), die einen schwimmenden Raketenbahnhof in der Nordsee plant.
E-Book-Umsätze während der Corona-Pandemie deutlich gestiegen
Die Umsätze mit E-Books sind während der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. Wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Montag in Frankfurt am Main mitteilte, betrug die Zunahme im Zeitraum von Januar bis Juni 9,6 Prozent verglichen mit dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der verkauften Exemplare stieg um 8,3 Prozent auf 20,3 Millionen
Letztes Rohr von Pipeline Nord Stream 2 verschweißt
Bei der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 ist nach Angaben der Betreiberfirma das letzte Rohr der beiden Stränge verschweißt worden. Wie die Nord Stream 2 AG am Montag mitteilte, soll das Rohr nun in deutschen Gewässern auf den Meeresboden herabgelassen werden. Ziel ist es demnach, die deutsch-russische Gas-Pipeline noch in diesem Jahr in Betrieb nehmen zu können.
Verkehrsminister Scheuer will Spritpreis bei zwei Euro pro Liter begrenzen
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat eine Begrenzung des Spritpreises bei zwei Euro pro Liter gefordert. "Bei zwei Euro muss die Politik einschreiten", sagte Scheuer am Montag der "Bild". Insbesondere in ländlichen Gegenden seien die Menschen auf das Auto angewiesen. Die Regierung müsse "die Kraft haben einzugreifen", sagte Scheuer weiter. In der Bundestagswahl im September sieht Scheuer demnach auch eine Abstimmung über den Spritpreis.
Aktionsbündnis will anlässlich der IAA für Mobilitätswende demonstrieren
Anlässlich der diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in München hat ein Bündnis von Umweltorganisationen zu Protesten für die Mobilitätswende aufgerufen. "Weniger Autos und bessere Mobilität – weniger Verkehr und mehr Klimaschutz: Das sind die zentralen Forderungen", erklärte das Aktionsbündnis "Aussteigen" am Montag. Am kommenden Samstag wollen die Organisatoren "tausende Teilnehmer" auf die Straße bringen, noch gibt es aber juristische Unklarheiten über die Demonstrationsroute.