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Rund ein Drittel der Betriebe mit Betriebsarzt bot im August Corona-Impfungen an
Im August hat rund jeder dritte Betrieb mit Betriebsärztin oder Betriebsarzt seinen Beschäftigten Corona-Impfungen angeboten. Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit am Montag mitteilte, traf dies auf 32 Prozent der entsprechenden Betriebe zu - vier Prozentpunkte mehr als bei der vorangegangenen Befragung im Juni. Zugleich gaben im August vier Prozent der befragten Betriebe an, dass sie ein Impfangebot planen. Im Juni waren es noch elf Prozent gewesen.
Bündnis von Verkehrsverbänden fordert Gipfel für nachhaltige Mobilität
Ein Bündnis für nachhaltige Mobilitätswirtschaft hat anlässlich der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in München einen Gipfel für nachhaltige Mobilität gefordert. Der Gipfel solle "innerhalb der ersten 100 Tage der neuen Bundesregierung" stattfinden, erklärte das Bündnis am Montag. Initiiert wurde das Bündnis von Allianz Pro Schiene, dem Bundesverband Zukunft Fahrrad, dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und dem Bundesverband Carsharing (bcs).
Dax-Erweiterung senkt Durchschnitt bei Frauenanteil in Vorständen
Durch die am Freitagabend bekannt gegebene Erweiterung des Deutschen Aktienindex von 30 auf 40 Unternehmen sinkt zugleich der durchschnittliche Frauenanteil in den Vorständen der Dax-Unternehmen. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Analyse der Beratungsfirma Russell Reynolds hervor. Auch der Anteil der Unternehmen mit paritätischer Arbeitnehmer-Mitbestimmung wird demnach mit der Umsetzung der Erweiterung am 20. September geringer.
Infektionsgeschehen dämpft Verbraucherstimmung
Die Stimmung der Verbraucher hat sich im September zum zweiten Monat in Folge eingetrübt. Das geht aus dem Konsumbarometer hervor, das der Handelsverband Deutschland (HDE) am Montag in Berlin veröffentlichte. Das Konsumbarometer fiel um fast zwei Punkte. Steigende Infektionszahlen und die stockende Impfkampagne machten sich laut HDE in der Anschaffungsneigung und den Konjunkturerwartungen der Verbraucher bemerkbar.
Amazon eröffnet acht neue Logistikstandorte in Deutschland
Der Online-Handelskonzern Amazon hat die Eröffnung von acht neuen Logistikstandorten in Deutschland bis Mitte kommenden Jahres angekündigt. Damit solle das deutsche Logistiknetzwerk weiter ausgebaut werden, "um der Kundennachfrage gerecht zu werden und die Produktauswahl zu erweitern", teilte das Unternehmen am Montag in München mit. Dadurch sollten im kommenden Jahr insgesamt mehr als 3000 neue, unbefristete Jobs entstehen.
Amazon eröffnet acht neue Logistikzentren in Deutschland
Der Online-Handelskonzern Amazon hat die Eröffnung von acht neuen Logistikzentren in Deutschland bis Mitte kommenden Jahres angekündigt. Damit solle das deutsche Logistiknetzwerk weiter ausgebaut werden, "um der Kundennachfrage gerecht zu werden und die Produktauswahl zu erweitern", teilte das Unternehmen am Montag in München mit. Dadurch sollten insgesamt mehr als 3000 neue, unbefristete Jobs entstehen.
Weselsky: Bahn will Koalitionsfreiheit der GDL einschränken
Der Chef der Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, hat weiterführende Verhandlungen mit der Deutschen Bahn ohne ein neues Angebot des Unternehmens ausgeschlossen. Die GDL werde an den Verhandlungstisch zurückkehren, "wenn ein verhandlungsfähiges Angebot kommt", sagte Weselsky im ZDF-"Morgenmagazin" am Montag. Das Unternehmen habe versucht, die Gewerkschaft in ihrer Koalitionsfreiheit einzuschränken. Dies sei jedoch "nichts, was man verhandelt", sagte Weselsky weiter.
Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe im Juli auf Rekordhoch
Die Auftragsbücher im verarbeitenden Gewerbe sind prall gefüllt - die Umsätze entwickeln sich aber angesichts von Lieferengpässen deutlich weniger stark. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, lag der Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe im Juli 3,4 Prozent höher als im Vormonat Juni und erreichte damit den höchsten Stand seit dem Beginn der Zeitreihe im Jahr 1991.
Laut Bahn geringe Streikbeteiligung außerhalb des Zugpersonals
Neben dem Zugpersonal hatte die Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GDL) im laufenden Bahnstreik auch Angestellte aus anderen Beschäftigungsgruppen zum Streik aufgerufen - offenbar beteiligten sich jedoch nur wenige dieser Mitarbeiter am Arbeitskampf. In den Bereichen Netz, Instandhaltung und an den Bahnhöfen seien "keine nennenswerten Arbeitsniederlegungen zu verzeichnen", erklärte die Deutsche Bahn am Montag. Die dritte Streikwelle der GDL läuft seit dem ersten September und soll bis Dienstagmorgen um 2 Uhr dauern.
Erneut massive Zugausfälle wegen Streiks der Lokführer
Fahrgäste der Bahn und Urlaubsreisende haben am Wochenende erneut massive Einschränkungen beim Zugverkehr hinnehmen müssen. An beiden Tagen fielen wegen des anhaltenden Streiks der Lokführer rund 70 Prozent der Züge im Fernverkehr aus, im Regionalverkehr standen 60 Prozent still, wie der Konzern mitteilte. Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Reiner Hoffmann, warf der streikenden GDL vor, Einzelinteressen zu verfolgen, und forderte sie zu neuen Verhandlungen mit der Bahn auf.
Ersatzfahrplan der Bahn am Streiksonntag weitgehend stabil angelaufen
Bei der Deutschen Bahn ist am Sonntag ein weiterer Streiktag angelaufen: Nach Angaben des Konzerns startete der Verkehr nach Ersatzfahrplan am Morgen "weitgehend stabil", im Fernverkehr sollten 30 Prozent aller Züge rollen, im Nahverkehr sollten es 40 Prozent sein - mit starken regionalen Unterschieden. Die Bahn ruft dazu auf, Reisen wenn möglich zu verschieben.
GDL setzt Streik fort - Bahn erhöht Angebot im Fernverkehr auf 30 Prozent
Die Lokführergewerkschaft GDL hat ihren Streik am Samstag fortgesetzt. Nach Angaben der Bahn lief der Ersatzverkehr erneut "planmäßig an", jedoch wiederholte das Unternehmen seinen Ratschlag an Fahrgäste, Reisen wenn möglich zu verschieben. Über das Wochenende will die Bahn 30 Prozent der Züge im Fernverkehr anbieten, an den vergangenen Streiktagen waren es 25 Prozent. Im Nahverkehr sind rund 40 Prozent der Züge unterwegs.
DGB-Chef stellt sich im Tarifstreit bei der Bahn gegen die GDL
Der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Reiner Hoffmann, hat sich im Tarifstreit bei der Deutschen Bahn erneut gegen die Lokführergewerkschaft GDL gestellt. "Was wir kritisch sehen, ist, dass hier eine Berufsgruppe wie die Lokführer ihre partikularen Interessen gegen das Gesamtinteresse aller anderen Bahn-Beschäftigten durchsetzt", sagte Hoffmann der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). Die unterschiedlichen Beschäftigten in einem Unternehmen dürften aber "nicht gegeneinander ausgespielt werden".
Deutscher Aktienindex wird um zehn Unternehmen erweitert
Der Deutsche Aktienindex (Dax) wird von 30 auf 40 Unternehmen erweitert - unter den Neulingen sind der Flugzeugbauer Airbus, der Online-Händler Zalando und das Medizintechnikunternehmen Siemens Healthineers. Wie die Deutsche Börse am Freitagabend mitteilte, rücken zudem unter anderem Porsche und Hello Fresh in den deutschen Leitindex auf. Umgesetzt wird die Reform am 20. September.
Unternehmen in den USA schaffen im August viel weniger Jobs als erwartet
Die US-Wirtschaft hat im vergangenen Monat nur 235.000 neue Jobs geschaffen - erwartet worden waren hingegen rund 750.000. Grund sind offenbar die in den vergangenen Wochen stark gestiegenen Corona-Infektionen. Experten führen das auf die rasche Ausbreitung der Delta-Variante, eine fehlende Impfbereitschaft bei vielen Menschen und die Abkehr von anderen Schutzmaßnahmen wie das Maskentragen zurück. Im Juli hatten die US-Unternehmen noch 1,1 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen.
"Berlin autofrei" erreicht Quorum von 20.000 Unterschriften
Die Initiative "Volksentscheid Berlin autofrei" hat das notwendige Quorum für den Fortgang des Volksbegehrens erreicht. Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport bestätigte am Freitag auf Anfrage, dass mehr als 27.000 gültige Unterschriften eingereicht worden seien; notwendig waren 20.000. Nun hat der Senat fünf Monate Zeit, um die Zulässigkeit zu prüfen.
Elektroanteil an Neuzulassungen erreicht mit fast 28 Prozent neuen Rekord
Der Anteil von Elektroautos an den Neuzulassungen in Deutschland hat im August einen neuen Rekord erreicht. 53.400 rein batterieelektrische Pkw und Plug-in-Hybride wurden angemeldet, ihr Anteil betrug damit 27,6 Prozent, wie der Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) am Freitag erklärte. Insgesamt wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) im August 193.300 Pkw neu zugelassen, das waren 23 Prozent weniger als im August 2020.
Alibaba kündigt Milliardeninvestitionen zu Wohltätigkeitszwecken an
Der chinesische Internetgigant Alibaba hat Milliardeninvestitionen zu Wohltätigkeitszwecken angekündigt und ist dafür von den Anlegern an der Börse abgestraft worden. Alibaba-Chef Daniel Zhang erklärte, das Unternehmen werde seinen Beitrag leisten, "um die Realisierung des allgemeinen Wohlstands zu unterstützen" - geplant sind demnach Investitionen von 100 Milliarden Yuan (rund 13,1 Milliarden Euro) unter anderem in technische Innovationen, kleine und mittlere Unternehmen sowie eine bessere Gesundheitsversorgung.
Umweltorganisationen kündigen Klimaklagen gegen deutsche Autobauer an
Wenige Tage vor Beginn der Automesse IAA haben die beiden Umweltschutzorganisationen Greenpeace und DUH Klimaklagen gegen die Autobauer VW, Mercedes und BMW sowie den Öl- und Gaskonzern Wintershall Dea angekündigt. Diese Konzerne - stellvertretend für viele - müssten ihren klimagerechten Umbau "deutlich" beschleunigen, forderten die Organisationen am Freitag. Sie berufen sich auf das Klimaurteil des Bundesverfassungsgerichts: Daran seien auch große Unternehmen gebunden.
Umweltorganisationen verklagen deutsche Autobauer auf mehr Klimaschutz
Greenpeace und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) verklagen drei deutsche Autobauer sowie einen Ölkonzern auf mehr Klimaschutz. Volkswagen, Mercedes und BMW sowie der Konzern Wintershall Dea müssten "den klimagerechten Umbau ihrer Unternehmen deutlich beschleunigen", erklärten die beiden Umweltschutzorganisationen am Freitag. Bis 2030 müssten die Autohersteller den Verkauf von Verbrennern stoppen und Wintershall Dea dürfe spätestens ab 2026 keine neuen Öl- und Gasfelder mehr erschließen, lauten einige Forderungen.
Zahl der Kurzarbeitenden erstmals seit Beginn der Corona-Krise unter einer Million
Die Zahl der Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeiter ist im August erstmals seit Beginn der Corona-Krise unter eine Million gesunken. Sie lag laut einer Schätzung des Münchner Ifo-Instituts bei 688.000. Damit seien im August noch 2,0 Prozent der abhängig Beschäftigten in Kurzarbeit gewesen, nach 3,2 Prozent oder 1,06 Millionen im Juli.
Einigung auf Tarifvertrag beim weltweit größten Kupferproduzenten in Chile
Beim weltweit größten Kupferproduzenten Codelco in Chile ist ein Ende des Mitte August begonnenen Streiks in Sicht. Das staatliche Unternehmen Codelco Andina teilte am Donnerstag mit, es habe sich mit zwei von drei Gewerkschaften auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Die Beschäftigten, die diesen beiden Gewerkschaften angehören, würden die Arbeit zu einem noch zu bestimmenden Zeitpunkt wieder aufnehmen.
Streik bei der Bahn kann wie geplant bis Dienstagmorgen gehen
Der Streik der Lokführergewerkschaft GDL dürfte den Eisenbahnverkehr wie geplant bis Dienstagmorgen empfindlich stören: Die Deutsche Bahn (DB) unterlag am Freitag auch in zweiter Instanz vor dem Hessischen Landesarbeitsgericht mit dem Versuch, den Streik kurzfristig zu stoppen. Der Staatskonzern äußerte sich enttäuscht.
GDL setzt Streiks nach gerichtlicher Niederlage für die Bahn fort
Nach der vorläufigen gerichtlichen Niederlage der Deutschen Bahn im Tarifstreit mit der GDL hat die Lokführergewerkschaft ihren Streik am Freitag fortgesetzt. Nach Angaben der Bahn lief der Ersatzfahrplan am zweiten Streiktag im Personenverkehr "stabil" an - es gab aber erneut etliche Zugausfälle. Vor dem Hessischen Landesarbeitsgericht in Frankfurt am Main wurde der Berufungsantrag der Bahn verhandelt, die den Streik gerichtlich beenden lassen will.
Bahn fordert GDL zum Ende der "Blockadehaltung" auf
Nach der gerichtlichen Niederlage der Deutschen Bahn (DB) im Tarifstreit mit der GDL hat der Konzern die Gewerkschaft zum Einlenken gedrängt. In Tarifverhandlungen seien Angebote das übliche Instrumentarium, jedoch seien dies "immer Aktionen der DB gewesen, von der Gegenseite kommt nichts", sagte Bahn-Sprecher Achim Stauß am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". Diese "Blockadehaltung" müsse die GDL-Spitze "dringend aufgeben".
Studie: Zwölf Euro Mindestlohn würde Wirtschaft ankurbeln
Eine Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung unterstützt die Forderung von SPD und Grünen nach einer Erhöhung des Mindestlohns von derzeit 9,60 Euro auf zwölf Euro. Eine Anhebung auf diesen Satz bringe nicht nur Verbesserungen für Millionen von Beschäftigten, sondern steigere auch die deutsche Wirtschaftsleistung, erklärte die Stiftung am Freitag. Außerdem würden die Staatseinnahmen gesteigert, was einen wichtigen Beitrag für die Finanzierung öffentlicher Investitionen leisten könne.
Studie der Böckler-Stiftung: Zwölf Euro Mindestlohn würde Wirtschaft ankurbeln
Eine Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung unterstützt die Forderung von SPD und Grünen nach einer Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro. Eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns auf diesen Satz helfe der deutschen Wirtschaft, zitiert die "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe) aus der Studie der Böckler-Stiftung. Diese werbe dafür, den Mindestlohn von derzeit 9,60 Euro in drei Stufen bis Ende 2022 auf zwölf Euro zu erhöhen.
Arbeitsgericht lehnt einstweilige Verfügung der Bahn gegen Lokführer-Streik ab
Kein Aufatmen bei Bahn und Kunden: Das Arbeitsgericht in Frankfurt am Main hat am Donnerstagabend den Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen den Lokführer-Streik abgelehnt. Damit kann die Lokführergewerkschaft GDL ihren Arbeitskampf vorerst fortsetzen. Die Deutsche Bahn legte umgehend Berufung gegen die Entscheidung ein. Das Hessische Landesarbeitsgericht kündigte eine Verhandlung in zweiter Instanz für Freitagvormittag um 10.30 Uhr an.
Arbeitsgericht verhandelt über Bahn-Streik der GDL
Im Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Lokführergewerkschaft GDL hat das Arbeitsgericht Frankfurt am Main am Donnerstagabend über einen Eilantrag der DB gegen den Lokführer-Streik beraten. Die Bahn hofft auf den Erlass einer einstweiligen Verfügung, die den laufenden Streik vorläufig beenden könnte. Mit einer erstinstanzlichen Entscheidung wurde am späten Abend gerechnet - beide Parteien können dann jedoch im Eilverfahren Rechtsmittel einlegen.
Umfrage: Erwerbsätige uneinig bei Impfpflicht am Arbeitsplatz
Die Diskussion über eine mögliche Impfpflicht am Arbeitsplatz spaltet die Arbeitnehmerschaft: In einer aktuellen Umfrage sprachen sich 54 Prozent der Befragten für eine solche Impfpflicht aus, 41 Prozent lehnten diese hingegen ab, wie das Internetportal Indeed am Donnerstag mitteilte. Während sich in Westdeutschland eine Mehrheit für eine Impfpflicht aussprach, lehnten 48 Prozent der Befragten in Ostdeutschland eine solche Regelung ab, lediglich 46 Prozent unterstützten sie.
Batteriezellfertigung in Kaiserslautern wird mit 437 Millionen Euro gefördert
Die künftige Batteriezellproduktion für Elektroautos am Opel-Standort Kaiserslautern wird vom Staat mit insgesamt 437 Millionen Euro unterstützt. Einen entsprechenden Förderbescheid übergab am Donnerstag Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. 51 Millionen Euro davon steuert demnach das Land Rheinland-Pfalz bei.
Irland verhängt 225 Millionen Euro Strafe gegen Whatsapp
Irland hat wegen Verstößen gegen europäisches Datenschutzrecht 225 Millionen Euro Strafe gegen den Messengerdienst WhatsApp verhängt. Europäische Behörden hatten eine zuvor beschlossene Strafe als zu niedrig angesehen und Irland aufgefordert, "die Strafe zu prüfen und zu erhöhen", wie die irische Datenschutzkommission DPC am Donnerstag erklärte. Die bisher höchste von der DPC verhängte Strafe betrug 450.000 Euro und richtete sich gegen den Internetdienst Twitter.